Schlaf: Wer oder was bestimmt den Schlafbedarf

Wie lange sollte man schlafen: 6 Stunden, 8 Stunden oder 10 Stunden? Und wovon hängt der Schlafbedarf ab? Gibt es überhaupt eine optimale Schlafdauer? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wie viel Schlaf braucht der Mensch?

Der Bedarf an Schlaf ist von Mensch zu Mensch verschieden. Deshalb gibt es kein absolutes Maß dafür, sondern nur individuelle Erfahrungswerte. Für die jeweilige Person ist die benötigte Schlafmenge allerdings sehr stabil.

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Benötigen ältere Menschen wirklich weniger Schlaf?

Die Meinung, dass ältere Menschen weniger Schlaf benötigen, ist weit verbreitet – aber falsch. Richtig ist, dass es mit zunehmendem Alter schwieriger wird, durchgehend und lange zu schlafen. Die Schlafdauer in der Nacht nimmt also ab. Der Schlafbedarf über 24 Stunden bleibt jedoch weitgehend gleich.

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Kann man Schlaf nachholen?

Schlaf nachholenJa, das ist zum Glück möglich – und manchmal auch dringend geboten, denn chronischer Schlafmangel kann zu einer echten Gesundheitsgefahr werden. Wichtig zu wissen beim Schlafnachholen ist:  Neben der Dauer sind auch die verschiedenen Schlafphasen und die Schlafintensität wichtig. Die Erholung funktioniert deshalb am besten mit einer langen Nachtruhe. Also mit einer Extraportion Schlaf in dem Zeitraum, der in Ihrem Schlaf-Wach-Rhythmus auch tatsächlich dafür vorgesehen ist.

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Ist man weniger leistungsfähig, wenn man früher aufwacht oder weniger schläft als sonst?

Normalerweise nicht, zumindest nicht nach einer oder zwei Nächten. Aus Untersuchungen ist bekannt, dass sich die Schlafstruktur anpasst, wenn man weniger schläft: Die für den Erholungs- und Verarbeitungseffekt wichtigen Tiefschlaf- und Traumschlafphasen nehmen entsprechend zu, die Leichtschlafphasen dafür ab.

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Ist der Schlafbedarf eine Frage des Trainings?

Nein, die benötigte Schlafdauer bildet sich bis zum jungen Erwachsenenalter aus und nimmt dann auch im höheren Lebensalter nur noch geringgradig ab. Der individuelle Schlafbedarf ist offenbar maßgeblich genetisch bedingt und lässt sich durch Trainingsmaßnahmen nicht relevant beeinflussen. Das gilt wohl auch für den Schlaf-Wach-Rhythmus, also wann man abends müde und morgens wach wird.

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Wie lange kann man ohne Schlaf überleben?

Der gegenwärtige (freiwillige) Nichtschlafrekord liegt bei 266 Stunden, aufgestellt 2007 von dem Briten Tony Wright. Das sind 2 Stunden mehr als die berühmten 264 Stunden Schlaflosigkeit des Amerikaners Randy Gardner aus dem Jahr 1964, die im Guiness Buch der Rekorde verzeichnet sind. Inzwischen werden dort keine Wettkämpfe mehr aufgenommen, die eine potenzielle Lebensgefahr darstellen. Ob die bei einem lang andauernden Schlafentzug tatsächlich droht, ist nicht erwiesen.

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