Kommentare (776)
Sohn mit paranoider Schizophrenie
376 Mittwoch, den 08. März 2017 um 14:44 Uhr
Elke Fritschler
Mein Sohn ist seit vielen Jahren an paranoider Schizophrenie erkrankt. Hat auch einige Jahre Medis genommen, dann aber selbst abgesetzt, nach einiger Zeit in der Psychiatrie gelandet wegen Selbstmord gefährdet, hatte es selbst erkannt. Dann wieder ein paar Jahre Depotspritze. Seit nunmehr 2 Jahren auch diese nicht mehr.
Er kam bis vor einem 3/4 Jahr einigermaßen zurecht, hatte auch eine Wohnung. Durch seine Wahnvorstellungen hat er sich nicht mehr gewaschen, lebte nur von trockenem Brot und löslichem Kaffee und raucht. Da könnt ihr euch sicher vorstellen, daß er sich dadurch ausgegrenzt hat. Auf Gespräche darüber reagiert er sehr böse.
Momentan ist er obdachlos und kam auf die Idee sich in Berlin ein Leben aufzubauen. Das ging natürlich in die Hose. Wir wissen nicht, wie wir uns verhalten sollen. Er möchte zurückkommen, aber da mein Mann nicht der Vater ist, gibt es hier große Schwierigkeiten. Ich würde ihn schon für kurze Zeit aufnehmen und helfen wieder auf die Beine zukommen. Ich weiß aber nicht wie. Medizinische Hilfe lehnt er grundsätzlich ab. Wie nun weiter???
Sehr geehrte Frau Dr. Hofmann
375 Montag, den 27. Februar 2017 um 09:34 Uhr
Maria Gruber
Mein Sohn ist schon seit Monaten psychotisch und alle Maßnahmen, ihn zur Medikamenteneinnahme zu veranlassen, sind vergeblich. Im Hinblick auf Ihren Artikel möchte ich darauf hinweisen, dass Theorie und Praxis weit auseinanderklaffen.
Maria Gruber
Schizophrenie
374 Samstag, den 25. Februar 2017 um 20:55 Uhr
Marco
Aus Mangel an Alternativen ist eine Behandlung mit Neuroleptika unabdinglich. Was nicht heißt, dass es auch andere Faktoren gibt, die die Prognose verbessern.
Sport, Verzicht auf Drogen, stabile soziale Kontakte können dabei helfen. Dass Schizophrene nicht merken, dass etwas nicht mit ihnen stimmt, kann ich aus eigener Erfahrung widerlegen. Bereits bei den prodromalen Symptomen ab ca. 13, mit 15 habe ich mir Hilfe geholt. Mein Fehler war das eigenmächtige Absetzen der Medikamente und Drogenkonsum. Wie Einstein bemerkte, die menschliche Dummheit sei unendlich, aber meine um ein zehnfaches höher. Shit happens.
Schizophrenie
373 Freitag, den 24. Februar 2017 um 14:02 Uhr
Petra
Ich bin Mutter eines Sohnes (29), der an einer Paranoiden Schizophrenie erkrankt ist. Die Diagnose wurde vor ca. 10 Jahren festgestellt und seit dem erlebe ich viele Up and Downs mit ihm. Es ist manchmal sehr schwierig und fast nicht mehr auszuhalten, mit dieser schweren Erkrankung umzugehen, und ich würde alles dafür tun, dass er ein gutes und ruhiges Leben führen könnte. Allerdings setzt er immer wieder die Medikamente ab, wenn er meint, es geht ihm nun (vermeintlich) besser, und dann folgt bald darauf die nächste Psychose und er muss wieder in die Klinik.
Es ist für ihn und auch für uns Eltern wichtig, nicht aufzugeben, und immer wieder nach neuen Wegen zu suchen. Momentan sind wir wieder näher an den Glauben (nicht die Intuition selbst) gekommen, der uns vielleicht mehr Kraft geben kann. Das tut meinen Sohn auch gut, vereint mit viel Liebe, Verständnis und Zuwendung, jedoch auch manchmal mit klaren Worten, wenn etwas wieder aus dem Ruder läuft.
Um die immer wieder entstehenden Konflikte besser in die "Neutralität" und in den Griff zu bringen, bin ich nun daran, dass ihm ein Betreuer für verschiedene Angelegenheiten, wie Gespräche, Medikamenteneinnahme, Schrift- und Geldverkehr und Behördengänge an der Seite steht, und der ihn mit Klarheit unterstützt. Meine Aufgabe als Mutter bleibt nach wie vor bestehen, da ich für ihn immer da bin und ein offenes Ohr habe und unser Vertrauensverhältnis weiter durch Abgabe von "konfliktträchtigen Themen" eher bestehen bleibt, die ansonsten sehr viel Energie verbrauchen, die ich einfach nicht mehr nach all dieser sehr anstrengenden Zeit so zur Verfügung habe.
Sollte es meinem Sohn wieder besser gehen und er stabil werden und auch bleiben, gibt es die Möglichkeit, die Betreuung vorzeitig wieder aufzuheben, um ihm ein weitgehend selbstständiges Leben zu ermöglichen.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Schizophrenie
372 Dienstag, den 21. Februar 2017 um 09:50 Uhr
Jenny Henseleit
Ich bin stationär in die Geschlossene gekommen da, jemand zu mir nach 13 Jahren Kontakt aufgenommen hat und wir Telefonnummern ausgetauscht haben, und ich hoffe, dass es mit den Stimmen hören irgendwann mal weg geht, weil mir das ziemlich auf die Nerven geht und derjenige mich der Zeit in Ruhe lässt.
Katarzyna
371 Montag, den 13. Februar 2017 um 22:39 Uhr
Mimi
Hallo, ich bin eine Mutter, die einen kranken Sohn hat. Es ist nicht leicht, der Weg ist verdammt schwer, schwer als Mutter zuzusehen, wie dein Kind hilflos ist. Du brauchst Geduld. Gib deinen Sohn niemals auf, egal was er tut, sagt. Seit 8 Jahren mache ich das mit und sage jedesmal, ich bin am Ende meiner Kräfte, doch dann raffe ich mich wieder auf. Wenn man meint, es geht voran, ihm gehts besser, dann kommt ein Rückschlag.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Wir Angehörigen wissen nicht mehr weiter
370 Mittwoch, den 08. Februar 2017 um 22:29 Uhr
Susanne
Unsere Mutter ist 77 Jahre alt und seit etwa 40 Jahren an paranoider Schizophrenie erkrankt. Lange Zeit war sie medikamentös ganz gut eingestellt, so dass sie (und wir) ein relativ normales Leben führen konnten. Durch einen Krankenhaus-Aufenthalt, bei dem sie ihre Schizophrenie-Medikamente wohl verheimlicht hat, ging das ganze Drama los. Sie ist in eine eigene Wohnung gezogen, hat unseren Vater verlassen und ihr Zustand wurde immer schlimmer.
Sie kam gegen ihren Willen in stationäre Behandlung. Danach war sie wieder einige Zeit stabil und alles war so weit gut. Aber seit etwa 8 Jahren lässt sie sich nicht mehr behandeln.
Wir haben alles versucht...jetzt ist es so schlimm, dass sie ihr ganzes Geld für neue Schlösser ausgibt. Jeder, aber auch wirklich jeder will ihr was Böses. Uns Kinder (mittlerweile auch schon 50 und mehr) bemuttert sie bis zur Unerträglichkeit. Macht sich unglaubliche Sorgen um uns und ihre Enkel. Aus diesem Grund hat sie schon so viel gemacht, dass wir mit den Nerven am Ende sind. Sie ist 200 km mit dem Taxi gefahren aus einem Grund heraus, den nur sie versteht. Sie ist nachts um 2.00 Uhr auf einem Bahnhof aufgefunden worden, mit Sack und Pack auf einer Straße aufgegriffen worden, hat die Feuerwehr gerufen, war auf der Bank und wollte einen Kredit von 10.000 Euro, steht täglich bei einem ihrer Söhne vor dem Haus mit Taschen voller Lebensmittel. ..ich kann diese Liste beliebig verlängern.
