Kommentare (776)
Wahnvorstellung
76 Samstag, den 01. Februar 2014 um 11:26 Uhr
Horst
Hallo ich möchte mit meiner Anzeige andere helfen meine ex Partnerin ist Alkohol krank und leidet an starker Wahnvorstellung ich dachte immer ich kann ihr helfen nein das geht nicht einen Menschen der an Wahnvorstellung leidet bei ihr war es so sie dachte von mir ich mache was mit meinen Augen oder mit meinen Händen sagte oft zu mir ich lese das essen was sie damit meinte weiss ich bis heute nicht ich habe viel durch gemacht es tut weh einen zu verlieren den man sehr stark liebt ich habe lange dazu gebraucht da ich in therapeutische Behandlung bin habe ich gelernt los zu lassen ich gab ihr nie die schuld für ihre Krankheit aber eine Beziehung kann man mit einen Menschen der stark an Wahnvorstellung leidet nicht führen ich stand immer hinter ihr aber das reichte nicht sie verlor das ganze glauben an mir ich hoffe das viele meine Anzeige lesen und noch ein tip man kann sehr viel über dieser Wahnvorstellung im Internet nach lesen und noch ein tip wenn ihr mit einen Menschen zusammen lebt macht ihm keine Vorwürfe den solche Menschen die an Wahnvorstellung erkrankt sind können nichts dafür das sie so erkrankt sind es kann viele Ursachen sein das ein Mensch so eine Erkrankung bekommt und wer mit so einen Menschen zusammen lebt holt euch auch Hilfe mir hat man auch geholfen ich kann es auch jeden raten sich Hilfe zu holen den gerade aussen stehende sind damit auch sehr betroffen man redet davon go Abhängigkeit ich bin dank meinen Therapeuten wieder auf dem besten weg schämt euch nicht den von alleine schafft man es nicht und nochwas zum Schluss zwingt dem erkranken zu nichts das den das bringt nichts lieber ruhig bleiben
Wahnvorstellung bei partnerin
75 Montag, den 27. Januar 2014 um 18:57 Uhr
Horst
Ich bin seit ca 4 Jahren mit Partnerin zusammen, sie ist alkoholkrank und leidet an Wahnvorstellungen, meint, dass ich mit Händen und Augen was mache oder mit Spiegel. Es ist sehr schwer, damit umzugehen. Ich habe die Beziehung beendet, denn bei ihr wird es immer schlimmer, sie hat die Meinung, ich habe was in der Wohnung gemacht. Auch wenn sie nüchtern ist, hat sie die Wahnvorstellung mir gegenüber, sagen kann ich, was ich will, glauben tut sie mir nichts mehr. Wer kann mir Rat geben?
..
74 Samstag, den 25. Januar 2014 um 21:24 Uhr
Heiko
Ja, mir geht es komplett gleich mit meiner Mutter, aber sie will einfach keine ärztliche Hilfe und es wird immer schlimmer und sie will auch nicht reden und es tut echt weh, zuzusehen, wie es einem Menschen geht mit sowas und ich weiß auch nicht mehr weiter, was ich machen soll!
Folgen mehrmonatiger Neuroleptika-Einnahme
73 Freitag, den 24. Januar 2014 um 10:16 Uhr
Karin Schäfer
Einer mir nahestehenden Patientin (nicht schizophren) wurden über mindestens 8 Monate hinweg verschiedene Neuroleptika verabreicht: Melperon, Risperdal und Neurocyl.
Obwohl die typischen Parkinson-Symptome, Rigor, Tremor und Akinese auftraten, wurde keine Änderung der Medikation vorgenommen.
Die Patientin ist zum Pflegefall geworden und lebt inzwischen in einem Pflegeheim. Gibt es noch Hoffnung?
Therapie nur mit Neuroleptika?
72 Montag, den 13. Januar 2014 um 18:47 Uhr
Taps
Ich habe das woanders schon als Kommentar geschrieben, aber ich stelle es hier noch einmal als Frage und danke aber auf jeden Fall, dass es dieses Portal überhaupt gibt:

