Schlafstörungen: Grundlagen und Begriffe

Schlecht schlafen tun wir alle einmal – aber ab wann ist das eine Schlafstörung? Und wie definieren das Ärzte? Um solche Fragen geht es in diesem Kapitel.

Wann spricht man von einer Schlafstörung?

Medizinisch betrachtet liegt eine behandlungsbedürftige Schlafstörung vor, wenn Sie mindestens dreimal wöchentlich über einen Monat lang Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen haben. Von einer Einschlafstörung wird gesprochen, wenn Sie mehr als eine halbe Stunde zum Einschlafen benötigen. Brauchen Sie nach einem nächtlichen Erwachen länger als eine halbe Stunde, handelt es sich um eine Durchschlafstörung.

Weiterlesen: Wann spricht man von einer Schlafstörung?

   

Ist mehrmaliges Aufwachen in der Nacht normal?

Ja, mehrmaliges Erwachen in der Nacht ist völlig normal. Nur redet darüber keiner. Außerdem bleibt es den meisten Menschen nicht im Gedächtnis hängen. Denn man muss mindestens zwei oder drei Minuten wach bleiben, um sich am nächsten Morgen daran erinnern zu können. Sonst glaubt man, ohne Unterbrechungen durchgeschlafen zu haben.

Weiterlesen: Ist mehrmaliges Aufwachen in der Nacht normal?

   

Wann ist eine Schlafstörung bedenklich?

Manche Menschen schlafen einfach besser als andere. Das ist ebenso normal wie die Unterschiede zwischen Kurz- und Langschläfern oder zwischen Frühaufstehern und Morgenmuffeln. Gelegentliche, kurzzeitige Schlafstörungen können nerven, sind aber harmlos.

Weiterlesen: Wann ist eine Schlafstörung bedenklich?

   

Was ist eine Insomnie?

Vereinfacht gesagt, steht der Fachbegriff der Insomnie für mangelhaften oder ungenügend erholsamen Schlaf. Die Insomnie umfasst Probleme beim Einschlafen und beim Durchschlafen. Auch häufiges Erwachen in der Nacht und sehr frühes Aufwachen am Morgen gehören dazu.

Weiterlesen: Was ist eine Insomnie?

   

Schlaflosigkeit ohne Ursache: Was ist eine psychophysiologische Insomnie?

Die psychophysiologische Insomnie ist ein Begriff aus der Schlafmedizin. Damit wird eine der häufigsten Formen von chronischer Schlaflosigkeit bezeichnet, die nicht durch eine andere körperliche oder seelische Erkrankung verursacht wird. Das Krankheitsmodell geht vielmehr davon aus, dass die Störung als Reaktion auf eine frühere Belastung entstanden ist und sich verselbständigt hat.

Weiterlesen: Schlaflosigkeit ohne Ursache: Was ist eine psychophysiologische Insomnie?

   
Anzeigen