Kommentare (415)
Absetzen Oxycodon
415 Sonntag, den 13. Oktober 2019 um 01:03 Uhr
Werner
Ich muss Oxycodon unter ärztlicher Kontrolle wegen der Nebenwirkungen absetzen. Seit Wochen kann ich Nachts kaum schlafen, habe eine Unruhe in mir, und meine Beine finden auch kaum Ruhe.
Oxycodon
414 Donnerstag, den 10. Oktober 2019 um 19:14 Uhr
Danny
Auch, wenn ich nur an 2 Tagen Oxycodon genommen habe, hatte ich leichte Entzugserscheinungen (Schlaflosigkeit, leichte Depressionen, Rückenschmerzen am ersten Tag, Antriebslosigkeit). Da ich nur weiß, dass ich in diesen 2 Tagen ca. alle 3 Stunden eine Tablette genommen habe, kann ich nicht sagen, wie hoch die Dosis war (minimum 12 Tabletten in unter 48 Stunden).
Absetzen von Pregabalin
413 Mittwoch, den 09. Oktober 2019 um 07:20 Uhr
Susanne Alllemann
Starke Rücken- und Hüftschmerzen.
WhatsApp-Gruppe
412 Dienstag, den 08. Oktober 2019 um 09:41 Uhr
Oxygesic
Hallo,
die WhatsApp-Gruppe gibt es noch. Die E-Mail-Adresse wurde vorerst deaktiviert, da es sonst zu viele sind.
Danke.
MST 30 und 10 mg
411 Montag, den 07. Oktober 2019 um 11:36 Uhr
Pauline H.
Seit 1992 nehme ich MST-Tabletten. Zuerst alle acht Stunden 20 mg, später und bis jetzt alle acht Stunden 40 mg. Das MST hat über Jahre mein Leben wieder lebenswert gemacht. In letzter Zeit habe ich aber plötzlich schlimme Rückenschmerzen. Ich habe meinen Schmerztherapeuten gefragt, ob ich das MST nicht etwas höher setzen darf? Aber er ist nicht dafür. Jetzt will ich das Medikament absetzen, um zu sehen ob es überhaupt noch wirksam ist. Wie lange dauert es, bis ich die ersten Nebenwirkungen spüre? Wenn ich es einmal wegen Kopfschmerzen mit Erbrechen nicht nehmen kann, merke ich keine Nebenwirkungen. Außer vermehrter Rückenschmerzen.
Fentanyl-Pflaster, Tilidin 200/16
410 Freitag, den 04. Oktober 2019 um 13:33 Uhr
Karin Paschke
Entzugserscheinungen: Ich habe von Tilidin auf Fentanyl-Pflaster und wieder zurück zu Tilidin gewechselt. Das Pflaster ist ein Teufelszeug. Ich habe es nicht vertragen. Zu viele Nebenwirkungen. Also zurück zu Tilidin vor 5 Tagen. Der Entzug war krass - mit Notarzt in der ersten Nacht! Aber so wirklich hilft niemand. Man kommt sich blöd vor. Als würde man übertreiben. Seit 3 Tagen habe ich mit Lorazepam etwas Ruhe bekommen. Wenn ich das überstanden habe, gehe ich das Tilidin an und versuche, meine Arthrose mit CBD-Öl in den Griff zu bekommen. Allen viel Kraft!
Opioide Abhängigkeit
409 Dienstag, den 01. Oktober 2019 um 13:44 Uhr
Kerstin
Gibt es die WhatsApp-Gruppe noch? Bitte um die gültige Mail-Adresse.
Atemstillstand nach Morphin Gabe
408 Freitag, den 27. September 2019 um 02:35 Uhr
Dieter
Meine Mutter ließ ich auf Anraten ihres Hausarztes am 09.08.2019 ins Krankenhaus bringen. Nach meiner Schilderung, dass meine Mutter in der Nacht immer sehr unruhig ist, nach mir gerufen hat und die Bettdecke zur Seite schob, so als wäre ihr zu warm. 9 Tage zuvor war sie wegen Nasenbluten schon zwei Tage in einer HNO Klinik. Im Krankenhaus wurde nun eine schwere Lungenentzündung diagnostiziert. Das Röntgenbild sowie ein erhöhter Leukozytenwert stützen dies auch.
Meine Mutter bekam bereits den Donnerstagabend vor ihrer Einlieferung schlecht Luft. Da ich aber nicht verstehen konnte was sie mir sagen wollte, nämlich "ich ersticke" oder ähnlich, ahnte ich schon Tage vorher nicht, dass sie sich eine Lungenentzündung eingefangen hat. Wahrscheinlich auch wegen ihrer blutenden Nase. Am Freitag ist meine Mutter nach den Untersuchungen sehr erschöpft gewesen. Abends sagte man mir, dass sie um 18 Uhr kreideblass im Bett gelegen hätte und man ihr ein Diuretikum gespritzt hätte, damit die Flüssigkeitsansammlung auf ihrer Lunge schneller ausgeschieden würde.
Ob man meiner Mutter da bereits Morphin gegeben hatte, weiß ich nicht. Man sagte nur, dass man ihr intravenös ein Antibiotikum verabreichen würde, und die nächsten Stunden zeigen müssten, ob es anschlägt.
Am Samstag ging es meiner Mutter meiner Auffassung nach schlechter und reagierte auch nicht mehr auf das, was ich ihr sagte, so wie noch am Freitag. Da konnte ich meiner Mutter noch etwas zum Essen geben und sie aß es auch auf. Wenngleich sehr geschwächt. Am Samstag ging das nicht mehr, und meine Mutter kam mir vor, als wäre sie weggedämmert. Ihre Atmung war nach meiner Beobachtung zwar flach aber nicht laut von Geräuschen begleitet, wie z.B. Rasselatmung.
Als meine Mutter sich umzudrehen versuchte hatte sie wohl Schmerzen, da sie immer Aua sagte und sich nicht umdrehen konnte. Die Nachtschwester meinte, als ich zuerst noch nach Hause ging um etwas zu essen, dass sie meiner Mutter etwas gegen die Schmerzen geben würde. Als ich ca. 23:30h zurückkehrte lag meine Mutter auf den Rücken. Die Schwester sagte mir, sie hätte meiner Mutter etwas gegeben, damit sie leichter atmen könne. Ich wusste damit nichts anzufangen. Was hätte das sein können, wovon man leichter atmen kann? Aber ich fragte auch nicht nach, da ich wegen meiner Mutter eh sehr beunruhigt gewesen bin.
Ich setzte mich zu ihr ans Bett. Meine Mutter atmete schwer, flach und ich konnte laute Geräusche vernehmen. Kein Rasseln, eher ein dumpfes Pfeifgeräusch.
Als die Nachtschwester - etwa gegen 01:00h - kurz rein kam, ist die Atmung meiner Mutter etwas leiser geworden. Aber das änderte sich dann wieder. Und um 02:00h hörte meine Mutter dann plötzlich auf zu atmen. Ich lauschte einen Augenblick, und meine Mutter atmete erneut 2 Mal ein und aus - und dann stoppte ihre Atmung ganz.
Ich rüttelte meine Mutter leicht, bekam aber keine Reaktion mehr von ihr. Ich bin sofort zur Nachtschwester hin, die dann kam um den Puls meiner Mutter zu ertasten. Sie sagte nur, dass auch kein Puls mehr da und meine Mutter tot sei.
Im Nachhinein habe ich von dem Stationsarzt nebenläufig erfahren, dass man meiner Mutter auch Morphin gegeben hat. Keine Ahnung ab wann, wie oft und in welcher Dosis?
Ich hatte gleich den Verdacht, nachdem die Nachtschwester sagte: "...etwas gegeben, damit sie leichter atmen kann...", dass das womöglich zu der Atemdepression bei meiner Mutter geführt haben kann. Ich habe zudem gelesen, dass man KEIN Morphin geben darf, wenn die Atmung ohnehin schon flach ist! Und das ist sie bei meiner Mutter gewesen. Wieso dann Morphin geben, wenn das Risiko eines Atemstillstands erhöht ist? Und dann, ohne meine Mutter unter Aufsicht zu stellen und nur mich allein im Zimmer mit ihr belassen. Mir kam es so vor, als hätte man den Tod meiner Mutter billigend in Kauf genommen. Der Arzt kam auch erst eine gute halbe Stunde später, um nur noch den Tod meiner Mutter festzustellen.
Ich finde eine solche Vorgehensweise ziemlich merkwürdig. Meine Mutter hatte zwar auch eine schwergradige Aortenklappenstenose und leichte bis mittelgradige Insuffizienz, aber ist die Vorgehensweise dann so, wie ich es hier in etwa beschrieben habe?
Meine Mutter ist am Donnerstagabend, als sie noch mit mir in der Wohnung war, voll ansprechbar und in keinem Dämmerzustand gewesen. Ebenso die ganze Nacht hindurch nicht, wo sie nur erneut unruhig gewesen ist und wohl Atemnot gehabt haben muss. Auch am Morgen, als man sie abgeholte, ist sie noch voll ansprechbar gewesen. Bei der Eingangsuntersuchung stand, dass meine Mutter sowohl örtlich, als auch zur Person orientiert sei. Das änderte sich dann aber kurz nachdem man sie untersucht hat, und sie auf der Station lag. Dann stand da plötzlich etwas zu orientiert, aber nicht zur Zeit. Und dass meine Mutter dann plötzlich, nachdem ich bis Nachmittags noch bei ihr gewesen bin kurz darauf einen Anfall bekommt und kreideblass mit Atemnot im Bett gelegen haben muss, spricht für mich nach einer Art Schock, auch ausgelöst durch Morphin?
Ich habe den Hausarzt gebeten, Labor und Behandlungsunterlagen anzufordern.
Zusatz zu Beitrag 288
407 Freitag, den 27. September 2019 um 02:19 Uhr
Angelika F.
Der Aufbau von Sertralin hat gar nicht funktioniert. Habe morgens weiterhin Übelkeit und Durchfall. Also sind seit Montag Opioide und Antidepressiva komplett weg. Es geht mir weiterhin schlecht und bin seit 16@Tagen schlaflos.
Indometacin
406 Dienstag, den 24. September 2019 um 11:13 Uhr
Hoyer
Indometacin ist für mich ein wirksames Mittel gegen einseitigen Dauerkopfschmerz, unter dem ich seit ca. einem Jahr leide. Keine Schmerzen mehr aber, trotzdem kann ich das Medikament nicht nehmen, da ich Nachts wegen extremer Ohrengeräusche nicht schlafen kann. Ich habe eigentlich eher niedrigen Blutdruck und habe Nachts mit Herzklopfen und den o.g. Ohrenproblemen zu kämpfen. Ansonsten habe ich keinerlei Nebenwirkungen.
Oxycodon-Entzug
405 Montag, den 23. September 2019 um 10:26 Uhr
Anni
Ich habe seit 20 Jahren Oxycodon verschrieben bekommen. Von einem Schmerztherapeuten. Vor ein paar Wochen habe ich entschieden, dass ich das ganze Zeugs absetzen will. Habe auch schrittweise reduziert, bis ich auf 5mg täglich war. Heute, am 2. Tag, ganz ohne Entzugserscheinungen, wie z.B. eine Grippe, niesen, dichte Nase, innere Unruhe, schwere Beine und Schlaflosigkeit. Hätte nicht gedacht, dass es trotzdem noch so heftig wird. Wer sagt, es gäbe keine Probleme, dem kann ich nur widersprechen. Bei mir zwar nicht psychisch, aber sehr physisch. Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft. Haltet durch! Nächste woche sieht die Welt ganz anders aus. Ich habe bisher nur Ibuprofen eingenommen. Wegen der Symptomatik. Und ab heute Abend eine 5 mg Zolpidem, um endlich etwas Schlaf bekommen.
Absetzen von Opiaten und Antidepessiva
404 Sonntag, den 22. September 2019 um 11:04 Uhr
Angelika F.
Alles andere als leicht.