Ist es angesichts der doch wirklich erheblichen - und noch durch Langzeitstudien unerforschten (!!!) Nebenwirkungen von Neuroleptika (irreversible Neurodegeneration der grauen Hirnsubstanz nach teilw. bereits 2-8 Wochen Medik.-Einnahme, erhöhte Mortalität (20 J. weniger Lebenszeit!!!) durch nur u.a. bspw. Metabolismus als Nebenwirkung, irreversible Spädyskinesien, irreversibler Abbau der spez. Rezeptoren und Rebound-Syndrom und und und... and. beeinträchtigenden Nebenwirkungen) ethisch wirklich zu rechtfertigen, eine psychotherapeutische Gesprächstherapie nur dann zu gewähren, wenn der Patient bereit ist, diese lebenszeitverkürzenden und zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit irreversibel Parkinson(-ähnl. Krankheiten) auslösenden Medikamente zu nehmen??? Warum könnte nicht trotzdem wenigstens individuell wenigstens die Begleit- oder aber anderen Probleme, die wegen oder neben oder vor der Schizophrenie bestanden/ bestehen, therapeutisch aufgearbeitet werden und dadurch individuelle Stabilisierung erreicht werden? Kann man dies wirklich mit statistischen oder groben Wahrscheinlichkeits-Kriterien absprechen???
Selbstmord bei Schizophrenie erblich ?
71 Sonntag, den 12. Januar 2014 um 15:02 Uhr
H.Corsepius (83)
Vor Kurzem habe ich eine alte Bekannte getroffen, die erzählt hat :
Ihre Großmutter sei, als sie über 50 geworden sei, an Schizophrenie erkrankt und habe dann Selbstmord verübt. 25 Jahre später sei Ihre Mutter auch an Schizophrenie erkrankt und habe dann ,als auch sie über 50 geworden sei, Selbstmord verübt. Und diese Frau (also Enkelin und Tochter der 2 Frauen) ist jetzt 38, also nicht sehr weit von 50 entfernt.
BESTEHT HÖCHSTE GEFAHR ???
mein sohn
70 Sonntag, den 12. Januar 2014 um 02:10 Uhr
elke
mein sohn ist 27 Jahre und seit 10 Jahren an Schizophrenie erkrankt. Wie kann ich ihm helfen ?
....
69 Mittwoch, den 08. Januar 2014 um 16:42 Uhr
tom
was für idiotische Kommentare ihr da mit eurem Jesus habt....
Gerd, das ist ein Anzeichen von Schizophrenie, durch Medikamente gehen die Stimmen weg. lass dich von deinem Hausarzt beraten.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
nachfrage
68 Sonntag, den 05. Januar 2014 um 23:02 Uhr
Rüdiger
Es kommt vor, daß der Hausarzt seinen finanziellen Spielraum nicht mehr hat, aber der facharzt, psychater bessere und damit teurere Medikamente, vieleicht auch wirksamere verschreiben kann?!
frau leidet an schizoider psychose
67 Sonntag, den 05. Januar 2014 um 22:56 Uhr
rüdiger
helfen teure Medikamente besser ?
wie damit umgehen als Angehörige
66 Samstag, den 04. Januar 2014 um 22:23 Uhr
elisabeth
Aber wie geht man als Tochter mit der Krankheit um.
Notfallsituation
65 Mittwoch, den 01. Januar 2014 um 05:08 Uhr
Tashaa
Ich kann Bianca auch nur zustimmen, dass diese Personen gefährlich sind. Meine Mitbewohnerin befindet sich seit fast einem Monat in einem schizophrenen Schub. Anfangs hatte ich furchtbare Angst, kaum ansprechbar, durch die WG geisterte und wir nicht einschätzen können was ihre stimmen ihr sagen. Als wir alle dachten sie sei harmlos und ungefährlich wurde ich von ihr angegriffen. Sie wurde verhaftet und direkt in die psychatrie eingewiesen. ein tritt mit hackenschuhen in den solarplexus...
dauerhaft?
64 Donnerstag, den 19. Dezember 2013 um 14:08 Uhr
123
es geht um eine einmalige schizoaffektive phase nach einer Prüfung. Wochen nach Abklingen dieser Phase, bleiben noch Zwangsymptome und der Patient ist nicht mehr so belastbar wie früher. Wird das wohl so bleiben?
Diskussion
63 Samstag, den 14. Dezember 2013 um 23:14 Uhr
Illusionen
Sehr geehrte Frau Hofmann, sehr geehrter Herr Zorn,
ich fand unsere Unterhaltung sehr interessant und informativ und möchte Ihnen für ihren offenen Umgang ein Lob aussprechen, denn wie ich schon mal erwähnt habe, wird dieses Thema leider gerne totgeschwiegen, Gründe dafür habe ich auch schon genannt wenn ich mich richtig erinnere. Bleibt leider das traurige Fazit: Trotz aller Problematiken, Zweifel, Schwierigkeiten etc. wird sich nichts an der heutigen Praxis ändern, wofür sie aber nicht verantwortlich sind, denn der Einzelne ist sicher nicht in der Lage, ein ganzes System zu verändern. Bleibt leider die bittere Erkenntnis, dass auch in Zukunft Tag für Tag Menschen, die sich hilfesuchend an die Halbgötter in Weiß wenden, Opfer dieser Behandlungen werden. Klar ist dies meine Meinung und ich nehme mir sicherlich nicht das Recht heraus, über richtig oder falsch zu urteilen. Meine Meinung bildete sich lediglich aufgrund persönlicher Erfahrungen, die mein großes Interesse geweckt haben und zu dieser ausführlichen Diskussion beigetragen haben. Ihre ziemlich neutrale bis positive Einstellung dieser Medikamente gegenüber mag womöglich auch die Folge ihrer Erfahrungen sein. Wenn ich aber das Elend und das Leid sehe, die diese Medikamente verursacht haben, dass Menschen nicht mehr das Haus verlassen weil sie sich ihrer motorischen Störungen schämen, die keine Ruhe mehr finden und trotz allen Bemühens kein Leben mehr möglich ist, dann bedrückt mich das sehr, denn als Angehöriger ist man hilflos! Bleibt nur die Hoffnung auf ein Wandel, wie bekannt stirbt die Hoffnung zuletzt! Mit freundlichen Grüßen Illusionen
interessant und sensibel geschrieben - weiter so!!
62 Donnerstag, den 12. Dezember 2013 um 08:38 Uhr
Veronika
Hallo Susanna,
was fuer ein netter Blog. Ich bin selbst nicht betroffen, ich wollte nur auf der Seite etwas nachsehen ueber Schizophrenie und bin dann ueber Deinen Namen gestolpert. Ich mag, wie Du die deutsche Sprache verwendest. Dein deutsch ist super, keine Frage, und doch hat sie diesen gewissen "Zungenschlag" der mir so gut vertraut ist, weil ich viele Jahre in Ungarn gelebt habe. Das macht mich etwas nostalgisch :) Mach unbedingt weiter, ich finde es spannend, wie Du ueber Dich, Deine Gefuehlswelt und Dein Leben schreibst.
Ein komischer Sonntagmorgen , Redaktion Medizin
Psychotherapie bei Schizophrenie
61 Dienstag, den 10. Dezember 2013 um 19:31 Uhr
chrR
ja, ich bin ganz sicher, dass eine Gesprächstherapie immer !! bei den verschiedenen Begleiterscheinungen wie Ängsten helfen kann. ich wünsche mir auch gerade eine Therapie für meinen Schizophrenie-kranken Bruder. ich weiss genau, dass es ihm mit einer Therapie besser gehen würde, er wieder Selbstbewusstsein bekommen würde. seine behandelnde Klinik unternimmt aber leider in der Richtung gar nichts. was kann ich tun ?
Nebenwirkungén
60 Montag, den 02. Dezember 2013 um 09:28 Uhr
Dr. Julia Hofmann
Liebe Leser,

das ist eine wichtige und interessante Diskussion und ich finde die kritische Betrachtungsweise von Therapien hier und im Allgemeinen gut. Wie so oft gibt es leider nicht für jeden die gut wirksame Behandlung ohne Nebenwirkungen und im Einzelfall können letztere wirklich dramatisch sein. Das Problem ist, dass wir auch heute noch in der modernen Zeit bei vielen Erkrankungen keine wirklichen Alternativen zu unseren Medikamenten haben. Die geschilderten Fälle sind aber äußerst dramatisch und die Angst der Menschen, die Neuroleptika einnehmen, kann ich gut verstehen. Da ginge es mir wohl auch kaum besser...

Viele Grüße
Julia Hofmann
Dauerhafte Probleme nicht ausgeschlossen
59 Montag, den 02. Dezember 2013 um 09:08 Uhr
Red-Nav-M
Hallo Petra,

leider ja. Gerade bei älteren Neuroleptika ist so nicht komplett auszuschließen, dass Bewegungsstörungen nicht wieder verschwinden. Aber wirklich beurteilen lässt sich das immer nur individuell.

Viele Grüße
Ihre Redaktion
Was ist eine Akathisie? , Redaktion Medizin
schwierige Fragen
58 Montag, den 02. Dezember 2013 um 08:09 Uhr
Redaktion NaviMed
Hallo Petra, hallo Illusionen,

zu Petra,
wenn jemand mit schweren Nebenwirkungen in die Praxis kommt, die möglicherweise sogar bleibend sind, ist das schlimm. Es gibt hier keinen "idealen" Ratschlag, was man sagt, man muss sich aber als Arzt natürlich Zeit nehmen. Wir wissen aber auch, dass das längst nicht immer passiert.

zu Illusionen:
ich kontaktiere Frau Hofmann, kann aber nichts versprechen.
Aber natürlich hätte wahrscheinlich jeder Angst. Es ist aber in der Theorie wirklich nicht vorhersagbar, wie man sich entscheiden würde. Hängt das nicht auch davon ab, wie schlecht es einem geht? Und wie hoch man die persönliche Gefahr für Nebenwirkungen einschätzt? Außerdem ist das Risiko bei den moderneren Präparaten ja offenbar etwas geringer?
Fazit: Ich persönlich weiß nicht, wie ich mich entscheiden würde.

