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Was kann ich gegen eine Gewichtszunahme unter einer Behandlung mit Neuroleptika unternehmen?

Wichtig ist die wöchentliche Gewichtskontrolle sowie die Beobachtung des eigenen Essverhaltens, um beides mit dem behandelnden Arzt besprechen zu können und möglichst frühzeitig gegensteuern zu können. Denn manchmal nimmt durch die Medikamente der Appetit zu, ohne dass man das ohne genaueres Hinschauen überhaupt bemerkt.

Wirken die Neuroleptika stark beruhigend, können sie auch einen Bewegungsmangel verursachen, der dann wiederum zu einer Gewichtszunahme führt. Manchen Menschen mit Schizophrenie und einem medikamentös bedingten Gewichtsproblem hilft auch eine Ernährungsberatung.

Helfen alle genannten Maßnahmen nicht in ausreichendem Maße, kommt auch die Umstellung auf ein anderes Präparat in Betracht, das das Gewicht weniger beeinflusst.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann, November 2011

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Kommentare (1)
Bitte um Hilfe
1 16. März 2017 um 17:06 Uhr
Brigitte Roßmann
Mein Sohn, 40, leidet seit über 10 Jahren an paranoider Schizophrenie. Er ist medikamentös eingestellt mit Zyprexa, Abilify und Blutdruckmedis. Er war vor seiner Krankheit immer sehr schlank und hat nun ständig zugenommen, vor allem sein Bauch. Nun erfuhr ich von ihm, dass er 140kg wiegt. Das belastet ihn, weil er Rückenschmerzen und Kniebeschwerden hat. Auch seelisch geht es ihm gar nicht gut. Die Ärzte haben ihm eine Ernährungsberatung verordnet. Das hat er vor 2 Jahren schon einmal getan, hat dabei auch 4 Kg abgenommen, doch dann wieder zugenommen.
Ich, als Mutter, bin schon sehr verzweifelt. Ich traue mich gar nicht mehr, ihm etwas Schönes zu kochen, wenn er mich am Wochenende besucht. Auch Kleidung wird zum Problem. Es gibt die Größe 4 XL sehr selten.
Was kann er nur tun? Der Appetit ist immer da.
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