Durch den Wechsel von Tramadol 300 mg auf Tilidin, Anfangsdosis 100 mg sowie zusätzlich verordneten Antidepressiva Sertralin 200 mg und Doxepin 25 mg, ist es zu einem Serotonin-Syndrom gekommen. Von jetzt auf gleich wurden alle Medikamente abgesetzt. Die Folgen waren krass. Entsetzliche Übelkeit, Durchfall, Unruhe, Schlaflosigkeit. Das Schlimmste aber sind die Muskelkrämpfe, die in Armen und Beinen sind. Damit schlafen, geht gar nicht. Das von mir gewünschte Lorazepam lässt die Muskelkrämpfe etwas schwächer werden. Das mache ich jetzt schon 10 Tage mit. Seit 2 Tagen entwickel ich mich zum Workaholic. Obwohl ich sehr starke Schmerzen haben, arbeite ich im Garten und drehe alles von rechts nach links. Wie im Zwang. Um 20 Uhr bin ich so müde, dass ich umfallen könnte. Aber schlafen geht nicht. Momentan nehme ich nur den Betablocker Thyronajod, Doxepin 25 mg und Sertralin 50 mg. Freundliche Grüße
Das Kardinalproblem ist die zusätzliche Sedierung
403 Donnerstag, den 19. September 2019 um 22:03 Uhr
Eduard von Hohen
Die meisten Antiemetika wirken sedierend, somit sind sie "synergistisch" zu dem Opiat (sedierend ). Zofran- Ondansetron und andere Setrone wirken über einen hemmenden Effekt, eine Hemmung der Serotonin-Wirkung an 5-HT3-Rezeptoren. Sie sind bestens geeignet, da sie keine zusätzliche Müdigkeit erzeugen.
Oxycodon
402 Dienstag, den 17. September 2019 um 09:07 Uhr
Birgit
Habe innerhalb einer Woche von 240, dann auf 3 mal 40 mg und dann auf 3 mal 20 mg reduziert. Nach einer Woche war Schluss. Meinem Kopf geht's gut, kann mich aber kaum bewegen. Im Liegen totale Schwäche! Hat jemand ein Rat? Habe meinem Arzt schon die Tür eingerannt. Weiß jemand, wie lange der Zustand anhält? Entschuldigung wegen der Schreibfehler. Aber es fällt mir gerade sehr schwer.
Absetzerfahrungen mit Oxycodon
401 Montag, den 16. September 2019 um 10:21 Uhr
Schmerzpatient 1000
Habe wegen starker neuropathischer Schmerzen nach einer größeren OP und bei Unverträglichkeit gegen andere wirsame Medikamente bei Neuropathie, 50mg (20-10-20) zuzügl Novalgin täglich über einen mehrmonatigen Zeitraum eingenommen. Geholfen hat es gut. Ich war auch nicht benommen und konnte sogar Auto fahren. Mit schriftl. ärztl. Erlaubnis. Das Absetzen erwies sich dann aber als größeres Theater. Trotz Einhalten der Absetzempfehlung des Arztes mit wöchentl. Reduktion um 10 mg. Erst ging es gut, aber bei 20mg täglich setzten plötzlich heftige Entzugserscheinungen ein. Schlaflosigkeit, innere Unruhe, "restless Legs". Dann Schmerzen in allen Gliedmaßen, dauernd und zum Teil recht heftig. Bin trotzdem im Plan geblieben. Die Beschwerdem hielten auch nach Beendigung der Therapie etwa so lang an, wie ich das Oxycodon auch eingenommen hatte. Um Nachts überhaupt Ruhe zu finden, waren Psychopharmaka notwendig. Ich hab' die Zähne zusammengebissen und durchgehalten. War aber echt heftig. Die Versuchung, wieder zum Schmerzmittel zu greifen, gross. Ich hatte schon Bedenken, ich rutsche in ein chronisches Schmerzsyndrom. Dann war es irgendwann vorbei. Nun geht es mir gut. Wenig Schmerzen(neuropatischer Natur)und keine Medis mehr. Außer zuweilen Novalgin. Man muss sich klar sein, dass diese Medikamente offenbar einen hohen Preis fordern und sehr bedacht verschrieben werden. Andererseits war ich während der akut neuropathischen Phase sowie einer multiplen Schmerzmittelunverträglichkeit Gott froh, überhaupt ein wirksames Medikament zu haben. Die Entwöhnung fand ich aber sehr hart, obwohl ich alles brav befolgt habe.
Oxycodon
400 Freitag, den 13. September 2019 um 16:57 Uhr
Edith
Seit 12 Jahren nehme ich Oxycodon. Ich hatte das GBS-Syndrom und starke Schmerzen in den Beinen. Ich war bei 180 mg. Nun verlangt mein Arzt, dass ich es absetzen soll. Ich habe es allein auf 140 mg abgesetzt. Doch jetzt fangen meine Beine wieder an zu schmerzen. Da ich die Schmerzen nicht mehr aushielt, habe ich wieder 20 mg mehr genommen. Wer weiß Rat und kann mir helfen? Wie komme ich am besten davon ab? In eine Klinik möchte ich nicht.
Oxcycodon
399 Freitag, den 13. September 2019 um 16:44 Uhr
Marx
Wie setze ich Oxcycodon am besten ab?
Absetzen
398 Freitag, den 13. September 2019 um 08:33 Uhr
MedienTec
Ich bin davon überzeugt, dass es die Angst vor Entzugserscheinungen ist, die den Prozess verlangsamt. Du musst es selber wollen und versuchen, nicht alles zu glauben was gesagt und geschrieben wird. Ich glaube an die Aussage meiner Fachärztin, dass ich keinen richtigen Entzug mitmachen werde. Denn die Schmerzen sind der Grund, warum ich jahrelang eine hohe Dosis Targin bekomme. Ich mache einen harten Cut. Und: Ich habe keine Schmerzen, sondern einen leichten Entzug, der täglich weniger wird. Also habe ich das Medikament jahrelang genommen, weil ich überzeugt war, Schmerzen zu haben. Ich ziehe das weiter durch und komme super damit klar. Meine Dosis war täglich 2 mal 40/20 Targin. Der Wille, es nicht mehr zu wollen, zählt.
Morphin-Entzug
397 Mittwoch, den 11. September 2019 um 10:20 Uhr
Schmidtchen Solveig
Ich nehme jetzt seit einem Jahr keine mehr, habe fünf Jahre jeden Tag 90 mg nehmen müssen. Habe immer noch Schweißausbrüche, Schlafstörungen, starke Traurigkeit. Ich frage mich, wie lange ich das noch aushalten kann. Kann mir dazu jemand etwas sagen. Liebe Grüße, Solveig
Opioidentzug
396 Mittwoch, den 11. September 2019 um 07:41 Uhr
Nicole
Sie schreiben, dass ein Ausschleichen keine psychische Symptome macht,sprich Opioide machen nicht psychisch abhängig. Bei den Entzugssymptomen steht aber Depression. Alle Opioide machen eine immense psychische Abhängigkeit. Und wie passt Imodium, loperamid zu einer Symptomreduktion?
Tilidin
395 Montag, den 09. September 2019 um 11:08 Uhr
Marion
Hallo, ich bin 55 und nehme seit 2012 Tilidin. Zuerst wegen Bandscheibenvorfall verschrieben, merkte ich schnell, wie gut ich davon drauf war. Hatte zu der Zeit ein paar Probleme, und konnte das mit dem Tilidin gut wegdrücken. Tja, leider wurde das immer mehr und ich schaffe es nicht aufzuhören. Mittlerweile nehme ich 10! Tabletten á 100/8 am Tag. Nicht nur, dass ich immer schlapper und lustloser werde, sondern ich falle natürlich auch bei den Ärzten auf. Habe mehrere, die ich jeweils wechsele. Ich will unbedingt aufhören, schaffe es aber nicht. Ich will absolut nicht in eine Klinik, weil ich nicht will, dass meine Kinder was merken. Ich versuche jetzt zu reduzieren. Ich nehme auch immer direkt 2 auf einmal. Wenn ich morgens nicht 2 nehme, komme ich gar nicht in die Gänge. Jetzt versuche ich 3 mal 2 am Tag. Ich muss einfach. Bitte gebt mir Tipps. Wenn ich keine Kinder hätte würde ich mich eine Woche ins Bett legen - aber das geht ja nicht. Lg
Metha/Pola kann man nicht ballern?! Sofortiger Tod? Stimmt nicht!!
394 Sonntag, den 08. September 2019 um 23:13 Uhr
JeanDoe
Is' Quatsch... Man sollte es natürlich definitiv nicht tun. Es ist äußerst schädlich, sich sein Metha oder Pola mit beigefügtem Sirup zu spritzen. Allerdings, möglich ist es. Habe es selber jahrelang getan und mich dadurch nur mit meiner Dosierung hochgeschossen. Shakes habe ich dadurch auch des Öfteren bekommen. Auf jeden Fall ist dringend davon abzuraten. Möglich - ohne dass es den sofortigen Tod bedeutet - ist es aber.
Oxynorm
393 Montag, den 26. August 2019 um 14:15 Uhr
Stefanie Eschmann
Ich bekam nach der 2. Rücken-OP mit 35 eine Oxynorm-Lösung verschrieben. Das nahm ich nun 2 Jahre lang. Bis ich von einer Dosis von 18 ml bei 180 mg angekommen bin. Dann gab es immer mehr Probleme mit Verstopfung. Daraufhin habe ich mich entschieden, einen Entzug zu machen. Nun liege ich seit einer Woche im Krankenhaus. Oxynorm wurde am ersten Tag durch Morphin IV ersetzt. Das läuft kontinuierlich über 24h. Am Anfang zusammen mit wenig Ketamin. Das Ketamin kam am zweiten Tag schon weg. Anfangsdosis waren 4,5 mg Morphin pro Stunde. Jetzt bin ich bei 0,5 mg und hatte schon verschiedene Schwierigkeiten. Die Zappelei in den Beinen und das nervös sein sind die schlimmsten Sachen. Ich drehe teilweise fast am Rad. Morgen wird auf Null reduziert. Bin gespannt, wie es weitergeht. Bin unendlich froh, danach befreit zu sein!
Opioide: Abhängigkeit
392 Samstag, den 10. August 2019 um 14:04 Uhr
Kerstin
Hallo,
ich habe schon ein paar Mails geschickt. Und zwar wegen der WhatsApp-Gruppe. Allerdings scheint die Mail-Adresse nicht richtig zu sein, denn sie kamen immer als Fehlermeldung zurück!? Gruß Kerstin
Bei der Einnahme von Opioiden kann man durch die Gabe von MCP Übelkeit verhindern.
391 Mittwoch, den 24. Juli 2019 um 13:42 Uhr
Horst-Dieter Rolffs
Im Beipackzettel von MCP steht, daß man es nicht in Verbindung mit Opioiden einsetzen soll. Was ist jetzt richtig?
Migräne (Komentar von Lisa)
390 Samstag, den 20. Juli 2019 um 19:46 Uhr
Rea
Hallo Lisa,
Ich habe wegen chronischer Migräne und weil andere Schmerzmittel (Triptane) nicht mehr gut helfen Targin bekommen. Denke aber nicht, dass dies üblich ist und wohl nur dann der Fall ist, wenn alles andere nicht mehr hilft. Sollte aber keine langfristige Lösung sein. Lg
Migräne
389 Samstag, den 29. Juni 2019 um 23:23 Uhr
Lina
Hallo, ich bin Lisa.
Mein Freund, 22 Jahre alt, leidet unter starker Migräne! Der Arzt verschrieb ihm Oxycodon - habe nun jedoch das Gefühl, dass es ihn zur Sucht zieht! Weiß jemand, ob Oxycodon bei Migräne zu verschreiben üblich ist? Ich mache mir große Sorgen, denn er hat stark abgenommen und ist physisch, wie auch psychisch, stark angeschlagen.
Fentanyl-Entzug
388 Mittwoch, den 26. Juni 2019 um 17:36 Uhr
Leo Dallinger
Ich habe aufgrund inkompletter Querschnittlähmung 12 Jahre hindurch ein Fentanyl 100 ug geklebt. Bin jetzt im 5. Tag beim kalten Entzug. Mit Unterstützung von Methadon. Und trotzdem ist der Entzug kaum auszuhalten. Vor allem nicht das Kribbeln der Beine, das kalt/heiß Gefühl mit Schweißausbrüchen und die Schlafprobleme!?
Sevre-Long Entzug
387 Montag, den 17. Juni 2019 um 09:18 Uhr
Rebi
Seit 21 Jahren Methadon genommen, vor 9 Monaten auf Sevre-Long gewechselt. Nun am Abbauen (Anfangsdosis 1200mg, in 60mg-Schritten alle 1-2 Wochen). Momentan auf 150mg Sevre-Long. Obwohl der letzte Abbau 3 Wochen her ist, kann ich kaum auf den Beinen stehen. Völlig schwach, alles schmerzt. Habe Angst vor den weiteren Schritten. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wann geht's wieder aufwärts? Nach Wochen, Monaten?