Viele Grüße
Jörg Zorn
Akathasie
57 Sonntag, den 01. Dezember 2013 um 16:53 Uhr
Petra
Besteht die Gefahr,, dass eine Akathasie auch nach Absetzen der Medikamente lebenslang nicht wieder verschwinden?
Was ist eine Akathisie? , Redaktion Medizin
Frage
56 Sonntag, den 01. Dezember 2013 um 16:33 Uhr
Illusionen
Ich hätte noch eine ergänzende Frage: Würden sie trotz der sicher eintretenden neurodegeneration, der Gefahr schwerer Bewegungsstörungen und möglichen lebenslangen Qualen durch eine Akathasie, diese Neuroleptika auch selbst nehmen und wenn ja was ich vermute: hätten Sie Angst? Ich möchte sie bitten wenn es möglich ist, dass die Frau Doktor Hofmann darauf anrwortet, denn ihre Meinung würde mich aufgrund der Tatsache dass sie die meisten artikel geschrieben hat, am Meisten interessieren. Vielen Dank ps: sie sehen, ich schaue immer mal wieder auf ihre Website und hoffe sehr dass sie weiterhin so mutig bleiben und Rede und Antwort stehen! wäre toll
Frage
55 Freitag, den 29. November 2013 um 10:19 Uhr
Petra
Sehr geehrtes Redaktionsteam,
die obige Unterhaltung zwischen ihnen und einem Leser finde ich sehr interessant. Ich hätte diesbezüglich noch eine Frage die mich interessieren würde: Da sie eine Einnahme von Neuroleptika offensichtlich sehr befürworten würde mich mal interessieren, wie sie, oder die Frau Doktor Hofmann, mit einem Patienten umgehen, der Neuroleptika auf Grund des Rates der Frau Doktor über längere Zeit eingenommen hat und einer dieser seltenen Fälle ist, der nun unter einer starken Akathasie leidet und sich deshalb erneut in Ihrer Praxis vorstellt. Welchen Ratschlag würden sie einem Patienten geben, dem sie soeben erzählen mussten, dass man dies nicht behandeln kann und er damit nun leben muss? Wie läuft so ein Gespräch genau ab? Oder weißt man lediglich kurz den Patienten darauf hin, dass er eben damit leben muss und geht dann zum nächsten Patienten? Vielleicht schildern sie mir kurz solch eine Situation, vielen Dank und mit freundlichen Grüßen Petra
Kontakt vor Ort suchen
54 Montag, den 25. November 2013 um 07:06 Uhr
Redaktion NavMed
Hallo Bianca,

solche Situationen sind wirklich schwierig, da haben Sie recht (wir haben aber auch nicht geschrieben, dass das nicht passieren kann).

Wir können und dürfen keinen konkreten Rat geben, weil die rechtliche Situation sehr komplex ist und wir den Fall aus der Ferne nicht beurteilen können. Wenn Ihr Partner Sie tätlich angegriffen hat, muss die Polizei zwar was unternehmen, aber nur dann, wenn Sie ihn anzeigen. Das wollen Sie sicher nicht, und das macht es so schwierig.
Unser einziger Rat: Versuchen Sie, Ihren Partner zu einem Arztbesuch zu bewegen. Gehen Sie ggf. mit. Er braucht sicher Hilfe. Eine Alternative wäre Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe an Ihrem Wohnort. Auch die wissen oft sehr gut, an wen man sich vor Ort am besten wenden kann.

Alles Gute und viele Grüße
Ihre Redaktion
Trotzdem kann Rauchen eine Rolle spielen
53 Montag, den 25. November 2013 um 06:51 Uhr
Nav-Redaktion
Hallo Ulrike,

ein multifaktorielles Geschehen schließt aber nicht aus, dass Rauchen eine Rolle spielt. Eher im Gegenteil.

Viele Grüße
Ihre Navigator-Redaktion
Notfallsituation
52 Sonntag, den 24. November 2013 um 13:34 Uhr
Bianca
.Mein Freund befand sich am 18.11.2013 in einenm extremen schizophrenen Schub. Sie haben geschrieben das diese Personen nicht gefährlich sind. Ich kann ihnen sagen das es nicht der Fall war. Er bedrohte mich mich einem Messer und stach am Ende auf mich ein. Ich schrie meinen Nachbar an die Polizei zu rufen...die auch kam und mich mitnahm. Gegen ihn konnten sie nichts tun sie haben keine rechtliche Grundlage sagte man mir....ich sollte doch bei einer Freundin schlafen oder so.......die Polizei hat völlig falsch gehandelt und ich weiß nicht wie ich mich in Zukunft schützen kann, außer das ich die Beziehung beende. Vielleicht haben sie ein paar Anregungen für mich ...MfG
zigaretten als Auslöser..??
51 Mittwoch, den 20. November 2013 um 16:30 Uhr
ulrike
so ein humbug...!!!

schizophrenie ist ein multifaktorielles Geschehen....
Antwort auf Ihre Frage
50 Mittwoch, den 13. November 2013 um 15:03 Uhr
Navigator-Medizin-Redaktion
Hallo unbekannter Leser,

zu Ihrer Frage: Nein, dieser von Ihnen beschriebene Patient hat wahrlich keine sehr rosigen Lebensaussichten. Eine solche Symptomatik als anhaltende Folge einer Neuroleptika-Behandlung ist furchtbar. Und natürlich wissen wir auch, dass es solche Fälle gibt.
Aber zumindest wir als Kernredaktion stellen ja auch gar nicht in Frage, dass es solche schlimmen Probleme mit den Medikamenten gibt. Vor allem mit den älteren Präparaten.
Auch sind wir nicht verschreibend tätig, haben also keinerlei Interesse daran, das irgendwie zu fördern.
Dennoch sind wir der Ansicht, dass die Nebenwirkungen immer im Verbund mit der Wirksamkeit betrachtet werden müssen. Will sagen: Starke Nebenwirkungen sind ein klares Gegenargument bei einer Behandlung, die kaum wirkt. Aber wenn die Behandlung gut wirkt, ist es schon Ermessenssache.
Wir sind hier aber keine Schiedsrichter. Unser größtes Anliegen ist, über das Für und Wider zu informieren und den Betroffenen so gut es geht eine eigene Entscheidung zu ermöglichen. Leider ist ja die Informationspolitik vieler Ärzte grauenhaft.

