Kommentare (776)
an Ines: irgendwie einen Arzt-Kontakt ermöglichen
276 Samstag, den 23. April 2016 um 10:59 Uhr
Navigator-Team
Hallo Ines,
ja, das hört sich ein bisschen danach an, als könnte es sich um einen schizophrenen Schub handeln. Aber sicher ist das aus der Ferne natürlich nicht zu sagen.
Unser Rat: Wie oben beschrieben, einen Arzt aufsuchen, und wenn er das nicht will, vielleicht einen ins Haus holen. Erzwingen kann man das alles nicht, deshalb ist das leider schwierig, aber Sie sollten es noch einmal versuchen.
Viele Grüße
Ihr Navigator-Team
Brauche Rat
275 Freitag, den 22. April 2016 um 22:55 Uhr
Ines
Hallo,
ich glaube, mein Sohn (24 J.) ist auch ähnlich erkrankt. Er steigert sich seit einiger Zeit immer wieder in eine Sache hinein, die mit Verfolgungswahn (Autos vorm Haus spionieren uns aus) zu tun haben muß. Das ist jetzt das 2.Mal seit Anfang März. Dazwischen lief alles gut und er suchte unsere Nähe, jetzt nicht mehr, er kapselt sich völlig ab.
Es macht mir Angst, da er auch schon immer depressive Schübe hatte, was kann ich tun?
Er lehnt jede Hilfe ab!
LG
arbeiten gehen
274 Donnerstag, den 31. März 2016 um 19:33 Uhr
martin
Ganz normal arbeiten gehen! Das muss ich gleich mal meiner Erkrankung erzählen. Die zickt da nämlich immer rum...
Bewegungsstörungen
273 Samstag, den 26. März 2016 um 03:03 Uhr
danny
habe mal kurzfristig das Medikament bekommen, habe es aber überhaubt nicht vertragen, weil ich daraufhin eine Akathisie bekam, die sich in einer allgemeinen motorischen Unruhe – bis hin zur Unfähigkeit, still sitzen zu können – äußert, war ein echt unangenehmes Gefühl
Wahnvorstellung Partner
272 Freitag, den 25. März 2016 um 11:32 Uhr
Gisela
Mein langjähriger Lebenspartner bildet sich ein, dass Einbrecher ein und ausgehen, alle möglichen Sicherungsmaßnahmen wurden schon eingebaut. Bei der Polizei ist er wegen vieler Anzeigen gegen unbekannt schon bekannt. Ich habe es nicht mehr ausgehalten und bin weggezogen. Sein Bruder und auch Kollegen haben mich angerufen, jetzt wird es immer schlimmer. Ich habe den sozialpsychiatrischen Dienst angerufen, die haben ihn auch besucht, aber es wird nichts passieren.
Er ist jetzt natürlich sehr enttäuscht von mir und hat den Kontakt abgebrochen. Ich habe mir das schon viele Jahre angeschaut und bin einfach fertig. Aber ich würde ihm gern helfen.
Wahn eine Fehlwahrnehmung??
271 Dienstag, den 22. März 2016 um 16:09 Uhr
Matthes Reiser
FALSCH!! Die Stimmen, aber auch andere Wahrnehmungen aller anderen Sinne, sind KEINE Fehlwahrnehmung, sondern REAL und damit auch existent! Sie wird von Psychiatern, Psychologen und normalen Menschen NUR deshalb als Fehlwahrnehmung bezeichnet, weil DIESE eben davon NICHT betroffen sind: So können zum Beispiel "Stimmenhörer" Teil eines kollektiven Bewusstseins sein, das in erster Linie nur eben unter Stimmenhörern real existiert: Neben dem laut werden der eigenen Gedanken, hören Stimmenhörer AUCH fremde! Gedanken (im Kopf).
Das erklärt im übrigen unter anderem auch, warum die "Stimmen" bei den meisten so negativ behaftet sind: Sie stellen eine Reizüberflutung im Gehirn dar, die das Gehirn nicht mehr verarbeiten kann und als äußerst "lästig" empfunden wird: Somit "steinigen" sich Stimmenhörer oftmals gegenseitig. Auch hier gilt: Was nicht wahr sein darf, kann auch nicht wahr sein: Ja! es gibt "telepathische" Verbindungen unter Stimmenhörern. AMEN.
Auren
270 Montag, den 14. März 2016 um 21:17 Uhr
Susa
Bei mir wurden epileptische Auren fehldiagnostiziert, da haben die Ärzte gesagt, es seien schizophrene Symptome der Denkzerfahrenheit.
Irgendwann ist ein anderer Arzt draufgekommen.
Die Schizophrenie-Medikamente (atypische Neuroleptika) hatte ich zum Glück zu dem Zeitpunkt ohnehin schon abgesetzt, weil sie so viele Nebenwirkungen hatten.
Vorsicht, Nebenwirkungen! gilt auch für Klinikaufenthalt
269 Montag, den 14. März 2016 um 21:10 Uhr
Susa
Ich bin seit zwei freiwilligen Klinikaufenthalten eine vehemente Kritikerin der stationären Psychiatrie. Insbesondere halte ich Klinikaufenthalt für suizdalitätsfördernd und möchte nicht zu einer kontraproduktiven Maßnahme gezwungen werden.
Mit einer Patientenverfügung nach § 1901a kann man sich vor Zwangsmedikation schützen. Aber ich finde, das Gesetz sollte noch erweitert werden und man sollte auch mit Eigengefährdung begründeten Klinikaufenthalt untersagen können.
Übrigens hat das Bundesland Bayern die höchste Rate an Zwangseinweisungen pro 100.000 Einwohner. Und die Suizidrate? Auch weit überdurchschnittlich. Bringt es also was
Meinung
268 Montag, den 14. März 2016 um 20:52 Uhr
Susa
Gegenfrage: Wie oft passiert es eigentlich, dass nach dreistündiger politischer Diskussion jemand der Beteiligten seine politische Ansicht geändert hat?
Wahngedanken
267 Donnerstag, den 10. März 2016 um 13:54 Uhr
Helga Stöver
Nach einem schweren Schädelhirntrauma durch Unfall, hat sich bei meinem Sohn ein ganzes Wahnsystem eingenistet. Der stärkste Wahn ist, dass er eine Million Euro besitzt. Das ging so weit, dass er einen schweren Schrank abrückte, um nach seinen Millionen zu suchen. Beim Spazierengehen hat ihm dieses oder jenes Haus gehört, oder er hat damit gebaut.
Bei allen Begebenheiten hat er das eine oder andere gemacht. Zur Person und Örtlichkeit ist er orientiert. Manchmal ist er auch sehr witzig. Ich möchte wissen, ob solche Wahnsysteme mit irgendwelchen Strategien oder einer Therapie durchbrochen werden können.
Wahnvorstellungen einer langjährigen Freundin
266 Montag, den 07. März 2016 um 19:51 Uhr
Angela
Habe eine Freundin, die ich viele Jahre kenne. Früher waren wir eng befreundet, hatten uns dann aber durch die verschiedenen Lebensumstände aus den Augen verloren. Dann trafen wir uns vor 2 Jahren zufällig wieder. Die alte Vertrautheit war sofort wieder da. Sie erzählte einiges aus ihrem Leben und u.a. auch, ihr Großvater sei der russische Zar. Deshalb würde sie vom Geheimdienst, der Familie Romanow, und auch von anderen Menschen verfolgt. Sie solle vergiftet werden und auch der deutsche Geheimdienst würde sie überwachen und verfolgen, alle wollen ihr Böses antun. Deshalb würde sie in den nächsten Wochen nach Amerika auswandern etc.
Zuerst war ich sprachlos, traurig und auch unsicher, wie ich mich richtig verhalten soll. Mir war schnell klar, dass sie das Gesagte für die Realität hält und mir nicht "Grimms Märchen" erzählt. Daneben wirkte sie klar, wusste auch noch die Details unserer gemeinsamen Vergangenheit, war freundlich, zugewandt, fast wie früher. Nur!, dass sie diese hanebüchenen Geschichten für die Realität hielt.
Habe mich häufiger mit ihr getroffen, weil ich versuchte einzuordnen, was mit ihr geschehen ist, wie ich ihr helfen kann und weil sie mir noch immer am Herzen liegt. An guten Tagen waren unsere Treffen fast wie früher. Doch nach einiger Zeit fing sie dann meist doch an, über die bösen Machenschaften der Romanows zu schimpfen, die sie überwachen, vergiften und umbringen wollen. Die Geheimdienste und die Politiker, die diese beauftragen würden, alle machen ihr das Leben zur Hölle. Sie habe ihre hübsche Wohnung verlassen müssen, da sie dort nicht mehr sicher gewesen sei. Sie wohne mit einer Freundin zusammen, doch diese Freundin sei paranoid-schizophren und würde ihr nichts gönnen. Außerdem sei auch sie durch Geheimdienste beeinflusst und sie sollte auch von ihr vergiftet werden. Die Romanows hätten ihr Geld dafür geboten, etc..
Was soll man dazu sagen??? Ich sagte ihr, dass wäre ihre persönliche Wahrnehmung der Dinge. Ich könne mir nicht vorstellen, warum die alle gegen sie vorgehen wollten. Könne aber verstehen, warum sie Angst habe...
Sie wird je nach Tagesform dann auch wütend und schimpft auf alle, die vermeintlich gegen sie sind... Das ist schwer auszuhalten. Auf diese Weise schafft sie sich ihre eigene "Hölle". Aber sie hat keine Krankheitseinsicht. Darum weiß ich nicht, wie ich ihr helfen kann.
War selbst auch in einer schweren Lebensphase, da mein Vater letztes Jahr schwer an Krebs erkrankt und kurz darauf auch daran verstarb. Es klingt vielleicht witzig, spleenig, wahnwitzig, wenn jemand behauptet, dass der Zar sein Opa gewesen sei. Doch mit diesen ganzen Geschichten drumherum langfristig umzugehen, geduldig zuzuhören, nicht die Fassung zu verlieren und bei sich zu bleiben, kostet viel Kraft. Ich mag meine Freundin nach 30 Jahren Freundschaft immer noch, mir fehlt sie, wie sie früher war. Doch oft blitzt die alte Zeit und unsere guten Tage hervor. Auch wenn sie heute skurril ist und etwas schrullig. Doch man muss die Menschen so lieben wie sie sind oder es lassen. Es tut nur manchmal sehr weh.
Meine Mutter hat Schizophrenie
265 Sonntag, den 06. März 2016 um 18:55 Uhr
Unbekannt
Hallo ich weis gerade gar nicht wie ich anfangen soll es gibt eigentlich mit eine Frage die mich sehr belastet und langsam immer mehr verzweifeln lässt .
Meine Mutter 56 hat seid 10 jähren Schizophrenie ... Jetzt kam demenz und eleptische Anfälle dazu ... Es macht mich sehr traurig weil ich das Gefühl Habe die ist nicht mehr da ... Ich bin so traurig und kann mit niemanden darüber reden ich hab das Gefühl es frisst mich auf ... Meine Mama lebt im einer Einrichtung nach ihrem letzten stationären Aufenthalt entschied das Betreuungsplatz Gericht das die Pflege zuhause nicht ausreicht warum weis ich auch nicht es hat ihr an nix gefehlt ... Sie hatte halt mir starken Hallo, ich weiß gerade gar nicht, wie ich anfangen soll, es gibt eigentlich eine Frage, die mich sehr belastet und langsam immer mehr verzweifeln lässt .
Meine Mutter, 56, hat seit 10 jJahren Schizophrenie ... Jetzt kamen Demenz und epileptische Anfälle dazu ... Es macht mich sehr traurig, weil ich das Gefühl habe, die ist nicht mehr da ... Ich bin so traurig und kann mit niemanden darüber reden, ich habe das Gefühl, es frisst mich auf ...
Meine Mama lebt im einer Einrichtung, nach ihrem letzten stationären Aufenthalt entschied das Betreuungsplatz Gericht, dass die Pflege zuhause nicht ausreicht, warum weiß ich auch nicht, es hat ihr an nix gefehlt ... Sie hatte halt starke Schübe und wir, mein Papa und ich, mussten sie dann in die Klinik bringen, da musste sie dann fast immer vier Wochen, manchmal auch länger bleiben ...
Nun ja, jetzt ist sie in der Einrichtung, in der man sich wirklich gut um sie kümmert, das Pflegepersonal und der soziale Dienst können nicht besser und herzlicher sein ... Leider ist die Einrichtung knapp 60 km von zuhause weg und ich kann nicht jeden Tag hin fahren, das nagt an meinem Gewissen, ich habe das Gefühl, sie im Stich zu lassen, es macht mich krank, sie redet nicht mehr viel, läuft viel, sie kann nicht lange sitzen bleiben, was normal ist bei der Krankheit. In der Einrichtung kann sie das gut, da ist viel Platz ....
Ich war heute bei ihr, als die mich gesehen hat, sagte sie das erste Mal meinen Namen, fing an zu weinen und murmelte irgendwas vor sich hin ich. Bin so traurig, ich habe die Blicke verstanden und ich hatte heute das Gefühl, dass sie in ihrem Körper gefangen ist, sie kann nicht so wie sie will, oder? Ich weiß es einfach nicht, die Frage frisst mich auf ... Was bekommt sie mit?
