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Können Schizophrenie-Patienten normal Arbeiten gehen?

Ja, soweit nicht gerade ein akuter Krankheitsschub mit ausgeprägten Wahnvorstellungen u.ä. vorliegt, können Menschen mit Schizophrenie problemlos arbeiten. Sie sollten dies auch tun, um einer sozialen Ausgrenzung von vornherein entgegenzuwirken. Denn sozialer Rückzug ist tendentiell eher ein Krankheitsverstärker, während täglicher gesellschaftlicher Kontakt wie z.B. im Beruf eher gut tut.

In akuten Krankheitsphasen ist Arbeiten in vielen Fällen aber nicht möglich. Hier steht die Behandlung im Vordergrund, damit sich die akuten Symptome bessern. Sich zur Arbeit zu zwingen, während die Gedanken gerade verrückt spielen, bringt dann oft mehr Nachteile als Vorteile. Diese Entscheidung hängt aber auch sehr von der Ausprägung der Schizophrenie ab, es gibt ja auch sehr milde Schübe.

Fazit: Generell ist die Schizophrenie nur ganz selten ein Grund, dauerhaft nicht mehr zu arbeiten.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
Kommentare (21)
Können schizophrene Menschen arbeiten?
21 26. Februar 2021 um 22:25 Uhr
Survivor
Hallo zusammen,

ich bin Betroffener und leide seit 31 Jahren an Schizophrenie. Dennoch habe ich zwei Studiengänge absolviert, und bin unter anderem ein Ingenieur (FH). Weiterhin habe ich einen tollen Job, in dem ich seit mehr als 10 Jahren 39,5 Stunden in der Woche arbeite und gutes Geld verdiene. Dies habe ich nur geschafft, weil ich seit 24 Jahren konsequent meine Medikamente nehme, also die ersten 23 Jahre alle 3,5 Stunden 200 mg Solian und seit dem letzten Jahr alle 7 Stunden 200 mg Solian und 400 mg Cannabidiol. Wirklich konsequent! Ohne die Medikamente in diesen 24 Jahren abzusetzen. Ich werde sie auch bis zu meinem Tod nehmen. Ich merke sehr schnell leichte Unruhe und Zerfahrenheit, wenn ich mal die Medikation vergessen habe. Ich kann euch nur empfehlen, lasst euch auf ein oder mehrere Medikamente einstellen und setzt diese bis zu eurem Tod nicht ab. Ich liebe das Leben und genieße es in vollen Zügen. Das war mal anders. Ich war mal geistig schwer krank, halt psychotisch. Also, ich wünsche euch alles Gute, gebt nicht auf und werdet oder bleibt gesund.

Liebe Grüße,
Survivor
Man kann, wenn man es wirklich möchte.
20 27. Oktober 2020 um 03:36 Uhr
Dominik
Hey miteinander,
bei mir wurde die paranoide Schizophrenie mit 17 Jahren (2011/2012) diagnostiziert. Mein Leben hat sich seitdem zum Positiven verändert! Dank Medikation und Entschlossenheit habe ich, obwohl komplett abgedriftet, meine Mittlere Reife nachgeholt und in diesem Jahr (im Juli 2020) meine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik abgeschlossen! Es war nicht einfach, sicher nicht. Denn ich musste 90% meines Azubi-Gehaltes an mein Wohnheim abtreten, das mich über die Jahre gepflegt hat.
Ich empfand es auch als keine gute Idee, meinen Vorgesetzten und Kollegen von meiner Erkrankung zu erzählen. Doch ich hab's gemacht. Und es kam gut an! Ich bat sie damals auch nur um eines, und zwar, dass sie mich bitte so behandeln wie jemand "Normalen". Das war vor etwa 2,5 Jahren, und ich habe meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen! Ebenso das Berufsaufbaujahr im mittleren Bildungstand.
Ich führe ein Leben, mein Leben, und genieße es, weil ich mir bewiesen habe, dass sich Steine, die einem in den Weg gelegt wurden sowie auch das Gesamtbild der Lebensperspektive, nicht in ein negatives Interpretieren führen müssen. Es gibt immer Defizite. Die gehören zu jedem. Von mir aus kann jeder hier seine Meinung haben und mit seiner Erkrankung so umgehen, wie es ihm passt.