Mittlerweile vertraut sie niemandem mehr, uns Kindern wenigstens ein bisschen. Das ist doch kein Leben mehr für sie. Jeder will ihr was Böses, ihrer Meinung nach, und ihre extreme Bemutterung ist für uns Kinder kaum noch auszuhalten. Und wir wissen nicht mehr weiter. Sie hält sich für gesund, dabei wird es immer schlimmer. Zwischenzeitlich war sie 2 mal in stationärer Behandlung (gegen ihren Willen), aber dort lässt sie sich auch nicht helfen . Wir sind am Ende und fühlen uns hilflos. Immer diese Angst, dass das Telefon geht und wieder etwas vorgefallen ist.
Sie muß unbedingt behandelt werden, aber sie ist nicht aggressiv oder selbstmordgefährdet. Also gibt es keine Möglichkeit ihr zu helfen. Wir müssen zuschauen, wie ihre Krankheit sie zugrunde richtet. Und niemand kann ihr helfen. Es ist schrecklich.
Zum Kommentar der Userin "Selbst Erkrankte"
369 Mittwoch, den 08. Februar 2017 um 14:55 Uhr
Chris B.
Man kann pauschal nicht alles als Unsinn abtun.
Sind Psychotiker oder Schizophrene gefährlich für andere? Nicht mehr oder weniger als Gesunde, sprich sie können es sein oder halt nicht.
Ein erschreckendes Beispiel ist jedoch der Germanwings-Absturz vom 24. März 2015. Der Co-Pilot, der die Maschine abstürzen lies, litt laut Abschlussbericht des Falls unter einem psychotischen Schub, bei ihm wurde 14 vorher eine Psychose erkannt und eine Einweisung in Klinik empfohlen.
Am Steuerknüppel eines Passagierflugzeugs, ICE Zuges etc. sollte ein Psychotiker oder Schizophrener eher nicht alleine sitzen, das kann fatale Folgen haben, da Erkrankte die Tragweite ihre Handlungen nicht mehr erkennen.
Psychopharmaka
368 Dienstag, den 07. Februar 2017 um 19:08 Uhr
salva
Psychopharmaka sind in der Lage, ein Leben zu zerstören und unvorstellbare seelische Schmerzen zu bereiten. Durch Psychosen, die ich nie gehabt hätte und durch den darauffolgenden Psychiatrieaufenthalt ist mein Leben vorbei, ich kann nicht mehr. Meine Tochter und meine Frau hassen mich, dabei war ich ein so guter und lieber Mensch. Ich weiß nicht, wie lange ich noch der Wut standhalten kann und mich am Leben lasse, betet für mich.
Wahn
367 Sonntag, den 05. Februar 2017 um 21:13 Uhr
Friedrich Wilhelm Fratzscher
Nun, meine Mutter ist nun tot und ich glaube, in Ihrem Sinne wäre es auch, über das leidlich schlimme zu berichten. Es führte dazu, dass viele in Ihrem Umfeld einbezogen wurden und zum Opfer wurden. Erst als ich die Betreuung übernahm, übernehmen musste, konnte ich mit Ihr über Ihr Problem vorsichtig reden, da im Raum stand, sie müsste in ein Heim.
Nun, folgendes konnte ich feststellen, Banane und Rökan, ein Ginkgo-Produkt und Vitamine, führten dazu, dass meine Mutter weniger in ihre Wahnwelt flüchtete. Ich habe sie für voll genommen und habe sie am nächsten Tag gefragt, was passiert ist. Es war zum Schluss so, dass sie einsah, was sie tat. Nur sie machte weiter, aber nicht mehr so intensiv. Risperidol half Ihr dann noch mehr, das Ganze zu unterdrücken.
Als die letzten Monate vor uns lagen, erzählte mir meine Mutter aus Ihrer Jugend und ich konnte dies alles nachvollziehen und danach war Schluss mit Wahn und all den Nicklichkeiten, die meinen Vater, meine Schwester und mich Jahrzehnte belastet hatten.
Ich glaube, wenn der Punkt erreicht ist, dass man professionell es nicht auf sich bezieht und einfach die Person für voll nimmt, kann man damit leben. Einfach ist es nicht. Es bedarf viel Kraft. Aber man sollte versuchen, ob Mineralstoffe und Vitaminmangel hier eine Rolle spielen. Eine Situation der Gemeinsamkeit schaffen und aber sofort, wenn man selbst betroffen wird, darauf hinweisen. Jedenfalls, als ich dies konnte, wurde mir gesagt, kann ja mal versuchen. Bist Du aber reif geworden.
Ich wünsche allen die Kraft, mit dem geliebten Menschen gut auszukommen.
Meiner Mutter kann keiner mehr helfen
366 Sonntag, den 22. Januar 2017 um 11:42 Uhr
Das vierte Kind
Ich liebe meine Mutter. Vor 9 Jahren fing es an. Bei ihrem Bruder war es genauso. Mit 70 Jahren begann ihr unbeschwertes Nachkriegsleben sich zu verändern. Ihre böse direkte Nachbarin hat es ausgelöst. Medikamente über die Jahre führten dazu, dass sie so apathisch wurde, dass sie am Leben nicht mehr teilhaben konnte. Dabei stellte sich heraus, dass ihre eine verbliebene Niere zusätzlich Krebs hat und mit der altersbedingten Medikamentenzusammensetzung mit den Mitteln des Neurologen nicht mehr möglich sind. Sie nimmt seit 4 Jahren nur noch ihre täglichen Chemotherapie-Tabletten. Was anderes ist nicht möglich.
Sie glaubt, die Nachbarin beobachtet sie durch die Wände und eine Gruppe von Menschen zieht Tag und Nacht über sie her, was nur sie hört. Ansonsten schalten sie die Geräte ab, wenn das Telefon klingelt oder einer von uns kommt. Sie schicken Lichter durch ihr Haus und gehen, sobald sie nicht da ist, bei ihr spazieren. Sie wollen sie wohl wegschaffen, aussetzen, enteignen, Papiere fälschen...und was schlimm anzuhören ist, sie mit schärfen vergasen, berieseln und somit vergiften.
Zudem musste sie in der Zeit den Verlust ihres Mannes und ihres ältesten Sohnes beklagen. Jeweils mit einem Jahr schwerer Krankheit vor dem Tod.
Wir begegnen ihr mit viel Liebe. Hören uns jeden Tag die gleichen absurden Dinge an und versuchen sie mit schönen positiven Dingen auf andere Gedanken zu bringen. Wir drei verbleibenden Kinder sprechen uns ab. Da sie manchmal haarsträubende Dinge erzählt, die auf Dauer dazu führen würden, dass wir uns nach und nach hassen würden.
Wenn man sich bewusst macht, dass ein geliebter Mensch tagtäglich an panischer Angst leidet, weil der Kopf einem unmögliche Dinge erzählt, dann weiß man, dass jedes Telefonat, jede Minute, die man es lindert, ein guter glücklicher Moment ist. Auch wenn sie es runterspielt.
Ab und zu sollte man sich wenn möglich etwas Abstand suchen. Man kann nicht immer der geduldige verständnisvolle Angehörige oder Freund sein. Mir hilft, dass ich mir bewusst dafür Zeit einplane, um mit ihr zu telefonieren oder vorbei zu fahren und es dann aber auch darauf beruhen lasse.