Viele Grüße
J. Zorn vom Navigator-Team
hab noch was vergessen, vielleicht brauche ich ja doch Neuroleptika
49 Mittwoch, den 13. November 2013 um 07:23 Uhr
neuroleptikabedingtes Zittern hält warm im Winter
man ist wie oben erwähnt den Nebenwirkungen wirklich nicht schutzlos ausgeliefert, denn sollten sie wirklich unerwartet Nebenwirkungen bekommen, denn es gibt zwar noch keine Therapie dagegen, aber das macht nichts, denn die gängige Praxis ist einfach solange die Dosis zu erhöhen bis der Betroffene einfach nichts mehr von Nebenwirkungen mitbekommt, Problem gelöst, wenn die Welt doch nur immer so einfach wäre, ich fange schon wieder an zu träumen, vielleicht sollte ich mir endlich Neuroleptika besorgen!!
Konversation mit dem Redaktionsteam
48 Mittwoch, den 13. November 2013 um 07:10 Uhr
Neuroleptika machen schlank
zunächst einmal möchte ich mich für Ihren Mut bedanken, auf meine kritischen Bemerkungen zu antworten, denn die normale Reaktion der Psychiatrie ist eigentlich konsequentes Ignorieren und Aussitzen von Kritik jeglicher Art! Aber ich habe noch eine Frage und ich hoffe sehr dass ihr Mut anhält und sie mir darauf noch eine Antwort geben. Und zwar habe ich einen Kumpel namens Paul den ich aus den Vorlesungen an der Uni kenne. Sein Leben vor einem Jahr und sein Leben jetzt möchte ich Ihnen kurz beschreiben: vor einem Jahr: er war 23 Jahre alt, Kapitän seiner Fussballmannschaft, studierte mit mir Elektrotechnik im vierten Semester und hatte eine doch recht hübsche Freundin, er war sehr lebenslustig und ein hoffnungsvoller junger Mensch. Heute( aufgrund einer Psychose wurde er mehrere Monate mit Neuroleptika behandelt): er wollte nach seinem Psychiatrieaufenthalt weiter studieren, aber es scheiterte daran, dass er keine Vorlesungen besuchen konnte, da sich seine Kommilitonen aufgeregt haben, dass er ständig umhergelaufen ist und sich trotz mehrfacher Ermahnung nicht setzen konnte, daraufhin Abbruch seines Studiums, daraufhin bewarb er sich für eine Ausbildung als Bankkaufmann, aber der Verantwortliche beim Bewerbungsgespräch hat ihn nach 5 Minuten nach Hause geschickt, da er keine Kunden beraten könne, wenn er ständig umherlaufen muss und sich nicht hinsetzen kann. Daraufhin nahm er einen Aushilfsjob als Kellner an, den er nach zwei Tagen wieder aufgeben musste, da er sich aufgrund des Bewegungsdrangs nicht mehr ins Bett legen und schlafen kann. Seine Freundin hat die komischen Grimassen nicht mehr ertragen und sich aus dem Staub gemacht, kann ich verstehen, wenn meine Freundin Grimassen ziehen würde und wie ein Roboter laufen würde, wäre mir das auch peinlich! Fussball spielt er nicht mehr, die zittrigen Bewegungen sind ja auch etwas hinderlich beim kicken, ja und was die Lebenslust angeht, die es erstaunlicherweise weg, aber irgendwie auch verständlich wenn man sich nicht mal 5 Minuten hinsetzen und einfach mal abschalten kann ohne dass einen die unerträgliche Getriebenheit und Rastlosigkeit dazu zwingt, irgendetwas zu machen, umherzulaufen, seine Beine zu bewegen, obwohl man eigentlich nur entspannen will! Reisen, nicht möglich, da sitzen im Auto oder Flugzeug nicht möglich, einen Beruf erlernen und ausüben, nicht möglich, da sitzen in einer Vorlesung oder im Büro nicht möglich... ein zugegeben fiktiver Fall, aber es gibt 23 Jahre alte Menschen deren Leben genau so aussieht, die eine tardive Akathasie für den Rest ihres Lebens ertragen müssen, wenn auch sehr selten. Und nun meine Frage: Hat dieser Mensch eine Zukunft? Vielen Dank für Ihre hoffentlich ehrliche Antwort!

Liebe Grüße
Neuroleptika machen schlank
( Tictac 2Kalorien, Neuroleptika 0 Kalorien)
Neuroleptika, die Bonons der Neuzeit
47 Mittwoch, den 13. November 2013 um 06:44 Uhr
Tim
Laut neuester Studien liegt die Abbruchquote bei einer Neuroleptika-Einnahme durchschnittlich bei 80%. Sollten einige der späteren Leser meines Kommentars durch die Neuroleptika-Einnahme schon etwas hohl in der Birne geworden sein und nicht richtig verstehen, was dies bedeutet, hier die Erklärung: 8 von 10 Patienten brechen die Einnahme der Neuroleptika-Bonbons vor Ende der Therapie und gegen die Empfehlung des Arztes ab, da die Nebenwirkungen unerträglich geworden sind! Soviel zur Aussage der Frau Dr. Hofmann, dass die meisten Betroffenen gut mit ihren Medikamenten zurechtkommen! Als ich das las, musste ich herzlich lachen, vielen Dank dafür.
Differenzierung notwendig
46 Montag, den 11. November 2013 um 11:10 Uhr
Redaktion Navigator
Hallo Peter,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Soweit es um Spätdyskinesien geht, haben Sie sicher recht. Deshalb hatten wir oben auch noch einen Kommentar druntergesetzt.
Allerdings gibt es ja auch noch andere Nebenwirkungen, die zwar auch sehr belastend sein können, aber tatsächlich wieder verschwinden. Und die Ursprungsfrage war ja sehr allgemein formuliert.
In weiteren Beiträgen zu diesem Thema werden wir versuchen, hier klarer zu differenzieren.

Viele Grüße
J. Zorn vom Navigator-Team
Was ist schlimmer: Schizophrenie-Symptome oder Neuroleptika-Nebenwirkungen?
45 Montag, den 11. November 2013 um 11:02 Uhr
Navigator-Medizin-Redaktion
Hallo Illusionen,

in einem geben wir Ihnen 100%ig Recht: Die entscheidende Frage ist, ob die Schizophrenie-Symptome das Risiko von Neuroleptika-Nebenwirkungen rechtfertigen. Und das sollte im besten Falle jeder selbst entscheiden.
Aber vorher weiß man halt nicht, ob die Nebenwirkungen in schlimmer Weise auftreten, aber die Schizophrenie und die damit einhergehenden Nebenwirkungen sind da. Da würden sich ganz sicher viele auch aus freien Stücken für die Behandlung entscheiden, weil sie (nicht ohne Grund) guter Hoffnung sind, dass die Medikamente nicht so dramatische Nebenwirkungen haben werden. Erst hinterher weiß man dann, ob die Entscheidung richtig war, wenn man das überhaupt jemals wissen kann.

Außerdem möchten wir mit einem Missverständnis aufräumen: Wir sind weder Vertreter irgendeines Unternehmens, das solche Medikamente herstellt, noch wollen wir in irgendeine Richtung beeinflussen. Wir halten es nur für unsere Aufgabe, nicht nur die Nebenwirkungen von Medikamenten zu beschreiben, sondern auch deren potentiellen Nutzen.