Worauf ich sehr viel Wert lege, ist, dass man zu sich stehen sollte, und jeder einen Platz in dieser Welt hat. Und, wenn man den nicht bekommt, dann fehlt man an einem anderen Ort, und hat ihn, den Platz, nur noch nicht gefunden. Jeder gehört zur Gesellschaft der arbeitet und wenigstens minimalen Kontakt zu Menschen pflegt. Falls das mit einem oder anderen Menschen nicht passt, fällt es mir ja gerade dank meiner Erkrankung umso leichter, diese Person zu vergessen. Es reichen auch nur 2 oder 3 Freunde, was heutzutage sowieso mehr Bedeutung hat, als 1500 Facebook Kontakte! Ich, mit 26 Jahren im intensiv betreuten Wohnen: 3 mal die Woche schaut eine nette Dame vorbei. Hinzu kommt eine gesetzliche Vertreterin, die sich um meine finanzielle Lage kümmert. Außerdem um meine Medikation, die wie folgt aussieht: Intramuskuläre Abilify (Aripiprazol) Depotspritze alle 4 Wochen. Ohne diese Unterstützung würde ich nicht mehr leben, denke ich...haha...
Auf aktuellem Stand beträgt die Unterstützung 2 Jahre, und wird von meiner gesetzliche Krankenkasse gezahlt. Habe seit knapp 8 Jahren eine Medikamenten-Befreiungskarte, die man bei seiner gesetzlichen Krankenkassen gegen 1% des Bruttogehalts eines Jahres beantragen kann, wenn man eine chronische Erkrankung hat. Und diese Abilify Depotspritze würde mich knappe 560 Euro im Monat kosten.
Miete, plus alles andere und diese Spritze, wäre auch unzumutbar meiner Meinung nach, da ich auch ohne diese Spritze leben könnte. Doch die Ärzte wollen mir helfen. Und das ist gut so. Bis jetzt zumindest. Ich sehe auch keinen Anlass, die Medikation abzusetzen. Ich weiß, tief in mir drin ist das gut. Es heilt nicht, aber es macht mich zu dem, was ich sein möchte. Den Rest habe ich, soweit es geht, selbst erarbeitet. Wie gesagt, man hat's nicht leichter, aber es funktioniert.
Habe meinem Vorgesetzten bei der Ausbildung erst nach der Probezeit von meiner Erkrankung erzählt. Hat geklappt! Habe es bei meinem ersten Vorgesetzten auf dem ersten Arbeitsmarkt direkt nach Unterzeichnung des Vertrages erzählt, wurde aber - nach circa einem Monat in Vollzeit - in Kurzarbeit geschickt. Exakt an diesem Tag wurde mir dann - noch in der Probezeit - gekündigt. Grund: Angst vor Unfallschäden durch mich.
Ehrlich gesagt, bis zu diesem Tag hatte ich meine Depotspritze bereits 3 Wochen nicht bekommen. War müde und teilnahmslos sowie - laut meiner Kollegen - manchmal in Gedanken verloren. Was mir selbst nicht aufgefallen war...
Ich bin jetzt 26 Jahre und noch auf Unterstützung angewiesen, was mir aber relativ wenig ausmacht. Ich benutze Skills, wie zum Beispiel mich von oben zu betrachten. Langsam verändert sich der Blickpunkt auf mich, und entfernt sich immer weiter von mir. Ich fühle mich dann so unbedeutend, dass mir in dem Moment alles Schlechte so unglaublich leicht fällt, indem ich gedanklich versuche, alles ins Positive zu verändern oder es einfach auszulöschen. Dann höre ich Musik, unterdrücke eben meine negativen Gedanken und konzentriere mich dann auf das Wesentliche. Auf meine Freundin, meine "Familie", die Arbeit, das tägliche Leben und meine Hobbys. Und so lebt man, so lebe ich, mit meiner Erkrankung nun schon knapp 9 Jahre. Das wird halt schon irgendwie ein Teil von einem.