Wir fördern soziale Kontakte. Schützen sie vor Unverständnis in ihrer Umgebung, in dem wir über ihren, ihr nicht bewussten Zustand, heimlich informieren. Vielleicht hilft es dem einem oder anderen. Leicht ist es nie. Aber wer hat schon behauptet, das Leben wäre leicht.
Man kann wieder ein ganz normales Leben führen.
365 Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 08:53 Uhr
anonüm
Man kann wieder ein ganz normales Leben führen, wenn man nach der Erkrankung den Willen hat, wieder in die Gesellschaft zurück zu kehren. Man muss das Arzneimittel nur immer nehmen und an sich arbeiten. Fahre Auto, habe eine eigene Firma. Habe seit 12 Jahren keinen Schub mehr und stehe voll im Leben.
Übergewicht durch Neuroleptika
364 Mittwoch, den 11. Januar 2017 um 22:59 Uhr
sonja
Ich nehme seit dreißig Jahren Neuroleptika, davon zwanzig Jahre Leponex, das mir gut hilft, habe aber über achtzig Kilogramm zugenommen. Nun habe ich Atemnot und eine fortschreitende Wirbelsäulenverkrümmung, Buckel am oberen Rücken, den ich auch auf das Übergewicht schiebe, bewege mich fast nicht mehr, ein Teufelskreis, Übergewicht macht träge, Trägheit hindert mich am Sport, dadurch werde ich wieder dicker.
Man hätte mir sagen müssen, als ich anfing mit den Medikamenten, dass ich trotz allem unbedingt Sport machen muss. Es scheint mir nun zu spät für mich, damit anzufangen, habe Todesängste, wenn mein Herz anfängt zu stolpern, durch die Verkrümmung der Wirbelsäule entstand eine Trichterbrust bei mir, das heißt, das Brustbein drückt mein Herz zusammen und die Lunge, mit Folge Atemnot. Das gesunde Herz rebelliert gegen die Enge in meiner Brust durch Stolpern, habe dann Angst zu sterben, alles eine Folge der vielen Neuroleptika, die ich nehmen musste, und zu wenig Bewegung. Natürlich sind nicht die Medikamente alleine schuld daran.
Bei Einnahmebeginn wog ich achtunddreißig Kilo, also Magersucht, nach dreißig Jahren am Stück nun hundertundzwölf Kilo, nachdem ich abgespeckt habe, neun Kilo, also bitte alle, die solche Medikamente brauchen: Sport!
Psychose
363 Dienstag, den 10. Januar 2017 um 12:06 Uhr
mp85
Hallo zusammen. Ich bin m 31 Jahre alt und gelte seit 2005 als psychisch krank - Diagnose "paranoide Schizophrenie". Seit fast 4 Monaten bin ich jetzt schon medikamentenfrei und fühle mich wesentlich besser als mit Medikamenten. Ich weiß, dass 4 Monate nicht viel ist, aber ich bin sehr sehr sehr optimistisch, dass es ausgeheilt ist. Die letzte akute Phase ist auch schon gut 5 Jahre her.
Als ursprünglichen Auslöser meiner Erkrankung könnte man Depressionen kombiniert mit exzessivem Alkoholkonsum ansehen. Da ich auch seit 5 Jahren keinen Tropfen mehr angerührt habe - ganz ohne Entzug oder so - und dies auch beizubehalten gedenke, vermute ich über das Schlimmste hinweg zu sein. Man kann natürlich niemals nie sagen, aber ich bin sehr zuversichtlich. Die Sache mit dem Stigma, das die Gesellschaft einem wegen der Erkrankung verpasst, ist meines Erachtens das Schlimmste an der ganzen Sache ...und auch der letzte miese Rest, der davon noch an mir haftet.
Trotzdem wünsche ich allen Betroffenen an dieser Stelle alles alles Gute! Bleibt stark, lasst euch nicht unterkriegen und macht das Bestmögliche aus Eurer Situation. Man kann es schaffen...
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Hilfe,
362 Sonntag, den 08. Januar 2017 um 17:48 Uhr
katarzyna
Hallo zusammen, kann mir bitte jemand schreiben, am besten eine Mutter, die das gleiche Schicksal wie ich hat. Mein einziger Sohn ist krank, Schizophrenie. Bitte kann mir jemand helfen, ich bin ganz allein mit diesem Thema, danke
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Schizophrenie
361 Samstag, den 07. Januar 2017 um 13:50 Uhr
hanniiiii
ja, das stimmt
Paranoide Pernsönlichkeitsstörung
360 Mittwoch, den 04. Januar 2017 um 06:15 Uhr
Guenther Ollenschlaeger
Meine Bekannte ist paranoid, will aber nicht zum Arzt. Was kann ich tun?
Neuroleptika - Parkinsonoid
359 Dienstag, den 03. Januar 2017 um 13:08 Uhr
Diskutant
Die Verschreibung von Medikamenten mit derart verheerenden Nebenwirkungen muß unbedingt besser kontrolliert werden.
Häufig ist bei psychischen Problemen eher eine soziale als eine medikamentöse Therapie angeraten.
Es gilt abzuwägen ob es nicht besser ist den Ausbruch einer Psychose zu riskieren, als sich der Gefahr ein Pflegefall zu werden auszusetzen.
Es wird viel zu wenig über Neuroleptika aufgeklärt. Skandal!
Schizophrenie
358 Donnerstag, den 29. Dezember 2016 um 18:07 Uhr
silke
Ganze Family kaputt,Vater hat Schizophrenie
Wird Schizophrenie vererbt?
357 Sonntag, den 25. Dezember 2016 um 15:04 Uhr
Sigrid Lenk
Ja, aber ich möchte wissen, warum es keine Heilung gibt und diese Erkrankungen seit dem Mittelalter nicht behandelbar sind. Der Pharma-Industrie laufen für die Forschung die Finanzen ins Endlose. Momentan sind die Kranken unheilbar. Jedes Krebsleiden ist dagegen in Abwägung ein Geschenk.
Gammawellen
356 Samstag, den 24. Dezember 2016 um 00:31 Uhr
Das ist nicht relevant
Wenn man tief einatmet (so etwa 75%) und dann ausatmet (zweimal). Beim Einatmen die Augenbrauen leicht hochzieht und beim Ausatmen die Augenbrauen runterzieht und gleichzeitig verengt (beim zweiten Mal stärker). Durch das Verengen der Augenbrauen sollte das Bild, das man durch die Augenbrauen wahrnimmt, leicht unscharf werden. Durch das Wiederholen dieser Praktik erzwingt man eine Fokussierung. Man wird ernster.
Das können Patienten, die an einer hebephrenen Schizophrenie leiden, während ihrer läppisch-heiteren Phase durchführen. Es werden dadurch vermehrt Gammawellen produziert. Außerdem sollte, wenn man dieses Vorgehen richtig befolgt, neben dem unscharf Werden des Gesehenen, sich beim Ausatmen auch die Sicht schrittweise verdunkeln, also wie ein Dimmer, mit dem man das Licht in einem Raum regeln kann. Das, was ich hier beschrieben habe, kann man nicht so leicht verwirklichen, wenn man sich schon in einer normalen, fokussierten Stimmung befindet. Der Effekt wäre nicht so groß. Das sind meine Gedanken.
schuldfähig
355 Montag, den 19. Dezember 2016 um 01:53 Uhr
cortex
meistens ist es umgekehrt, dass mehr Schizos von ihren Mitmenschen gequält werden, weil sie sich unter den Nebenwirkungen nicht mehr wehren können.
Erinnerung an die Krankheit
354 Montag, den 19. Dezember 2016 um 01:23 Uhr
schwachsinn
die Nebenwirkungen des Medikaments erinnern mich regelmäßig daran, was ich habe und wo ich stehe.
