Umgang mit Schizophrenie-Patienten

Wie können Angehörige einem Schizophrenie-Patienten wirkungsvoll helfen? Sollten die Familienmitglieder und Freunde den Rat des behandelnden Psychiaters oder Psychotherapeuten einholen? Wo können Angehörige etwas über die "richtigen" Verhaltensmaßnahmen – außer eines liebevollen Umgangs und selbstverständlicher Empathie – gegenüber dem Betroffenen erfahren? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wie kann man mit Schizophreniekranken umgehen?

Menschen mit Schizophrenie sollten mit ihrer Krankheit akzeptiert und nicht ausgegrenzt werden. Der Umgang sollte grundsätzlich kein anderer sein als dies vor der Krankheit der Fall war.

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Wie kann man einer Stigmatisierung von Menschen mit Schizophrenie begegnen?

Vorurteile aus dem Weg zu räumen, ist nicht einfach und auch nicht immer möglich. Der negative Ruf der Schizophrenie in der Öffentlichkeit beruht zum größten Teil auf Unkenntnis, auch wenn verantwortungsbewusste Medien einiges für die Aufklärung tun. Die meisten Menschen kennen bewusst überhaupt keinen Menschen mit Schizophrenie.

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Wie können Angehörige und Freunde einem Schizophreniekranken helfen?

Angehörige und Freunde können an der Krankheit selbst vielleicht wenig ändern, doch können sie den Betroffenen unterstützend zur Seite stehen. Sie können z.B. aufmerksam beobachten, ob sich die Krankheit möglicherweise verschlechtert und dafür sorgen, dass die Betroffenen schnell Hilfe erhalten.

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Sind Menschen mit Schizophrenie gefährlich?

Nein. Das Verhalten von Menschen mit einer Schizophrenie mag manchmal befremdlich und für andere beängstigend sein – gefährlich sind schizophrene Patienten aber in der Regel nicht. Allerdings kann die Erkrankung zeitweise zum Kontrollverlust führen.

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Wie kann man als Angehöriger eines Schizophrenie-Kranken mit der Belastung umgehen?

Wer ein schizophreniekrankes Kind, ein Elternteil oder Geschwister mit Schizophrenie hat, erlebt vielfältige Belastungen, und das ganze Leben ist möglicherweise enorm beeinflusst. Erfahrungsberichte von Angehörigen verdeutlichen, dass nicht nur für den Kranken selbst das Leben verändert ist, sondern häufig für die ganze Familie.

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Wie können Familienangehörige mit der Ablehnung Außenstehender umgehen?

Kaum eine Erkrankung ist mit so vielen Vorurteilen behaftet wie die Schizophrenie. Obwohl es sich um eine der am besten untersuchten seelischen Erkrankungen handelt, ist die Unkenntnis, Befremdung, Angst und Ablehnung in der Bevölkerung groß.

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Was soll man tun, wenn ein Angehöriger oder Freund mit Schizophrenie seine Medikamente nicht einnimmt?

Ist ein Familienmitglied, der Freund, die Freundin oder der Partner von Schizophrenie betroffen und nimmt die verordneten Psychopharmaka nicht ein, hilft es oft, den Betreffenden direkt darauf anzusprechen, möglicherweise auch Hilfe anzubieten. Man könnte z.B. zu gegebener Zeit auch an die nötige Medikamenteneinnahme erinnern.

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Warum wirken Menschen mit Schizophrenie manchmal gefühlsmäßig distanziert und kalt?

Besonders bei langandauernder Schizophrenie machen die Betroffenen manchmal den Eindruck, sie seien kalt, könnten nicht mitfühlen oder Mitleid zeigen, sich nicht freuen. Sie werden als flach, leer und abgestumpft empfunden. In leichterer Form kann dieser Eindruck auch am Anfang der Erkrankung bestehen.

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Was kann ich als Angehöriger tun, wenn ich den Eindruck habe, dass die Medikamente unterdosiert sind?

Dass die Medikamente gegen die Schizophrenie zu niedrig dosiert sind, erkennt man oft daran, dass weiterhin psychotische Symptome vorliegen. Allerdings ist es manchmal schwierig, die Betroffenen davon zu überzeugen.

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Ist man mit Schizophrenie schuldfähig?

Die Frage, ob jemand mit einer schizophrenen Erkrankung bei Begehen einer Straftat schuldfähig ist, ist nicht grundsätzlich zu beantworten. Die Schuldfähigkeit bzw. Schuldunfähigkeit ergibt sich nicht allein aus der Diagnose.

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Gibt es spezielle Selbsthilfegruppen für Angehörige?

Angehörige können sich in speziellen Selbsthilfegruppen mit anderen betroffenen Familienmitgliedern austauschen, Verständnis erfahren und von anderen lernen. Gefühle von Angst, Isoliertheit, Schuld und Überforderung können so leichter bewältigt werden.

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Welche psychosozialen Folgen der Schizophrenie gilt es zu verhindern?

Menschen, die an einer Schizophrenie erkrankt sind, haben es in vielen Lebensbereichen schwerer als Gesunde. Dies liegt nicht nur an der Erkrankung mit ihrer Symptomatik selbst, sondern auch an der Unkenntnis und Vorurteilen der Umwelt.

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