Ich kann mich nicht mehr mit ihr unterhalten, sie antwortet nicht richtig und läuft nur, ich fahre hin, laufe zwei Stunden mit ihr durch die Einrichtung, weine, weil alle mir hallo sagen und mit mir reden wollen, außer meine Mama ...
Ich vermisse sie so, ich war nicht immer eine gute Tochter, ich habe ihr viele Sorgen bereiten und ich möchte mich gerne entschuldigen, es tut mir so leid ....
Gedankenwelt
264 Samstag, den 27. Februar 2016 um 09:21 Uhr
...
Die Gedanken und Gefühlswelt ist quasi nicht mehr vorhanden, die Mimik auch nicht mehr
Ärzte
263 Donnerstag, den 25. Februar 2016 um 15:44 Uhr
Sylvia
Meine Mutter nimmt ihre Medikamente nicht, weil sie sagt, dass nicht sie krank ist, sondern wir alle. Sie macht uns das Leben zur Hölle und benimmt sich gruselig. Sie droht meinem Vater das Leben zu nehmen. Der Arzt will mit uns wegen der Schweigepflicht nicht sprechen.
Und somit sind wir damit alleine. Keiner will uns helfen... KEINER.
Abstellgleis
262 Dienstag, den 23. Februar 2016 um 00:04 Uhr
...
oh wie dankbar, ein echter Segen für mich, ich glaube eher, dass es selbst den behandelnden Arzt nicht interessiert, wie es mir geht. Aber könnte man die Krankheit heilen, dann würde ja niemand mehr was verdienen, und dazu den Verläufen, die sich von allein bessern sollten, seid ihr unfähig, dass zu erkennen?
Bewusstsein
261 Montag, den 22. Februar 2016 um 23:53 Uhr
...
Ich sehe meine Krankheit ein, aber ich bin nicht bereit, mir durch die Langzeitwirkung der Medikamente zusätzliche oder direkt induzierte vorrübergehende Krankheiten wie Schlaganfälle (siehe Thrombose), Lewy Körperchen, Demenz, (zusammengefasst: Alzheimer) in Kauf zu nehmen und mir dann von meinem Arzt sagen zu lassen. ich solle diese Medikation mein Leben lang, wenn es denn dann noch eins ist, einnehmen. Warum ging es mir sehr viel besser, als ich Antibiotika genommen habe? Es werden nur die Anzeichen bekämpft, um die Ursachen will sich scheinbar niemand kümmern.
Meningitis
260 Donnerstag, den 18. Februar 2016 um 17:43 Uhr
Frage
werden alle Patienten auch darauf getestet?
Hypothalamus/Schilddrüse
259 Freitag, den 12. Februar 2016 um 21:52 Uhr
Frage
Gibt es Medikamente, die anders wirken als Neuroleptika und trotzdem gegen die Symptome wirken?
Dyskinesien
258 Freitag, den 12. Februar 2016 um 11:07 Uhr
Dornenreich
Ich leide sehr unter oralen Dyskinesien als Nebenwirkung von Zyprexa oder Abilify. Das Gegenmittel bringt einfach nichts. Wenn ich aufgeregt bin, wird es schlimmer.
Es ist schrecklich und ich schäme mich so :(
Was sind Dyskinesien? , Redaktion Medizin
Schlaflosigkeit
257 Mittwoch, den 10. Februar 2016 um 12:41 Uhr
Heidi
Ist Schlaflosigkeit ein positives oder negatives Symptom?
Wahnvorstellungen einer Nachbarin
256 Dienstag, den 09. Februar 2016 um 12:03 Uhr
Markus
Hallo,
vor 2 Jahren bin ich umgezogen in meine jetzige Wohnung. Unter mir lebt eine ältere Frau, die offensichtlich Wahnvorstellungen hat. Seit Oktober wirft sie mir Nacht für Nacht vor, sie zu stören, in dem ich Krach in meiner Wohnung mache. Im Laufe der Zeit wurde es schlimmer und schlimmer und ich bekomme nachts keinen Schlaf mehr. Sie hört auch nachts den Krach, wenn ich gar nicht anwesend bin. Was kann man tun?
Das stimmt so nicht ganz
255 Montag, den 01. Februar 2016 um 17:22 Uhr
Any
Für einen Großteil mag das vielleicht stimmen... aber es gibt auch andere Fälle.
Ich bin seit 16 Jahren an einer paranoiden Schizophrenie erkrankt und bin mir dessen völlig bewusst. Ich weise mich auch selber in die Psychiatrie ein, wenn es nicht mehr anders geht. Ich höre laufend Stimmen.
Gruß und weg ;)
rauchen
254 Sonntag, den 31. Januar 2016 um 19:57 Uhr
noradenalin
Das muss wohl an den Neurotransmittern liegen, welche die Medikamente blocken, z.B. Noradrenalin, was aus Serotonin und Dopamin gebildet wird. Noradrenalin sorgt zum Beispiel dafür, dass sich die Gefäße verengen und ist auch dafür da, dass man bestimmte Wahrnehmungsinhalte ausblenden kann. Nur ist leider Nikotin nicht Noradrenalin.
frühzeitig beginnende und konsequente medikamentöse Behandlung
253 Sonntag, den 31. Januar 2016 um 18:35 Uhr
wirkungsweise nun ja
Ich kann dem nicht so richtig zustimmen. Wenn ich meine Neuronen dadurch blockiere und die Gliazellen gleich bleiben, kann ich sie nicht mehr absetzen, ohne wieder krank zu werden. Gibt es keine Alternativen, um komplett gesund zu werden? Die Birnen brennen hier zwar hell, aber bald durch.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Simulation
252 Sonntag, den 31. Januar 2016 um 18:20 Uhr
noradenalin
Kein Wunder, dass sie rauchen, es kommt durch die Medikamente, das liegt mir ja sehr am Herz!
mein Sohn ist betroffen
251 Montag, den 25. Januar 2016 um 09:37 Uhr
Andrea Pfitzmann
Wir wissen nicht, wie wir uns verhalten sollen, unsere sozialen Kontakte gehen alle in die Brüche
Nebenwirkungen
250 Freitag, den 22. Januar 2016 um 18:13 Uhr
Arunya Mira
.... und vor allem: was ist, wenn die ganz krassen Nebenwirkungen erstmal da sind, und ein sofortiges Absetzen des Mittels erfordern???!*
Nebenwirkungen
249 Freitag, den 22. Januar 2016 um 18:07 Uhr
Arunya Mira
...dass die Medis nicht sofort dämpfen, liegt an der Krankheit; aber an der Krankheit liegt auch, dass sie nicht sofort Kompllett-Hirnverlust-Abdämpfen.... schwächt die Psychose später ab, hat man sich bereits an die zu extreme Abdämpfung bereits oftmals zu sehr gewöhnt, aber alles in allem nimmt sie einem jede Lebensqualität, Motivation, bis hin zu freiwilliger Narkolepsie oder Apathie; ... wer es trotzdem schafft, hat einfach viel zu aggressiven, egomanen Lebenswillen, der mehr nimmt als geben kann!, sorry....
...das muss nicht sein*
Nebenwirkungen
248 Freitag, den 22. Januar 2016 um 18:01 Uhr
Arunya Mira
...außerdem bin ich der Meinung, dass die Ärzte, die auf so manche Mittel schwören, ihren "Dreck", den sie anderen Mitmenschen verordnen, zumindest mal selber ausprobiert haben solllten...
Viele Nebensymptome sind einfach inakzeptabel, und schon gar nix, an das man durch die Gewöhnung daran, langsam im Alltag neu klarzukommen lernen muss!!.... im Krankenhaus sagen sie dann, wenn die Patienten wie halbe Leichen rumlaufen, das wären Symptome der Krankheit... in Wahrheit sind das aber die gewöhnlichen Nebenwirkungen der Medikamente, die erst durch eine lange Gewöhnungsphase abschwächen!!!....
Tatsache!*
Nebenwirkungen
247 Freitag, den 22. Januar 2016 um 17:55 Uhr
Arunya Mira
1. Psychosen sind durchaus heilbar!!....spätestens wenn die Nebenwirkungen der Neuroleptika zu krass sind, sie zu akzeptieren, lebensbedrohlich werden, oder die Lebensqualität im Übermaß dezimieren, wird eine Alternative nötig...
Borderline
246 Donnerstag, den 14. Januar 2016 um 08:39 Uhr
Farina
Schön Klinik Rosenheim: Hat mir 2013 das Leben gerettet, möchte jetzt keine Station angeben, dort wird man eh hingesteckt, wo es am besten passt. Hatte einfach dort eine Therapeutin, die es geschafft hat, ihr zu vertrauen, und das wirklich in jeder Beziehung. Konnte und kannte ich davor gar nicht.
Ich weiß noch, dass ich damals, als ich ankam, in einem Anfall gesagt habe, dass ich sterben werde und sie mir auch nicht helfen kann. Sie hat gesagt, dass das nicht passieren wird, was ich ihr zu dem Zeitpunkt nicht geglaubt habe. Denke daran oft zurück, weil ich durch diesen Aufenthalt, zum großen Teil durch das Vertrauen, dass ich zu ihr hatte, wieder ein Stück Leben zurückgewonnen habe. Der Rest der Klinik ist ok, es ist in Sachen Essen, Cotherapeuten, Therapieangeboten sicher noch Platz nach oben offen, jedoch gibt es definitiv schlimmeres.
Es gibt, denke ich, auch überall solche und solche Therapeuten, überwiegend jedoch sehr nah am Menschen, sehr liebevoll und bemüht. Manche Rahmenbedingungen sind noch nicht ganz ausgereift, sag ich mal, das liegt aber auch einfach daran, dass die Klinik erst 2013 eröffnet wurde. Wenn man dort hinkommt, und weiß woran man arbeiten möchte, und das auch wirklich mit Fleiß und Eigeninitiative schaffen möchte, darauf wird dort großen Wert gelegt, kriegt man definitiv alles an die Hand, was es braucht. Wenn man darauf wartet, dass einer kommt und dich mit Engelszungen aus seiner Depression oder sonst was rausholt, ist man fehl am Platz.
Aber gerade das finde ich gut, weil man im Leben draußen genau das braucht, sich selber sein bester Helfer zu werden. War insgesamt dreimal dort. Jedes Mal zur Stabilisierung, Traumatherapie ansatzweise, einfach weil mir meist ersteres noch sehr gefehlt hat. Umgebung ist natürlich der Wahnsinn, Rosenheim ist umgeben von tollen Badeseen, den Alpen, viel viel Grün, tolle Ausflugsziele, Chiemsee mit Schlössern ist nicht weit, eine tolle Therme gibt es, und auch die Innenstadt von Rosenheim ist sehr romantisch, schön.
Also soweit erstmal, wenn mir noch was wichtiges einfällt, schreib ich‘s dazu.
Farina ist mein Vorname :D
Ein komischer Sonntagmorgen , Redaktion Medizin
Schizophrenie
245 Donnerstag, den 07. Januar 2016 um 19:35 Uhr
avella
mein Sohn hat mit ca. 18 Jahren eine Schizophrenie durch Drogen und Alkohol bekommen. Vielleicht ist die Krankheit auch erblich bedingt, er hat einen Onkel, der auch an Schizophrenie erkrankte.
Ich bin mit ihm zum Arzt und der sagte, der Sohn müsse in eine Klinik, da war er dann ca. 6 Monate und es ging ihm voll gut (durch die Medikamenteneinnahme), dass ich und die Familie gar nicht glauben konnten, dass er krank sein sollte. Im Laufe der Zeit ging es ihm oft nicht so gut, hatte auch die Meinung, er müsse keine Tabletten nehmen, denn er wäre nicht krank. Aber leider war und ist er krank.
Jetzt sind es 18 Jahre, dass mein Sohn an dieser Krankheit erkrankt ist und er voll der Einsiedler geworden ist. Er sagt, er braucht keine Freunde und es geht ihm gut und er ist glücklich, sagt er. Ich kann es bis heute immer noch nicht voll akzeptieren, dass er sich so kaputt macht. Die Medikamente, ok die braucht er, wenigstens nimmt er diese jetzt immer ein, aber er ist ein voller Kettenraucher geworden, er nimmt keine Drogen ein seit mindestens 15 Jahren, aber er raucht und raucht und raucht.
Ich verstehe nicht, wie man sich selbst so kaputt machen kann. Seine Ärztin sagt, dass viele Menschen, die an Schizophrenie leiden, sehr viel rauchen, das ist eine Beruhigung für sie. Mir tut es im Herzen weh, wenn ich das so sehe. Aber er hängt sehr an uns, der Familie, er hat nur uns (Eltern und zwei Schwestern) und er fragt immer, wenn er sie nicht sieht, wie es denen geht. Er ist nicht aggressiv oder zornig. Er will nur seine Ruhe haben und dass es uns gut geht. Er lebt alleine und ich gehe ab und an zu ihm in die Wohnung zum saubermachen, das freut ihn dann, dass seine Wohnung wieder aufgeräumt ist, aber alleine schafft er es einfach nicht.
Solange ich kann, werde ich ihm natürlich helfen. Im großen und ganzen kommt er sonst mit seinem Leben klar, wie auch immer.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Mein Versehen
244 Dienstag, den 29. Dezember 2015 um 13:46 Uhr
kʊssᅁ
Der Link von Marek wurde verwechselt mit jenem vom MMW (ganz oben)
Navigator-Team-Kommentar an Marek
243 Dienstag, den 29. Dezember 2015 um 13:40 Uhr
kʊᄙsᅁ͚
Bezweifle, dass Sie den verlinkten Text zur Kenntnis nahmen
an Marek
242 Dienstag, den 15. Dezember 2015 um 14:15 Uhr
Navigator-Team
Hallo Marek,