Nebenwirkungen
353 Montag, den 19. Dezember 2016 um 01:13 Uhr
cortex
Ich bin 2 Jahre lang nur mit Höchstdosen behandelt worden. Inzwischen glaube ich niemanden mehr irgendwas in Bezug auf die Nebenwirkungen der Medikamente. Wäre ich gestorben, wäre es immer noch besser gewesen als 2 Jahre wie ein Zombie herumzulaufen und mich zum Gespött zu machen. Ich habe wegen den meds meinen Job und auch sonst alles verloren.
chronisch
352 Montag, den 19. Dezember 2016 um 01:08 Uhr
cortex
Aber sicherlich, nachdem die Patienten erst einmal genug Medikamente genommen haben, kommt es sicher wieder und wird chronisch.
hirnstrukurelle Veränderungen
351 Montag, den 19. Dezember 2016 um 01:00 Uhr
cortex
Die Schizophrenie lässt dich nicht mehr schlafen, du wirst herumirren, als ob du besoffen wärst. Die Medikamente machen dich körperlich abhängig, die d2 htt5 Rezeptordichte wird verändert, es sterben Nervenzellen ab und die verbliebenen sollen nach dem Absetzen nun das leisten, was die anderen schon vorher nicht gut genug konnten. Die Medikamente sind echt das letzte und die, die sie verschreiben, haben wohl keinen Eid geleistet, denn sie zerstören Leben anstatt sie zu schützen.
Macht eine Schizophrenie dumm? , Redaktion Medizin
Dyskinesien
350 Sonntag, den 11. Dezember 2016 um 10:31 Uhr
sabine weber
Habe durch Neuroleptikum Dyskinesien im Gesicht, Zunge, Hals und Kiefer und Mund bekommen. Es ist schrecklich, musste den ganzen Tag ohne meinen Willen Mund aufreißen. Nahm vorher das Neuroleptikum Dipiperon, Dosierung gar nicht hoch. Mein Arzt sagte, nehmen Sie nur die, sind gut. Nach ein paar Jahren fing es plötzlich an. Ich musste Dipiperon sofort absetzen. Ich hatte über Monate lang heftige Entzugserscheinungen. Kein Antidepressivum half mehr, war selbstmordgefährdet. Darum bekam ich Tavor. Die Dyskinesien heilten, 3 Jahre danach wurde es besser. Sprechen kann ich jetzt wieder normal, beim Essen habe ich noch Probleme. Das Problem ist nur jetzt, dass das Tavor nicht mehr so gut hilft. Gefahr, wieder neue Dyskinesien zu bekommen. Mein Magen ist auch schon kaputt, kann seit 8 Monaten nichts mehr essen, nur Kartoffeln, also sehr vorsichtig sein mit den ganzen Psychopharmaka.
Was sind Dyskinesien? , Redaktion Medizin
Cousin / Schizophrenie ?
349 Dienstag, den 06. Dezember 2016 um 14:22 Uhr
Ivo
Liebes Forum,
ich schreibe Euch, da wir uns sehr um meinen Cousin sorgen. Er ist derzeit nicht in Behandlung und war auch noch nie in Behandlung, hat aber selbst schon geäußert, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Anbei eine kurze Zusammenfassung:
- Alter 31 Jahre
- Cannabiskonsum seit der Jugend / Eltern getrennt seit dem Vorschulalter
- Schulabbruch 12. Klasse
- Keine Ausbildung, mehrere Jahre nichts gemacht, dann 1 Jahr halbtags gearbeitet, seit 1,5 Jahren arbeitslos, macht jetzt nichts mehr
(fast) keine Freunde, seine Freundin hat ihn vor 1 Jahr verlassen, hat große Probleme mit Lärm (Nachbarin ist immer viel zu laut, er entwickelt sofort einen Hass) (von Halluzinationen usw. wissen wir nichts, Wahnideen sind bislang auch nicht aufgefallen), manchmal depressive Episoden, oft unruhig mit Übergang zu aggressivem Auftreten.

Ich weiß, dass Ferndiagnosen schwierig zu stellen sind. Ich würde mich trotzdem über Eure Meinung freuen.
Wir sagen seiner Mutter seit 10 Jahren, dass sie Ihn dringend konfrontieren muss, damit sich was ändert. Er zieht ihr das Geld aus der Tasche, lässt sich alles bezahlen und denkt nicht dran zu arbeiten bzw. schafft es einfach nicht zu arbeiten. Wir wissen es nicht. Wie kann man diesen Teufelskreis durchbrechen? Wir wissen auch nicht, wie wir uns verhalten sollen. Bislang war es immer so dass seine Ausraster, sein Verhalten weggelächelt wurden. Die Situation hat sich jedoch erheblich verschlimmert, weshalb ich bei Euch Hilfe suche.

Vielen herzlichen Dank!
Euer Ivo
Panik
348 Montag, den 05. Dezember 2016 um 20:35 Uhr
Claudi
Hallo Crissi, probiere doch mal EFT aus, gibt es bei Youtube Videos
Nebenwirkungen
347 Montag, den 05. Dezember 2016 um 16:57 Uhr
...
Kann man ihrem Sohn keine wirksame Label-off-Therapie anbieten, die nebenwirkungsarm ist? Mit den atypischen und den typischen Neuroleptika wollte ich mich auch nicht behandeln lassen. Niemand macht sich zum Krüppel, um ins Bild zu passen.
Panik
346 Montag, den 05. Dezember 2016 um 14:05 Uhr
Chrissi
Ich selber leide unter den Zwangsvorstellungen, dass meine Nachbarn mir die Post stehlen und lesen. Ich verlasse deshalb nicht mehr das Haus. Ich kann weder in den Urlaub fahren, weil ich meine Wohnung nicht verlassen will, weil dann eingebrochen werden würde.
Ich überlebe, aber es ist der reinste Horror!
Schizophrenie Selbsthilfegruppe
345 Montag, den 05. Dezember 2016 um 09:55 Uhr
pogopeter
ich bin an Schizophrenie erkrankt und suche im Raum Düsseldorf, Hilden, Langenfeld eine Gesprächsgruppe. Email an Meinhardklothuuuu@web.de
Resozialisierung
344 Freitag, den 02. Dezember 2016 um 00:08 Uhr
...
- leben in fester Beziehung = Motivation sich zusamenzureißen
- viel Kontakt zu anderen ist nicht möglich wegen den Medikamenten und dem Stigma
- hoher Bildungsstand eher auch nicht, weil man weiß, dass es nicht heilbar ist
- unauffällige Persönlichkeit macht ja keinen Ärger
- früher Behandlungsbeginn hat mir nicht geholfen
- medikamentöse Behandlung, ich glaube eher, die wollten mich fertig machen aus Angst, ich würde Körperverletzung begehen, nun ist es Unterlassung und die Unmöglichkeit, es bei mir von ihr behandeln zu lassen
- das passt eher ins Bild, wie ein Mensch sein soll, nicht wie er sein will....
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
sturktuelle Veränderungen der Gehirnstrukur
343 Sonntag, den 27. November 2016 um 06:39 Uhr
körperlich abhängig
Die Antipsychotika blockieren bestimme Botenstoffe im Axon, sodass der Reiz abgeschwächt oder gar nicht mehr bei den Dentriden ankommt, die Nervenzellen sterben ab. Diese Medikamente verursachen eine Veränderung der Hirnstruktur von grauen Neuronen zu weißen Gliazellen (Versorger) hin.
Wenn der Organismus Nervenzellen abbaut durch das Medikament und angenommen wird, dass etwas fehlt, kommt eine Überversorgung zustande. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Medikamente Hirnschäden verursachen und die Krankheit chronifizieren. Auf Kosten der Erkrankten, damit sie resozialisiert sind, ich bin absolut nicht mehr gewillt, einem Psychiater zu vertrauen.