Ob ich lost bin? Nein, definitiv nicht. Das Gehirn kann jeden Schaden zwar nicht heilen, doch korrigieren und sich neu vernetzen. Genauso kann man Ereignisse, die mehr oder weniger gering waren, auch verarbeiten. Das geht! Außerdem kann man an einer Persönlichkeitsstörung nicht sterben. Wieso soll es mich dann bis zum Lebensende auffressen? Das wurde mir leider erst nach der Rehabilitation, der Einweisung in einer Fachklinik, einer Psychoedukation und viel Zeit bewusst.
Es wird Zeit. Danke, dass es mir möglich wurde, meine Erfahrung in diesem Forum zu erläutern.
Telonym: #Blitzgedanke
Arbeiten mit Schizophrenie
19 02. Oktober 2020 um 00:56 Uhr
Sylvia
Wenn ein Erkrankter 24 Stunden am Tag Stimmen hört und nur Tavor hilft, damit mal etwas Ruhe eintritt, kann dieser Mensch nicht arbeiten gehen. Der Kopf ist dann Reizüberflutet, der Körper schwach, und es gibt keine Energie für nichts. Hinzu kommen noch krankheitsbedingte Ängste und soziale Phobien. Das niedergemachte Selbstbewusstsein durch das tägliche Beschimpfen und Beleidigen der Stimmen, macht es unmöglich zu arbeiten. Ich finde es voll okay, dass ein Erkrankter sich dem nicht aussetzt. Vor allem, da jeder Tag anders ist.
Schizophrenie und Arbeit
18 27. September 2020 um 10:55 Uhr
Lisa
Hallo miteinander,
bei mir wurde Schizophrenie mit 15 diagnostiziert. Und ich muss sagen, mir fällt es bis heute (ich werde bald 20) wahnsinnig schwer, mich in die Gesellschaft und das Arbeitssystem einzufinden. Ich mache gerade eine Ausbildung (ich verschweige meine Krankheit, da ich die Reaktionen darauf bereits kenne) und komme mir dort vor, wie ein völlig anderer Mensch. Es macht mir Spaß, aber ich bin restlos mit jeglichen sozialen Kontakten überfordert. Aktuell erlebe ich wieder einen mehr oder weniger akuten Schub, nachdem der letzte Anfang des Jahres war, weswegen ich krankgeschrieben bin. Ich habe große Angst vor den Konsequenzen sowie davor, meine Ausbildung zu verlieren. Derzeit komme ich mir wieder vor wie ein kleines Kind. Ganz und gar nicht lebensfähig. Ich wünsche euch allen - egal, ob akuter Schub oder nicht - viel Kraft dies durchzustehen.
Arbeiten mit Schizophrenie
17 13. März 2020 um 16:25 Uhr
Mo
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, dass es nicht leicht ist, mit Schizophrenie zu arbeiten. Zudem spricht man bei der Krankheit von der Drittelregelung und das heißt, dass zweidrittel der Betroffenen es nicht leicht haben, aufgrund ständiger Psychosen arbeiten zu gehen. Oder einen Arbeitgeber zu finden, der verständnisvoll auf die Krankheit reagiert. Ich komme früh nicht aus dem Bett, wo doch nur ein Job ab Mittag in Frage kommt. Das liegt bei mir, wie bei vielen Erkrankten, an der Minus- bzw. Negativsymptomatik. Ich arbeite selber im Krankenhaus, und versuche es jetzt mit einem sechsstündigen Spätdienst. Ob ich die Ausdauer dafür haben werde, muss ich noch sehen. Versuchen werde ich es. Ich weiß aber auch - vielen mein Leidensgenossen geht es schlechter. Da ist selbst die Behinderten-Werkstatt zu schwer und zu anstrengend.
Schizophrenie
16 03. November 2018 um 12:08 Uhr
Brigitte Heckenast
Seit fünf Jahren begleite ich meinen an Schizophrenie erkrankten Sohn (22 Jahre alt). Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, bin ich etwas verwundert. Im Normalfall ist es so, dass gerade die Krankheitseinsicht schlichtweg DAS Problem ist - entsprechend auch eine Behandlung und einen Kommentar wie: Seitdem bin ich im Behindertenheim. Das kann ich gar nicht zuordnen - denn eine an Schizophrenie erkrankte Person wird sicherlich nicht in einer Behindertenwerkstatt untergebracht.