Viele Grüße
Die Navigator-Redaktion
Neurodegeneration
44 Sonntag, den 10. November 2013 um 19:50 Uhr
Peter
Leider werden solche Nebenwirkungen, obwohl es bewiesen ist dass es sie gibt, nicht erwähnt und auch bei Nachfrage verleugnet! Man darf eben nicht vergessen, würden Psychiater Neuroleptika kritisch sehen und dies auch öffentlich kundtun, würden sie an dem Ast sägen auf dem sie sitzen, denn wenn Psychiater keine Neuroleptika mehr verschreiben würden, könnte die Hälfte der Patienten zuhause bleiben und vier Wochen später könnte die Ärztin ihre Praxis schließen, ein Schelm wer Böses dabei denkt! Zu ihrem Nachtrag, Herr Dr.Zorn: Ihr Kommentar zeigt doch sehr pessimistische Aussichten wenn sprichwörtlich das Kind erst einmal im Brunnen liegt, wieso dennoch weiterhin die Meinung vertreten wird, diese ,,Therapie" zu machen und diese Neuroleptika zu nehmen, macht mich sprachlos. Das ist mein frustrierendes Fazit: Sie empfehlen eine Therapie, dessen Folgen nicht zu verhindern sind und die verzweifelten Behandlungsversuche zum Scheitern verurteilt sind. Vielleicht sollten sie darüber nachdenken ob es wirklich noch angebracht ist, die Äußerung: "Spätdyskinesien sind unwillkürliche Muskelzuckungen und Körperbewegungen, die therapeutisch behandelt werden sollten." der Frau Dr. Hoffmann nicht doch korrigiert werden sollten, denn wie sie selbst feststellten, existiert KEINE Behandlung!
Nachtrag der Redaktion
43 Sonntag, den 10. November 2013 um 19:37 Uhr
Illusionen
Hallo,
Sie haben doch selbst erkannt, dass solche Nebenwirkungen, wenn sie auftreten, extrem belastend sein können. Da stellt sich mir dann die Frage, ob dies aber letztendlich Ihrer Meinung nach toleriert werden muss, denn ansonsten müsste doch die Konsequenz aus der Erkenntnis dieses möglichen Belastungsfaktors die Ablehnung dieser Medikamente sein? Auch das Argument, dass diese Nebenwirkungen sehr selten auftreten ist etwas irritierend, da es mir ja herzlich egal sein kann wenn ich einer dieser Ausnahmen bin die es dann doch trifft. Da hilft es mir dann auch nicht wenn 1000 Leute vorher ohne Nebenwirkungen behandelt wurden. Ich denke nicht, dass es eine Unterscheidung geben dürfte wie häufig so etwas ist, sondern lediglich wie schwer und wenn es auch nur einen von 1000 trifft und die mögliche Symptomatik aber so schwerwiegend ist, dass es lebenslange schlimme Qualen für den Betroffenen bedeutet, dann ist auch einer schon ein Betroffener zuviel!! Auch in Ihrem Kommentar finde ich es doch recht zynisch, wenn man behauptet, ein Therapieversuch ist es wert, denn die Nebenwirkungen treten ja nicht ímmer so massiv auf und es sollte nicht soweit gehen eine Therapie abzulehnen, denn solch ein Ende und wenn es auch nur sehr selten vorkommt, sollte zu einer Ablehnung führen, denn wie ich schon erwähnt habe, ist dieser Zustand in keinster Weise tolerabel. Ich würde ja auch nicht auf die Idee kommen, dass zum Besipiel eine Querschnittslähmung als Nebenwirkung irgendeines Medikamentes tolerierbar ist, solche Medikamente würden sofort wieder vom Markt verschwinden, warum die Neuroleptika noch da sind, ist ein Skandal! Mich würde sehr interessieren, welche Antwort sie einem Betroffenen geben, wenn dieser nach einer missglückten Behandlung in Ihrer Praxis steht und sie fragt wie er denn jetzt weiterleben soll? Sind die Symptome einer schlimmen Schizophrenie schlimmer als die Symptome dieser Neuroleptika? Das ist die entscheidende Frage und wenn sich ein Patient bewusst für eine Therapie entscheidet, dann nun gut, denn er muss die Folgen ertragen und das es viele schlimme Dinge auf der Welt gibt, dafür können Sie ja auch nichts, aber durch solche Artikel eine neutrale Meinungsbildung zu beeinflussen, vor allem wenn man suggeriert, dass die Gefahr überschaubar ist, halte ich für sehr bedenklich.
Jesus Christus
42 Mittwoch, den 06. November 2013 um 19:31 Uhr
Jesus Christus
... denn Du sollst keine anderen Stimmen haben neben mir!
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Merke nichts davon!
41 Montag, den 28. Oktober 2013 um 03:34 Uhr
Mercedes
Ich habe meine Medikamente vor 7 Wochen abgesetzt, mir geht es kein bißchen besser, mir fehlt der Antrieb, meine ganzen Interessen, Gefühle und Eigenschaften die vorher da waren, sind seitdem ich diese Medikamente nahm, komplett verschwunden... Ich weiß nicht mehr weiter, ob es irgendwas zur Entgiftung gibt, habe das Gefühl das mir seitdem Dopamin und Serotonin fühlt, ich war bevor ich diese Medikamente nahm, das komplette Gegenteil von jetzt, im positiven Sinne und werde das auf keinen Fall so hin nehmen, weiterhin so bleiben zu müssen.
Neurodegenerierung
40 Montag, den 30. September 2013 um 15:30 Uhr
Christine
Es gibt noch mehr Nebenwirkungen, die nur leider ganz selten erwähnt werden. Die Neurodegeneration finde ich ganz besonders schlimm. Und dieser Zustand verschwindet nach dem Absetzen nicht einfach so. Auch diese wird auf dem Beipackzettel nicht erwähnt. Dafür müssten die Pharmaindustrie eigentlich verklagt werden.
http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/gesundheit/pdf/nl-debatte.pdf
Stimmen hören
39 Montag, den 23. September 2013 um 21:06 Uhr
Patty
Bete doch einfach zu Jesus Christus.
Er kann dich heilen.
Gruß Patty
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Macht Akineton Süchtig?
38 Freitag, den 06. September 2013 um 17:31 Uhr
Walter Eckert
Unter der Behandlung mit Akineton ist gelegentlich ein Mißbrauch beobachtet worden. Wegen der euphorischen Nebenwirkung. Akineton sollte nicht plötzlich, sondern durch Veringerung der Dosis abgesetzt werden.
krankheit
37 Donnerstag, den 29. August 2013 um 11:01 Uhr
gerd
ich heiße gerd und bin mit einer krankheit konfrontiert, die kann man nicht kontrollieren. höre ständig stimmen. kann man die stimmen nicht wegmachen und was für medikamente helfen dagegen?
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
behandeln, aber wie?
36 Donnerstag, den 15. August 2013 um 23:51 Uhr
Peter
Das finde ich ja schön, dass diese Spätdsykinesien behandelt gehören, nur dumm dass es bislang noch keine Therapie gibt!!! Aber wie immer zählt zumindest der Wille und solange man betroffenen Patienten erzählt, dass man die Spätdsykinesien behandeln sollte, ist ja alles wunderbar, mit dieser Gewissheit lassen sich die Beschwerden auch bess er ertragen( Ende der Ironie!)
An Sophie: Direkte Vererbung eher unwahrscheinlich
35 Mittwoch, den 14. August 2013 um 06:40 Uhr
Navigator-Redaktion
Hallo Sophie,

es gibt bei Schizophrenie zwar eine genetische Komponente, aber die ist nicht so eindeutig, dass man sich Sorgen machen muss, wenn die (zukünftige) Oma eine Schizophrenie hat. Denn es gibt neben den Genen noch zahlreiche weitere Auslösefaktoren, von denen offenbar mehrere zusammenkommen müssen, damit die Erkrankung auftritt.

Viele Grüße
Jörg (vom Navigator-Team)
Da hast Du Recht
34 Montag, den 12. August 2013 um 11:51 Uhr
Redaktiion
Hallo,

das stimmt, die Antwort ist missverständlich. Unsere Autorin meinte es eher so, dass es falsch wäre, aus Angst vor Nebenwirkungen auf die Einnahme von Medikamenten zu verzichten. Und damit liegt sie sicher richtig.

Aber das ändert nichts daran, dass solche Spätdyskinesien, wenn sie auftreten und dann wirklich nicht mehr weggehen, natürlich extrem belastend sind.

Trotzdem stellt sich zu Beginn einer Behandlung immer die Frage, was höher zu bewerten ist: Der Versuch, das Fortschreiten der Erkrankung und eine Eskalation der psychischen Symptome einzudämmen, oder die Nebenwirkungen einer solchen Behandlung von vornherein auszuschließen, in dem man gar nicht oder nur sehr zurückhaltend behandelt.
Das kann man nur selbst entscheiden, aber wir sind der Ansicht, dass dann der Therapieversuch besser ist, denn Nebenwirkungen treten ja nicht immer so massiv auf. Und aus diesem Denken heraus wollte unsere Autorin die Angst eher nehmen.