Tilidin
386 Montag, den 17. Juni 2019 um 00:41 Uhr
Thomas M
Hallo, zusammen,
anscheinend habe ich noch Glück, denn ich nehme Tilidin und Morphin erst seit einigen Monaten. Kein Arzt sagt einem, dass die Wirkung relativ schnell nachlässt und die Dosis immer höher wird. Da sich deshalb mein Leben drastisch geändert hat und die Nebenwirkungen mittlerweile schlimmer sind als der eigentliche Grund, habe ich mich entschlossen einen Entzug zu machen. Habe es mir leichter vorgestellt. Zum Glück bin ich in einer guten Reha-Klinik und habe hier einen Anfang gemacht. Kein Ibu mehr. Kein Gabapentin mehr. Kein Morphin mehr.
Das Schlimmste von allem ist aber der Entzug von Tilidin. Jetzt weiß ich auch, warum viele "Teufelszeug" dazu sagen. Unkontrolliertes Zucken, Zittern, starke Kopfschmerzen, Schwitzen und - vor allem - Schlaflosigkeit machen mich fertig. Jede Nacht höchstens 2 Stunden. Aber, das ist es wert. Schon nach 10 Tagen ging es mir körperlich deutlich besser. Die Therapien fangen an zu helfen. Jetzt nur noch 2 Novamin und eine reine Baldrian vor'm Schlafen bzw Schlafversuch. Ist wahrscheinlich auch für den Kopf wichtig. Deshalb an alle, die einen Entzug machen wollen: Sucht euch Hilfe (es gibt auch gute Ärzte), seid geduldig (auch bei kleinen Rückschlägen), redet darüber (z.B. hier) und zieht es durch. Euer Körper und euer Kopf werden es euch danken. Ich wünsche allen viel Glück dabei.
Übrigens ist es jetzt 2.38 Uhr und die Nacht ist vorbei. Trotzdem freu' ich mich wieder auf den nächsten Tag. Und: In ein paar Wochen habe ich es geschafft! "Du musst kämpfen!"
Entzug Opiate
385 Mittwoch, den 12. Juni 2019 um 07:58 Uhr
Sina
Hallo zusammen,
da viele nur über den Schrecken eines Entzugs schreiben, möchte ich auch mal etwas dazu sagen. Vielleicht macht es Mut?
Krankheitsverlauf: Nervenläsion an einer Extremität seit Geburt. Ab 30 kamen Polyneuropathie und Kontrakturen. 2006 begann die Odyssee der Medikamente: Oxy (300mg tgl), danach Tilidin ret. (300mg tgl), im Anschluss die Tilidin-Tropfen (eine 100ml Flasche auf 4 Tage), kleine Kurzausflüge zu Amitriptylin und Lyrica. Danach Oramorph 30 mg Trinkampullen (gesamt 390mg tgl).
Ich hatte immer gearbeitet, Kinder großgezogen und saß in einem Sumpf aus funktionieren und vegetieren. 2014 der erste Start: reduziert auf 120mg retardiertes Morphin. Im Laufe der Jahre bis auf 40 mg tgl verteilt retardiert. Es war phasenhaft schwierig und zäh. Die Reduktion von 390 auf 120 war das Schlimmste. Ich saß schlaflos, apathisch und voller Schmerzen zwei Wochen nur herum. Das hinterließ ein kleines Trauma, was weitere Reduktionsversuche immer zäher, schwerer und langwieriger machte. Seit Januar diesen Jahres stieg ich wieder auf 80 mg Morphin. Retardiert über den Tag verteilt. Natürlich immer mal wieder entretardiert, damit ich einen Effekt hatte, weil die Neuropathie sich verstärkte und ich noch einmal operiert werden musste. Es waren ca 6 Operationen seit 2006. Nur, dieses Mal wirkte das Morphin anders: keine Energieschübe mehr und keine Leistungsfähigkeit. Kein Aushalten und funktionieren. Die Dosissteigerung machte mich müde, lethargisch, antriebslos. Ich zwang mich zum Sport, und machte weiter. Irgendwann kam ich in die Apotheke und mein Medi wurde falsch geliefert: statt 20mg (tgl 4x20mg), hatten sie nur 10mg. Ich ließ - aus einem Impuls heraus - das BTM-Rezept umschreiben, nahm die 10mg mit und reduzierte innerhalb von 3 Wochen auf 0. Mit jedem Tag wurde ich wacher, die Laune stieg, die Beweglichkeit auch. Und das überwog die Entzugserscheinungen, die mir dadurch nicht schlimm vorkamen: zittern, niesen, Durchfall, Zappeligkeit und und und.....
Alle zwei oder drei Tage habe ich reduziert in 10er Schritten. Es war anstrengend und nervig. Aber auch gut. Es gibt so viele Komponenten, die die Stärke eines Entzugs beeinflussen. Es ist wichtig, welche Potenz ein Opiat hat (Morphin ist immer 1, Fentanyl steht im Verhältnis 1:100 - als Beispiel). Auch der Grund der Einnahme macht viel aus: die Schmerzintensität, das Umfeld, die Stimmungslage und und und....
Manchmal reicht es wohl nicht, das Absetzen zu wollen. Auch die Voraussetzungen müssen beachtet werden. Darum gibt es auch stationäre Entzüge, psychologische Nachbetreuungen und Therapien. Wichtig ist wohl auch, das niemals ohne Arzt zu machen. Den braucht man, damit eingegriffen werden kann, wenn es nötig ist. Ich habe das Zeug über 13 Jahre geschluckt. Und habe mich natürlich eine Zeit lang in die Kuscheldecke Morphin eingemummelt und mich vorm Leben versteckt. Meine Angst, die zweite Hälfte meines Lebens zu vergeuden, Angst vor degenerativen Wesensveränderungen und weiteren Schäden war dann doch grösser. Vorteil war wohl auch, dass ich nie Misch-und Beikonsum hatte. Immer nur ein Medikament. Und ein stabiles soziales Umfeld sowie beruflichen Erfolg. Darum ging's wohl diesmal recht gut mit dem Entzug - vor allem ohne "Craving" (Verlangen). Schmerzen bekämpfe ich jetzt mit Kryotherapie, TENS, autogenem Training und Bewegung.
Noch ein Tipp: auf YouTube gibt es eine Doku von Arte: Gehirn unter Drogen. Der Teil 2 geht über Opiate - und wie sie wirken. Diese hat mir ungemein geholfen, meinen Körper zu verstehen, was da mit und ohne Morphin abläuft. Entzüge sind hart, machen Angst, lassen abbrechen, machen mutlos. Opiate machen kaputt, machen mutlos, machen langfristig noch mehr Schmerzen und nehmen das Leben. Der Entzug geht vorbei. Auch, wenn man es nicht glauben mag. Das Opiat bleibt, wenn man es zulässt.
Ich wünsche all denen Mut, Kraft und Ausdauer, die es versuchen wollen oder müssen. Jeder noch so kleine Schritt ist ein Erfolg und ihr könnt stolz darauf sein. Liebe Grüße
Oxycodon
384 Donnerstag, den 30. Mai 2019 um 15:25 Uhr
Beate
Sehr starke Hautprobleme. Um die Augen alles rot und Pergamenthaut auch am Hals.
Halluzinationen bei Novaminsulfon Tropfen
383 Freitag, den 17. Mai 2019 um 00:05 Uhr
R. Rohrer
Hallo, gleich nach der Hüft OP habe ich Novalgin Tabletten gut vertragen. Bin auf der Reha auf eigenen Wunsch auf Tropfen umgestiegen. Habe am Nachmittag 10 Tropfen eingenommen und gegen 21.00 Uhr weitere 8 Tropfen. Ich habe die schrecklichsten Alpträume ever gehabt. Ganz schrecklich, Menschen im Zimmer. Stimmen, Das Bett hat gezittert, konnte nicht mehr sprechen. Und noch einiges mehr. Wollte Licht machen, ging nicht. Wie so steht so etwas nicht im Beipackzettel? Im Gegenteil, habe vorhin im Netz gelesen, es wird sogar ein Zusammenhang verneint.
Whatsappgruppe
382 Montag, den 06. Mai 2019 um 06:19 Uhr
Oxycesic
Hallo wir haben eine Whatsappgruppe zum Thema BTM, Absetzen, Hilfe usw usw
Für weitere Infos schaut Beitrag 271.
LG
Sehr hilfreicher Link
381 Samstag, den 04. Mai 2019 um 12:02 Uhr
Waltraut
Ich habe mir vor meinem Absetzen von Oxy die Zeit genommen, alle Beiträge hier durchzulesen und fand den Link im Beitrag 152 sehr interessant. Auch mein Hausarzt ist der Meinung, dass dieser „Leitfaden“ für alle, die Opiate/Opioide planen abzusetzen, hilfreiche Aspekte enthält:

https://www.eve-rave.ch/Forum/viewtopic.php? f=102&t=28169&sid=44d88114140d0f2abee0fb5f5a9de5aa

Selbstverständlich sollte man immer, egal, ob es sich „nur“ um schwache, nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallende Mittel - wie Tramadol oder Tilidin retard Tabletten oder eben die starken BTM-pflichtigen Medikamente handelt - nur mit Hilfe des Hausarztes absetzen. Da leider noch immer manche Ärzte die Verschreibung von Benzodiazepinen (Diazepam, Tavor etc.) und Pregabalin (Lyrica) recht locker handhaben, möchte ich explizit darauf hinweisen, dass diese Medikamente (mir half speziell Pregabalin sehr) bei längerer Anwendung (2 Wochen +) süchtig machen können. Speziell Benzodiazepine. Viel Erfolg und wenig Leid (ganz ohne geht es nicht).
OXYGESIC
380 Donnerstag, den 25. April 2019 um 12:33 Uhr
Hw
Hallo,
auch ich habe von meinem Hausarzt Oxygesic verschrieben bekommen. Allerdings habe ich sie nur 12 Tage eingenommem - aufgrund der starken Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, totales Unwohlsein, geschwollenes Gesicht. Ich stand nur noch neben mir. Aber nach dem Absetzen seit 6 Tagen ist mir immer noch schwindelig beim Autofahren - wenn ich schnell den Kopf drehe. Magengrummeln usw.
Tradocomp
379 Donnerstag, den 25. April 2019 um 09:53 Uhr
Roland
Hallo zusammen,
bei mir heißt das Problem: Tradocomp. Ich nehme sie jetzt ca. 2,5 Jahre. Jeden Tag 2 Tabletten (37,5mg). Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls. Nachdem ich mittlerweile nur am Schwitzen bin denke ich, dass mein Körper nach mehr schreit. Ich will dieses Zeug jetzt los werden. Ich weiß, dass es keine große Dosis ist. Aber Angst habe ich trotzdem, da ich vor 20 Jahren schwer drogenabhängig war - und das Ganze schon genossen habe. Mein Arzt meinte, ich soll das im Krankehaus erledigen. Dort wollen sie aber eine radikale Entwöhnung machen und zusätlich nur, wenn ich freiwillig in die geschlossene Abteilung gehe. Was ich nicht will. Ich möchte es jetzt zuhause probierne. Mit der Unterstützung meiner Frau. Hat vlt. wer Tipps für einen Entzug? Ich weiß, die Dosis ist nicht hoch, aber wie gesagt: Ich habe Angst, weil ich damals von Codein, Methadon, Benzos usw. schon mal Entzug gemacht habe. Der Hauptgrund für mich ist, dass ich nicht in die geschlosse Abteilung der Psychiatrie möchte. Vielen Dank im Voraus:)
Zahnschmerzen
378 Dienstag, den 23. April 2019 um 13:04 Uhr
Abdelhadi
Ich hatte 2 Stunden nach der Einnahme von Surgam rote Schwellungen im Gesicht und am Oberkörper. Augen zugeschwollen, Lippen so dick, dass ich nicht sprechen konnte und Hitzewellen.