Hebephrenie
15 24. Oktober 2018 um 10:58 Uhr
Sabine
Ich denke, dass es sehr schwer ist mit dieser Krankheit zu arbeiten. Es ist schon eine Leistung mit dieser Krankheit sein Leben zu organisieren. Alles was Stress bereitet ist nicht gut.
Ich sehe alles nicht so negativ
14 27. Juli 2018 um 05:19 Uhr
Leila
Hi,
nach unzähligen Fehldiagnosen erhielt auch ich im Alter von 21 die Diagnose Schizophrenie. Zu mir hieß es nicht: "Behindertenwerkstatt etc, pp". Zu mir hieß es: "Mach' deine Ausbildung zur Industriekauffrau in einem Berufsbildungswerk, lerne in den drei Jahren mit deiner Krankheit umzugehen und dann lebe dein Leben". Ich habe einen echt tollen Freund, mit dem ich zusammen lebe. Ich bin jetzt - nach meinem Urlaub und weiteren 4 Wochen - im dritten Lehrjahr. Bisher habe ich extrem gute Noten, so dass mich meine letzte Praktikumsstelle am liebsten sofort eingestellt hätte.
Also: Ich glaube auch, dass Krankheitsbewältigung ein echt wichtiges Thema ist. Auch ich habe immer wieder Rückschläge und mal zu kämpfen - aber macht einen das nicht eher stärker?
Liebe Grüße
Weiterbildung
13 01. Juni 2018 um 13:35 Uhr
Streber
Ich sollte in eine WBFM. Nun versuche ich Abitur zu machen - und komme bestens zurecht.
JoJoJo
12 17. April 2018 um 15:26 Uhr
Karl
Man wird wirklich mit jeder Phase instabiler, merk ich an mir wirklich. Also lieber alles noch langsamer angehen, als wieder nen Schub zu riskieren. Am besten lange Gespräche mit einzelnen Familienmitgliedern und sie aufklären (das hilft). Wennn sie´s dann etwas verstehen reicht das schon und hilft enorm. Freunde sind mir auch sehr wichtig. An Arbeit möcht ich allerdings grad noch nicht denken...
Behindertenwerkstatt
11 28. Oktober 2017 um 13:23 Uhr
stigmata
Reden wir doch nicht drum herum: gleich beim 1. Ausbruch meiner schizophrenen Psychose wurde mir beim 1. Klinikaufenthalt gesagt, wenn sie hier wieder rauskommen, gehen sie schön in eine Behindertenwerkstatt. Wo ich seit 23 Jahren bin. So ist es doch.
Arbeit suchen und finden, die Wahrheit sagen oder verschweigen
10 13. September 2017 um 15:07 Uhr
Maria
Hallo zusammen,
es tut gut zu lesen, dass es Menschen gibt, die werktätig sind. Mir fehlt das. Durch wirklich beschissen unglückliche Umstände habe ich in diesem Jahr einen sehr guten Job verloren. Es fällt mir immer schwerer, die Zeiten der Krankheit in Vorstellungsgesprächen klein zu reden. Aber ich will meine Erkrankung auch nicht jedem auf die Nase binden. Ich bin arbeitsfähig, aber zwangsberentet. Von 500€ im Monat kann kein Mensch existieren. Ich bin 35 Jahre alt. Soll das für mich wirklich schon das Ende gewesen sein? Bei der heutigen Lebenserwartung bedeutete das, noch 60 Jahre in der Sozialhilfe. Von diesem Staat bin ich enttäuscht.
Ich habe irgendwie gedacht, man erhielte gerade als "Kranke" mehr Rückendeckung auf dem Weg auf den ersten Arbeitsmarkt. Allen Betroffenen wünsche ich mehr Glück als mir, und die Kraft das Leben und die Menschen zu überleben.