Alles Gute und liebe Grüße
die Navigator-Redaktion
Angst vor Nebenwirkungen
33 Sonntag, den 11. August 2013 um 16:37 Uhr
Illusionen
Ich finde das unglaublich, was ich hier bislang für Antworten gelesen habe! Sollte man Angst vor Nebenwirkungen haben? Die Antwort: NEIN,...
Welche Spätfolgen können eintreten? Sogenannte Spätdyskinesen! Therapeutisch sind diese nicht zu beeinflussen und machen den betroffenen Menschen das Leben zur Qual! Ich denke, Nebenwirkungen wie lebenslange unwillkürliche Muskelzuckungen im Gesicht, zwanghaftes Zunge rausstrecken, etc. sind Nebenwirkungen, vor denen man durchaus Angst haben sollte, denn wenn sie nach Jahren der Einnahmen auftreten und nicht mehr weggehen, dann ist das Leben schlichtweg vorbei!! Eigene Erfahrungen! Das ist kein lebenswertes Leben mehr, aber habt bloß keine Angst vor diesen Nebenwirkungen wenn die Ärztin es sagt, unfassbar. Aber so was kann man leicht behaupten wenn man mit den Konsequenzen nicht leben muss!!
vererbbar...
32 Samstag, den 03. August 2013 um 22:07 Uhr
sophie
Hallo,
Die Mutter meines Verlobtens ist schizophren, heisst das, dass unsere Kinder diese Krankheit haben können?
Bewegungsstörungen, aber kein Rheuma
31 Montag, den 15. Juli 2013 um 17:46 Uhr
Torsten
Hallo Sabine,

nach allem, was ich weiß und nachgelesen habe, nein. Störungen der Bewegung und der Muskeln schon, aber kein Rheuma. Aber durch die möglichen unwillkürlichen Bewegungsstörungen können natürlich auch die Gelenke belastet werden und das kann sich dann vielleicht wie Rheuma anfühlen.
Sorry, mehr kann ich nicht helfen.

LG
Torsten
Wahn
30 Freitag, den 07. Juni 2013 um 13:40 Uhr
Valeria B.
Meine Schwiegermutter beschuldigt immer die anderen des Diebstahls und vergisst Dinge, die sie selber gemacht hat.
leider kaum Alternativen zu Neuroleptika
29 Dienstag, den 26. März 2013 um 08:57 Uhr
Navigator-Redaktion
Hallo Herr Obergfeil,

wir teilen Ihre skeptische Haltung zu immer höher dosierten Medikamenten. Und es ist eine Tatsache, dass damit viel Geld verdient wird.
Im Falle einer akuten Schizophrenie-Phase mit belastenden Halluzinationen oder Wahnvorstellungen ist es aber für den behandelnden Arzt auch sehr schwierig, weil es praktisch keine Alternativen zu den gängigen Medikamenten gibt. So kann er nur das Neuroleptikum wechseln oder die Dosis erhöhen. Man kann das ein wenig hilflos nennen, aber was soll der Arzt in dem Augenblick tun, wenn es keine gute Alternative gibt?
Langfristig ist sicherlich immer auch eine Möglichkeit, es mit psychotherapeutischen Ansätzen zu versuchen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir mehr dazu nicht sagen können. Konkrete Empfehlungen dürfen wir nicht geben, ohne Ihre Partnerin persönlich zu kennen, das wäre sonst auch unseriös.
Am besten ist sicher das Gespräch mit einem anderen Arzt vor Ort, um eine Zweitmeinung zu bekommen.

Viele Grüße und alles Gute
Dr. med. Jörg Zorn (vom Navigator-Team)
Psychose meiner Partnerin
28 Sonntag, den 17. März 2013 um 09:47 Uhr
Klaus Jürgen Obergfell
Meine Frau nimmt schon seit 1998 Neuroleptika ein, damals Clopixol und Akineton, Sie war in Deutschland 6mal in der Psychiatrie, zur Zeit ist sie stationär hier in Istanbul in einer Klinik. Sie ist Istanbulerin, zur Zeit bekommt sie Xeplion 100 mg und noch Tabletten, Sie hat versucht, die Medikamente vor drei Monaten abzuset-
zen und kam prompt wieder in die Psychiatrie. Ich meine als Partner, dass es gefährlich ist, dass sie immer höher dosierte Neuroleptika braucht. Die deutsche Gesellschaft Soziale Psychiatrie sagt, bei einer jahrelangen Einnahme von Neuroleptika ist mit einer Lebensverkürzung von bis zu 25 Jahren zu rechnen, das ist nicht
akzeptabel, und es drängt sich der Verdacht auf nach einem Milliardengeschäft. Können Sie mir einen Rat geben?
Klaus Jürgen Obergfell
E-Mail:klaus-melis@web.de
schon vermisst
27 Mittwoch, den 13. März 2013 um 09:54 Uhr
Betina
... schön, dass Du wieder einen Blog-Beitrag geschrieben hast ...
LG Bettina
Neue Perspektiven , Redaktion Medizin
Suche nach Beratungsstelle
26 Donnerstag, den 07. März 2013 um 09:22 Uhr
Navigator-Redaktion
Hallo Anonymous,

wir haben leider keine bundesweiten Listen von Beratungsstellen.
Bitte wenden Sie sich an die nächstgelegene Universitätsklinik und fragen Sie dort nach, wo die nächstgelegene Beratungsstelle zu finden ist.

Viele Grüße
Dr. J. Zorn vom Navigator-Team
Diagnose F 20.0
25 Samstag, den 23. Februar 2013 um 20:21 Uhr
kumar
Bei mir wurde 2006 eine F 20.0 diagnostiziert (Navigator-Redaktion: das ist das Kürzel für eine Schizophrenie mit Paranoia).
Seit 2009 habe ich auch ohne Medikamente keine Symtome. Nach der ICD-10-Klassifizierung kann trotzdem die Diagnose f 20.0 gestellt werden.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Wahnvorstellungen/Verfolgungsjagd
24 Sonntag, den 20. Januar 2013 um 15:28 Uhr
Kerstin Kilian
Meine Mutter hat so eine Krankheit. Ich bin auch schon umgekippt, ich weiß nicht mehr, was ich noch machen soll und wie mich verhalten soll. Ich will ihr immer helfen, aber das geht nicht.
Langzeit-Therapie erzwingen?
23 Donnerstag, den 20. Dezember 2012 um 16:46 Uhr
J. Zorn
Der folgende Kommentar richtet sich an einen Leser, der gefragt hatte, wie er mit einem Therapieabbruch seines Sohnes umgehen soll:

Hallo Herr E.,

wenn es bei Ihrem Sohn an einer Krankheitseinsicht fehlt, er also nicht bereit ist, sich langfristig behandeln zu lassen und ggf. dauerhaft Medikamente einzunehmen, sollten Sie Kontakt zum behandelnden Arzt oder der Klinik aufnehmen, die zuletzt damit befasst waren.
Man kann nichts erzwingen, aber "neutralen" und erfahrenen Therapeuten fällt es oft leichter, eine Einsicht zur Behandlungsnotwendigkeit zu erreichen als einem Familienmitglied.
Auch Selbsthilfegruppen können hier oft sehr wertvolle Tipps geben.