Oxycodon
377 Samstag, den 20. April 2019 um 12:40 Uhr
cornelia
14 Jahre habe ich Oxycodon eingenommen. 2 mal 80mg. Vor 2 Jahren habe ich mich allein auf 2 mal 40mg gesetzt. Ohne Probleme. 2018 wurde ich endlich am Knie operiert, hatte leider eine Lungenembolie, wurde dort auf 3 mal 20mg runtergesetzt und in der Reha dann auf 2 mal 20mg. Das ging auch. Hier, zu Hause, bin ich dann allein von 2 mal 20mg auf 2 mal 10 mg und dann eine Woche auf 2 mal 5mg ausgeschlichen. Nun bin ich seit 3 Tagen von Oxycodon weg. Aber ich bin nervös und kann nicht schlafen. Habe mir "Hoggar Night" besorgt, um wenigstens 3 Std. schlafen zu können. Aber, die Schmerzen im Nackenbereich und das Jucken der Haut bringen mich um. Vor allem auch Beschwerden im Genitalbereich, den ich als am Schlimmsten empfinde, weil ich das Gefühl habe, ständig einen Orgasmus haben zu müssen. Es ist schrecklich. Ich habe noch mit niemandem darüber gesprochen. Und es würde auch niemand verstehen. Wie lange dauert dieser Zustand noch an??
Hydromorphon 2 x 16mg absetzen
376 Freitag, den 19. April 2019 um 13:37 Uhr
Liese
Guten Tag,
seit gut 3 Jahren nehme ich, aufgrund eines Kreuzbeinbruches, 2 x täglich 16 mg Hydromorphon ein, da ich unter starken Schmerzen leide. Meine neue (leider sehr unsympathische) Schmerztherapeutin drängt mich massiv, diese abzusetzen. Und zwar für 4 Wochen in der Klinik. Mit der Begründung, dass 32 mg Hydromorphon täglich sehr viel sei. Meiner Ansicht nach habe ich einen "Pegel" von 16mg /24 Std. Sehe ich das falsch? Hätte das Präparat eine Langzeitwirkung von 24 Std., wären es doch auch 16 mg. Kann mir bitte jemand sagen, wie ein klinischer "Entzug" in einer Klinik vonstatten geht? 4 Wochen empfinde ich als sehr lange. Außerdem habe ich Angst vor den Absetzerscheinungen und den Folgen, da mir das Hydromorphon bei meinem vorhandenen Morbus Crohn gute Dienste leistet, und ich somit dafür keine Medikamente einnehmen muss. Vielen Dank für eure Hilfe. Viele Grüße Liese
Whatsappgruppe
375 Dienstag, den 16. April 2019 um 16:53 Uhr
Oxycesic
Hallo wir haben eine kleine Whatsappgruppe. Wir helfen uns gegenseitig beim Thema BTM, Absetzen und alles mögliche. Wer Interesse hat darf sich gerne melden unter der Email opioideundco@gmail.com
Einfach Handynummer mitschicken und ich füge euch in unsere Gruppe. Mfg
Hydromorphon reduzieren
374 Donnerstag, den 11. April 2019 um 18:28 Uhr
Franzi
Hallo! Ich habe mal eine Frage: ich möchte mein Hydromorphon reduzieren und will das mit Hilfe von Cbd Öl. Wie muss ich das machen? Kann mir jemand Tipps geben? Welches CBD Öl muss ich kaufen usw.
Danke für Eure Hilfe
Ausschleichen von Hydromorphon
373 Montag, den 08. April 2019 um 16:44 Uhr
Chajim
Von Tagesdosis 3 x 4mg = 12 mg
3 Tage 2 x 4mg = 8 mg nach festem Zeitfenster
3 Tage 1 x 4mg = 4 mg nach festem Zeitfenster
7.Tag 0 / 8.Tag 4 / 9.Tag 0 / 10.Tag 0
Folgen: Leichte Ermattung im Tagesverlauf, Erkältungssymptome, leichte Unruhe. Keine Ersatzmedikation.
opioideundco@gmail.com
372 Donnerstag, den 04. April 2019 um 13:58 Uhr
diesocke
Mail Adresse funktioniert nicht. Gibt's eine neue??
CBD
371 Mittwoch, den 20. März 2019 um 01:51 Uhr
max
Eine Schmerzbetroffene schreibt auch noch, dass ihre Ärztin es nicht schafft, einen Antrag für das CBD zu stellen. Was für einen Antrag? Wenn du CBD-Öl in der Apotheke kaufen willst, dann kannst du das machen. Die Ärztin kann dir dann einfach ein Rezept ausstellen - und musst es nicht bezahlen. Wenn du es selber bezahlen willst, dann gehst du in die Apotheke und kaufst es dir. Jetzt kommt das Erschreckende. CBD ist der Wirkstoff des so umjubelten "Cannabis", der nicht "high" macht. Noch etwas: Wenn du ein wirkungsvolles CBD-Öl haben willst, dann musst du dir ein CBD-Öl holen, das mind. >50% Wirkstoffgehalt hat. Das muss meistens bestellt werden. Die, die in Deutschland im Umlauf sind, haben meistens nicht mehr als 10% Wirkstoff. Hoffe das hilft noch. Antrag muss man für CBD nicht stellen. Alles Gute.
einfach mal lesen
370 Mittwoch, den 20. März 2019 um 01:27 Uhr
max
Habe heute etwas im Internet gesucht, und bin zufällig auf dieser Seite gelandet. Seid mir bitte nicht böse, aber was ich hier gelesen habe ist teilweise ein absoluter Blödsinn. Da schreibt eine Pübby am 25.02.19 oder so, dass sie selbst Mediziner ist und beschwert sich über ihren Orthopäden. Dann schreibt sie noch, dass sie soviel Schmerzmittel einnimmt. Das einzige Schmerzmittel, das sie einnimmt, ist Hydromorphon. Ibuprofen ist ein leichter NSAR-Hemmer. Das sollte man als Mediziner wissen. Und hört endlich auf, Lyrica zu einer Schmerzbehandlung zu nehmen. Entweder ihr wohnt dort, wo es tatsächlich keine guten Schmerzmediziner gibt, oder ihr habt andere Probleme. Bitte nicht böse sein. Ich musste das einmal schreiben, da ich mir noch andere Beiträge durchgelesen habe. Gut fand ich auch den, wo jemand schreibt, dass er/sie täglich ein 100 mg Fentanylpflaster gegessen hat. Ich gehe davon aus, dass die betreffende Person ein 100 Mikrogramm/h-Pflaster meint. Und, wenn jetzt jemand behauptet, dass auch das nicht möglich ist, den muss ich enttäuschen. Es ist möglich. Der Metabolismus eines Menschen macht hier sehr viel aus. Wünsche euch allen alles Gute.
Loskommen von Targin
369 Montag, den 18. März 2019 um 12:16 Uhr
Viola
Hallo liebe Nicole,
welcher Arzt hat Dir denn die Medikamente verschrieben? Ich würde mich auf jeden Fall an diesen wenden. Gibt es einen Schmerzspezialisten in Deiner Nähe? Falls nicht, dann würde ich mal mit dem Arzt reden, ob er Dich nicht in eine Entzugsklinik einweisen kann. Evtl. kann man ja zu einem anderen Medikament wechseln, dass nicht so stark ist wie die Tbl., die Du im Moment einnimmst, Dir aber trotzdem helfen. Alles Gute.
Reduzierung v. Morphium ret. Tbl.
368 Samstag, den 16. März 2019 um 20:18 Uhr
Viola
Ich hatte ein sehr schweres Restless-leg-Syndrom, und das Einzige, was mir half, war MST.ret.240 mg u. Carbamazepin-Tbl. Alles andere, was ich ausprobierte, half nichts. Das nahm ich über Jahre, u. hatte auch schon mit meinem Neurologen darüber gesprochen, das Medikament zu reduzieren. Aber das klappte eigentlich nie. Nach spätestens 3-4 Tagen war ich wieder bei derselben Dosis. Jetzt, nach etl. Jahren, habe ich im letzten Frühjahr auf einmal 1 Tbl. weniger am Tag genommen. Also 60 mg weniger. Dass das nicht gerade einfach ist werden wohl die meisten von Euch wissen, die so einen kalten Entzug schon mal mitgemacht haben. Schwitzen, frieren, Kopfschmerzen, Depressionen und Schlafstörungen waren die Folge des Entzugs. Das ging so ca. 6-7 Wochen. Was mir aber geholfen hatte dass ich schlafen konnte o. ruhiger wurde, war Carbamazepin. Nun mache ich das Ganze jetzt noch einmal. Wieder mit 60 mg - u. habe es auch schon wieder fast geschaft. Nach demselben Prinzip! Noch bin ich nicht über dem Berg, aber die Nebenwirkungen haben stark nachgelassen, u. es geht mir den Umständen entsprechend gut. Ein kalter Entzug ist schon hart, aber ich habe es geschafft, dass ich statt 240 mg, nur noch 120 mg nehme. Und darauf, dass ich es so gepackt habe, bin ich auch stolz. Mir hatte auch ein Arzt angeboten, das in einer Klinik zu machen, aber das war schon längere Zeit her. Und damals waren meine Schmerzen noch so stark, dass ich mich gar nicht getraut hätte, die Medikamente abzusetzen. Dennoch würde ich es nie ohne ein Gespräch mit dem Arzt machen, der mir diese verschreibt u. den man auch mal an seiner Seite hat, wenn es einem schlecht dabei geht. Ich möchte allen Mut machen, die es versuchen möchten. Wie gesagt, ich habe 4 Anläufe gemacht bis es geklappt hat.
Morphinreduktion
367 Samstag, den 16. März 2019 um 00:46 Uhr
Ren.
Ich mache nun seit 11 Tagen Entzug von Morphinpräparaten. Es geht mir soweit gut, weil ich es sehr langsam mache. Nun kommt aber die Zeit in der die Dosis immer geringer wird und ich dann nicht weiß, ob ich es in gleichen Schritten - wie jetzt zu Anfang - schaffe. Ich bin aber sehr zuversichtlich. Bei Gott, es ist nicht das erste Mal, dass ich damit aufhöre, aber das letzte Mal. Lasse mich von keinem Arzt mehr dazu überreden, wenn ich es schaffen sollte. Ein Drittel habe ich schon hinter mir. Geduld ist das halbe Leben. Ich hoffe, dass ich klar komme. Gott sei mir gnädig!
Oxycodon-Entzug
366 Samstag, den 16. März 2019 um 00:19 Uhr
Tim
Weiß vll. jemand wie man am besten davon weg kommt? Ich kriege seit einem Jahr Oxy verschrieben - 100 Stk/Packung, 3x täglich. Aber ich nehme das Doppelte, weil ich abhängig geworden bin, und mir 100 Stk net reichen. Und manchmal, wenn ich keine habe, bekomme ich es mit den Entzugserscheinungen zu tun: Schwitzen, Unruhe, kalt/warm, Schüttelfrost und die Beine tun weh. Kann mir bitte jemand sagen wie ich davon weg komme? Und mit welchen Mitteln? Ich will mir das net mehr geben. Die Entzugserscheinungen sind heftig. Ich ertrage das gerade mal so einen Tag, wenn überhaupt. Schreibt mir ruhig, wenn jemand etwas weiß. Auch diejenigen, die es auch nehmen. Schreibt mir mal. Danke im Voraus :)
Targin/ Oxycodon
365 Donnerstag, den 14. März 2019 um 00:04 Uhr
Sigrid Unterberg
Nach einem komplizierten Ellbogenbruch und vielen Arztfehlern in der Uniklinik Regensburg, bekam ich über ein Jahr die tollen Tabletten. Zum Glück habe ich einen sehr guten Hausarzt, leider aber seit über 10 Jahren Depressionen. Habe letzten Sommer zu Hause den Entzug alleine geschafft. Bei mir war die Folge: Fast 20 Kilo Zunahme. Ich hatte ständig Hunger, konnte damit auch die körperlichen Schmerzen bekämpfen. Nun ist der Ellbogen immer noch defekt, mit viel Blech. Noch schlimmer ist meine Angst vor den Ärzten. Ich wurde erst nach Monaten vom Hausarzt über die Folgen der Medikamente aufgeklärt. Nichts davon in der Klinik, obwohl ich dort etliche Wochen war. Auch die Tatsache, dass das Ersatzgelenk zu groß war, wurde trotz mehrfacher OP's geleugnet. Fazit: Nie wieder Uni-Klinik Regensburg und nie wieder Oxycodon. Und wie werde ich nun die 20 Kilo los? Passt auf euch auf!
Morphin absetzen
364 Mittwoch, den 06. März 2019 um 01:54 Uhr
S.
Ich bekomme wirklich schon sehr lange Morphin-Präparate, und habe mich auch (vor einigen Jahren) an den so genannten kalten Entzug gemacht. Leider hat mir mein Arzt nach drei Monaten das Medikament wieder verschrieben. Dabei habe ich nur gesagt, es ginge mir nicht gut. Umsonst war die Mühe. Aber ich gebe nicht auf. Obwohl ich nicht mehr die Jüngste bin, möchte ich es nicht mit ins Grab nehmen. Gott behüte.
