Was ist bei der Einnahme von Biperiden (Akineton®) zu bedenken?

Bei der Behandlung motorischer Störungen (Muskelverspannungen, Muskelkrämpfe etc.) wie sie bei der Parkinsonkrankheit oder unter der Behandlung mit Neuroleptika vorkommen, kann Biperiden (Akineton®) helfen.

Das Medikament muss einschleichend dosiert werden, d.h. man beginnt mit wenig Wirkstoff und dann wird die Dosis schrittweise gesteigert. Denn unter einer zu hohen Anfangsdosierung kann es vor allem zu zentralnervösen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, Unruhe, Angst, Erregung und Verwirrtheit sowie anderen Nebenwirkungen bis zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Das Medikament kann auch das Reaktionsvermögen beeinflussen, so dass die Fahrtüchtigkeit, Bedienung von Maschinen u.a. beeinträchtigt sein können.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann, Oktober 2011

Weitere Fragen und Antworten zur Parkinson-Erkrankung finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Morbus_Parkinson

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Kommentare (2)
Akineton / Biperiden
2 Donnerstag, den 14. August 2014 um 17:57 Uhr
Heinz Meyers
Ich leide nach Einnahme von Seroquel und anderen Phychopharmaka an unwillkürlichen Bewegungen der Zunge. Hilft Akineton dagegen oder ist die Wirkung mit anderen Neuroleptika unangenehm?
Macht Akineton Süchtig?
1 Freitag, den 06. September 2013 um 17:31 Uhr
Walter Eckert
Unter der Behandlung mit Akineton ist gelegentlich ein Mißbrauch beobachtet worden. Wegen der euphorischen Nebenwirkung. Akineton sollte nicht plötzlich, sondern durch Veringerung der Dosis abgesetzt werden.