Was ist eine Embolie? Und was hat sie mit dem Schlaganfall zu tun?

Der plötzliche Verschluss eines Blutgefäßes wird als Embolie bezeichnet. Ursache ist ein eingeschwemmter Embolus, der aus verklumptem bzw. geronnenem Blut (Blutgerinnsel) oder anderen Bestandteilen wie Luftblasen, Fett-Tröpfchen, Gewebe u.a. bestehen kann.

Embolien betreffen häufig das Gehirn, die Arme oder die Organe. Verstopft ein Embolus ein arterielles Gefäß, wird das Gewebe, das von diesem Gefäß versorgt wird, nicht mehr ausreichend durchblutet. Die Folge ist ein Gewebe- oder Organinfarkt, bei dem die betroffenen Areale teilweise oder sogar gänzlich zerstört werden.

Bei der absoluten Mehrzahl der Embolien liegen Erkrankungen des Herzens zugrunde. Vorhofflimmern stellt das größte Risiko für die Entwicklung einer Embolie dar. Dabei kommt eine Hirnembolie mit einem daraus resultierenden Hirninfarkt (= Schlaganfall) am häufigsten vor.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Embolien und Vorhofflimmern finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Herz_Gefaesse

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