Sind Novalgin und Methadon miteinander verträglich?
363 Montag, den 04. März 2019 um 11:53 Uhr
Wenzel.melanie
Meine Frage ist: Kann Novalgin zusammen mit Methadon eingenommen werden, ohne dass etwas passiert? Oder zieht Novalgin das Methadon aus dem Körper?
Oxynorm und Targin
362 Montag, den 25. Februar 2019 um 11:15 Uhr
Nicole
Anfangs nahm ich nur Targin gegen chronische Nackenschmerzen. Da ich auch an Depressionen und Antriebsarmut leide merkte ich, dass Targin - zerbissen - eine Art Euphorie bei mir auslöst. Oxynorm noch mehr. Ich kann also 2-3 Stunden am Tag funktionieren. Ich bin leider oxycodonsüchtig, und komme nicht mehr davon weg. Die euphorisierende Wirkung ist optimal für mich, um den Tag zu meistern. Trotzdem würde ich gerne von dem Medikament loskommen. Nur wie?
Erfahrung?
361 Sonntag, den 24. Februar 2019 um 21:03 Uhr
Torsten
Hallo,
ich nehme seit Jahren Dronabinol, Oxycodon und einige andere Medikamente. Die Schmerzen habe ich dadurch aber im Griff. Habt ihr vielleicht Erfahrung?
Tilidin absetzen
360 Freitag, den 22. Februar 2019 um 18:12 Uhr
Erwin
Guten Abend,
ich habe mir einige Beiträge von euch durchgelesen. Zu meiner Situation:
Ich nehme seit Herbst 2009 Tilidin. Zu Anfang eine Tablette 50 mg, um den Arbeitstag noch einigermaßen kundenfreundlich abzuschließen. Ich hatte in 2003 eine Bandscheiben OP - L5/S1 raus und mit körpereigenem Knochen aufgefüllt. Mit der gen. Dosis bin ich etwa 3 Monate zurechtgekommen. Dann musste ich die Tablette immer früher einnehmen, um den Tag rum zu bringen. Dann hat sich das Ganze immer mehr gesteigert. Früher gab es ja noch Tropfen, die man nach Bedarf dosieren konnte. Hat auch funktioniert. Über die Jahre war dann meine Dosis bei 4x200 mg Tilidin am Tag (Tropfen wurden nicht mehr verschrieben). Nach einigen weiteren Jahren hatte ich dann den Salat. Die Tabletten haben gegen die Schmerzen nur noch kurz gewirkt. Aber, die körperliche Abhängigkeit war deutlich zu spüren. Ich habe dann beschlossen, das Zeug abzusetzen. Habe auf einen Schlag von 4x200 mg auf 4x100mg am Tag reduziert. Das ging mit Überwindung und einiger Beherschung gut. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es schwieriger wird, um so mehr ich reduziere. Ich meine, um so geringer die Dosis wird, um so mehr spüre ich, wie stark der Körper daran gewöhnt ist. Eine Pauschale zum Absetzten gibt es sicherlich nicht, da jeder Körper ja anders reagiert. Stehe nun bei 3x 50 mg am Tag. Das hat natürlich auch mit der Jahreszeit - Winter extrem und Kälte - zu tun. Im Sommer fällt es leichter zu reduzieren. Ich bin mittlerweile beim gut 5. Anlauf. Aber so weit wie jetzt, war ich noch nie. Ich hoffe, dass ich in ein paar Wochen komplett ohne das Zeug auskomme. Muss natürlich extrem aufpassen, was ich mache. Denn bei Arbeiten, die mir nicht gut tun, bekomme ich sofort die Quittung. Ich wünsche jedem hier viel Erfolg. Habt Geduld, und nehmt euch Zeit! Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Die WhatsApp-Gruppe wäre vielleicht auch interessant. LG Erwin
Tramadol Absetzung
359 Mittwoch, den 20. Februar 2019 um 14:59 Uhr
Tolpatsch
Hallo, ihr Geplagten,
wenn ich lese, was ihr da an Mengen zu Euch nehmt, dann ist mein Fall eher Pillepalle. Bin im Oktober vergangenen Jahres ganz blöd gestürzt und hatte mir dabei gleich dreifach das Schultergelenk gebrochen. Nach der OP verschrieb mir meine Hausärztin eine 100er Packung Ibuflam. Ziemlich fahrlässig, wusste sie doch, dass ich als Kind eine schwere Nierenbeckenentzündung hatte. Außerdem halfen selbst 2400 mg nicht gegen die nächtlichen Schmerzen, die die Titan-Platte im Arm verursachte. Nach ca. 10 Tagen Schlaflosigkeit zu einer anderen Ärztin, die mir Tramadol Lotion für die Nacht verschrieb. Obwohl ich, fast 60 Jahre alt, viel Erfahrungen mit Cannabis hatte, war ich so etwas von vorsichtig und ehrfürchtig, dass ich mir vorsichtshalber einen Eimer neben das Bett stellte. Für den Fall der Übelkeit, die als Nebenwirkungen von ihr erwähnt wurden - damit ich nicht laufen und wieder stürzen würde. Aber nichts geschah! Ich vertrug Tramadol sehr, sehr gut. Auch keine Verstopfung. Während der stationären Reha hatte ich allerdings - durch die vielen Anwendungen - derartige Schmerzen, dass selbst Tramadol-Retard 100 mg 2 x am Tag und zusätzliche Tropfen den Schmerz nicht besonders verringerten. Dann bekam ich dort einen 10er Riegel 5mg Oxycodon, welches das einzige Medikament war, das mich 24 Stunden schmerzfrei hielt. Allerdings habe ich bis jetzt nur 4 mal eine für die Nacht genommen. In Extremfällen! Jetzt, nach vier Monaten, nehme ich nur noch abends eine 100 mg Tramadol-Retard und seit ein paar Tagen gar nichts mehr, da ich ziemlich schmerzfrei bin. Entzugserscheinungen, Schwindel, Schwitzen und ein komisches Geräusch im Kopf, wenn ich ihn bewege. Sehr unangenehm. Aber, ich hatte mir das sehr viel schlimmer vorgestellt. Klar, psychisch fühle ich eine Leere, und dass Tramadol auch psychoaktiv wirkt, merkt man leider erst, wenn man es absetzt. Vorbei, das gemütliche und geborgene Gefühl. Aber immer noch tausendmal besser, als sich mit IBU, Diclofenac oder Paracetamol Nieren, Magen, Darm und sonstige innere Organe zerstören zu lassen. Opiate sind ein Segen für Menschen mit unerträglichen Schmerzen. Würde man mich vor die Wahl stellen, würde ich immer das Risiko der Entzugserscheinungen der zerstörerischen Wirkung von freiverkäuflichen Schmerzmitteln vorziehen. Immerhin kann man Opiate jahrzehntelang nehmen, ohne dass innere Organe zu Schaden kommen. Prof. Gottschling hat das in seinem Buch "Schmerzlos werden" sehr gut beschrieben. Finde, dass Opiate zu Unrecht verteufelt werden. Muss im April wieder zur OP, dann kommt die Titan-Platte raus. Ob ich bis dahin clean bin und dann wieder von vorne anfange, oder ob ich geringe Dosen bis zur OP weiternehme, weiß ich noch nicht. Jedenfalls kann man den Entzug von Oxycodon, RLS, sehr gut mit Tramadol abschwächen. Beim Tramadol-Entzug helfen dann wohl nur eine warme Umgebung und liebe Menschen mit Verständnis. Euch allen viel Glück und - wir hätten diese Probleme ja nicht, würden Ärzte nicht plötzlich die Rezepte verweigern. Liebe Grüße vom Tolpatsch
WhatsApp-Gruppe
358 Dienstag, den 19. Februar 2019 um 20:20 Uhr
Oxygesic
WhatsApp-Gruppe zum Thema BTM, medizinisches Cannabis, Entzug, usw usw.:
Bitte mit Handynummer bei opioideundco@gmail.com melden. Wir sind ca. 30 Menschen.
Oxycodon
357 Dienstag, den 19. Februar 2019 um 14:34 Uhr
Rasmata
Hallo,
ich nehme seit 7 Jahren Oxycodon 40mg (4x40 mg pro Tag). Die Einnahme ist medizinisch bedingt. Ich bin mittlerweile wegen meiner Schmerzen EU-Rentner. Da ich nun keinen Erfolgsdruck mehr habe möchte ich versuchen, von dem Zeug runter zu kommen. Oder es zumindest deutlich reduzieren. Welche Medikamente helfen, die Entzugserscheinungen zu reduzieren? Kennt jemand im Berliner Raum fähige Ärzte, die mich dabei entsprechend unterstützen können?
Entzugserscheinungen
356 Montag, den 18. Februar 2019 um 14:35 Uhr
Gabriele
Liebe @ TINA,
ich mache auch gerade - seit einem halben Jahr - einen Entzug von Morphium. Angefangen habe ich mit 320 mg, jetzt bin ich bei 150 mg. Ich nehme, an den schlimmsten Tagen, bis zu 150 mg Pregabalin und abends 45 mg Mirtazapin. Du nimmst schon die Medikamente, die bei Entzug am besten helfen. Ich glaube, Gabapentin ist das Gleiche wie Pregabalin!? Ich kann Dir nur den Rat geben, unbedingt langsamer zu reduzieren. 10% Reduktion alle zwei Wochen wäre ideal. Ich mache das so, und die Entzugschmerzen halten sich in Grenzen. Aber es geht mir auch nicht jeden Tag gut. Vor allem, macht mir die Schlaflosigkeit zu schaffen. Bei den Schweißausbrüchen hilft mir das Pregabalin am besten! Also, liebe Tina, lass' Dir Zeit! Ich sende Dir Kraft und ganz liebe Grüße! Gabriele
Entzugzerscheinungen lindern
355 Montag, den 18. Februar 2019 um 05:41 Uhr
TINA
Hallo,
mein Name ist TINA, bin 44 Jahre und versuche, nach 2 Bandscheibenop‘s im HW-Bereich von Oxycodon und Dronabinol wegzukommen. Ich nehme auch Gabapentin und Novalgin. Es ist ein harter Kampf. Es schüttelt mich seit 10 Tagen durch, und ich bin Tag und Nacht schweißgebadet. Ich bitte um euren Rat. Was kann man gegen den Schüttelfrost und das fürchterliche Schwitzen tun? Liebe Grüße Tina
Opiate
354 Freitag, den 15. Februar 2019 um 21:31 Uhr
Gabriele
Liebe @Püppy,
Du Arme! Es tut mir im Herzen weh, wenn ich Dein Leid lese! Ich würde Dir empfehlen, nach einem Schmerztherapeuten zu schauen und Dir als Schmerzpatienten die „richtigen“ Opiate von einem Fachmann verschreiben zu lassen. Pregabalin ist ja erstmal nicht schlecht (nehme ich auch). Vielleicht würde Dir aber Fentanyl am besten helfen. Dann müsstest Du nicht so viele unterschiedliche Medikamente nehmen! Ich glaube, die richtige Dosis Fentanyl und Pregabalin könnten Dir helfen. Ohne Opiate wirst Du nicht „leben“ können - bei so heftigen Erkrankungen. Aber, ein „Fachmann“ kann Dir wahrscheinlich helfen. Der Orthopäde ist ja scheinbar überfordert! Lass' mal was von Dir hören! Alles, alles liebe und viel Kraft. Gabriele
Opiate einfach absetzen?