den Test kennen wir nicht und wollen ihn wegen der uneindeutigen Website auch nicht bedienen. Insgesamt besteht bei solchen Testangeboten immer Grund zur Zurückhaltung, es sei denn, sie entstammen einer eindeutig vertrauensvollen Quelle.

Viele Grüße
Ihr Navigator-Team
Schizophrenie
241 Dienstag, den 15. Dezember 2015 um 13:17 Uhr
Marek
Was halten Sie von diesem Test? http://testschizophrenie.de/
Schizophrenie Erkrankte Ehepartnerin ist vollkommen gesund
240 Samstag, den 12. Dezember 2015 um 17:08 Uhr
Kurt Knett
Wie kann man einen Gesunden zum Facharzt bringen? Der Hausarzt kommt ins Haus, sagt aber auch nichts von Krankheit, sondern nur von Nervenstärkung. Ich bin Rollstuhlfahrer, weiß aber bald auch nicht mehr weiter. Darum, wer kann helfen? Eure Überschrift ist nur mit NEIN zu beantworten.
Gesundheitliche Probleme....
239 Montag, den 07. Dezember 2015 um 19:06 Uhr
Remedias
Gesundheitliche Probleme beim Absetzen ist nett ausgedrückt. Ich bekam Solian wegen einer Depression, bei der AD nicht angeschlagen haben. Meine Absetzsymptome waren: stundenlange Panikattacken, optische Halluzinationen, Derealisation, Depersonalisation, unstillbares Erbrechen, Durchfälle. Ich wurde dadurch kränker als ich zuvor überhaupt gewesen war. Dieses Neuroleptikum würde ich nie wieder anrühren.
Warum nehmen Patienten die Medikamente nicht ein
238 Montag, den 30. November 2015 um 20:53 Uhr
Molly
Wenn ein Medikament überhaupt bei dem betreffenden Patienten wirkt, stimme ich dem zu. Das Problem ist halt, dass man eine regelmäßige Einnahme in der verordneten Dosis bei den auftretenden Nebenwirkungen oft nicht aushalten kann und sich dann zusätzlich noch Depressionen einstellen, weil man so einfach nicht mehr leben kann und will.
Gefühllos
237 Sonntag, den 29. November 2015 um 21:47 Uhr
Alex
Aus eigener Erfahrung mit Neuroleptika kann ich sagen, dass das in erster Linie mit der Wirkung derselben zusammenhängt.
Gruppe?
236 Donnerstag, den 26. November 2015 um 09:50 Uhr
Fini
Hallo, ich leide selbst an paranoider Schizophrenie und wollte nun wissen, ob es im Raum Mannheim keine Selbsthilfegruppen gibt..
Einverstanden - bis auf eines.
235 Mittwoch, den 25. November 2015 um 17:38 Uhr
Arianrhod
Ihre Liste der Faktoren für eine Heilung ist sehr vollständig, doch in einem Punkt muss ich widersprechen: Der Einsatz von Medikation ist mitnichten positiv für eine vollständige Heilung. Darüber gibt es Studien, die unter anderem in Kolumbien gemacht wurden, wo der Zugang zur neuroleptischen Behandlung nicht gegeben war. Nach längerer neuroleptischer Behandlung greifen diese neurotoxischen Stoffe so massiv in den Gehirnstoffwechsel ein, dass ein regelrechtes Funktionieren unmöglich gemacht wird. Auch da gibt es ganz neue Studien.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Imap absetzen - möglich, aber vorher mit Arzt sprechen
234 Mittwoch, den 25. November 2015 um 12:03 Uhr
Navigator-Team
Hallo Karin,

dass Sie das Neuroleptikum Imap absetzen wollen, ist natürlich gut verständlich. Allerdings ist tatsächlich nicht auszuschließen, dass es dadurch zu einer erhöhten Rückfall-Wahrscheinlichkeit kommt. Wie hoch diese Gefahr ist, ist aber aus der Ferne nicht zu beurteilen. Das kann, wenn überhaupt, nur Ihr behandelnder Arzt vor Ort beurteilen.
Was man sich immer klar machen muss: So unangenehm Neuroleptika auch sein mögen, sie mindern die Symptome einer Schizophrenie. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass eine Symptomfreiheit bei Ihnen auch allein am Imap liegen kann.
Aber wie gesagt, wir können Sie von hier aus unmöglich eriös beraten.

