Der Schizophrenie-Blog

Hier finden Sie die Blog-Beiträge einer Frau mit Schizophrenie, die etwa ein Jahr lang ihre Gedanken und Gefühle niedergeschrieben hat.

Ein komischer Sonntagmorgen

Es ist gegen 4 Uhr am Morgen. Ich kann kaum schlafen. Die letzen drei Tage habe ich im St. Josef Krankenhaus in Gelsenkirchen verbracht. Gott sei Dank musste ich nicht operiert werden. Huh, was für eine Erleichterung. Ich bin kaum in Deutschland angekommen, und musste sofort ins Krankenhaus mit Blinddarmentzündungsverdacht. Ich meine, diese Symptome sind bei mir eher psychosomatisch – tja, neue Umgebung, neues Land, neue Lebensphase, und viel Stress.

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Schutzengel und erwachsen werden

„Jeder Garten ist  nicht Eden,
jedes Glas ist nicht voll Wein.
Jeder aber kann für jeden
Jederzeit ein Engel sein.”

(Unbekannter Autor)

Ich glaubte nie richtig an Schutzengel. Aber ich glaube fest daran, dass wir alle Schutzengel für jemand anderen sein können. Du kannst Dich umschauen, und auch sehen, nicht nur schauen, wo Du helfen kannst.

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Neue Perspektiven

Ich habe das Schreiben dieses Blogs vernachlässigt. Obwohl ich sehr gerne fürs Leben schreibe. Es sind ein paar Monate vergangen, und ich habe über neue Erlebnisse zu berichten.

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Erfolg und Liebe – was wirklich zählt

Erfolg im Leben zu haben, ist eine wichtige Triebkraft, die uns dazu anspornt, neue Ziele zu erreichen oder erreichen zu können. Aber der Erfolg kann auch eine Falle sein: Wir konzentrieren uns auf unseren Erfolg so sehr, dass wir die Erfolge von Anderen gar nicht bemerken. Oder wenn doch, werden wir eifersüchtig.

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Bist Du Dir selbst etwas wert?

Was ist überhaupt das Selbstwertgefühl? Warum spielt es in dem Prozess der Heilung (nicht nur von Schizophrenie) eine so große Rolle? Warum verfügt man über so wenig Selbstwertgefühl? Selbstvertrauen = Selbstwertgefühl?

Diese interessanten Fragestellungen möchte ich in dem heutigen Blogeintrag beantworten. Ob es mir gelingt oder nicht, spielt keine Rolle, was mein Selbstwert betrifft. {#emotions_dlg.smile}

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31. Dezember 2012 Der letzte Tag des Jahres

„Ertraget einander und vergebet euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat…“ (Kolosser 3:13)

Um einen guten Start ins neue Jahr zu haben, muss man alles, was unsere Seele belastet und uns ärgert, loswerden und einander vergeben. Philipp Yencey nennt die Vergebung eine unnatürliche Tat, eine Tat, die wirklich nicht von selbst kommt. Die Delfine vergeben den Haifischen nicht, wenn diese ihre Spielkameraden fressen. In der Welt herrscht Faustrecht, und das Gesetz der Vergebung ist nicht mehr gültig.“

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Wunder der Heilung – es beginnt mit Dir

Diesem Beitrag habe ich diesen komischen Titel gegeben. Ich verbringe jetzt die Festtage in Deutschland – tja, neue Erlebnisse, neue Abenteuer, neue Freunde… Als Schizophren-Kranke habe ich neue Herausforderungen gefunden. Und ich muss jetzt diese neuen Erlebnisse verarbeiten.

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Weinachten 2012

Die Menschen hier auf der Erde brauchen viel zu viel Liebe, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind. Viele warten auf Liebe, die ewig hält oder besser gesagt halten sollte. Einige versuchen, die Liebe, nach der sie sich so sehr sehnen, mit etwas anderem zu ersetzen, sei es Rausch durch Alkohol oder Drogen, Arbeit, oder Geld…

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Advent und Warten

Wir – oder die meisten von uns – warten jetzt auf Weihnachten. Der Winter ist voll mit Warten, wie unser Leben auch. Wir warten auf den Arzt, wir warten auf den großen ER / auf die große SIE, wir warten im Supermarkt, wenn wir Schlange stehen müssen, wir warten auf die Post von unseren Freunden… oder wir warten auf einen besseren Job, auf eine bessere Lebenssituation mit besseren Umständen oder mit viel mehr Gesundheit.

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Unvollkommenheit

Gestern war ich früh am Morgen in der Kirche. Den Gottesdienst hat unsere junge Pastorin gehalten. Die Kirche war voll mit Kindern und Familien, es gab so viele Menschen, dass einige schon stehen mussten. Es ging in der Predigt darum, dass Christus uns auch als unperfekte Wesen akzeptiert, und wir soll(t)en auch dasselbe tun. Es ist eine Frage des Glaubens…

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Abschied nehmen

Abschied nehmen tut mir immer sehr weh. Jetzt ist Allerheiligen, und das ist ein Tag, an dem es sich für mich um Abschiednehmen handelt. Es gibt Leute, von denen ich nicht richtig Abschied nehmen konnte, und auch diejenigen, von denen ich jetzt Abschied nehmen muss…

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Stille

Weinen im dunklen Inneren
so, dass es niemand merkt.
Weinen hinter Türen..
Dort ist ’ne and’re Welt.