353 Freitag, den 15. Februar 2019 um 06:36 Uhr
Püppy
Hallo,
ich nehme seit 15 Monaten Hydromorphon, Ortoton, Ibuprofen, Pantoprazol und Pregabalin wegen folgender Diagnosen: Bandscheibenprotrusion, Hyperlordose, chronische Lumboischialgie und Spondylarthrose. Mein Orthopäde lässt mich im Regen stehen. Ich bekam nur eimal (6x) Krankengymnastik verschrieben. Sonst pumpt er mich nur mit oben genannten Schmerzmitteln voll. Ohne diese Medikamente habe ich solche Schmerzen, dass nichts mehr geht. Ich heule, komme nicht alleine aus dem Bett etc. Durch das enorme Rückenproblem habe ich sehr oft auch ein schmerzendes und taubes Bein, auf Grund dessen ich oft die Treppen runter klatsche, da es plötzlich auftritt. Nun meint mein Orthopäde, dass ich alle Schmerzmittel und andere Medikamente absetzen soll (ggf. Entzug in der Klinik). Ja, ich weiß, dass so viele Schmerzmittel auch nicht gut sind. Ich bin selbst Mediziner. Allerdings löst es überhaupt nicht mein Problem, denn behandelt wurde ich bis dato ja immer noch nicht. Es sei nichts zu operieren - was auch okay ist. Ich habe tierische Angst vor dem Entzug (der nicht stationär passieren wird, weil das für mich einfach nicht infrage kommt) und, ich habe wahnsinnige Angst vor den Schmerzen. Denn ohne Schmerzmittel ist es für mich einfach nicht auszuhalten. Nach dem Entzug möchte er, der Arzt, mit den Medikamenten gerne von vorne anfangen. Was soll das bitte für einen Sinn haben? Ich habe durch zu viel extremen Leistungssport (Akrobatik, Ballett, Boden- und Geräteturnen) ein extremes Hohlkreuz. Man kann mir ein Wasserglas auf den Hintern stellen, es bleibt stehen. So extrem ist es. Ich habe die Vermutung, dass man meine Rückenprobleme etwas in den Griff bekommen kann, indem man die Wirbelsäule "gerade" drückt. So würde die Bandschiebe, die mitten im Hohlkreuz ist und immer gegen den Nerv - der eh' schon chronisch entzündet ist - gequetscht wird, mal entlastet werden. Eine medizinische Korsage lehnt er ab, da ich sonst einrosten würde, was ich so oder so schon tue, da ich ja kaum etwas tun kann. Schwimmen geht nur in einer Tiefe, in der ich noch stehen kann, da mein Bein oft so taub wird, dass ich sonst untergehen würde. Das Fitness Studio mit extra Rückenschule und dem passenden Personal mit medizinischen Fachkenntnissen zahle ich aus eigener Tasche, bringt aber weder eine Besserung noch Verschlechterung. Zumal ich nicht hingehen kann, wenn ich nicht laufen kann (logisch). Ich würde nicht mehr und nicht weniger einrosten (mit so einer Korsage), wenn ich mich mit dieser Korsage weiterhin bewegen und sportlich - so weit es geht - betätigen würde. Mein Orthopäde hat nichts aber auch gar nichts vorgeschlagen, was konservativ machbar wäre. Stattdessen nur Medikamente, die ich nun absetzen soll. Ich weiß so langsam nicht mehr weiter und verzweifle von Tag zu Tag immer mehr. Und das mit 29 Jahren. Hat hier irgendjemand noch eine Idee, um mir zu helfen? Mir ist bewusst, dass ein dauerhafter Konsum von Opiaten und BTM natürlich auch nicht das Gelbe vom Ei sind. Allerdings ist es schmerztechnisch ohne diese Medikamente nicht möglich überhaupt etwas zu tun. Außer zu Hause irgendwo zu hocken und zu heulen, weil die Schmerzen so außerordentlich extrem sind. Liebe Grüße einer verzweifelten Frau, die langsam aber sicher allen Mut und jede Hoffnung verliert.
Targin
352 Donnerstag, den 14. Februar 2019 um 17:18 Uhr
Gabriele
Hallo @mirco,
ich würde Dir raten, langsam das Targin wieder in einer Dosis, die Dir den Entzug nimmt, einzunehmen, um dann ganz, ganz langsam (höchstens 10%) auszuschleichen. Laß' Dir wirklich Zeit! Ich habe für meinen Morphium-Entzug (230 mg) 1 Jahr eingeplant. Habe vor 6 Monaten bei 320 mg Substitol (Morphium) mit dem Reduzieren angefangen. Quäle Dich nicht, sondern nimm Dir Zeit! Ich sende Dir viel Kraft und liebe Grüße.
Opiatentzug
351 Donnerstag, den 14. Februar 2019 um 16:51 Uhr
Gabriele
Lasst bei Opiatentzug die Finger von Diazepam. Von Beruhigungsmitteln aller Art (Benzodiazepinen oder ähnlichem)! Die Gefahr einer neuen Abhängigkeit/Sucht ist extrem hoch! Ein „Benzo“-Entzug ist richtig ekelig und lang.
Opiate
350 Donnerstag, den 14. Februar 2019 um 16:40 Uhr
Gabriele
Ich kann nur wieder jedem sagen, der unter Entzug leidet: Macht langsam! Lasst Euch Zeit! Schleicht das Medikament langsam aus! Ich weiß, wovon ich rede - denn ich mache auch gerade einen Morphium-Entzug (momentan 230 mg). Ich nehme mittlerweile über 20 Jahre Opioide/Opiate.
Entzug
349 Mittwoch, den 13. Februar 2019 um 22:30 Uhr
Krokojack
Ich bin im Substitutionsprogramm und bekomme 50mg Polamidon und 10mg Diazepam. Jetzt lasse ich mich langsam runterstufen und bekomme nebenbei noch Sirdalud. Diese Tabletten helfen wirklich gegen die Krämpfe. Hin und wieder besorge ich mir Praxiten zum Schlafen. Und jetzt, nach 2 Wochen, geht es mir halbwegs gut. Leute, macht keinen kalten Entzug ohne Medikamente! Ihr quält euch nur. Es gibt so viele Medikamente, die helfen. Habe schon 4x kalt entzogen und dachte, ich sterbe. Nie wieder Sirdalud, Diazepam und Praxiten. Helfen super "gegen" einen Opiat-Entzug.
Targin
348 Mittwoch, den 13. Februar 2019 um 20:18 Uhr
Mirco
Möchte auch kurz mein leid in die Runde werfen.
Nach einer Diskushernie im November wurde mir erst Tramaltropfen, anschliessend retardiertes Tramadol und als die Nebenwirkung und schmerzen zu schlimm wurden ging es rüber zu Targin. Die Dosis ging bis auf 2x50mg am Tag. Vor 12 Tagen dann aber die erlösende Infiltration bekommen und die schmerzen gingen langsam zurück. Entsprechend habe ich auch begonnen das Targin auszuschleichen.
Leider viel zu schnell. Innerhalb von 9 Tagen auf 0. Nun leide ich seit 48 Stunden einen fürchterlichen Entzug. Kein Ende in Sicht. Fühlt sich an wie eine Grippe, Vollrausch und Kater gleichzeitig. Mein Arzt meinte, ich solle wieder langsam steigern um dann schön gemächlich davon weg zu kommen. Bin im Moment echt ratlos ob ich es durchziehen soll oder wieder zu den Tabletten greifen soll. Keine Ahnung ob ich schon über dem Berg bin, aber lange halte ich es nicht mehr aus. Ist echt ein Teufelszeug, nie mehr!
Unfreiwilliges Absetzen von Morphon 30 mg
347 Mittwoch, den 13. Februar 2019 um 04:14 Uhr
Petra
Hallo,
ich bin 57 Jahre alt und muss seit ca. 14 Jahren Opiate und andere Schmerzmittel nehmen. Alles fing an mit vielen Operationen. Insgesamt sind es an verschiedenen Stellen 41 mal. Ich habe 2x Krebs gehabt. 1x vor ca. 30 Jahren Hautkrebs, der schnell behoben wurde. Dann 15 Knieoperationen mit zum Schluss in beiden Knien Kniegelenksprothesen. Brustkrebs vor 8 Jahren, wo ich eigentlich schon mit meinem Leben abgeschlossen hatte. Aber dank Chemotherapie, Bestrahlungen und Medikamenten habe ich es überlebt. Nun habe ich chronische Schmerzen im ganzen Körper, einen Lupus, Weichteilrheuma, Fibromyalgie, starke Arthrose, Rheuma und noch kleinere Sachen. Medikamente? Hatte ich schon alles! Angefangen mit Schmerzpflaster, Tabletten wie Oxycodon, Morphin, Hydromorphon, Fenthanylpflaster, Naproxen, Duloxetin und Alprazolam.
Heute nehme ich: Fenthanylpflaster 100mg, Hydromorphon, Duloxetin, Naproxen und Schlafmittel nach Bedarf.
Mein Arzt hat mir letzte Woche, einfach von jetzt auf gleich, das Morphin nicht mehr verschrieben und mich zum Neurologen geschickt. Da habe ich aber erst Mitte Mai einen Termin. Und einmal abgesehen davon, dass er kein Schmerzmittel verschreiben darf. Mein Hausarzt sagte, ich nehme zuviel BTM - aber er hat mir die alle verschrieben. Die ganzen Jahre! Und ich habe ihm vertraut, dass alles so richtig ist. Jetzt lässt er mich im kalten Regen stehen, und ich soll damit klar kommen. Nun bekomme ich aber Brennen in sämtlichen Adern und Venen, habe einen starken Druck im Kopf, Schweißausbrüche, Unruhe, Zittern und ich kann seit 3 Tagen und Nächten nicht mehr schlafen. Obwohl, Schlafprobleme habe ich schon über Jahre. Ich weiß einfach nicht weiter und habe Angst vor Entzugserscheinungen. Hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht? Eine Entzugsklinik kommt für mich nicht in Frage, da ich Bindungsängste habe und nirgendwo anders, als in meiner gewohnten Umgebung schlafen kann und sonst Panik bekommen würde. Liebe Grüße: Eine Mitleidende!
Opioide
346 Dienstag, den 12. Februar 2019 um 18:12 Uhr
Gabriele
Ich möchte Dir, Ina, noch sagen: Tilidin ist ein hartes Zeug und hat einen heftigen Entzug! Deshalb würde ich Dir raten, nach einer guten Klinik zu schauen und es stationär zu entziehen. Nur, der Haken ist, dass die dort meist in kurzer Zeit entziehen. Ich würde also den Anfang in der Klinik machen und dann ganz langsam zu Hause weiter reduzieren. Such' Dir einen guten Arzt (Hausarzt), besprich alles und geh' langsam runter. Pregabalin kann eine Hilfe sein, aber Vorsicht: Das Medikament hat ein hohes Sucht und Abhängigkeitspotential! Wenn, dann nur niedrig dosiert, oder nur ab und zu bei den „heftigen“ Tagen! Es hilft wirklich bei Entzugsschmerzen! Aber es ist dringend zu empfehlen, das nur mit einem Arzt zu machen. Viel Kraft! Wenn Du Fragen hast, dann frag' hier in dem Forum. Ich werde öfters mal reinschauen. Vielleicht kann ich Dir ja etwas helfen/raten. Ich mach' ja auch gerade einen (langen) Entzug. Grüße G.
Opioid Entzug
345 Dienstag, den 12. Februar 2019 um 17:52 Uhr
Gabriele
Ich bin erstaunt, wieviele Menschen hier unbedingt von heute auf morgen die starken Schmerzmittel (Opioide/Opiate) weglassen. Für mich unverständlich, aber jeder geht seinen Weg. Ich war über 20 Jahre mit Methadon, vorher Codein, substituiert. Und, weil ich mit Methadon körperlich nicht mehr zurechtkam, wechselte ich vor einem dreiviertel Jahr zu Substitol (Morphium). Nach 30 Jahren Abhängigkeit (mittlerweile ca. 23 Jahre substituiert) von allem möglichen, habe ich mich entschlossen, ganz zu entziehen - und zwar langsam. Ich gehe ca. alle 2 Wochen 10% runter. Es wird insgesamt ca. 2 (!) Jahre dauern. Aber Leute, gebt euch doch Zeit! Der Körper soll sich an die reduzierte Dosis gewöhnen und vor allem die Psyche muss auch hinterher kommen! Und ja, auch langsam ist es NICHT einfach. Seit Monaten schlage ich mich mit extremen Schlafstörungen, RLS und Schweißausbrüchen rum. Natürlich verstehe ich, dass man ungeduldig wird und endlich OHNE leben will. Aber, ich habe so viele gesehen, die nach einem schnellen Entzug auch ganz schnell wieder Rückfällig geworden sind. Darum mein Rat: Ganz langsam entziehen - und das gemeinsam mit einem Arzt. In eine Klinik zu gehen ist auch eine Option. Es sind nicht alle Kliniken schlecht! Man nimmt jahrelang starke Medikamente, und dann soll alles in ein paar Tagen wieder entzogen sein? Ihr tut euch keinen Gefallen! Als große Hilfe empfinde ich das Medikament Pregabalin in kleiner Menge (2 mal täglich 25 mg)! Die Knieschmerzen, RLS und die Angstzustände, die immer wieder hochkommen, werden besser. Aber, man muss sehr aufpassen mit dem Pregabalin. Es macht schnell süchtig. Und ich meine süchtig! Nicht nur körperlich abhängig! Wenn ich es in ca. einem Jahr geschafft habe, dann schleiche ich das Pregabalin aus.