Alles Gute und viele Grüße
Ihr Navigator-Ärzte-Team
paranoide Schizophrenie wurde 2009 festgestellt
233 Mittwoch, den 25. November 2015 um 11:27 Uhr
karin
Ich werde seit 6 Jahren mit Imap Depotspritzen behandelt. Ich war trotz dieser Erkrankung ein friedliebender Mensch, hatte akustische Stimmen hören und Halluzinationen. Möchte nach 6 Jahren das Medikament absetzen, es hat mir sehr geholfen, aber darf ich das jetzt nach 6 Jahren absetzen, oder besteht die Gefahr eines Rückfalls?
mein Freund ..
232 Samstag, den 21. November 2015 um 05:16 Uhr
jenny
Hallo,
Bin total verzweifelt.
Mein Freund hat Schizophrenie mit Depression.
Gerade hat er seinen Schub und man kommt nicht an ihn ran. Zieht sich immer mehr zurück. Weiß auch gar nicht, wie ich jetzt weiter vorgehen soll.
Die letzten Monate war ich seine Bezugsperson, jetzt nur noch sein Freund.
Macht mir oft Vorwürfe, wenn er unzufrieden ist. Habe mich auch schon bisschen drüber belesen, aber das ist zurzeit eine schwierige Situation. Den die Realität sieht viel schlimmer aus.
Habe schon über Trennung nachgedacht, aber ich weiß ja, dass er mich liebt und ich ihn.
Aber es muss doch irgendwie eine Möglichkeit geben, um das zusammen leben zu erleichtern oder täusche ich mich da?

Bin über jede Antwort dankbar
Bitte eine Email an amy_yunus@ok.de
Meine Freundin
231 Freitag, den 06. November 2015 um 14:44 Uhr
yilmaz
Brauche Hilfe, wie ich der helfen kann, und mit der umgehen ohne Streit
Amisulprid
230 Donnerstag, den 15. Oktober 2015 um 19:27 Uhr
anne
Mein Amisulpridspiegel beträgt 69, Norm laut Labor 100-320. Ist das ein guter Wert oder ist die Dosis zu niedrig???
Amisulprid
229 Donnerstag, den 15. Oktober 2015 um 18:49 Uhr
anne
Ich nehme seit 8 Jahren Amisulprid und habe langsam das Gefühl, dass es die Ärzte uberhaupt nicht interessiert, ob man noch Medikamente braucht oder nicht. Bei dem einen Psychiater wurde ich zwar alle 3 Monate hin bestellt uund ab und zu gefragt, ob ich auch brav meine Tabletten nehme, und der zweite Neurologe/ Psychiater macht keine psychiatrische Behandlung, verschreibt mir aber das Medikament. Nun habe ich für ein Verkehrsgutachten den Amisulpridspiegel testen lassen. Der Wert ist 69, Normwert 100- 320. Frage ist 69 ein guter Wert oder besagt das, dass die Dosierung zu niedrig ist?
kontrolle
228 Donnerstag, den 15. Oktober 2015 um 18:30 Uhr
bruschke
Ich hatte vor 8 Jahren eine Psychose und nie auf irgend welche Blutwerte getestet. Dieses Jahr das erste mal.
Suizid
227 Mittwoch, den 14. Oktober 2015 um 16:49 Uhr
Veronika Maaß
Ich habe am 26.09. 2015 meinen Sohn verloren, er sprang vom Hochhaus aus dem 24. Stock. Er litt an einer paranoiden Schizophränie, aber er wollte keine Hilfe annehmen, keine Medikamente. 4 Therapien waren erfolglos, das hat ihn mit 24 Jahren das Leben gekostet. Wir waren alle ratlos und mussten hilflos zusehen, wie er uns immer mehr entglitt und in seiner eigenen Welt lebte.
Ich bin so unsagbar traurig, aber was häte ich tun sollen, es war seine eigene Entscheidung, er war erwachsen und ich wollte ihn nicht zwangseinweisen lassen, das hätte nur für den Moment etwas gebracht. Möge es ihm gut gehen, wo immer er jetzt ist, und möge seine arme Seele Ruhe finden.
Kein Einnehmen von Medikamenten(Beitrag von Mona)
226 Dienstag, den 13. Oktober 2015 um 08:32 Uhr
Michael
Meine Lebensgefährtin hat dieses Jahr ihren 3. Schub bekommen. Los ging es 2007. Ich habe auch alles versucht mit Arzt, SPD auch immer nur als Antwort, es muss was passieren, sonst reagiert keiner und man ist alleine mit dem Problem.
Sie lehnt jegliche Behandlung ab. Im August habe ich sie zwangseinweisen lassen, was mir sehr schwer gefallen ist. Sie hat im Krankenhaus noch 5 Wochen die Medikamente verweigert, erst als eine Zwangsmedikamentation angedroht wurde, nahm sie Medikamente. Es geht ihr sofort besser.
Man tut keinem Angehörigen einen Gefallen, in dem man die Einnahmeverweigerung hinaus zögert. Man sollte sofort handeln, da sich der Zustand extrem verschlechtert und es dann wirklich zu Gewalttaten kommen kann. Wenn wie bei Mona dann auch noch Kinder im Spiel sind. Also traue dich diesen Schritt zu gehen, auch wenn es einem sehr schwer fällt. Als Grund musst du gewalttätiges Handeln angeben, dann reagiert die Polizei und die Ärzte. Du hilfst deinem Mann dadurch sehr.
gefakte Schizophrenie
225 Dienstag, den 29. September 2015 um 03:50 Uhr
alibaba
Genau das ist das Problem. Jeder kann jederzeit zum Psychiater gehen und es werden oft leichtfertig Diagnosen verteilt. Man denke nur an Lütz's Bücher. Ich kenne mehrere Fälle, wo Menschen eine psychiatrische Diagnose übergestülpt wurde, so dass diese keine Gefahr mehr für Machtinteressen/Missbrauch waren. Auch sind mir Fälle bekannt, die nicht arbeiten wollten und sich dann psychiatrisieren ließen.
..
224 Montag, den 28. September 2015 um 18:28 Uhr
Daniel
Was Sie nicht erwähnen, ist, dass kranke Leute oft in eine Psychiatrie geschickt werden (wie bei mir, als ich minderjährig war). Die Leute dort sind nicht (unbedingt) die nettesten. Ich habe negative Erfahrungen mit der Kinder- und Jugend-Psychiatrie, in der ich war.
Dass ich nach ca. einem Jahr (für ein weiteres Jahr) in ein Heim geschickt wurde, in dem kranke Leute wohnen, ist wohl das dümmste, was sich Menschen ausdenken können.
Wer will schon mit Gleichgesinnten (die vielleicht noch schräger, wie bei mir, sind) hin? Die Betreuer dort waren auch Schei**e. U.a haben sie meine Mutter beleidigt (auf inoffizielle Weise), gelogen und so getan, als hätten sie nichts gemacht, damit ich (vermute ich mal) mich nicht aufrege.
Ebenfalls merkt man doch, dass diese Leute einen für eine Art geistig Hängengebliebenen halten.
Hätte man mich nicht in eine der 2. Einrichtungen geschickt, wäre ich bis heute der Alte. Durch die negativen Erfahrungen wird man zu jemanden (ich weiß es auch nicht genau), der eher in Richtung (sorry für die Hater) Azzlack geht (Asozialer Kanake). So war/ist es bei mir jedenfalls [gewesen].
Wenn Sie jemand *Wörter fehlen* so konfrontiert, würden Sie nicht auch eher auf Abstand gehen usw.?

Auf Leute die damit nichts zu tun haben - oder hatten, wirkt man ähnlich wie auf die, die sich eher in die 'Negative' Richtung bewegen. Also genau so Kacke wie sie es verdienen (unter dem Satz: "Du kriegst was du verdienst").
Omg
223 Montag, den 28. September 2015 um 18:18 Uhr
Daniel
"da man kaum an sie herankommt und sie nicht realisieren können, dass ihre Wahnvorstellungen oder Verfolgungsängste nur eingebildet sind."

An mich 'kommt man ganz gut ran', solange die Absicht positiv ist. Ebenfalls "realisiere" ich ganz gut, dass das eingebildet ist.. Allerdings gibt es einige Sachen, die Wissenschaftler noch nicht wissen (möchte hier Beispiele nennen, tritt aber bei jedem Menschen auf). Damit sie (dummerweise) nicht glauben, ich hätte es durch meinen schizophrenen Zustand ausgedacht; ich habe die Info von 'Gesunden' Menschen.

Beigefügt: Sie werden in Ihrem Leben wohl nie drauf kommen, aus welchem Grund Leute erkranken. Auch das ist von einer 'Gesunden' Quelle ;)
Really?
222 Montag, den 28. September 2015 um 18:09 Uhr
Daniel
Hallo,
ich selber bin an Schizophrenie erkrankt, allerdings habe ich vor niemandem Angst, genauso wie vor ihren erwähnten komischen Beschreibungen eines Drahtes (wie auch immer). Ebenfalls habe ich mich auch seit den 2 Jahren Erkrankung nicht einmal "Isoliert" gefühlt.