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Liebesbettler

Ich weiß nicht, ob dieser Begriff im Deutschen überhaupt existiert. Ich meine damit Leute, die sich nach Liebe sehnen, und um dieses Hauptziel zu erreichen, alles Mögliche tun. Ich denke, Schizophrenie-Kranke gehören oft zu dieser Kategorie.

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Betäubung (m)eines großen Willens

Oft habe ich das Gefühl, dass ein Gedicht speziell für mich geschrieben ist… Ja, das ist lächerlich und auch ein bisschen kindisch, aber trotzdem…

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Pläne

Jetzt ist Morgen, gegen 6 Uhr, und ich kann nicht schlafen. Schon wieder nicht. Vielleicht hole ich den nötigen Schlaf später nach. Ich habe mich so erkältet, dass ich einfach nicht richtig atmen kann. Antibiotika nehme ich schon längst nicht mehr… bleibt Honig, Vitamin C, und schmerzlindernde Tabletten…

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Schizophrenie als Grenzgebiet

Ignoriert sein

Mir fällt es schwer zu ertragen, dass ich für einige Personen nicht mehr wichtig bin. In den letzten Tagen habe ich von „Freunden“ mehrere „Lass mich in Ruhe“-Signale bekommen. Und das tut mir eigentlich weh. Ich bin ja egoistisch, ich denke oft, ich sei das Zentrum der Welt. Ich weiß, es ist lächerlich, es geht ja nicht alles um mich…

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Gib nicht auf!!!

Es ist leichter, so was zu sagen (zu schreiben), als demnach zu handeln. Wenn Du einfach in der Grube düsterer Gedanken bist, ist es nicht leicht, eine vernünftige Lösung zu finden, ohne an Tod zu denken.

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Über Kommunikation

Am Samstag musste ich Überstunden machen, ich habe meinen Bus nach Hause beinahe verpasst… ich war ganz nervös, ich habe sogar meine Chefin in der Fabrik beschimpft, obwohl sie ihrer Arbeit mit dem Herzen am richtigen Fleck nachgeht… Sie versucht, alles perfekt zu machen. Ich denke, sie hat auch nicht so viel Selbstvertrauen. Aber ich denke, mit dieser Meinung bin ich nicht alleine.

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Lektion und Selbststigma

Überraschung

Heute habe ich mit einer Kollegin in der Fabrik gearbeitet, vor der ich eigentlich panische Angst gehabt hatte. Sie schien mir so eingebildet zu sein. Und ich habe nicht geahnt, dass sie auch psychisch krank ist… – nur denkt sie von ihrer Krankheit in einer anderen Art und Weise als ich. Manchmal hat sie keine Lust und Kraft, die anderen Kollegen zu begrüßen, dann nickt sie ein bisschen… sie liest viel, und schreibt selbst Gedichte und Novellen…

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Sonntagmorgen

Heute Morgen habe ich mich wieder sehr elend gefühlt. Gestern war alles gut, aber heute bin ich ganz down. Aber wenn man psychisch krank ist, ist es ganz normal, wenn man das Gefühl hat, in der Achterbahn der Stimmungen zu sitzen. Mal so, mal so.

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Glauben, und was sich dahinter versteckt

Viele – auch meine behandelnden Ärzte – haben mich oft gefragt, was mir Glauben bedeutet. Ich denke, sie dachten, es sei bei mir so ein Religionswahn. Als ein ausgesprochenes Symptom meiner Krankheit haben sie meine religiöse Begeisterung angesehen. Aber es geht in Wirklichkeit überhaupt nicht darum.

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Ein glücklicher Tag… :-)

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Heute sind nur gute Dinge mit mir geschehen. Ist es eine Frage der Auffassung oder eine Art anderer Denkweise, die ich üben soll(te), ich weiß es nicht genau. Ich hatte keine harte Arbeit – Gott sei Dank –- in der Fabrik während meiner Nachtschicht. Ich arbeite nämlich in einer ungarisch-dänischen Fabrik, namens LEGO. Wir produzieren die berühmten Douplo-Lego-Spiele für Kinder!

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Die schon von Menschen aufgegeben wurde…

Ich habe schon über wunderbare Heilungen gehört, und ich sage nicht, dass ich für solche Sachen nicht zu Gott gebetet hättee. Aber ich habe nicht ernsthaft gedacht, dass so etwas in der Wirklichkeit geschehen kann. Ich möchte erzählen, wie die Wunder in meinem Fall Wirklichkeit wurde…

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