Liebe Leute, ich bin jetzt 64 Jahre, war jahrzehntelang von Drogen/Medikamenten abhängig und freue mich auf ein cleanes Leben. Ich danke Gott, dass ich keine Medikamente wegen einer Erkrankung nehmen muss. Für Menschen mit großen Schmerzen sind Opiate ein Segen. Deshalb ist ein vernünftiger Umgang mit diesen starken Mitteln so wichtig. Ich wünsche allen viel Kraft auf dem steinigen Entzugsweg und nochmal - lasst euch Zeit!
Als kleine Hilfe schreib ich euch meine momentane Medikation: 5 Uhr morgens 230 mg Substitol, vormittags 25 mg Pregabalin, abends 30 mg Mirtazapin - 1Tab. L-Tryptophan und 1 Blutdrucktabl. Zusätzlich noch Magnesium und Vit.B12, B6 und Vit. K2
„Egal, wie groß die Schritte sind, wichtig ist die Richtung.“ Viel Glück !
Whatsappgruppe
344 Dienstag, den 12. Februar 2019 um 17:12 Uhr
Kerstin
Hallo und guten Abend.
Ich habe auch Probleme, die der meiner Vorgänger sehr ähneln.
Gern würde ich ihrer Whatsappgruppe beitreten.
Vor einigen Tagen habe ich mich über die angegebene Email Adresse gemeldet.
Ich würde mich über eine Info freuen. Vielen Dank.
Es grüßt Kerstin
Hydromorphon absetzen
343 Donnerstag, den 07. Februar 2019 um 07:34 Uhr
Thomas
Hallo,
ich bin Thomas, 56 Jahre alt und mache einen Entzug von Hydromorphon, das ich fast 2 Jahre lang auf Grund von Knie und Rückenproblemen genommen habe. Gerne würde ich Eurer Gruppe beitreten, da ich Probleme habe und erfahren möchte, ob es auch andere mit diesen Problemen gibt - und wie sie diese evtl. gelöst haben.
Kaltentzug von Tramadol 600 mg
342 Donnerstag, den 07. Februar 2019 um 05:18 Uhr
Thomas D.
Hallo, ich mache seit 5 Tagen einen Kaltentzug von Tramadol (600 mg). Nehme von "iNutro" Melatonin 3 mg zum Schlafen sowie, um das Opium schneller aus dem Körper zu bekommen, Rosinenwasser (400 ml Wasser und 150 g Bio-Rosinen aufkochen, 25 min köcheln, über Nacht ziehen lassen und - auf nüchteren Magen - morgens trinken). Das entzieht den Körper alle Schadstoffe. Zum anderen, da Opium dem Körper B12, D3, K2 und Q10 entzieht, nehme ich diese in Tropfenform ein. Denn da das Opium bei mir den Dünndarm abgeflacht hat, muss es über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Funktioniert gut. Bin voller Energie und bekommen nachts ein paar Stunden hin. Alles mit einem Biochemiker und Internisten ausgearbeitet.
Tilidin
341 Montag, den 04. Februar 2019 um 20:01 Uhr
ina
Ich nehme seit 2 Jahren Tilidin Retard Tabletten. Manchmal bis zu 400 mg am Tag. Ich habe vor einem halben Jahr einen kalten Entzug gewagt, und es war echt grausam. Ich hatte Schweißausbrüche, Schlafstörungen, alles mögliche. Ich überlege seit geraumer Zeit in eine Klinik zu gehen, weil ich das sonst so nicht schaffe. Ich habe gemerkt, dass meine Persönlichkeit sich dadurch verändert hat. Ich bin so vergesslich geworden, lustlos - und ich würde sogar sagen, etwas depressiv. Stark abgenommen habe ich auch. Ich probiere gerade es auszuschleichen und bin gespannt, was wird? Liebe Grüße ♡
Oxycodon absetzen (RLS)
340 Sonntag, den 27. Januar 2019 um 20:02 Uhr
Meister LU
@Christina
Hallo Christina,
ich habe dasselbe Problem. Nachdem ich mein Fentanyl-Pflaster 37,5 µg/h und das Oxycodon 20-0-20-0 abgesetzt hatte. Ich habe herausgefunden, dass Tramadol RLS sehr gut abschalten kann. Allerdings musst Du wenigstens 100-100-100-100 nehmen. Wenn Du unter 60 Kg wiegst, dann sollten 50-50-100-100 aber auch reichen. Wenn das Tramadol unretardiert wäre, dann profitierst Du am besten davon. Retardiert musst Du sehen, ob es Dir in der ersten Nacht schon hilft? Aber die ZWEITE sollte Dich wenigstens 4-5 Std schlafen lassen. Pass' auf Dich auf. LG, der Meister LU.
Erfahrungen
339 Sonntag, den 27. Januar 2019 um 19:09 Uhr
Gerd
20 mg Oxycodon, 75 mg Venlafaxin, 175 mg Pregabalin, 2,5 mg Mirtazapin und 5 Tropfen Dronabinol!? Hat jemand Erfahrung mit dieser Tabletten- und Tropfenmedikation? Ich habe chronische Schmerzen nach einer Wirbelsäulen-OP. Danke für Antworten.
Oxycodon-Morphin-Entzug
338 Sonntag, den 27. Januar 2019 um 16:17 Uhr
Momo
Bin um die 30, habe mit Tilidin angefangen und bin dann schnell bei Oxys und Morphin gelandet. Habe etliche Probleme mit meinem Rücken: Morbus Scheuermann Skoliose, LWS links wie rechts! Ich habe 24/7-Schmerzen, hatte 4 Wochen einen Krankenschein, saß jeden Tag beim Arzt - aber keiner interessierte sich dafür. Im Krankenhaus wollten sie mir Cortison spritzen. Aber durch die ganzen Negativbewertungen (8 bis 9 von 10) habe ich diese Schmerztherapie im Krankenhaus verflucht. Physio hat mir Null geholfen. Nur die Massagen waren mal gut. Nach einer OP hat man meistens mehr Probleme. Bei mir ist von unten bis oben nur Hals - bis jetzt. Gott sei Dank ❤ Alles kaputt. Bin echt verzweifelt und wütend zugleich. Man bezahlt jeden Monat die Krankenversicherung, und jeder wird gleich behandelt. Ja, ersteinmal Cortison-Spritzen und Schmerz-Therapie. IPhone8! Bald kommt ein Handy mit Bildschirm zum Falten - aber in die Medizin investiert ja heute keiner mehr wie früher! Traurig! Hatte gelesen, ein deutscher Professor hat Morphin verändert und ein paar negative Effekte genommen, um Versuche am Menschen zu machen. Kosten 6 Millionen, was nicht finanziert wird. Warum auch? Lässt sich ja kein Profit machen.
Ich war jetzt 12 Monate auf Morphin. Am Ende 360mg oder 180mg Oxycodon. Die höchste Dosis war 400mg Oxy am Tag. Kann nur sagen, Ausschleichen ist für den Arsch. Man verlängert nur sein Leid, was ich nach ein paar Entzügen für mich sagen kann. Jeder ist da anders, und muss für sich den besten Weg finden. Bin gerade wieder mitten im Entzug. Was mir hilft ist Valium, um wenigstens ein bisschen zu schlafen.
Es ist ein Teufelskreislauf. Früher oder später bringen die Schmerzen einen wieder zu den Tabletten. Nach Wochen, aber am besten nach Monaten erst wieder. Und dann kommt erneut der Entzug. Dann monatelang Schmerzen, dann wieder die Opioid-Hölle, dann wieder der Entzug ...
Fentanyl
337 Mittwoch, den 23. Januar 2019 um 09:14 Uhr
Fränki
Möchte gerne dieses Medikament absetzen.
Kalter Enzug
336 Sonntag, den 20. Januar 2019 um 13:47 Uhr
Silvia
Im Moment läuft bei mir der kalte Entzug. Habe 4x Diskushernie operiert. Die letzte OP verlief schlecht. Man hat mir einen Nerv verletzt. Gabapentin, Fentanyl-Pflaster usw. Im November 2017 entschloss ich mich zu zwei OPs. Erste OP: Einsetzen zweier Fühler rechts u links der Wirbelsäule. 2. OP eine woche später: Einpflanzen der Batterie. Seitdem bin ich fast schmerzlos. Rücken zu 100%, Bein zu 60%. Ich habe aber weiterhin die Fentanyl-Pflaster genommen. Mein Arzt riet mir zu CBD-Tropfen. Seit Weihnachten 2018 nehme ich die ein, und alles war gut. Bei der Kontrolle, Anfang Januar, sah mein Doc., dass ich das Pflaster trug und sagte: Das kann man weglassen. Ja, die Hölle kam, und ist noch da. Einschlafen geht ganz schlecht. Aber, ich werde es durchziehen. Mit meiner ganzen Kraft.
Kalten Entzug nach 2 Jahren Fentanyl
335 Donnerstag, den 17. Januar 2019 um 17:09 Uhr
K.O.hiba
Hallo an alle,
ich habe 2 Jahre Fentanyl konsumiert. Und auf der "Höhe" war es normal, dass ich ein 50-er Pflaster auf einmal gegessen habe - da man ja immer mehr braucht. Irgendwann! Habe letzte Woche zuhause einen kalten Entzug gemacht. Von Mi-So. Seit Montag bin ich wieder auf der Arbeit. Es war die Hölle! Aber - wenn man wirklich will, klappt es. Bei Fragen einfach loslegen. Ich helfe gerne oder gebe Tipps. Habe in den letzten 15 Jahren eigentlich alles genommen, bin aber jetzt auf 0.
Fentanyl und Lyrica
334 Donnerstag, den 17. Januar 2019 um 15:43 Uhr
Gilbert
Hallo, liebe Community,
ich brauche dringend Hilfe. Oder einen guten Rat. Ich hatte 2018 meine Bandscheiben-OP. Vorher nahm ich wegen der Schmerzen Tilidin, wovon ich abhängig war. Ich bin dann zur Schmerztherapie, und aus dem Tilidin wurde Lyrica. Da ich jedoch weiterhin Schmerzen hatte, gab mir mein Doc Fentanyl - was ich gar nicht mehr vertrage. Bin nur am Brechen, habe Schweißausbrüche, Angstzustände und vieles mehr. Ich würde gerne ambulant davon weg kommen, nur will mir kein Arzt damit helfen. Es kann doch nicht sein, dass ich mich einweisen lassen muss? Zumal es mein ganzes Leben bestimmt. Auch meine Kinder leiden unter meiner Situation. Hat jemand einen Rat? Ich bin total verzweifelt und fühle mich allein gelassen. LG Gilbert
Morphin Entzug
333 Mittwoch, den 16. Januar 2019 um 15:12 Uhr
Christian L.
Ich wünsche allen, egal bei welchem Entzug, viel, viel Glück!
Morphin Entzug
332 Mittwoch, den 16. Januar 2019 um 11:43 Uhr
Christian L.
Bin seit 1997 in Substitution. In den ersten 2 Jahren Mundidol, danach ca. 2 Jahre Methadon und seit 2001 auf Compensan. Bekam 1200mg/Tag, die ich intravenös konsumierte - abgesehen vom Nebenkonsum "Benzo", auch intravenös. Nach 20 Jahren waren/sind meine Venen sowas von kaputt, dass ich kleine Löcher in den Armen und Füßen habe. Bin am 16.4.18 heim gekommen, wollte wie immer meine Nachmittags Ration nehmen (600-700mg) und fand meine Vene. Habe fast geheult wie ein Kleinkind. Aber nach Minuten des Wiederfassens, habe ich die Flüssigkeit geschluckt. Ab diesem Zeitpunkt habe ich keine Spritze mehr angefasst, und habe innerhalb von 3 Monaten meinen Konsum auf ein einzige Tablette (200mg Compensan) reduziert. Hatte nie gedacht, dass das möglich ist, und bis jetzt nicht einmal ein Verlangen nach einem Schuss da ist. Aber es funktioniert! Und seit 7 Monaten gehe ich auch wieder arbeiten. Sucht ist Kopfsache!!