Nebenbei: Dank der 'Super Ärzte', die mir Risperdal verschrieben, habe ich gar keine Gefühle mehr. Falls es relevant sein sollte, ich bin auf Placebos umgestiegen (was ich jedem Kranken empfehle).
Schizophrenie
221 Samstag, den 26. September 2015 um 17:24 Uhr
anonym 1234
Eine gute Bekannte hat diese Krankheit schon ihr Leben lang, sie hat 2 Kinder, eine große Tochter und einen Sohn, sie möchte keine Medikamente nehmen und keine Hilfe annehmen.
Wie kann ich ihr helfen? Sie hat ihre Kinder verloren, weil sie nicht einsieht, dass sie krank ist. Ihre Tochter leidet sehr darunter und dies tut mir im Herzen weh. Was kann ich machen?
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Beginn meiner Schizophrenie
220 Mittwoch, den 16. September 2015 um 09:43 Uhr
Timo Knoblich
Bei mir begann sie mit extremen Störungen der Kognition, Schlaflosigkeit, schlimmsten Depressionen und massiven Angstzuständen.
Ich dachte, dass meine Lehrer durch Außerirdische ersetzt worden seien, alles kam mir so unwirklich vor, wie in einem Horrorfilm, als hätte ich, der nie im Leben Drogen konsumiert hat, einen Horrortrip nach LSD-Einnahme durchgemacht!!!
Wie beginnt eine Schizophrenie? , Redaktion Medizin
Isolierte Wahnvorstellung sexueller Missbrauch
219 Samstag, den 12. September 2015 um 17:15 Uhr
Maria
Hallo Bluesky08, wir haben einen ähnlich belastenden Fall in der Familie, auch mit Polizeianzeige und anschließender Verfahrenseinstellung mangels Tatverdacht. Uns hilft sehr die Angehörigengruppe des sozialpsychiatrischen Dienstes. Außerdem haben wir mehrere Gespräche mit Psychotherapeuten geführt. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um eine isolierte Wahnvorstellung, die mit absoluter Krankheitsuneinsichtigkeit verbunden ist.
Uns wird immer wieder gesagt, dass wir Geduld aufbringen sollen, dem Kranken Liebe signalisieren sollen, aber auch unbedingt unser eigenes Leben so gut wie möglich weiterführen müssen. Der psychisch Kranke wird erst Hilfe annehmen, wenn er in eine Situation kommt, wo er wirklich nicht mehr weiter weiß.
Uns hat auch sehr geholfen, dass wir gute Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen vertraulich informiert haben und damit jetzt Gesprächspartner haben, bei denen wir uns mal ausweinen können. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft!
Paranoid
218 Sonntag, den 06. September 2015 um 13:36 Uhr
Ärztin
Egoist. Denkt nur an sich. Vertraut niemandem (Partner /Kind/Freunde/Nachbarn /Eltern ..
Letzte Wort haben. Ist immer im Recht, obwohl es nicht stimmt. Von sich nichts erzählen/rausgeben. Aber alles selber haben (alles). Vertraut niemandem. Und behauptet, ist der/die beste.
paranoide Schizophrenie
217 Sonntag, den 30. August 2015 um 18:18 Uhr
karin
Ich bin 64 Jahre und erkrankte 2009 an paranoider Schizophrenie.
Imap fluspi 0,9 einmal wöchentlich gespritzt und nahm bis heute 23 kg zu, Schlafstörungen jede Nacht. Kann man dieses Medikament nach fast 6 Jahren wieder absetzen?
Meine Erkrankung war extreme Stimmen hören und später kamen Halluzinationen dazu, die Imap ist sehr hilfreich, war vorher immer lebenslustiger Mensch, es kam schleichend.
Schizophrenie heilen
216 Freitag, den 28. August 2015 um 21:04 Uhr
hungerleider
Es ist wichtig, dass man beschäftigt ist und sich konzentrieren kann. Außerdem sollte man selbst immer genug trinken und auf genügend Schlaf achten.
Abhängigkeitssyndrom von Sedativa und Hypnotika ICD-10 F13
215 Montag, den 24. August 2015 um 19:10 Uhr
Dr. med X
Meine Meinung dazu ist, dass man keine generelle Feststellung über (NOCH BREITERE) Medikamenten/Substanzgruppen stellen kann. Somit kann ich verweisen darauf wie in einem Beispiel, dass Antidepressiva keine Abhängigkeit haben, was meiner Meinung nach falsch ist (Amineptin, Dixyrazin), nur zwei Medikamente, die ein extremes Abhängigkeitspotential aufweisen.... Genau wie NEUROLEPTIKA, mal von der Potenz von der Bandbreite 0.2-50 gesehen, so ist Chlorprothixen in der Drogenszene schon ein Medikament mit hohem Stellenwert.
Noch viel schlimmer sind die Medikamente: Seroquel steht im dringenden Verdacht, hochgradige Verwendung im Polytoxikomanie-Konsum, verweise auf diverse Foren im Internet, wonach ich als Mediziner die genaue Wirkung kenne, wonach ich auch Bedenken über Quetiapin-Verordnungen sehe.