Viele Grüße
J. Zorn (vom Navigator-Team)
Alte Binsenweisheiten der Zigarettenlobby
22 Freitag, den 07. Dezember 2012 um 01:53 Uhr
Michael
Nikotin beinflusst nicht einige Symptome der Schizophrenie positiv, sondern genau umgekehrt. Gemäß der Frage, was war zuerst da: das Ei oder die Henne? Nikotin ist der Auslöser für eine Schizophrenie. Siehe auch hier bei der neueren Quelle:
http://www.mediadesk.uzh.ch/articles/2012/raucher-koennten-anfaelliger-fuer-eine-schizophrenie-sein.html
Tip: e-Zigarette
21 Donnerstag, den 06. Dezember 2012 um 22:50 Uhr
Schreiber
Es gibt mittlerweile mit der e-Zigarette eine weniger schädliche Alternative zum Rauchen. Das Gefühl ist dem Rauchen nicht unähnlich, und man bekommt seine Dosis Nikotin ohne die ganzen anderen Gifte aus dem Tabakrauch. Die Geräte sind mittlerweile ausgereift und günstig geworden.
Viele "Dampfer" sind sogar komplett umgestiegen und erfreuen sich einer besseren Lebensqualität.
Bist Du sicher, dass es Schizophrenie ist?
20 Freitag, den 09. November 2012 um 15:28 Uhr
Sandra
Hallo Kay,

was macht Dich denn so sicher?
Bei mir war es zwar auch so, dass ich lange Zeit in so einer Art Entstehungsphase war, aber ich kenne auch welche, da war es ähnlich und am Ende war es gar keine richtige Schizophrenie.

Liebe Grüße
Sandra
...
19 Montag, den 05. November 2012 um 09:39 Uhr
daniel
es ist schwer das stimmt leide selbst darunter, aber es klappt...
Freude :)
18 Freitag, den 02. November 2012 um 13:26 Uhr
Susanna
Liebe Sandra,

es freut mich, wenn ich mit dem Blog, mit meinen Gedanken irgendwie Freude machen und helfen kann. Ich bin eine Ewigstudentin in der Schule des Lebens, und versuche, mit meiner Diagnose zu LEBEN und nicht bloß vegetieren...

Das Schreiben hilft mir, mich selbst und die Welt besser zu verstehen, und bereitet Freude.

Nochmal vielen Dank für deinen Komment.

Susanna
Abschied nehmen , Redaktion Medizin
auch in Allerheiligenstimmung
17 Donnerstag, den 01. November 2012 um 13:20 Uhr
Sandra
Liebe Susanna,

dein Blog ist sooo schön. Ich freue mich immer über neue Einträge von dir.

Mir gehts auch gerade ähnlich. Es regnet, ich bin resigniert und auch ein wenig in Depri- und Abschiedsstimmung (keine Angst, nicht selbstmordgefährdet, nur halt so grau alles).

Deine lebens- und glaubenszugewandten Aspekte finde ich da immer besonders inspirierend.

Sandra
Abschied nehmen , Redaktion Medizin
Pläne...
16 Mittwoch, den 24. Oktober 2012 um 16:00 Uhr
Susanna
Oh ja, ganz vom Herzen gesprochen...:) und ich träume auch oft davon... denn Träume kann man von einem ja nicht wegnehmen, oder?

Susanna
Pläne , Redaktion Medizin
Familie leider nicht
15 Dienstag, den 23. Oktober 2012 um 08:41 Uhr
Linda
Hallo Susanna,

ich glaube, dass mit der Familie geht ganz vielen von uns so. Auch ich bin (leider) viel zu stark auf mich konzentriert (selbst in meinen besten Phasen), als dass ich Verantwortung für Mann und Kinder übernehmen wollte und könnte.
Auf der anderen Seite träume ich doch immer wieder davon.

Liebe Grüße
Linda
Pläne , Redaktion Medizin
Danke
14 Mittwoch, den 10. Oktober 2012 um 05:45 Uhr
Susanna
Hallo Tania,

ich freue mich mit dir, dass du das Leben wieder großartig, überraschend und verwirrend beglückend findest. Das ist schon ein großer Fortschritt!!! :) Gib nie auf!!! Es lohnt sich nicht...
Susanna
Gib nicht auf!!! , Redaktion Medizin
Vielen Dank Angelika!!!
13 Mittwoch, den 10. Oktober 2012 um 05:38 Uhr
Susanna
Hallo Angelika,

wirklich vielen Dank für die Ermutigung! Es bedeutet mir viel, dass ich hier einiege Feedbacks bekomme... und zwar von Leuten, die eine Ahnung haben, wovon ich schreibe...

Susanna
dieses eine leben...!
12 Dienstag, den 09. Oktober 2012 um 20:30 Uhr
tania
liebe Susanna,

ich habe deinen blog hier vor ein paar tagen entdeckt und bin wirklich froh, daß es menschen wie dich gibt, die so offen sind.

ich selbst habe auch zwei selbstmordversuche hinter mir und noch viel, viel öfter mich schon mit dem tod beschäftigt. es ist einfach ein verlockender gedanke, daß mit einem schlag aller ballast abfallen würde, keine verfolgung mehr, keine gefahr, keine angst, keine unendlichen abgründe. plötzlich wäre frieden und ruhe und alle bürde weg. ich denke, es ist dieses, was den tod als fluchtweg so attraktiv macht.

letztlich bin ich total froh, daß es damals nicht geklappt hat. und obwohl ich heute weiß gott auch noch dunkle und dunkelste gedanken habe, bin ich sogar dankbar, daß ich letztlich zu feige für den letzten schritt wäre und noch dankbarer, daß ich merke, daß ich mittlerweile doch auch wieder lebenshungriger bin.

diese eine leben, was so groß und so überraschend und so verwirrend beglückend sein kann.

ähnlich wie du meine ich auch, daß man seine schwärzesten tiefen wirklich auch angucken muss, richtig bewusst durchgehen, so daß es wirklich weh tut. wenn man es nicht tut, überfallen sie einen doch, und wahrscheinlich viel heftiger als man dann ertragen kann.

es ist so ein schwieriger weg oft, aber, da kann ich mich dir nur anschließen, es lohnt sich doch immer wieder aufs neue und gerade, wenn man kurz vorher noch blut und wasser geschwitzt hat, vor lauter gram.

das leben ist stärker geworden. das ist ein unglaublich beruhigendes gefühl mittlerweile bei mir.

danke noch mal für deine offenheit. mach weiter so!

tania aus bremen
Gib nicht auf!!! , Redaktion Medizin
Glauben an sein Leben ist das Wichtigste
11 Dienstag, den 09. Oktober 2012 um 12:14 Uhr
Angelika
Liebe Susanna,

ich verfolge deinen Blog hier schon seit einigen Wochen und ich finde deine Gedanken sehr inspirierend. Meine Mutter hatte auch Schizophrenie, deshalb kann ich deine Gedanken hinsichtlich Stigma extrem nachvollziehen. Als Kind war es überhaupt nicht lustig, wenn die Leute in unserer Kleinstadt redeten...Ich habs soo gehasst, dass meine Mutter anders war und dazu noch nicht mal körperlich krank, sondern sozusagen verrückt. Nun lebte meine Mutter auch in einer Zeit in der die Medizin auch noch nicht so weit war. Wenn ich über dich und dein Leben so lese, bekomme ich Hoffnung, dass von Schizophrenie Betroffene und deren Familien heute nicht mehr so leiden müssen. Teils weil die Medikamente besser wirken, teils aber auch, weil doch viel mehr Bewusstheit in der Gesellschaft da ist. Es wird nicht mehr so stark dämonisiert. Alleine solche Vereine, von denen du schreibst, wären für meine Mutter sicher Gold wert gewesen. Sie war immer so allein mit ihrem Schicksal...und wir mit ihr!

