Was bringen Beschäftigungs- und Arbeitstherapie bei Menschen mit Schizophrenie?

Die auch als Ergotherapie bezeichnete Beschäftigungs- und Arbeitstherapie hilft psychisch erkrankten Menschen, ihr seelisches Befinden zu verbessern, in dem sie sich kreativ und handwerklich betätigen.

Manche Beschäftigungen wie etwa Kochen haben auch eine allgemeine lebenspraktische Bedeutung. Die regelmäßige Beschäftigung und deren Ergebnis stärken das Selbstvertrauen. Im Arbeitsprozess spielen Selbsterkenntnis, das Einschätzen der eigenen Fähigkeiten, aber auch die Auseinandersetzung mit anderen eine große Rolle. Regelmäßiges gemeinsames Planen und Durchführen von Aufgaben dient der Wiederherstelllung einer inneren und äußeren Struktur.

Es sind Einzel- und Gruppenbehandlungen möglich, je nach Krankheitsphase und Möglichkeiten.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

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Kommentare (2)
Therapie
2 Freitag, den 31. Juli 2020 um 20:17 Uhr
d.k.
Therapie hin oder her - ich habe mich in diesen Chat gelesen: Alles Hokuspokus. Es gibt nichts, was man dagegen machen kann, außer regelmäßig seine Tabletten zu nehmen. Doch die eigene Dosierung soll auch nicht zu hoch sein, weil man es ja selber auch nicht möchte. Wenn du im Arbeitsleben stehst und man seine Dosis genommen hat, ist alles im grünen Bereich. Falls wiederum "ein Gramm" - sag ich mal - über den Tag fehlen sollte, dann hast du schon mal ein kleines Problem. Die Dosierung ist entscheidend! Ich habe jetzt die Erfahrung gemacht, dass zusätzlich auch Vitamine (z.B.: B12) hilfreich sein können. Euch allen viel Glück und Gesundheit.
Kinderbasteln
1 Montag, den 10. Oktober 2016 um 00:45 Uhr
herablassend
neben jedem Friedhof gibt es auch einen Floristen, der einen Kranz für Beerdigungen steckt, ich habe schon Leute gesehen, die vorher Ingenieure waren und durch Ergotherapie beim Aufwickeln von Papier ihr Selbstwertgefühl endgültig zerstören durften
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