Welche Nebenwirkungen können unter Melperon auftreten?

Im Prinzip kann man sagen, dass die häufigste Nebenwirkung von Melperon zugleich die Wirkung ist. Nämlich eine sehr starke Beruhigung, die auch oft in ausgeprägter Müdigkeit und einer gewissen Dämfung des gesamten emotionalen Empfindens mündet.

Darüber hinaus kann es aber auch zu "tatsächlichen" Nebenwirkungen kommen, wovon aber die schweren eher selten sind (unter 1% der Betroffenen). Am ehesten treten diese Nebenwirkungen zu Beginn der Behandlung auf. Wir führen hier nur die wichtigsten, also nicht die extrem seltenen auf. Lesen Sie dazu zur Sicherheit auch noch einmal den Beipackzettel.

  • Magen-Darm-Probleme (Übelkeit, Durchfall, Appetitmangel)
  • Blutdruckabfall
  • Kreislaufprobleme
  • Herzrhythmusstörungen, schneller Herzschlag
  • Beeinträchtigungen der Leber- und Gallenfunktion (bis hin zur Gelbsucht oder zum Aufstau von Galle)
  • (allergische) Hautreaktionen

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
Kommentare (1)
Melperon bei Demenz
1 Dienstag, den 22. August 2017 um 16:12 Uhr
Reiter Romain
So weit mir bekannt ist, handelt es sich bei Melperon um einen Dopaminantagonisten. Dopaminantagonisten sollen doch auch Demenz verursachen, oder verstehe ich da etwas falsch?
Anzeigen