Danke jedenfalls für deine tollen Zeilen immer. Bitte mach weiter so!
Ist es erlaubt, schizophrene Menschen ans Bett zu fixieren?
10 Dienstag, den 02. Oktober 2012 um 23:35 Uhr
R. Bernhard
ich glaube dass es manchmal nötig sein kann, Patienten in ihrer Beweglichkeit einzuschränken, allerdings gefällt mir die englische Methode dazu besser, da werden die Patienten festgehalten, können so beruhigt werden. Oft ist es doch so, dass Patienten in der Fixierung alleine gelassen werden.
Hoffnung...
9 Dienstag, den 02. Oktober 2012 um 13:30 Uhr
Susanna
Hallo Laurina,

es ist mir ein gutes Gefühl, lesen zu können, dass ich mit meinen Beispielen nicht alleine bin... :)

Ich habe es gelernt, dass es keinen hoffnungslosen Fall gibt. Tja, wir alle haben Periode im Leben, wenn wir nicht allzu kommunikativ zu sein scheinen: einmal unten, einmal auf. Aber wenn wir down sind, bedeutet auch nicht, dass wir unser Humor verloren haben, oder dass wir unfreundlich sind. Es ist ein Zustand, was wir selbst annehmen soll(t)en.

Vielen Dank für deine Ermutigung. Machte mir wirklich Hoffnung, dass es nicht sinnlos ist, was ich hier mache. :)

Liebe Grüße

Susanna
Lektion und Selbststigma , Redaktion Medizin
Wie man in den Wald ruft...
8 Montag, den 01. Oktober 2012 um 14:23 Uhr
Laurina
Hallo Susanna,

das ist spannend zu lesen, was Du hier schreibst. Mach' unbedingt weiter.
Dass mit Deiner Kollegin kenne ich gut. Ich hatte zwei Jahre lang das Gefühl, dass mich praktisch keiner mag (außer meiner Familie). Dann ging es mir etwas besser und plötzlich waren auch alle netter zu mir.
So schien es mir. Mittlerweile glaube ich, dass alles an mir lag. Ich war davor so versteinert, dass mich gar keiner nett behandeln konnte. Ich hatte Ursache und Wirkung verwechselt. Das wurde mir aber alles erst sehr viel später klar, als es mir mit meiner Schizophrenie viel besser ging.

Liebe Grüße
Laurina
Lektion und Selbststigma , Redaktion Medizin
Danke!
7 Mittwoch, den 26. September 2012 um 07:15 Uhr
Marcus
Hallo Susanna,

da hast Du sicher recht, man kann das einfach nicht vorhersagen. Aber trotzdem Danke für Deine Tipps und Deine Berichte und Gedanken in diesem Forum.

Liebe Grüße
Marcus
Ein glücklicher Tag… :-) , Redaktion Medizin
Nebenwirkungen und Neuroleptika
6 Dienstag, den 25. September 2012 um 16:38 Uhr
Susanna
Hallo Markus,

ich kann es nicht objektiv beurteilen, ob Risperidon mehr Nebenwirkungen hat als Abilify. Ich habe Risperdal ein halbes Jahr lang bekommen, und habe keine guten Erfahrungen damit. Aber das ist ein Einzelfall, ich möchte damit nicht verallgemeinern. Diese Kranheit ist bei jedem anders, so wirken die einzelnen Medikamente bei jedem auch anders. Hauptsache: du hast wenige oder gar keine Symptome und die Nebenwirkungen behindern dich nicht darin, zufrieden mit deinem Leben sein zu könnnen.

Liebe Grüße

Susanna
Ein glücklicher Tag… :-) , Redaktion Medizin
psychisch besser als Neuroleptika?
5 Montag, den 24. September 2012 um 12:19 Uhr
Marcus
Hallo Susanna,

hast Du vorher Neuroleptika eingenommen? Würdest Du sagen, dass Abilify weniger psychische Nebenwirkungen hat wie z.B. Risperidon? Ich bin gerade auch ziemlich beschwerdefrei, was meine Ängste und komischen Gedanken betrifft, aber ich fühle mich trotzdem so merkwürdig geistig abgeschottet und glaube, das liegt an den Medikamenten.

Liebe Grüße
Marcus
Ein glücklicher Tag… :-) , Redaktion Medizin
Anderen Mut machen
4 Samstag, den 15. September 2012 um 10:48 Uhr
Susanna
Hallo Melanie,

vielen Dank für deine netten Worte und guten Wünsche, es macht mir wirklich Freude, wenn ich irgendwie mit meinem Blog helfen kann.

Siehst du, man ist nicht und nie ohne Hoffnung. Man soll nie aufgeben, obwohl die Aussichten manchmal düster aussehen.

Viele Grüße

Susanna
Antwort auf Kommentar "Welches Medikament"
3 Samstag, den 15. September 2012 um 10:39 Uhr
Susanna
Hallo Markus,

zunächst einmal freut es mich sehr, wenn ich Dir mit meinen Blogeinträgen irgendeine Hoffnung geben konnte. Das ist eigentlich mein Ziel damit.

Und ja. Ich nehme Medikamente: besser gesagt Abilify (Wirkstoff: Aripiprazol) 15mg, täglich. Es wirkt bei mir ganz effektiv. Und ist fast ohne Nebenwirkungen wie Übergewicht, Schläfrigsein, Schwindel, Krämpfe usw.

Neben dieser Medikation nehme ich an einer supportiven Psychoterapie teil. Aber diese Gelegenheiten oder Sitzungen mit meiner Psychologen werden immer seltener... da sich mein gesundheitlicher Zustand in erstaulicher Weise verbessert hat.

Falls du noch Fragen hast, beantworte ich sie natürlich gerne.

Susanna
Ein glücklicher Tag… :-) , Redaktion Medizin
Welches Medikament?
2 Donnerstag, den 13. September 2012 um 12:59 Uhr
Marcus
Hallo Susanna,

das macht ja richtig Hoffnung, was Du schreibst. Welches Medikament nimmst Du ein? Nimmst Du überhaupt noch Medikamente?

Liebe Grüße
Marcus
Ein glücklicher Tag… :-) , Redaktion Medizin
Vielen Dank für deine sehr offenen Worte
1 Dienstag, den 11. September 2012 um 19:39 Uhr
Melanie
Liebe Susanna,

bin hier im Board gerade auf deinen Blog gestoßen und war sehr berührt. Ich finde es toll, dass du in so persönlicher Weise Einblick in deine Psyche gibst und anderen Mut machst.

Gerade weil du das Dunkle sehr klar erlebt hast, freut man sich mit dir, dass letztlich alles so gut verlaufen ist.

Meine Schwester ist auch betroffen, weshalb mich das Thema auch interessiert.

Ich wünsche dir, dass du weiterhin Menschen findest, die sich kümmern und dir helfen wollen - und ich drück die Daumen, dass du nach deinem Studium, wie du ja willst, auch andere so empathisch unterstützen kannst.

Viel Glück und viele Grüße
Melanie

...übrigens auch aus dem schönen Heidelberg :-)
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