Auch möchte ich noch anbringen, dass nicht immer die KLASSIKER, also Benzodiazepine an allem schuld sind (nicht dass ich nicht mit BZD und deren Suchtentwicklung vertraut bin), da jetzt in diesem Beispiel Seroquel meiner Ansicht nach jedenfalls erheblichere Auswirkungen als Diazepam oder Oxazepam hat - nur zwei Beispiele, wonach ich manche Kollegen nicht verstehe, bei "leichten" psychischen Störungen Seroquel zu verordnen...
Das ist meine Meinung zu Neuroleptika. Jede Situation im Leben hat immer zwei Seiten, somit sind ALLE niederpotenten Neuroleptika genau genommen durch ihre sedative Wirkung wieder ICD-10 "F13 Psychische und Verhaltensstörungen durch SEDATIVA oder Hypnotika"
Machen Neuroleptika abhängig? , Redaktion Medizin
Wie helfen ?
214 Dienstag, den 18. August 2015 um 16:46 Uhr
Elise
Meine Schwester ist ebenfalls erkrankt und braucht dringend ärztliche Hilfe, doch wir wissen nicht, wie wir sie überzeugen sollen, zu einem Arzt zu gehen. Sie hält so stark an ihren Geschichten fest und denkt, wir seien alle gegen sie. Wie bekommt man erkrankte dazu, sich helfen zu lassen ?!
alles Unsinn
213 Samstag, den 08. August 2015 um 10:20 Uhr
Selbst erkrankte
Psychose-Kranke sind überhaupt kein bisschen gefährlich und mit Pädophilen kann man sie auch nicht in Verbindung bringen.
Ich bin selbst erkrankt und habe auch viele kennengelernt und sie sind ungefährlich. Ihr übertreibt maßlos. Ihr solltet euch mal mehr Fachwissen aneignen.
Schizophrenie
212 Freitag, den 31. Juli 2015 um 19:08 Uhr
asmira
Mein Mann leidet an Schizophrenie seit ca 4 Jahren. Es ist sehr schwer, weil er sehr oft Stimmen hört! Er hört Sachen, die überhaupt keinen Sinn machen, wie zum Beispiel: Dass ich andere Männernamen sage bzw wiederhole, die er grad gesagt hat, oder dass ich ihm zuzwinker oder dass ich ihn frage, wer er ist uvm!!!!
Ich liebe ihn und er mich und wir haben auch schöne und gute Zeiten miteinander! Und wir wollen auch mal Kinder haben. Meine Angst ist einfach, dass wenn wir Kinder haben und er wieder diese Stimmen hört. Er wird sehr aggressiv und habe einfach Angst, dass nicht was passieren könnte...
was soll ich in dem Moment sagen bzw machen, wenn er diese Stimmen hört, wie soll ich reagieren .. hab bis jetzt immer gesagt, ich sag nix, oder gesagt, dass er krank ist und es nur Stimmen sind, und er damit leben muss. Aber er sagt, dass ich es zu 200% sage.
Hat jemand Erfahrung mit dem ganzen?
Müller
211 Donnerstag, den 30. Juli 2015 um 02:53 Uhr
Dirk
Wenn man einem kerngesunden Menschen einige Zeit lang Neuroleptika geben würde, dann würde man ihm das sehr wohl ansehen: fehlende Körperspannung, schlurfender Schritt, stumpfe Augen. In den Entwicklungsländern, wo die Erkrankten aus Kostengründen keine Neurololeptika bekommen, ist die Heilungsrate höher als bei uns, (Quelle: Spiegel Online)
Parkisinoid
210 Sonntag, den 19. Juli 2015 um 17:30 Uhr
Frau Schmidt
Meine Verwandte nimmt seit 10 Jahren Seroquel ein. Massive Gangstőrungen und Stürze. Dabei Beinzittern. Neuroleptika wird eingenommen gegen Psychose. Wenn Medikament abgesetzt wird, ist ein erneuter psychotischer Schub möglich?
Wahnvorstellungen
209 Samstag, den 18. Juli 2015 um 20:52 Uhr
Bluesky08
Guten Tag,
meine Frau leidet anscheinend seit Jahren an Wahnvorstellungen. Sie stellt sich vor, ich würde unseren heute 13jährigen Sohn irgendwie aber nicht näher spezifiziert sexuell belästigen. Es ging so weit, dass sie mich bei der Polizei angezeigt hat und ich eineinhalb Tage in U-Haft verbringen musste, bis man mich ohne Auflagen wieder frei gelassen hat. Sie ist seitdem in psychiatrischer Behandlung, aber sie glaubt immer noch an ihre Vorstellungen.
Mittlerweile ist für alle klar, dass es sich um Wahnvorstellungen handelt. Für unseren Sohn versuche ich Zuhause zu bleiben. Ich befinde mich allerdings in einer unmögliche Zwickmühle: ziehe ich aus, gebe ich zu, dass da etwas sein muss, bleibe ich, habe ich weiterhin den täglichen unausgesprochenen Vorwurf, der aber im täglichen Leben zu den absurdesten Situationen führt, dass ich ihn etwas getan habe oder noch tun könnte.
Was kann ich tun?
doch - manche schon !!!!
208 Mittwoch, den 15. Juli 2015 um 20:52 Uhr
Michael Zamorra
Was in diesem Artikel steht, stimmt wohl ganz grob für eine große Anzahl, aber es gibt nicht wenige, für die das nicht stimmt. Bei meinem ersten psychotischen Schub mit 22 Jahren war die Diagnose "paranoide-halluzinatorische Schizophrenie", und das war auch die extremste, während ich auf einem Erwachsenen Tagesgymnasium das Abitur nachgeholt habe. 1 Jahr später, bei meiner zweiten, schwächeren, ist mir schon klar geworden, als ich mit jemandem halbherzig halb-gezwungen zur psychiatrischen Aufnahme erschien, dass das ganze Erleben - aus einer plötzlichen inneren Distanz beobachtet - mehr oder weniger schief und aus inneren Übertreibungen, Fehl-Einschätzungen besteht.
Später habe ich immer mehr und mehr gelernt paranoides Erleben zu distanzieren, zu beobachten und mit einem Teil meines Selbst nicht recht ernst zu nehmen und sogar manches Mal ein entstandenes psychotisches Erleben mit eigenen erlernten Methoden abzuwenden (ohne Psychopharmaka) und zum Verschwinden zu bringen. Wobei ich dazu sagen muss, dass dies niemals zu Selbstüberschätzung führen sollte - zu einem falschen sich in Sicherheit wiegen. Sozusagen kontinuierliche Wachsamkeit ist angesagt.
hang1
207 Montag, den 13. Juli 2015 um 20:53 Uhr
Cynthia
Sie wissen doch gar nicht, wie sich das anfühlt!
Sie lesen es auch nur aus Büchern.
Es ist erschreckend!
206 Montag, den 13. Juli 2015 um 19:04 Uhr
Berufserfahrung
Ich habe erst vor kurzen meine Facharbeit dem Thema gewidmet. Zunächst ging ich selbst davon aus, dass Schizophrene nicht gefährlicher sind als andere Menschen. Jedoch zeigen mehrere Studien (z.B. von Seena Fazel), dass das Potential bei Betroffenen höher ist. Hier spielen jedoch mehrere Faktoren eine wichtige Rolle und die sollten stets beachtet werden. So finde ich es erschreckend zu sagen, dass schizophrene Menschen nicht mit "normalen" Menschen leben sollen und weg gesperrt gehören. Wer sind denn die Normalen? All die Menschen mit Depression, Burn-Out, Borderline, PTBS? Oder all die anderen, die all diese Menschen verurteilen?
Wichtig ist doch die Behandlung und Unterstützung von ihnen, um bedrohliche Situationen zu vermeiden. Denn ein Suizid kommt bei Schizophrenen statistisch häufiger vor als Gewalt anderen gegenüber, und das ist nun wirklich tragisch.
Eines kann man mit Sicherheit sagen: Auch wenn statistisch gesehen Schizophrene häufiger zu Gewalt neigen als andere, kann man sagen, dass sie es zum einen häufiger sich selbst antun, und bevor wir über einsperren und wegschließen reden, vielleicht erstmal der Gedanke an Hilfe und Unterstützung aufkommen sollte.
Schizophrenie
205 Sonntag, den 12. Juli 2015 um 07:07 Uhr
Hallo
Ich bin schizophren und nicht intelligent. Seitdem ich erkrankt bin, verliere ich meine kognitiven Fähigkeiten. Ich bin arm deswegen, kann ich mir keine Klinikaufenthalte leisten. Es ist schlimm zu beobachten wie ich langsam unfähig werde ohne Hilfe von anderen zu leben.
SOS was soll ich tun
204 Mittwoch, den 08. Juli 2015 um 16:31 Uhr
Fabian
Hi zusammen,
ich mache mir heftige Sorgen um meinen besten Freund. Vor ungefähr eineinhalb Monaten kam er das erste mal zu mir und erzählte mir, dass er immer wieder einen schwarzen Mann in einem Umhang sehe, der kein Gesicht hat. Immer wenn er genau hinschauen würde, wäre er verschwunden.
Damals habe ich mir schon Sorgen gemacht, aber jetzt spitzt sich die Lage dramatisch zu. Seit dieser Zeit ist er häufig krank und kommt immer öfter ungepflegt zur Schule. Heute saß er ganz still da, und spielte gedankenverloren mit einem kleinen Stein. Als ich ihn gefragt habe, was er da macht, erzählte er mir folgendes: er hatte gestern sein Fenster zum Lüften offen. Dann hat er seinen schwarzen Mann wieder gesehen. Als er rausgucken wollte, warf der Mann diesen Stein ins Zimmer. Er hat beteuert, dass er sich es nicht eingebildet hat.
Wie kann das sein? Ich meine, den Stein gibt es. Soll das heißen, dass er sich das eingebildet hat, in Trance in den Garten gegangen ist und den Stein geholt hat, und dann geglaubt hat, er läge von Anfang an im Zimmer? Das wäre doch eine Nummer zu krass oder? Ich meine, mein Freund ist sonst wie immer. Er lacht mit mir, weint mit mir und ist einfach normal. Aber manchmal bekommt er Panikattacken und ruft: "da ist er". Natürlich ist da nichts. Er sagt, er hat es seinen Eltern gesagt, aber ich glaube ihm nicht. Ich traue mich irgendwie auch nicht dort anzurufen und es ihnen zu erzählen.
Bitte antwortet schnell, ich habe echt Angst!
Schizophrenie
203 Dienstag, den 07. Juli 2015 um 09:42 Uhr
mona
Mein Freund und ich sind mittlerweile seit 7 Jahren ein Paar und haben inzwischen drei Kinder miteinander. Als ich ihn damals kennenlernte, war er in medizinischer Behandlung, ich habe also gar nicht erst bemerkt, dass er krank ist.
Nach einem Jahr ungefähr hat er wohl seine Medikamente nicht mehr genommen (bis zu diesen Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung von seiner Krankheit), er war wie ausgewechselt, hat Dinge gesehen. die es nicht gibt, hat mitten in der Nacht Mädchen schreien gehört. die kein anderer gehört hat. Er hat überall Schmerzen, jeder beobachtet und redet über ihn.
Er wurde dann umgestellt, sollte keine Tabletten mehr tagtäglich nehmen, sondern eine Spritze alle drei Wochen kriegen. Diese hilft ihm auch wirklich, so meine Meinung.
Jetzt ist er schon seit drei Wochen überfällig, sprich er hat seit 6 Wochen keine Spritze mehr bekommen. Jetzt fängt es so langsam wieder wie früher an. Er fühlt sich beobachtet, ist sehr aggressiv, redet nur noch von Gott und lässt sich n ix mehr sagen. Ich habe versucht, ihm vernünftig klar zu machen, dass es für ihn, aber auch für seine Kinder wichtig ist, dass der die Spritze abholt. Er ist aber der Meinung, dass er nicht krank sei und diese nie wieder abholen wird.
Ich weiß gerade nicht weiter, er muss unbedingt behandelt werden. Aber ich möchte nicht diejenige sein, die ihn einweisen lässt. Das würde nur noch mehr kaputt machen. Ich hoffe, hier hat jemand einen Rat.
Vielleicht ist es nicht der Schizophrene, der in erster Linie Behandlung braucht
202 Samstag, den 04. Juli 2015 um 10:03 Uhr
Andre Krupka
sondern die Masse an unerfahrenen Vollidioten, die nicht in der Lage ist, eigenständig zu denken und zu handeln (das sind die wahren Geisteskranken)
Unwissenheit, gibt es was Schlimmeres?
Mein erster Nervenzusammenbruch und auch jeder weitere wurde von Menschen verursacht, absichtlich.
Aber ich lache als Letztes, denn das macht mich nur stärker. Der Grund für den Nervenzusammenbruch war übrigens eine menschliche Handlung. Ich habe lediglich einen Typ in Schutz genommen, der oberflächlich ausgelacht wurde. Damit habe ich mich zur Zielscheibe gemacht, ja ich weiß! Und war es falsch? Nein, ich werde immer wieder so reagieren. Ich sehe es einfach nicht ein, nur um dazuzugehören, meine Prinzipien über Bord zu werfen. Dann heule ich halt noch 10 mal, na und, wenn‘s drauf an kommt, rennt ihr und ich stelle mich vor euch, um euch zu helfen (und dann werde ich auch erst interessant). Traurige Dreckswelt !
Der wahre Auslöser ist ein ganz anderer meiner Meinung nach als überall behauptet
201 Samstag, den 04. Juli 2015 um 09:34 Uhr
Andre Krupka
Hi, ich bin André,
und ich bin mir mittlerweile sicher, dass bei mir eine Schizophrenie vorliegt. Im Gegenteil zu den meisten bin ich sehr objektiv ich lese nun seit Stunden darüber und nirgends wird beschrieben, wieso ich so geworden bin. Das kam nicht aus‘m Himmel geflogen (eins muss ich gestehen, mein Vater hat das auch, zugegeben/dazu stehen würde er aber nie, deswegen wird er auch traurig und einsam sterben mit Lächeln im Gesicht). Irgendwann hat man so viel Ablehnung, dass man niemandem, nicht mal seiner Familie mehr zeigen kann, was wirklich los ist.
Ich habe solch eine Trauer in mir. ich hatte öfter Suizidgedanken. Und ich weiß, dass entweder das mein Ende ist oder ich tue was dagegen. Ich will nicht, dass mein Leben so zu Ende geht. Ich bin ein extrem starker (emotionaler) Mensch, wenn es drauf ankommt. Ich habe gelernt, diese Trauer in Kraft umzusetzen.
Ich lasse diese Gefühle mich durchströmen und denke mir jetzt erst recht. Klappt nicht immer, aber in dem Moment bilde ich mir zumindest ein, dass ich Adrenalin ausschütte und ich bin allem gewachsen. Ich stelle mich gegen Leute, wenn es sein muss, die würden mir einen Tritt geben, ich würde 10 Meter fliegen. Und das Erstaunlichste daran, ich kam immer, wirklich immer fein bei raus.
Ich will damit nur zeigen, dass ich sehr wohl in der Lage bin, objektiv zu betrachten. Gestern saß ich vorm Fernseher und die ganze Welt war mal wieder scheiße zu mir. Also hab ich einen Selbsttest gemacht. Ich habe irgendwas geguckt und mir gesagt, mal gucken, ob ich das auch alles auf mich beziehe. Dann habe ich geheult, weil mir klar geworden ist, was los ist (ich habe mehrere Sender getestet, immer das gleiche Ergebnis. Ich habe mich gefragt, ob die mit meinem Kumpel unter einer Decke stecken, der diesen Moment erst ausgelöst hat (Psychospielchen, wie sie z.B. in jeder Firma vorkommen).
Jetzt sind wir auch da, wo ich hin wollte, mir ist klar, dass ich mich selber ans Bein pinkel, wenn ich das mit dem Selbsttest erzähle, weil es im Grunde wiederlegt, worauf ich hinaus will. Aber ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass zumindest bei mir der Auslöser einzig und allein Psycho/Machtspiele verantwortlich sind (Ablehnung aus Unwissenheit und Naivität der Menschen, Mobbing ist so schlimm für solche Menschen, denkt doch mal nach! Das Thema Mobbing und psychische Gewalt sollte in diesem Land mal ernst genommen werden).
Aber die traurige Wahrheit ist nun mal, dass es ein Volkssport ist! Und das hat dann nix mehr mit Naivität zu tun, sondern ist in höchstem Maße sadistisch. So etwas sollte viel mehr Strafe nach sich ziehen, schließlich zerstört man damit Leben, ja sogar ganze Familien.
Das wollte ich mal gesagt haben, auch wenn ihr jetzt alle denkt, was für ein Deprityp. Ich stelle mich mein Leben lang schon gegen die Masse, weil die Masse hat mich gar nicht verdient, so!
Habe ich eine Dyskinesie
200 Mittwoch, den 01. Juli 2015 um 04:54 Uhr
Cora29
Ich habe eine Behandlung mit einen Neuroleptika gehabt, das bekannt ist für Nebenwirkungen, die nicht mehr weggehen. Ich hatte erst unwillkürliche Bewegungen im Kopfbereich, durch ein Medikament wurde es nur verschoben, mittlerweile kommt hinzu: nicht laufen können und linke Hand krampft, zudem zeitweise Zufallen eines Auges, was dann erstmal nicht zu öffnen ist.
Kann das eine Spätdsykinesie sein?
Was sind Spätdyskinesien? , Redaktion Medizin
an Schizophrenie leidende Mitbewohnerin
199 Freitag, den 26. Juni 2015 um 13:23 Uhr
Andi
Hallo,
ich habe seit einiger Zeit sehr damit zu kämpfen, dass eine an Schizophrenie erkrankte Mitbewohnerin mit Aussagen wie: "Du hast sie doch nicht mehr alle" oder wenn über sie geredet wird mit Sätzen wie: "Bei der redest Du an die Wand" konfrontiert wird! Ich selbst bin Rollstuhlfahrer und hatte ähnliche Erfahrungen erfahren müssen. Daher habe ich für diese Situationen mehr Verständnis als manch anderer. Manchmal sind aber auch mir die Hände gebunden. Wie kann ich ihr in dieser Situation effektiv helfen?