Machen Neuroleptika abhängig? , Redaktion Medizin
Arbeit ist oft nicht leicht
342 Dienstag, den 22. November 2016 um 15:40 Uhr
MAC
Die meisten Schizos, die ich kenne, arbeiten auf dem 2. Arbeitsmarkt. Mit jedem weiteren Schub wird man immer schwächer. Arbeit ist nur im Rahmen möglich, der keinen Schub provoziert.
Ein Gesunder schafft heute kaum noch die Anforderung im normalen Beruf, wie soll dann ein Schizo damit mithalten.
Einnahme von Benperidol
341 Montag, den 21. November 2016 um 19:25 Uhr
Kathi kullmann
Ich habe 2 Jahre lang Benperidol eingenommen 4 mal 2mg. Durch die starken Nebenwirkungen musste ich zusätzlich Akineton einnehmen. Das Medikament ist zwar gut wirksam bei psychotischen Symptomen, aber aufgrund der enormen Nebenwirkungen nicht zu empfehlen. Ich konnte nicht mehr still sitzen, habe immer auf der Stelle getrippelt, meine Hände waren immer verkrampft und ich habe gezittert.
Als ich das Medikament abgesetzt habe unter ärztlicher Kontrolle, hatte ich monatelang einen Tremor, wo mir gesagt wurde, dass es sein kann, dass er nicht mehr weg geht. Nun ist aber Zeit vergangen und ich bin ihn los. Ohne das Medikament bin ich lockerer am ganzen Körper und ich bin agiler. Auch meine Monatsblutung ist wieder da. Die hatte ich nämlich auch nicht mehr.
da sein
340 Mittwoch, den 16. November 2016 um 22:19 Uhr
Siri81
Ich habe zu helfen versucht. War da. Es kommt mir vor, als sei diese Erkrankung bei sensiblen und intelligenten Menschen und quält sie. Selbstmord ist so ein weites Feld. Welcher Teil wollte das? In welchem Moment? Egal. Unabänderbar jetzt. Zu stolz gewesen vielleicht. Zu naiv. Alleine schaffen? Zu zweit ist vieles einfacher. Einfach sein dürfen wie man ist. Freundachaft vielleicht.
Weil ich es bei meinem Bruder erlebt habe, möchte ich einem anderen als Ansprechpartner dienen. Ich bin da. Und stark genug für deine Wahrheit. Wenn du möchtest melde dich. Whatsup 0176 22345020 und ja, die Welt und Arbeitswelt ist größtenteils wirklich mies. Vielleicht weil man die Erkrankung nicht auf den ersten Blick erkennen kann.
Schizophrenie Langzeittherapie
339 Sonntag, den 13. November 2016 um 20:52 Uhr
Frank
Hallo,
ich nehme jetzt seit 21 Jahren Neuroleptika. Sie sind mittlerweile so gut, dass man mir im normalen Umgang die Schizophrenie nicht anmerkt. Dies ist auch ein Risiko, denn man kommt leicht auf den Gedanken, man wäre gar nicht krank. So kam es vor 6 Jahren auch zu einem Rezidiv, durch nicht mehr vorhandene Krankheitseinsicht. Mit der Wiedereinnahme der Neuroleptika bin ich wieder stabil. Das Rezidiv hatte in meinem Leben aber weitreichende Konsequenzen. Ich habe meinen Job verloren und die Tatsache, dass jetzt jeder von meiner Krankheit weiß, ich lebe in einer Kleinstadt, führt dazu, dass ich keinen neuen Job mehr finde. Ich bin mittlerweile verrentet.
An Anett
338 Samstag, den 29. Oktober 2016 um 22:32 Uhr
Jean
Das tönt nicht nach Wahnvorstellungen, sondern Schlafparalyse, die du bewusst erlebt hast. Kenne ich auch seit kurzem. Vor allem wenn es in Verbindung mit dem Schlaf, wie du schreibst, auftritt ...erklärt dann auch den kurzen Zeitraum, der einem ewig vorkommt. Was du tun kannst, informiere dich im Internet. Ist keine Krankheit und gibt Tipps wie Atmung, um das ganze schneller zu beenden und dem Körper dadurch klar zu machen, dass du wach bist. Darum kannst du auch nicht antworten und bist wie still gelegt.
Keine Sorge. Lg
Melperon Überdosierung meiner Mutter
337 Freitag, den 21. Oktober 2016 um 20:51 Uhr
Gabriele Hartmann
Meine Mutter ist 90 Jahre alt, bekommt Melperon in hoher Dosis, dass ihr die Zunge raushängt. Das Bremervörder Altersheim Bremerstr. schiebt die Schuld auf den Arzt, ein Dr.Oblaten-Rothmann! Was sind das nur für Menschen, nur um gut zu leben, bringen sie die alten Leute um! Unfassbar!!!!
Entstehung
336 Donnerstag, den 20. Oktober 2016 um 18:28 Uhr
der lenz
THC und die körpereigenen Endocannabinoide benutzen dieselbe Andockstelle, den cb2 Rezeptor. THC hat eine längere Halbwertszeit als cbs. 8 Stunden gegen eine halbe Stunde, wenn jemand dauerhaft bekifft ist, kommt es, dass das THC nicht mehr gut genug abgebaut wird. Durch die dauerhafte Stimulation wird aber auch mehr Histamin ausgeschüttet, was dem zeigt, dass er eine Entzündung hat, die Fresszellen im Gehirn die Mikroglia kappen deswegen mehr Nervenverbindungen als nötig, so kommt es zu einer Reifestörung der Nervenzellen.
Schizophrenie
335 Mittwoch, den 19. Oktober 2016 um 17:46 Uhr
Christoph
Ich hoffe, dass so etwas möglich ist. Ich hatte eine schwere Geburt, war schon immer verhaltensauffällig, habe Epilepsie und ich hatte, das erste Mal mit Anfang 19 eine lebenszerstörende Psychose, ausgelöst durch Cannabis.
Ich bin sozial inkompetent, habe seit Jahren schnell wechselnde Freundschaften, mein Leben wurde mir vorgegeben, ich weiß nicht wer ich bin. Ich kann mich selbst nicht beurteilen, aber ich wurde schon immer wie ein Behinderter behandelt, es ist unwahrscheinlich erniedrigend, von allen so behandelt zu werden, wenn man selbst nicht bemerkt, was einem angetan wird, man denkt immer alle sind einem wohlgesonnen. Ich habe keine richtigen Freundschaften und die schizophrenen Episoden machen mir das Leben zur Hölle. Ich bekomme nichts auf die Reihe, kann nicht eigenständig denken.
Mein einziger Wunsch ist es normal leben zu können, eine Freundin zu haben, eine Familie zu gründen. Aber ich habe nichts, keine Erfahrungen, keine Bindungen, nichts. Ich habe meine Schulbildung, aber ich komme nicht voran.
Ich war heute das erste Mal nach 3 Jahren beim Psychologen.
Meine Mutter manipuliert mich oft und enthält mir die Wahrheit vor, zeigt mir, dass ich auch noch Gutes bewirken könnte, leben kann. Aber ich kann mich seit 1 Jahr zu nichts aufraffen. Ich hatte ein Mädchen kennengelernt, die mich wie so viele Frauen abgewiesen hat. Ich wusste gar nicht, wie ich mich ihr annähern konnte, ich habe so etwas ja nie gemacht, die anschließende schizophrene Episode hat mein Hirn wieder mal zermatscht.
