Neuroleptika: Risiken & Komplikationen

Führt die Einnahme von Neoroleptika bei Schizophrenie grundsätzlich, oder lediglich bei einer zu hohen Dosis bzw. einer zeitlich über Gebühr ausgedehnten Zuführung, zu motorischen Störungen (steifer Gang, Gesichtszucken)? Ist nach dem Absetzen von Neuroleptika-Mitteln bei einer Schizophrenie-Erkrankung mit Entzugserscheinungen zu rechnen? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Vertragen sich Neuroleptika mit anderen Medikamenten?

Wenn auch die meisten Medikamente bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Neuroleptika gut vertragen werden, muss man bei den einzelnen Neuroleptika mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachten. Besprechen Sie dieses Thema in jedem Fall mit Ihrem Arzt (wenn er es nicht ohnehin anspricht).

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Warum müssen bei Behandlung mit Neuroleptika in regelmäßigen Abständen die Blutwerte kontrolliert werden?

Bei längerer Behandlung mit Neuroleptika muss der Arzt insbesondere Kennwerte der Leber- und Nierenfunktion regelmäßig überprüfen. Auch das Blutbild muss er regelmäßig untersuchen, um Blutbildveränderungen rechtzeitig zu erkennen.

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Wie kann man eine Überdosierung von Neuroleptika erkennen?

Besonders das Auftreten von Nebenwirkungen ist ein Hinweis auf eine mögliche Überdosierung von Neuroleptika. Dies können muskuläre Nebenwirkungen sein, psychische Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Trägheit, aber auch sexuelle Gleichgültigkeit oder andere Beschwerden.

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Was soll man tun, wenn zu viele Neuroleptika eingenommen wurden (Überdosierung)?

Eine Überdosis von Neuroleptika kann mehr oder weniger schwerwiegende Konsequenzen haben. Tiefschlaf, Bewusstseins- oder Bewegungsstörungen sind möglich, aber auch Todesfälle.

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Machen Neuroleptika abhängig?

Nein, Neuroleptika haben kein Abhängigkeitspotential. Sie machen auch bei längerer Einnahme nicht abhängig. Das bedeutet aber nicht, dass die Einnahme von Neuroleptika unbedenklich ist.

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Was ist ein malignes neuroleptisches Syndrom?

Das maligne neuroleptische Syndrom ist eine sehr seltene schwere Nebenwirkung von Neuroleptika. Symptome sind eine Erstarrung der Körpermuskulatur, erhöhte Körpertemperatur, erhöhter Blutdruck, Schluckstörungen und Schweißausbrüche. Das Bewusstsein kann gestört sein.

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Was ist eine Agranulozytose?

Eines vorweg: Die hier beschriebene Nebenwirkung/Komplikation ist extrem selten. Die Agranulozytose beschreibt eine Störung des Blutbildes mit einer starken Verminderung weißer Blutzellen. Sie kann in seltenen Ausnahmen unter Behandlung mit Neuroleptika auftreten.

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