Gruß, Maria
Krankheitsbewältigung spielt eine große Rolle
9 16. Mai 2017 um 12:05 Uhr
Lala
Ich bin selber an einer schizophrenen Psychose erkrankt, seit ich 14 bin, teile die Meinung vom Beitrag "Menschen". Und es spielt eine große Rolle, wie man mit seinem Leiden umgeht. Meine größte Erkenntnis ist, dass ich mich etwas von anderen unterscheide. Und auch am Arbeitsplatz sollte es einen gewissen Freiraum für etwas "Unnormales" und auch "Einsamkeit" geben. Ich habe mich gerade selbständig gemacht, gleichzeitig in zwei völlig verschiedenen Branchen.
Ärzte oft unrealistisch
8 20. April 2017 um 10:15 Uhr
Aha
Kein Arzt will hören, dass es eine Zumutung als Schizophrener ist, in Billigjobs zu arbeiten. Hier wird die Realität einfach ausgeblendet. Mich ärgert die Ansicht, dass sog. Psychos ja wenigstens noch billige Arbeiter aus Ärztesicht sein sollen. Oder es interessiert sie schlichtweg nicht.
Billigjobs als Alternative
7 20. April 2017 um 10:08 Uhr
Aha
Die einzigen Jobs, die man als Schizophrener erhält, sind nun mal gering bezahlte. Wenn man vorher gut verdient hat, ist dies ein Rückschritt. Ich empfinde es als Demütigung, zu einem Billiglohn genötigt zu werden.
Arbeit ist oft nicht leicht
6 22. November 2016 um 15:40 Uhr
MAC
Die meisten Schizos, die ich kenne, arbeiten auf dem 2. Arbeitsmarkt. Mit jedem weiteren Schub wird man immer schwächer. Arbeit ist nur im Rahmen möglich, der keinen Schub provoziert.
Ein Gesunder schafft heute kaum noch die Anforderung im normalen Beruf, wie soll dann ein Schizo damit mithalten.
Menschen
5 14. Juni 2016 um 20:22 Uhr
nein
Ich für meinen Teil arbeite am liebsten allein. Die Gespräche mit meinen ehemaligen Arbeitskollegen waren nicht so bereichernd. Liegt wohl daran, was man für Jobs mit der Krankheit noch bekommt.
Schizophrenie und Arbeit?
4 28. April 2016 um 17:21 Uhr
Tim
Während eine schnell auftretende Psychose oft (1/3 bis 2/3) wieder verschwindet, bleiben nach jeder Psychose Schäden. Klar können viele in jungen Jahren nochmal arbeiten gehen, aber der Preis nach einigen Jahren, nach den teilweise auftretenden Rückfällen, führen auch oft dazu, dass arbeiten nicht mehr möglich ist. Ärzte setzen hier oft die Leute sehr unter Druck und denken dann, die Psychose komme von irgendwo und nicht vom Druck durch Arzt, Arbeitgeber oder dem (über)motivierten Patienten selbst. Arbeit ist nicht das Patentrezept, oft braucht der Patient auch das Gegenteil. Frühzeitig in Teilrente gehen, um mit der Erkrankung viele Jahre arbeiten zu können. kann sinnvoll sein. Dass Ärzte über diese Option aufklären, will ich als Selbstverständlichkeit erleben.
arbeiten gehen
3 31. März 2016 um 19:33 Uhr
martin
Ganz normal arbeiten gehen! Das muss ich gleich mal meiner Erkrankung erzählen. Die zickt da nämlich immer rum...
Frage
2 13. Februar 2015 um 16:12 Uhr
Info
Glückwunsch! Wie hast du das geschafft?
Arbeit nach Psychose
1 29. November 2014 um 19:41 Uhr
Britta Hofmann
Nach einer zwei-jährigen Psychose habe ich nach vollkommen eigenständig durch geführter Bewerbung wieder eine Stelle in meinem Beruf erhalten. Es ist ein akademischer Beruf, man hat mit vielen Menschen zu tun, trägt Verantwortung und muss auch unter Stress in der Lage sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen. zudem stellt der Beruf hohe KOGNITIVE Anforderungen. Meine Salutogenese wurde durch die Arbeit unterstützt.
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