Schlafapnoe: Symptome und Diagnostik

Woran erkennt man eine Schlafapnoe? Wie läuft eine Untersuchung im Schlaflabor ab? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was sind Anzeichen für eine Schlafapnoe?

Der erste Hinweis kommt meistens vom Partner bzw. der Partnerin. Nämlich dann, wenn er oder sie Ihr Schnarchen hört und nicht mehr einschlafen kann. Im Gegensatz zu Ihnen hört Ihr Partner dabei nicht nur das Schnarchen, sondern auch die ständig wiederkehrenden Atemaussetzer. Kommt noch eine starke Tagesmüdigkeit hinzu, besteht grundsätzlich der Verdacht auf eine Schlafapnoe.

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Was haben Schnarchen und Schlafapnoe mit Sodbrennen zu tun?

Viele Schnarcher, vor allem solche mit einer Schlafapnoe, leiden auch an nächtlichem Sodbrennen. Der Grund dafür ist der Unterdruck, der beim Einatmen im Brustkorb entsteht, wenn der Luftweg im Rachen während der Atemaussetzer verschlossen ist. Dadurch entsteht ein Reflux, wie die Mediziner sagen. Es wird Magensäure durch die Speiseröhre nach oben gesaugt und macht sich dort an den Schleimhäuten bemerkbar. Und zwar als das typische, sehr unangenehme Brennen in der Brust.

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Was ist ein Arousal?

Das Arousal ist ein überlebenswichtiger natürlicher Vorgang in unserem Körper. In der Schlafmedizin steht der Arousal-Begriff für eine Weckreaktion des Körpers. Je nach Typus und Ausprägungsgrad kann es sich dabei um ein normales oder um ein krankhaftes Geschehen handeln. Bei gesunden Menschen werden Weckreaktionen durch Nervenimpulse aus dem Gehirn immer mal wieder spontan ausgelöst, ohne dass es dabei zu Störungen des Schlafs und seiner Erholungsfunktion kommt.

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Was ist der Unterschied zwischen Polygraphie und Polysomnographie?

Die Polygraphie findet m eigenen Bett statt, die Polysomnographie im Schlaflabor. Beides sind Schlafuntersuchungen.

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Was sagt der Apnoe-Hypopnoe-Index aus?

Der Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) ergibt sich aus der durchschnittlichen Anzahl von Atemaussetzern (Apnoen) und Atemzügen mit vermindertem Luftdurchfluss (Hypopnoen) pro Stunde Schlaf. Gemessen werden die Werte im Schlaflabor mit Hilfe eines speziellen, kabelreichen Technikverfahrens, das als Polysomnographie bezeichnet wird. Der Index dient als Hinweis auf den Schweregrad der Schlafapnoe und zur Erfolgskontrolle im Rahmen einer Behandlung.

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