Ich kann ehrlich gesagt nicht mehr. Die Psychologin hat mir gesagt, es könne Schizophrenie sein, so wie ich es schildere. Es ist so erniedrigend, so leben zu müssen. Schlimmer ist es belogen zu werden, man sei normal. Ich wurde immer wieder von Frauen abgewiesen. Ich muss wohl langsam einfach akzeptieren, dass ich behindert bin und das etwas mit mir nicht stimmt. Ich hoffe auf Heilung, mein Leben dreht sich nur noch um Krankheit und Negativität, ich kann nicht mehr..
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Hilfe kommt selten schnell
334 Dienstag, den 11. Oktober 2016 um 19:44 Uhr
Stina
Resignation tut sich auf, wenn schnelle Hilfe in Akutsituationen gebraucht wird....
damit das Kind auch die Schule schafft
333 Montag, den 10. Oktober 2016 um 01:10 Uhr
retalin ist auch amphetamin
ich hatte jemanden kennengelernt, dessen Etern nur sein bestes wollten, sie waren dann immer bei ihm und haben sich gegenseitg angeschrien in seinem Kopf
Wie beginnt eine Schizophrenie? , Redaktion Medizin
Überdosis
332 Montag, den 10. Oktober 2016 um 01:00 Uhr
kenn ich
Wie, Sie haben Pharmakodepression? Das sind inhaltliche Denkstörungen, ich gebe ihnen Haldol, altes Hausmittel... Frechheit, egal was man sagt, es ist krankhaft und mit einer Krankheit kann man ja nicht reden .. zuletzt waren sie so frech, dass sie auf den Arztbrief falsche Dosen geschrieben haben. War gottseidank nochmal in der Apotheke, habe mir beglaubigten Ausdruck geben lassen, spiele mit dem Gedanken, diese Lügnerin anzuzeigen
Kinderbasteln
331 Montag, den 10. Oktober 2016 um 00:45 Uhr
herablassend
neben jedem Friedhof gibt es auch einen Floristen, der einen Kranz für Beerdigungen steckt, ich habe schon Leute gesehen, die vorher Ingenieure waren und durch Ergotherapie beim Aufwickeln von Papier ihr Selbstwertgefühl endgültig zerstören durften
Fehlbehandlung
330 Montag, den 10. Oktober 2016 um 00:40 Uhr
jaja
Ich habe bereits eine Frau gesehen, bei der eine Elektrode falsch angesetzt wurde. Fazit: Motorcortex kaputt, da Kinnlade unten, sieht aus wie ein Zombie, wurde wie ein dummes Kind behandelt. Was war das für mich ein Spaß, die Ärtzin zusammenzustauchen, "hat ihre stelle gewechselt", gut so
Schizophrener Partner
329 Freitag, den 30. September 2016 um 05:09 Uhr
Rosamunde
Hier wird oft gefragt - was tun, wenn sich Schub ankündigt. Ich wusste nicht, dass mein Partner schizophren ist und bereits eine Psychose hinter sich hatte. Er nahm nie Medikamente, so konnte ich auch Verhaltensanomalien nicht richtig einordnen und wurde von seiner paranoiden Psychose quasi überrollt.
Nach einer schlaflosen Nacht habe ich mir Rat im Internet geholt, die Familie befragt, den damals behandelnden Arzt ausfindig gemacht und Termin vereinbart. Nebenbei auch ev. Hausbesuch besprochen, wenn sich Partner weigern sollte mit mir zum Arzt zu gehen, da er nach seiner Ansicht völlig gesund war.
Nachdem er alle 5 Min. seine Meinung änderte gelang es mir doch ihn zum Arzt zu bringen und ihn einer Therapie mit Zyprexa zuzuführen. Er sprach gut an und nach etwa 2 Wochen war das Gröbste überstanden. Es stellte sich auch heraus, dass er einen Großteil seiner Ersparnisse in seiner Psychose an gemeinnützige Vereine gespendet hatte. Mit ärztlichen Gutachten und entsprechenden Briefen gelang es mir ihm das Geld zurückzuholen.
Mein Partner hatte seinen ersten Schub erst mit etwa 54 Jahren und sein Arzt sieht Stress und seine fast Taubheit als Auslöser. Wie dem auch sei, ich werde ihm helfen und auf Verhaltensveränderungen achten. Er geht in regelmäßigen Intervallen zur Kontrolle und ich habe Email-Kontakt zum Arzt und so passen wir auch zwischendurch die Therapie an.
Ein Leben mit einem kranken Partner ist nicht einfach, aber man kann sich Hilfe in Selbsthilfegruppen holen. Wichtig ist vielleicht auch, dass mein Partner weiß, er kann sich 100% auf mich verlassen und ich würde nie etwas gegen seine Interessen tun.
Falsche Richtung
328 Freitag, den 16. September 2016 um 18:23 Uhr
Marie
Natürlich sind Schizos gefährlicher als normale Menschen, fragt mal Herrn Schäuble, John Lennon kann man ja leider nicht mehr fragen. Statistiken im Vergleich zu gesunden Menschen greifen nicht, da Schizophrene das absolut unberechenbar und ohne Grund tun. Man sollte sie solange in geschlossenen Einrichtungen behandeln, bis sie GEHEILT sind. Die wenigen Fälle, die nicht heilbar sind, müssen dann sicher und ihren Bedürfnissen gerecht behandelt werden. Das einzige, das so eine "Aufklärung" bringt, ist ein Verlust an Glaubwürdigkeit. Auch Vergleiche mit Depressiven oder Ptbslern schaden nur.
Mein schizophrener Nachbar hat meinem Vormieter schon die Türe eingetreten, bei mir hat er es auch versucht und mich bedroht, da ich aber keine Zeugen hatte, wird nichts gemacht. Wenn die Schizophrenie nicht heilbar ist (das kann man ja nach einer gewissen Zeit sagen), ist es kein Vergleich mehr zu normalen Menschen, die krank sind, es sollte als geistige Behinderung gelten.
thc>cbs
327 Samstag, den 10. September 2016 um 11:21 Uhr
hypothese
Kann es sein, dass das THC das körpereigene cbs verdrängt, da es eine längere Halbwertszeit hat und so der Körper es nicht mehr selber bilden kann? Das würde heißen, dass die Reize nicht mehr richtig verarbeitet werden können und es wie beim Domino von Neuron zu Neuron falsche Signale gibt, also ist es eine Stoffwechselstörung, die weitere Kreisläufe in Gang setzt? Histamin? Könnte man langsam nicht mal die alten Bezeichnungen wie paranoid abschaffen und eher auf die Genetik oder den Auslöser wie Drogen, Stress eingehen, anstatt die Leute mit Neuroleptika vollzupumpen, bis sie Alzheimer haben?
Gefahr!?
326 Sonntag, den 04. September 2016 um 21:48 Uhr
halluzination
Die kommen doch gar nicht erst vor die Tür, wenn sie akut sind, fürchterliche Quälerei, kann ich euch aus Erfahrung sagen
brauche dringend Rat
325 Sonntag, den 04. September 2016 um 20:07 Uhr
sophie
Hallo,
mein Freund leidet nun schon (laut Selbstaussage) seit 6 Jahren an Schizophrenie und ich weiß nicht richtig, wie ich damit umgehen soll. Ich habe ein paar Anfälle selbst miterlebt, wo er "wie ausgewechselt" war und wirres Zeug geredet hat. Es ist auch schon vorgekommen, dass er mich dabei geschlagen hat. Wir beide leiden sehr darunter und ich habe ihm dringend angeraten, mit mir zu einem Arzt zu gehen. Heute kam er weinend an und sagte, seine "inneren Stimmen" würden ihm sagen, er solle mich töten. Ich möchte ihm so gerne helfen. Doch ich habe seit dieser Information ein bisschen Angst.
