Mit welchen Begleitmedikamenten wirkt man der Verstopfung unter Behandlung mit Opioiden entgegen?

Verstopfung ist eine häufige Nebenwirkung unter der Behandlung mit Opioiden, die auch oft über die gesamte Behandlungsdauer ein Problem bleibt.

Vorbeugend wird deshalb meist die Einnahme von Abführmitteln empfohlen. In Frage kommen der Wirkstoff Macrogol 3350 (kombiniert mit Salzen) oder auch Laktulose. Diese Mittel wirken vor allem über einen höheren Wasserverbleib im Darm.

Alternativ können auch Gleitmittel (Paraffin) oder Quellmittel (Weizenkleie) eingenommen werden. Bei diesen Mitteln muss sehr viel getrunken werden, damit die Darmpassage weiter gut funktioniert.

Helfen diese klassischen Abführmittel nicht ausreichend, kann der Arzt auch stärkere Mittel verordnen. In manchen Fällen kann dann auch die Einführung eines Klistiers notwendig sein.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
Kommentare (1)
Opioide Abhängigkeit
1 Dienstag, den 01. Oktober 2019 um 13:44 Uhr
Kerstin
Gibt es die WhatsApp-Gruppe noch? Bitte um die gültige Mail-Adresse.
Anzeigen