Welche Nebenwirkungen kann Indometacin verursachen?

Indometacin ist ein recht starkes Schmerzmittel, das vor allem bei rheumatischen Schmerzen und beim Gichtanfall verschrieben wird. Der Wirkmechanismus ähnelt dem von ASS, Diclofenac und Ibuprofen. Das gilt auch für die möglichen Nebenwirkungen.

Relativ häufige Nebenwirkungen von Indometacin sind:

  • Magen-Darm-Beschwerden (Druckgefühl, Durchfall, Blähungen, bei längerer Anwendung auch Blutungen und Magengeschwür)
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitmangel
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel und Benommenheit
  • Nervosität, innere Erregung, psychische Veränderungen

Eine vollständige Auflistung aller möglichen Nebenwirkungen (die meisten davon sind extrem selten) finden Sie im Beipackzettel.

Wichtig zu wissen ist, dass neurologische Vorerkrankungen wie Epilepsie oder Parkinson und auch psychische Erkrankungen durch die Einnahme von Indometacin verstärkt werden können. In diesem Fall muss das Medikament sofort abgesetzt oder die Dosis stark verringert werden.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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Kommentare (1)
Indometacin
1 Dienstag, den 24. September 2019 um 11:13 Uhr
Hoyer
Indometacin ist für mich ein wirksames Mittel gegen einseitigen Dauerkopfschmerz, unter dem ich seit ca. einem Jahr leide. Keine Schmerzen mehr aber, trotzdem kann ich das Medikament nicht nehmen, da ich Nachts wegen extremer Ohrengeräusche nicht schlafen kann. Ich habe eigentlich eher niedrigen Blutdruck und habe Nachts mit Herzklopfen und den o.g. Ohrenproblemen zu kämpfen. Ansonsten habe ich keinerlei Nebenwirkungen.
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