Psychose
324 Samstag, den 03. September 2016 um 12:32 Uhr
Maria
Ich bin jetzt 26 und habe die Diagnose "paranoide Schizophrenie" und "mittelgradige Depression". Die erste Psychose hatte ich im Oktober 2010. Diese wurde durch Stress und einem großen Streit mit meiner Familie ausgelöst. Ich gebe jedoch weder ihnen, noch mir die Schuld. Denn es ist bekannt, dass man sowohl genetisch als auch durch die Lebensumstände die Krankheit bekommt und Stress im Leben gibt es oft.
Nach meiner ersten Psychose habe ich die Medikamente (Zyprexa VT und Abilify) immer wieder genommen, dann wieder nicht, und somit war das ein schreckliches Auf und Ab- für mich, meine Familie, meine Freunde und meinen Kopf und Körper. Das ging fünf Jahre so. Anfang 2015 wurde es dann sehr schlimm.. ich hörte ganz auf mit den Medis und bekam eine richtig heftige Psychose und bildete mir ein dass ich eine Göttin bin. Ich spazierte dadurch z.B. am Pannenstreifen auf die Autobahn oder fuh mit meinem Fahrrad über rote Ampeln weil ich überzeugt war, dass ich nicht sterben kann. Das war sehr gefährlich. Ich hatte jedoch einen Schutzengel.. anscheinend.
Das schlimmste war jedoch, dass ich Sex mit über 50 Männern während meiner Psychose hatte. Es begann ganz harmlos mit einem und der gab meine Nummer dann weiter.. zu dieser Zeit dachte ich, dass ich als Göttin nun mal alles machen konnte und dass diese Männer meine Freunde waren. Ich habe mich gottseidank weder mit Aids noch mit sonst einer Krankheit angesteckt, aber sie können sich vorstellen, was das mit einem Menschen.. einer jungen Frau macht. Die Männer waren teilweise sehr brutal und wollten nicht wahrhaben, dass ich nicht mehr will, als die Medis wieder anfingen zu wirken. Sie erpressten mich mit Videos, die sie aufgenommen hatten von mir. Doch ich ließ mich nicht erpressen und erzählte meiner Mutter und Schwester davon. Sie waren und sind mir eine große Stütze. Hiermit möchte ich allen Frauen und Männern Mut machen darüber zu reden, was ihnen zugestoßen ist und ich möchte auch klarstellen, dass Dinge, die während einer Psychose geschehen, nicht bewusst gemacht wurden.
Wenn ich heute auf die Straße gehe, habe ich immer Angst, jemandem von diesen Männern zu begegnen, aber ich vertraue auch auf mich, denn das ist das Einzige, an dem ich arbeiten kann - mein Selbstvertrauen. Die Vergangenheit kann ich nun mal nicht mehr ändern.
Jetzt nehme ich die Medis regelmäßig und arbeite in einer Firma, die Menschen mit psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen einstellt. Ich bin sehr froh darüber. Mein Traum wäre es zu studieren, doch ich weiß nicht, was die Zukunft für mich bereit hält und ob ich mit der Zeit belastbarer werde. Ich hoffe es ! :)
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Nachteile bei der Arbeit
323 Donnerstag, den 18. August 2016 um 20:49 Uhr
Bine
Unsere Tochter bekam mit 21 das erste Mal diese Krankheit. Leider hat sie ihre Lehre im öffentlichen Dienst gemacht, als es ausbrach. Nach einem halben Jahr Behandlung im Krankenhaus und Tagesklinik hat sie ihre Lehre unter schweren Bedingungen weiter gemacht und sie auch zum Abschluss gebracht. Danach bekam sie einen befristeten Vertrag. Alle anderen Lehrlinge werden übernommen, aber sie ist mit ihrer Krankheit nicht tragbar Obwohl sie immer fleißig war und kaum gefehlt hat.
Seit 21/2 Jahren ist die Krankheit nicht mehr ausgebrochen, aber sie hat halt einen Stempel auf den Kopf. Und man gibt ihr keine Chance mehr. Sie ist jetzt auch sehr stabil. Wir wollen mit den Ärzten langsam die Tablettendosis reduzieren. Aber ich frage mich, wenn man von Anfang an ausgegrenzt wird, wie soll man dann gesund werden. Eigentlich hat sie gute Chancen zum gesund werden, aber man lässt sie nicht arbeiten.
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Sind Menschen mit Schizophrenie selbstmordgefährdet?
322 Dienstag, den 16. August 2016 um 08:27 Uhr
Alex
Ja warum? Unsere Gesellschaft ist so was von brutal geworden in Hinsicht fehlender Menschlichkeit, kommt noch dazu, dass keine Gnade in unserer Arbeitswelt existiert, was die Integration von psychisch Kranken (insbesondere Schizo-Typen) ermöglicht wird
Sieht man einem Menschen an, dass er an Schizophrenie leidet
321 Dienstag, den 16. August 2016 um 07:14 Uhr
Alex
Ich leide seit 15 Jahren an Schizophrenie. Von dort, wo ich herkomme, ist die Stigmatisierung Alltag und trägt zur Genesung nur wenig bei. Man vermeidet mich stetig und hat Spaß daran.
Antihistaminika der 1. Generation
320 Samstag, den 13. August 2016 um 23:59 Uhr
vergessene medikamente
Sie kamen zeitgleich mit den Neuroleptika auf, wurden aber von ihnen verdrängt. Ich denke, aufgrund der gewollten Nebenwirkungen. Phromethazin wurde auch als Neuroleptikum verwendet. Ich finde es schade, dass die Antipsychotika nebenwirkungsärmeren Medikamenten mit gleicher Wirkung vorgezogen werden.
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Psychose
319 Mittwoch, den 10. August 2016 um 22:55 Uhr
Zweistein
Das schlimmste ist die eigene Ungewissheit. Man fühlt sich selbst gegenüber so fremd.
Wie es anfing, erinnere ich nicht mehr, ich kiffte eines Tages, ging ich an meinen Lebensstil anzuzweifeln, ich hörte Stimmen, sprach in mir mit Gott und dem Teufel, ich erkannte mein Gesicht nicht mehr im Spiegel. Ich habe keinen Bezug mehr zu Menschen, ich suche nach Verbundenheit, um etwas zu erfühlen, da ist nichts mehr. Ich habe zu offen mit meiner psychischen Erkrankung gesprochen, jeder meiner alten Freunde behandelt mich wie einen Idioten. Man fühlt sich ausgegrenzt, man verliert alles, ein normales Leben, ich weiß nicht mehr wie das aussieht. Schizophrenie oder Depression ich kann nicht unterscheiden. Jetzt gehe ich zum Psychiater. Es gibt viele positive und negative Aspekte meiner Krankheit, eigentlich würde ich lieber zurück und vorankommen, aber es ist nicht möglich.
Es gibt keine Struktur, mal überkommt mich ein Jesuskomplex, durch Trigger draußen laufe ich rum, wie auf glühendem Eisen, welches meine Sicht benebelt. Meine Gestik spielt verrückt, ich habe Ängste. Mal habe ich Geistesblitze, Ideen. Brillante Ideen. Bezüglich Themenbereichen, die mich nie interessiert haben, durch reines Herzdenken. Ideen in der Physik und Naturwissenschaft, die sich oft bestätigt haben. Nach einiger Zeit der intensiven Arbeit verfalle ich wieder in Lethargie, bei emotionaler Belastung. Eine Beziehung zu führen, körperliche Nähe zuzulassen, ich habe mit meinen 23 Jahren noch nie eine Frau geküsst, die ich liebe. Ich habe unzählige Menschen verletzt, es nicht realisiert, mir wichtige Menschen verloren, die ich liebe.