Rückruf erwünscht: 08639 98 56 72
Mutter baut sich eigene Welt zusammen
198 Mittwoch, den 24. Juni 2015 um 11:27 Uhr
Sarah
Hallo,
ich hoffe hier erste Hilfe zu finden. Ich weiß leider nicht genau, wie ich mich verhalten soll und wo ich mich hinwenden kann.
Die Mutter meines Freundes baut sich seit Jahren ihre eigene Welt zusammen. Zu Beginn ist die Lügerei nicht so aufgefallen, jedoch wird es immer schlimmer. Nur alleine in den letzten 4 Monaten. Angeblich wird sie bald heiraten (Mann kennen wir gar nicht), am nächsten Tag heißt es, sie hat sich ein Motorrad gekauft, am nächsten heißt es, sie bekommt vom Amt eine Ausbildung um mit Demenzkranken zu arbeiten, am nächsten heißt es, sie macht den Führerschein, am nächsten heißt es, sie hat sich die Rippen gebrochen, am nächsten dann, sie wäre an einer Krebsstudie beteiligt, die seit 20 Jahren läuft und seit gestern ist sie die letzte Überlebende etc..
Das hört nicht auf und wir sind absolut überfordert ....
An wen kann ich mich wenden?
Mein Freund
197 Montag, den 22. Juni 2015 um 22:02 Uhr
Hava
Ist es gefährlich für mich? Er denkt, mich hat jemand zu ihm geschickt, er gibt mir immer schuld, er beobachtet mich, während ich schlafe, all dies macht mir Angst.
Ich habe Angst, das er mich umbringt, er hat mir schon damit gedroht, das er das macht, wenn ich ihm verlasse.
Er ist jetzt in der Klinik, er rief mich an und sagte mir, die haben es mir gesagt, er hört Stimmen, fühlt sich beobachtet, hat Wahnvorstellungen. Ich versuche ihm mit zuhören und reden zu beruhigen, aber das hilft meist nicht, er redet vieles durcheinander. Oder wenn Kinder lachen, denkt er, dass sie ihm auslachen. Ich weiß nicht mehr weiter, ich liebe ihn so sehr, aber er lässt sich von niemanden helfen, denkt, alle wollen ihm was antun. Ich mache das seit 3 Jahren mit.
Er glaubt niemanden, alle sind seine Feinde. Ich habe Angst, dass er Amok läuft. Bei ihm geht es jetzt um die Existenz, er darf nicht nach hause, muss dort bleiben. Das macht ihn fertig, ich habe auch Angst, dass er sein Leben nimmt. Ich bin so verzweifelt, weiß nicht mehr, was ich tun soll.
Es ist fast mit Demenz zu vergleichen. Es gibt Menschen, die Dinge sehen, hören, ja ich glaube daran. Ich toleriere und akzeptiere diese Krankheit.
Ich kann nicht schlafen vor Freude, weil ich meinen Schatz sehen werde und immer zu ihm halten werde, ich werde immer da sein, in guten wie in schlechten Tagen, weil ich ganz genau weiß, dass er nichts dafür kann. Bitte unterstützt eure Frauen, Männer, Kinder, Nachbarn, schaut nicht weg, haltet diesen Menschen ein Ohr frei, nehmt deren Ängste ernst, stempelt sie nicht als verrückt ab.
Ich habe durch diese Erkrankung viele gute liebenswürdige Freunde verloren, alle durch Selbstmord. Sie wurden durch Freunde, Familien, Umfeld als besessen abgestempelt. Keiner wollte sich mit dieser Krankheit befassen, und das finde ich traurig.
Bitte, egal wer es liest, schenkt diesen Menschen Vertrauen, nehmt sie ernst, hört nicht weg. Sie sind nicht gefährlich, nur hilflos, haben Angst, weil sie selbst nicht wissen, was sie dagegen tun sollen. Begleitet sie!
Schizophrenie
196 Sonntag, den 31. Mai 2015 um 19:34 Uhr
einevonvielen
Ich finde es schade, dass die Menschen so abwehrend der Krankheit gegenüber stehen. Ich war selber schizophren und habe Stimmen gehört. Ich war in Kliniken und habe viele andere Personen mit der Krankheit kennengelernt. Keiner von ihnen war gewalttätig.
Ich habe ein Buch gelesen von einer Frau, die ebenfalls schizophren war. Sie ist jetzt selber Psychologin und hilft anderen Menschen. Jeder kann daran erkranken. Und meistens sind diese Menschen auch total kreativ wie van Gogh.
Ich denke, es gibt einfach noch so viele Vorurteile und manche Menschen haben einfach Angst. Aber hinter dieser Krankheit schlägt immer noch das gleiche Herz wie früher. Und wenn sie es schaffen daraus zu kommen, sieht man ihnen es auch nicht an, dass sie unter Schizophrenie litten. Deshalb sollte man sie auch nicht wegsperren.
Schizophrenie, Gefahr
195 Donnerstag, den 28. Mai 2015 um 13:04 Uhr
Sonja
Ich finde, dass Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind, gefährlich sein können.
Wenn es sich um eine paranoide Schizophrenie handelt, kann es durchaus passieren, dass die Stimme/n die der Patient/in hört, befehlen, jemanden umzubringen.
Insofern kann das schon zur Gefahr werden.
Ich finde die schon gefährlich
194 Donnerstag, den 28. Mai 2015 um 09:11 Uhr
Axel
Also: Seit 3 Jahren arbeite ich mit einem schizophrenen Menschen zusammen. Er hat ungefähr 5 Persönlichkeiten, die ihn innerhalb von Sekunden übernehmen. Zwei seiner Persönlichkeiten sind liebenswert und hilfsbereit. Die drei anderen aber sind der Wahnsinn pur. Ich schreibe das hier nur, weil ich momentan Stunden abfeiere, nachdem diese böse Persönlichkeit meines Kollegen mich mal wieder mit Kehle durchschneiden bedroht hat. Seine unflätige Ausdrucksweise ist der Wahnsinn... ich bin ein Hurensohn, etc. Morgen weiß er nichts mehr davon oder meint, ich hätte ihn so betitelt.
Auch nervt sein unglaublich ausgeprägter Verfolgungswahn. Immer sind alle Menschen und Dinge gegen ihn. Da ich körperlich kräftig bin, jagt er mir keine große Angst ein. Aber er hört auch Stimmen und ich finde es unzumutbar, mit einem solchen Menschen weiter zu arbeiten.
(Teile dieses Kommentars haben wir entfernt, weil sie eher politischen und weniger medizinischen Inhaltes waren)
Nebenwirkung von Melperon
193 Mittwoch, den 27. Mai 2015 um 20:27 Uhr
Stefanos Georgiou
Gemäß meinem Neurologen, treten auch Blasenentleerungsprobleme auf, ähnlich wie bei Prostatahyperplasie. Ich habe ab und zu dieses Problem, obwohl bei meiner Prostatauntersuchung nichts auffälliges gefunden wurde. Ich nehme regelmäßig 25 mg Melperon vor dem Schlafengehen, macht sofort müde und fördert den Schlaf. Im Notfall kann man - gemäß meinem Arzt - 2 oder 3 Tabletten nehmen.
hilflos
192 Montag, den 18. Mai 2015 um 15:48 Uhr
kleen
Genau das habe ich heute gemacht, ich bin zum Arzt meiner Schwester gelaufen, doch er wollte nicht mit mir sprechen. Ich wollte ihn um Hilfe bitten, weil es meiner Schwester schlecht geht und sie sich weigert, ihre Medikamente zu nehmen, aber ich bekomme keine Hilfe.
hilflos
191 Montag, den 18. Mai 2015 um 08:54 Uhr
kleen
Meine Schwester leidet seit über zehn Jahren an Schizophrenie, immer ein auf und ab, zur Zeit verweigert sie die Medikamenten-Einnahmen.
Sie kann sich nicht ausdrücken, mitteilen und leidet unter extremem Verfolgungswahn.
Ich mache mir solche Sorgen, heute Morgen war ich bei ihrem behandelnden Arzt, doch er wollte nicht mit mir sprechen. Ich wollte ihn nur um Hilfe bitten, ihn fragen, was ich machen kann und soll.
Sie schreibt mir verwirrende Nachrichten z.B. "zum abschlachten bereit".
Ich mache mir solche Sorgen und weiß nicht, wer helfen kann, sie weigert sich.
Hilfe wird nicht gewünscht
190 Freitag, den 15. Mai 2015 um 10:18 Uhr
Caritinchen
Meine Schwester ist nun viele Jahre krank und verweigert Artztbesuche.
Der soziale Dienst hilft nicht, da meine Schwester dort nicht erscheint und niemanden in die Wohnung lässt.
Sie braucht dringend einen Vormund, aber das Vormundschaftsgericht braucht einen Krankenbericht. Was sie schreiben, ist Theorie, in der Praxis hilft niemand.
Ich wohne 500 km entfernt. Nun wird meine Schwester am Montag zwangsgeräumt.
Schizophrener
189 Freitag, den 01. Mai 2015 um 18:24 Uhr
Michl
Also bist du ein Faschist, der alles "nicht normale" wegsperrt, am besten verrecken lassen oder wie?
Ich sag dir was, bin auch schizophren und muss manchmal rumschreien wie ein Irrer, um Stimmen zu vertreiben. Meine Nachbarn mögen das auch nicht sonderlich, aber sie haben es akzeptiert, dass ich meine psychotischen Schübe bekomme. Aber wegsperren?
Klar ist es nicht ok, dass er den Pavillon zerstört hat und Strafe muss sein, aber deine Aussage, dass man Kranke wegsperren sollte zu anderen Kranken?! Was soll denn das bitte? GEH DICH SCHÄMEN!
Potenzstörungen denkbar, über Spermien nichts bekannt
188 Mittwoch, den 22. April 2015 um 07:39 Uhr
Redaktionsteam
Hallo liebe Leserin,