Entzug
331 Montag, den 14. Januar 2019 um 13:34 Uhr
Heide
Also, ich kann nur eines sagen: Diese 3 Tage, die ich durchgemacht habe, gönne ich nicht meinem ärgsten Feind. Ich nehme Oxidation 80mg und etliche BTM Mittel mehr. Da ich aber am Freitag eine lange Autofahrt vor mir hatte, habe ich morgens keine genommen - da ich auch immer müde werde. Mittags kam ich heim, legte mich hin und erlebte die Hölle auf Erden! Habe nur geschlafen, hatte Schweißausbruch, Zittern und Zuckungen. Trotz 48 Stunden Schlaf war es mir nicht möglich aufzustehen. Dann, am dritten Tag, sagte ich mir: Nein, du musst raus! Aber - keine Kraft, nichts gegessen nur getrunken. Habe meinen Arzt angerufen. Am Montag. Tja, ich hatte einen kalten Entzug! Lieber halte ich die Schmerzen aus, als noch einmal so etwas durchzumachen.
Whatsappgruppe
330 Sonntag, den 13. Januar 2019 um 12:29 Uhr
Oxycesic
Hallo in unsere Whatsappgruppe kommt man in dem man mit mir unter opioideundco@gmail.com Kontakt aufnimmt und mir seine Handynummer schickt damit ich euch aufnehmen kann. LG
Julia
329 Sonntag, den 13. Januar 2019 um 12:26 Uhr
Oxycesic
Hallo Julia. Gerne kannst du in unsere Whatsappgruppe kommen. Wir unterhalten uns genau darüber. Einfach eine Mail an die Adresse opioideundco@gmail.com mit deiner Handynummer. Wir sind knapp 20 Menschen mit den gleichen Problemen. LG
Whatsappgruppe
328 Sonntag, den 13. Januar 2019 um 12:23 Uhr
Oxycesic
Hallo Michaela, die Adresse stimmt. Evt der Punkt hinter.com dazu gemacht?
WhatsApp-Gruppe
327 Donnerstag, den 10. Januar 2019 um 10:17 Uhr
Michaela Furtner
Huhu,
ich möchte auch gern in die WhatsApp-Gruppe. Nur ist die E-mail-Adresse nicht richtig! Lg Michaela.
Angst vor Entzug
326 Donnerstag, den 10. Januar 2019 um 03:41 Uhr
Julia
Ich nehme seit 6 Jahren Tilidin. Damit angefangen habe ich durch die heftigen Rückenschmerzen. Die sind mittlerweile weg - aber ich schaffe es einfach nicht, die Tabletten abzusetzen. Spätestens 24 Stunden später bekomme ich Schüttelfrost, unruhige und schmerzende Beine, schlechte Laune und bin nur am Heulen. Ich habe es mit kaltem Entzug probiert, und schaffe es einfach nicht. Ich möchte später mit meinem Hausarzt sprechen, ob ich einen stationären Entzug machen kann. Ich habe das Gefühl, dass ich langsam die Kontrolle über mein Leben verliere.
Whatsappgruppe
325 Samstag, den 05. Januar 2019 um 20:31 Uhr
Oxycesic
Wer Interesse an unserer Whatsappgruppe hat bitte eine kurze Email an OpioideUndCo@gmail.com. Und bitte nicht hier eure Nummer posten. Wir unterhalten uns über Schmerzmittel, Entzug, usw alles was damit zu tun hat.
WhatsApp-Gruppe
324 Freitag, den 04. Januar 2019 um 13:40 Uhr
Nico Ce.
Ich würde sehr gerne in die WhatsAapp-Gruppe. Ich heiße Nico {01702454673} @Oxygesic.
Oxycodon, Gabapentin und Rivotril
323 Donnerstag, den 03. Januar 2019 um 19:22 Uhr
U. Schmidt
Aufgrund meiner PTBS/PTSD (Soldat) habe ich ab 2015 Sertralin (Zoloft 100) bekommen. Daraufhin hat sich rechtschnell eine sehr starke "Restless Legs Symptomatik" eingestellt - mit schlagenden Armen und Beinen! Diese "RLS" hat mich die letzten Jahre so gut wie nicht schlafen lassen! Anstatt mich vom Sertralin zu befreien, habe ich ab August 2018 dafür Oxycodon bekommen. Davor gab es Versuche mit Restex und Neupro-Pflaster (seither bin ich spielsüchtig!). Da auch 60mg Oxycodon tgl. nichts gebracht haben, wurde ich an ein neurologisches Zentrum in Schwabing überwiesen.
Dort gab es das Gabapentin oben drauf! Ich wurde mit einer Dosis von 1200mg entlassen. Mit der Aufforderung, es bis auf 2400 bzw 3600mg (!)zu erhöhen. Da sich daraufhin auch nicht die gewünschte Wirkung eingestellt hat, wurde von dort aus der sofortige Wechsel von Sertralin auf Bupropion empfohlen. Da sich mein Psychiater aber gescheut hat diesen Schritt zu gehen, musste ich nochmals nach Schwabing. Dort gab es dann noch Rivotril in den Cocktail! Allerdings haben die Schwabinger meinen Psychiater dann doch noch vom Wechsel auf Bupropion überzeugen können! Das war im November 18!
Ich habe das Zoloft zu Hause ausschleichen lassen. Gleichzeitig habe ich angefangen, die Dosen der anderen Medikamente zu reduzieren. Am 19.12.18 konnte ich nicht mehr, und habe mich selber in die PLK vor Ort eingewiesen. Hier habe ich den Rest aller Medis über die Feiertage unter "ärztlicher Aufsicht" völlig entzogen. Schneller als die Ärzte wollten. Aber mir ging es mit jedem Tag besser.
Klar, ich friere den ganzen Tag - noch. Aber ich bin den Scheiß los! Dank des Bupropion geht es mir ganz gut, und morgen (4.1.19) werde ich entlassen. Auf eigenen Wunsch! Ich habe ein stabiles soziales Umfeld und eine Arbeit, die mir Freude macht. Ich bin als Praktikant an einer Förderschule für Kinder mit - u.a. - einer Lernbehinderung. Ich bin immer noch Soldat, aber ich werde den Weg in die Armee nicht mehr einschlagen. Nicht mehr einschlagen können. Mein Vertrauen in die Ärzteschaft ist, gelinde gesagt, überschaubar! Ich werde jetzt weiterhin morgens meine 300mg Bupropion-Retardkapseln einnehmen und schauen, was mein Stoffwechsel in den nächsten 3 Monaten macht. Die Geschichte ist deutlich länger und geht seit 2012 auf und ab, auf und ab, auf und ab...
@ ulm
322 Donnerstag, den 03. Januar 2019 um 18:53 Uhr
Yvonne
Genau so geht es mir zur Zeit auch.
WhatsApp Gruppe
321 Donnerstag, den 03. Januar 2019 um 18:51 Uhr
Yvonne
Ich hätte auch Interesse an der WhatsApp Gruppe. Möchte meine Nummer hier allerdings nicht veröffentlichen
Entzugserscheinungen
320 Mittwoch, den 02. Januar 2019 um 12:59 Uhr
Ulm
Ich habe jetzt vor gut 4 Wochen Tramadol komplett abgesetzt. Es langsam zu tun war nicht möglich, weil meine Ärztin mir nicht noch einmal ein Rezept austellen wollte. Und dann habe ich fast 3 Wochen kaum geschlafen. Habe seitdem ständig mit Niesen und Schnupfen zu tun. Bis heute. Mein Magen-Darm spielt auch immer noch verrückt, sodass ich nach jedem Essen auf die Toilette renne. Dazu meine Schmerzen. Hauptsächlich im Lenden-Wirbelsäulenbereich werden sie immer schlimmer, sodass ich nicht mal mehr richtig Sport machen kann und am nächsten Tag vor Schmerzen verrückt werde. Ich hoffe, dass das endlich vorbei geht.
Entzug von Tilidin
319 Dienstag, den 01. Januar 2019 um 23:25 Uhr
Siggi
Ich bin sehr irritiert über die Vorschläge zum Entzug. Ich bin nicht unwissend, weil mein Leben bis heute von Krankheiten und Medikamenten begleitet wird. Ich habe einige Entzüge hinter mir: Morphine, Opiade - Kalter Entzug; Truxal 800 mg tgl. - Kalter Entzug; Fentanyl 50mg und Capros - Kalter Entzug. Nur Lorazepam in der Klinik. Unterstützt mit 3 x 100mg Gabapentin.
Jetzt stehe ich wieder vor dem Entzug von 3 x 200/16mg Tilidin, zu deren Einnahme ich für den Zeitraum von 10 Monaten - ich sehe es so - gezwungen war, weil meine Schmerzärztin einfach erhebliche Probleme mit der Fertigung meines Antrages hat. Ich würde ihn ihr gerne diktieren, da sie aufgrund meines 22-jährigen Krankheitsverlaufs mit der Auflistung aller Medikamente - nach 32 Operationen, davon 7x Rücken (habe damals nochmals laufen gelernt) - einfach den Antrag auf Cannabidiol (CBD) nicht geregelt bekommt. Nach den vielen Berichten, die ich gelesen habe, habe ich so große Hoffnung noch ein wenig Lebensqualität zu erlangen. Aufzuzählen, woran ich außer meiner Rücken- und Halsproblematik leide, schenke ich mir hier. Allerdings habe ich die COPD mit Emphysemen auch im Gepäck. Alle Schmerzmittel, die ich hier genannt habe und noch einige andere, wirken gar nicht mehr. Sie machen nur "gaga" und ich bin happy, dass mein Kopf und meine Ruhrpottschnute noch funktionieren. Hier im Norden ist die medizinische Betreuung eine Katastrophe. Beim Roulette zu gewinnen ist einfacher, als hier einen gescheiten Facharzt zu finden. Friss oder stirb, scheint hier die Devise zu sein.
Mit 59 will ich noch ein wenig von meinem Leben mitbekommen. Und wer, wenn nicht ich, hat Anspruch auf Cannabidiol? Was ist so schwierig, so einen Antrag auszustellen? Ich habe mir heute auf eigene Rechnung Öltropfen 15%* bestellt, was ich aber, auf ein Leben gesehen, nicht kann - habe auch nur Rente!
Jetzt komme ich zum Punkt. Überhaupt: Entzug! Ich werde Tilidin sofort wegschmeißen, die Tropfen nehmen und einen "Kalten Entzug" machen. Weg mit dem Dreck. Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber ich will! Und ich kann! Mein Freund steht an meiner Seite, unsere Wohnungstür bleibt zu, der Hund ist da - und in den Garten an die Luft zum Ausschwitzen kann ich auch. Kein Arzt! Und vor allem: Kein Benzo.. oder Psychopharmaka! Die eine Sucht weg, die nächste da?! Gerade wer Benzodiazepine nimmt! Um Gottes Willen! Ein Entzug ist nun mal kein Spaziergang. Ich habe 2016 in meiner alten Heimat meinen letzten Entzug von Lorazepam (täglich 45 mg) gemacht. In 14 Tagen! Ohne Bedarf! Die Ärzte konnten es nicht glauben. Aber es ist halt der Wille, der zählt! Und dieses Mal ist es ja im Grunde nur dazu gekommen, weil man hier im Norden den Antrag nicht auf die Kette bekommt.
Targin abgesetzt
318 Sonntag, den 30. Dezember 2018 um 15:12 Uhr
Christina
Wegen zu starker Nebenwirkungen musste ich Targin absetzen. Seit dem 27.12. nehme ich kein Targin mehr. Habe in Schritten abgesetzt. Meine RLS hat sich schlimm verschlechtert, und ich kann kaum schlafen. Diese Verschlechterungen habe ich seit der Reduktion. Aber jetzt, seit ich nichts nehme, ist es nicht auszuhalten. Dieses Medikament hat mich kaputt gemacht, obwohl es mir bei Schmerzen geholfen hat. Wer kann mir helfen? Habe erst am 22.1.19 einen Termin beim Neurologen. Danke im Voraus.
Targin Entzug
317 Freitag, den 28. Dezember 2018 um 09:34 Uhr
Butzlappe
Wie kommt man in die WhatsApp-Gruppe?
Nehme schon seit Jahren Opioide. Im Moment Targin (zwei Mal 20/10), da ich gerade am reduzieren bin, es nicht mehr wirkt und ich es auch nicht mehr einnehmen möchte! Habe seit 2002 Erfahrung mit verschiedenen Opioiden gemacht!
Habe Angst
316 Mittwoch, den 26. Dezember 2018 um 22:48 Uhr
1000 mg
Hallo, Leute,
ich weiß nicht, ob jemand von euch schon mal einen Entzug von 1000mg Morphium gemacht hat. Wenn ja, könnt ihr mir sagen, wie der Entzug wird? Bei mir ist es in 2 Wochen soweit. LG
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