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Kann ich selbst etwas tun, um meine Schizophrenie zu besiegen?

Ja, versuchen Sie sich vor allem an die Behandlungsempfehlungen zu halten und geben Sie nicht vorschnell auf. Es lohnt sich, konsequent zu bleiben. Zweiter Tipp: Vermeiden Sie unbedingt Alkohol- und Drogenkonsum. Dann haben Sie gute Chancen, die Erkrankung in den Griff zu bekommen.

Wichtig für die Heilung ist auch, Interesse der eigenen Krankheit gegenüber zu entwickeln und sich gut zu informieren. Das hilft, sich selbst und die Erkrankung besser zu verstehen.

Ein stabiles unterstützendes Umfeld, privat und beruflich, ist auch ein wesentlicher gesundheitsfördernder Faktor.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
Kommentare (5)
Paranoide Schizophrenie - mein täglicher Kampf gegen den Feind im Kopf!
5 26. März 2021 um 16:51 Uhr
Sonja Theißen
Hallo,
ich bin Sonja, 39 Jahre alt, blind und leide an Morbus Wilson, Colitis ulcerosa sowie paranoider Schizophrenie. Da ich bereits schwere Medikamente zur Behandlung des Morbus Wilson und der Colitis einnehmen muss, darf ich die derzeit auf dem Markt zugelassenen Medikamente gegen Schizophrenie nicht einnehmen. Es ist ein Skandal, dass mich Therapeuten - auch Spezialkliniken - reihenweise abgewiesen haben. Angeblich, wie mir immer wieder gesagt wurde, weil der Aufwand der Behandlung zu groß sei. Die Schizophrenie quält mich seit meinem fünften Lebensjahr. Die Stimmen in meinem Kopf machen mir das Leben zur verfluchtesten Hölle überhaupt. Die Verbote, die mir auferlegt werden, schränken mich im Alltag sehr ein. Die Stimmen bestimmen, zu wem ich noch wie Kontakt haben darf und zu wem mir Kontakte verboten sind. Sie diktieren mir, wie ich mich wem gegenüber ausdrücken und verhalten muss. Hobbys sind mir verboten. Es sei denn, ich verdiene mir genug Sterne, um sie dann als Belohnung dafür ausleben zu dürfen. Es ist schrecklich! Meine Familie und ich, wir brauchen wirklich dringend Hilfe im Alltag, um den Tyrannen in meinem Kopf die Stirn bieten zu können. Ich fühle mich so schuldig daran, so krank zu sein. Soziale Kontakte zu pflegen fällt mir, bedingt durch meine psychische Erkrankung, sehr schwer. Meine Offenheit, mit der ich zu dieser Krankheit stehe, hat mir nicht immer Gutes beschert. Viele Freundschaften sind dadurch zerbrochen. Nicht alle Menschen meines Umfeldes reagieren darauf verständnisvoll. Stigmatisiert zu werden, tut besonders weh. Es ist für Deutschland beschämend, dass die Therapiekonzepte nie für blinde und sehbehinderte Menschen barierefrei gestaltet werden. Es gibt in Deutschland nur wenige Schizophrenie-Experten. Und zumeist nur in Großstädten und meistens nur für Privatpatienten. Hier muss das Gesundheitsministerium in seiner Gesundheitsreform mal umdenken. Menschen wie ich fallen immer wieder durch's Raster. Und das ist ungerecht, sind doch alle vor dem Gesetz gleich. In eine Großstadt zu reisen ist mir gesundheitlich nicht mehr möglich. Frau Dr. Hofmann, falls Sie diesen Kommentar lesen, schreiben Sie mir doch bitte an: sosith@t-online.de. Danke.
Gar nix
4 17. August 2019 um 16:31 Uhr
...
Die Ärzte wissen ja noch nicht einmal, wo es herkommt. Sie können es weder diagnostizieren noch behandeln. Alles Schwachsinn, was getan wird. Und Neuroleptika verursachen Super-Sensitivitäta-Psychosen. So kann man jemanden kalt stellen und vernichten!
Schizophrenie
3 04. August 2017 um 21:43 Uhr
Michael
Ich habe für mich die optimale Therapie gefunden und die Schizophrenie komplett besiegt. Macht eine systemische Selbstintegration nach Langlotz! Ist extrem wirksam und nachhaltig!!!!
sie besiegt mich
2 04. Juni 2016 um 10:31 Uhr
leider
Es tut mir leid, aber je mehr ich mich darüber informiere, um so hoffnungsloser werde ich. Gibt es eigentlich Sterbehilfe oder in absehbarer Zeit eine Lösung für mein Problem? Ich habe die Diagnose jetzt schon 5 Jahre, was heißt, dass es chronisch ist, es ist ein chronischer Verlauf. Medikamente haben nur begrenzt geholfen. Ich würde mir nur wünschen, dass es endlich weg geht.
Schizophrenie heilen
1 28. August 2015 um 21:04 Uhr
hungerleider
Es ist wichtig, dass man beschäftigt ist und sich konzentrieren kann. Außerdem sollte man selbst immer genug trinken und auf genügend Schlaf achten.
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