nach unserer Kenntnis gibt es bei beiden Medikamenten mitunter Probleme mit der Erektion. Aber über eine verminderte Spermienqualität unter Glianimom oder Ergenyl ist uns nichts bekannt. Natürlich können wir das aus der Ferne nicht seriös einschätzen, aber normalerweise sollten Sie auch unter diesen Medikamenten bei Ihrem Freudn auf natürlichem Wege schwanger werden können.

Viele Grüße
Ihr Navigator-Team
Kinderwunsch und Glianimon
187 Mittwoch, den 22. April 2015 um 07:34 Uhr
anonyma
Weiß jemand, inwieweit sich die Einnahme von Neuroleptika auf die Spermienqualität auswirkt! Mein Freund nimmt das Neuroleptikum Glianimon und aufgrund der Nebenwirkungen das Antiepileptikum Ergenyl.
Wir versuchen schon etwas länger ein Kind zu zeugen! Leider bislang erfolglos! Könnte es da einen Zusammenhang mit der Spermienqualität geben??? Bleibt am Ende nur die künstliche Befruchtung oder gibt es Hoffnung, dass es auch auf natürlichem weg funktioniert???
Wichtiger Beitrag
186 Mittwoch, den 08. April 2015 um 07:36 Uhr
Dr. Monika Steiner
Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen hier geteilt haben. Es stimmt, diese Zusammenhänge sollte kein Arzt übersehen!

Alles Gute für Sie und beste Grüße,
Monika Steiner
Bittere Erfahrung
185 Dienstag, den 07. April 2015 um 20:53 Uhr
Anonym50677
Am Gründonnerstag 2015 wurde mir von einer Urologin Ciprofloxacin verordnet. Dass dieses Medikament bei gleichzeitiger Einnahme von Quetiapin kontraindiziert ist, war der Fachärztin anscheinend nicht bewusst.

In der Folge stellten sich gravierende Nebenwirkungen ein. Abends, nach Einnahme des Quetiapin, drohte mein Kreislauf durch massiven Blutdruckabfall fast zu kollabieren: extremer Blutdruckabfall, Übelkeit. Am zweiten Tag der antibiotischen Therapie war mein Tastsinn plötzlich eingeschränkt: Meine Hände kribbelten ein wenig und fühlten sich leicht taub an. Zudem verlor ich fast vollständig meinen Geschmackssinn.

Ich nahm das Antibiotikum trotzdem weiter, da man ja immer hört, dass man auf keinen Fall unterbrechen darf, und ich über die Feiertage meine Ärztin nicht erreichen konnte.

Gestern letzte Einnahme, die neurologischen Störungen halten an. Ich hoffe, dass sie reversibel sind!

Ich bin sehr dankbar für Ihren trotz seiner Knappheit so erhellenden Artikel hier. Bitte, setzen Sie als Ärztin sich doch dafür ein, dass die Beipackzettel von Quetiapin und Ciprofloxacin aktualisiert werden.

Ganz herzlichen Dank

(w, 40 Jahre alt, bipolare Störung, Quetiapin 400 seit ca. zwei Monaten)
meine Meinung
184 Dienstag, den 07. April 2015 um 12:41 Uhr
Maike
Ich finde das Ganze etwas überheblich, Alle Selbsthilfe und alle Therapien sind sowas von überflüssig, Hilf dir selbst, nur im Kopf des Betroffenen fängt die beste Hilfe an, meine Meinung,
Tardive Akathisie
183 Dienstag, den 24. März 2015 um 16:59 Uhr
Sandra
Weiß nicht, mit dem absetzen das ist schon 5 Monate her.
Was ist eine Akathisie? , Redaktion Medizin
eine tardive Akathisie ist etwas anderes
182 Dienstag, den 24. März 2015 um 07:13 Uhr
Redaktionsteam
Hallo Sandra,

nein, das hört sich eher nach einer Besserung der akuten Akathisie an, aber nicht nach einer tardiven Akathisie. Bei der tardiven Form (Spätdyskinesie) werden die Unruhe-Beschwerden ja eher stärker. Außerdem tritt das oft erst Jahre nach der Medikamenteneinnahme auf. Zum Glück heute nicht mehr ganz so oft wie früher, weil die neueren Neuroleptika etwas besser diesbezüglich sind.
Ihre Situation klingt mehr danach, dass Sie das Schlimmste hinter sich haben.

Viele Grüße
Ihr Navigator-Team
Was ist eine Akathisie? , Redaktion Medizin
Tardive Akathise
181 Montag, den 23. März 2015 um 20:56 Uhr
Sandra
Hallo liebes Team,
Ich litt unter akuter Akathisie, die nach absetzen sich wieder stark gebessert hat. Allerdings habe ich immer noch einen leichten Bewegungsdrang. Ich bin aber mittlerweile so ruhig, dass ich 3 Stunden sitzen kann. Könnten das Anzeichen einer tardiven Akathisie sein?
Was ist eine Akathisie? , Redaktion Medizin
Meine Freundin, sie will nicht zum Arzt
180 Donnerstag, den 19. März 2015 um 04:33 Uhr
Kos
Meine Freundin, sie will nicht zum Arzt, aber wie sie sich benimmt, deutet alles auf, dass sie krank ist. Ich brauche Hilfe, ich weiß nicht mehr weiter, ich werde sie verlassen, ich kann nicht mehr. Sie redet vom Selbstmord und wie scheisse ihr Leben ist, und alles negativ, nur wenn sie die Anfälle bekommt
Schizophrenie Gefahr für andere
179 Donnerstag, den 12. März 2015 um 10:57 Uhr
bekante von einer schizophrenie kranke
Ja ich bin auch der Meinung, daß Schizophrenie nicht so ungefährlich ist für die Menschen, die in der näheren Umgebung mit den Kranken leben, aber es gibt ja viele Formen von dieser Erkrankung, deswegen kann man nicht alle gleich gefährlich einschätzen.
Was ich aber meine, dass alleinerziehende Mütter nicht eine "normale" Erziehung den Kindern geben können, wenn die schon selber eine gestörte Psyche haben. Da muss man jeden Fall einzeln betrachten, meine Bekante hatte auch schon solche Sachen manchmal erzählt, da hatte ich schon immer gedacht, dass die krank im Kopf ist, bis es sich herausgestellt hat, daß sie Schizophrene hat.
Aber sie lebt mit den Kindern weiter alleine, wer weiß, was bei so einem Menschen im Kopf vorgeht. Ich weiß, dass sie schon Selbstmord-Gedanken hatte, und dass sie jemand vergiften wollte, dass sie unter Hypnose gestellt wurde und Dinge getan hatte, die sie so nicht tun würde. Die hat auch Wahrnvorstellungen, in allen Sachen sieht sie eine böse Absicht für sie. Und so eine Mutter darf ihre Kindern erziehen, wer weiß, was in ihren Kopf das nächste mal vorgehen wird, was für Bilder wird sie haben und die Kinder sind mit der kranken Mutter alleine zu Hause.
noch mal Amisulprid
178 Mittwoch, den 11. März 2015 um 16:19 Uhr
Redaktion Navigator-Medizin Schizophrenie II
Hallo Birgit,

wie lange das Medikament eingenommen werden muss, kann nur der behandelnde Arzt in Abstimmung mit Ihnen entscheiden.

Ihre Redaktion
Amisulprid: atypisches Neuroleptikum
177 Mittwoch, den 11. März 2015 um 16:04 Uhr
Redaktion Navigator-Medizin Schizophrenie
Hallo Birgit,

Amisulprid gilt als atypisches Neuroleptikum. Das bedeutet, es wirkt auf etwas andere Weise als klassische Neuroleptika. Im weitesten Sinne kann man sagen, nicht ganz so stark, dafür gezielter und nicht so viele Nebenwirkungen wie unter den klassischen Neuroleptika.
Es gibt dazu auch Fragen auf dieser Seite.

Viele Grüße
Ihre Redaktion
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