Eine eigene Persönlichkeit besitze ich kaum noch. Ich bin größtenteils in meinem Zimmer, habe viele Freunde, bei jedem verstelle ich mich anders. Ich nehme alles intensiver war, nur mich selbst nicht. Mal bin ich Tod, mal bin ich lebendig. Den einzigen Abschnitt in meinem Leben, mit eigenständiger Persönlichkeit, hatte ich nach einer Trennung, nach der Psychose. Ich war glücklich, extrovertiert, selbstbewusst und anerkannt.
Jetzt arbeite ich in der Pflege. Ich tue mich schwer, mich zu strukturieren. Ich wollte mal etwas erreichen. Erwachsen werden, Veränderungen wahrnehmen und verarbeiten, oder eine schwere Psychose. Viele halten Abstand zu mir, ich distanziere mich, neue Freunde distanzieren sich von mir. Mir bedeutet das alles nichts. Menschen bedeuten mir nichts, es ist grausam. Manchmal wünsche ich mir den Tod, manchmal akzeptiere ich mich, wie ich bin, verwerfe den Gedanken und versuche an mir zu arbeiten.
Hilfe
318 Mittwoch, den 10. August 2016 um 20:33 Uhr
Christine
Hallo Beate,
habe selbst einen schizophrenen Sohn (momentan in einer Klinik, er wurde zwangseingewiesen).
Erkrankte wollen sich nicht helfen lassen, sie weigern sich vehement. Wollte meinen Sohn früher auch immer überzeugen, um ihm eine Zwangseinweisung zu ersparen, aber es half nichts, bis er schließlich so aggressiv gegen mich wurde und mir auch gedroht hat mich und sich umzubringen und ich schließlich die Polizei rief. Es war das schrecklichste Erlebnis für mich, meinen eigenen Sohn von der Polizei abgeholt zu sehen. Er verweigerte die ersten 6 Wochen die Medikamente und als er sie dann nahm, ging es ihm auch bald besser und wir konnten wieder richtig miteinander reden. Er wurde nach 10 Wochen entlassen und er war wieder so richtig mein Sohn. Ich durfte ihn auch wieder umarmen und ich sah wie er sich freute, doch leider nahm er seine Medikamente nicht mehr und er veränderte sich wieder. Das Zusammenleben wurde zusehends schwieriger und mein Mann und ich mieteten Ihm eine Wohnung in einer anderen Stadt. Er zog am 15.07.2016 in diese Wohnung ein. Beim Umzug war er relativ gut gelaunt, er freute sich über unsere Umzugshilfen (einräumen, putzen, einkaufen etc.). Ich glaube einen Tag später bekam er eine Akutpsychose. Er hatte Wahnvorstellungen, Erscheinungen, konnte 8 Tage am Stück nicht schlafen und wurde schließlich erneut in dieser anderen Stadt zwangseingewiesen (Nachbarn riefen die Polizei, weil er einen Schreianfall hatte). Das war am 22.07.2016 genau 8 Wochen nach seinem ersten Psychiatrieaufenthalt. Ich weiß nicht, ob es richtig ist, solche Menschen einweisen zu lassen, aber gibt es denn eine andere Möglichkeit?
Ich war das erste Mal so glücklich, als er wieder zuhause so ganz normal neben mir saß und ich mich mit ihm völlig zwanglos unterhalten habe. Aber er ist so gegen diese Medikamente, welche sein Gehirn auffressen. Ich weiß, wenn er wieder entlassen wird, wird er wieder alles absetzen und die ganze Misere beginnt von vorn. Aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben, vielleicht gibt es irgendwann ein Einsehen und wir bekommen unsere Söhne zurück. Kopf hoch!
Ich würde ihn wieder einweisen lassen, man kann doch nicht zusehen, wie sie sich selber zugrunde richten. Allerdings muss für eine Einweisung immer eine Selbst- bzw. Fremdgefährdung vorliegen, d.h. er muss drohen sich oder anderen was anzutun.
Vererbung
317 Mittwoch, den 10. August 2016 um 19:30 Uhr
Christine
Hallo Susann,
ich habe auch einen schizophrenen Sohn, mittlerweile 25 J. Bei ihm ist die Schizophrenie schleichend in der Pubertät losgegangen. Ich habe in der damaligen Phase auch immer wieder versucht bei Schulpsychologen, Jugendpsychiater, Erziehungsberatungsstellen mir Hilfe zu holen, aber leider, leider hat es niemand erkannt.
Jetzt ist er schon zum 2. Mal in der Psychiatrie und es bricht mir fast das Herz. Ich bin mir sicher, wenn man es früher erkannt hätte, wäre es viel einfacher zu behandeln gewesen. Ich möchte Sie ermutigen einen guten Psychiater od. Psychologen mit ihrem Sohn aufzusuchen und seine Veränderungen abklären zu lassen. Die Frage, ob so etwas vererblich ist, ist schwierig zu beantworten. Mir wurde gesagt, dass die Veranlagung die Krankheit zu bekommen, vererbbar ist und ob sie ausbricht oder nicht wiederum Typsache ist.
Bei uns ist es auch nicht belegt, ob es in der Familie vorgekommen ist, aber ich glaube meine Oma mütterlicherseits litt daran.
Krankheitseinsicht
316 Mittwoch, den 10. August 2016 um 19:00 Uhr
Christine (Mutter eines schizophrenen Sohnes 25J.)
Hallo Uwe,
mein Sohn ist nun schon zu 2. Mal innerhalb 5 Monaten in der Psychiatrie gelandet. Das 1. Mal wurde er am 11. Mai entlassen und am 2. Tag nach seiner Entlassung hat er seine Tabletten eigenmächtig abgesetzt. Es dauerte genau 8 Wochen, da wurde er wieder auffällig und von der Polizei in die Klinik gebracht. Er spricht zwar von einer Psychose, die er hatte, will aber wieder sobald er "raus" ist, die Medikamente absetzen. Wenn ich zu ihm sage, er solle sie doch bitte weiternehmen um einen Rückfall zu vermeiden, bekomme ich nur pampige Antworten, es sei doch seine Entscheidung, du regst mich auf mit deinem Geschwafel usw. Vielleicht hätte ja ein stabiler Gleicherkrankter einen anderen Zugang u ihm. Er ist zur Zeit in Bamberg in der Klinik.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Schizophrene pädophil
315 Mittwoch, den 10. August 2016 um 11:17 Uhr
Paul
Ein nicht schizophren erkrankter Mensch kann ebenso an Pädophilie erkranken wie ein Schizophrener, es gibt keinen Zusammenhang zwischen Pädophilie und Schizophrenie, es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Erkrankungen. Somit können die Kinder, die vor den Schizophrenen geschützt werden sollen, später ebenso schizophren erkranken, oder auch an Pädophilie. Ob man dann immer noch behaupten wird, man müsse diese Leute (seine eigenen Kinder) weg sperren?
Antwort - Nein, nicht mehr als jeder andere sein könnte
314 Dienstag, den 09. August 2016 um 19:57 Uhr
Kerstin
Hallo, habe gerade die Kommentare zum Thema gelesen und kann meine Erfahrung beifügen.
Mein Sohn leidet an Schizophrenie und sicher ist sein Verhalten für "uns" befremdlich, aber aus seiner Sichtweise irgendwie nachvollziehbar. Soziale Kontakte sind recht schwierig, aber möglich. Ich denke, Konflikte entstehen, wenn andere über diese "Eigenarten" nicht informiert sind und Druck und Stress von außen entsteht.
Eine Gefahr sind die Erkrankten nicht, aber es können Gefährdungen entstehen, da diese Menschen entsprechende Situationen manchmal nicht mehr richtig einschätzen können.
Jeder spricht darüber, wenn ein "Psycho" jemandem etwas angetan hat, das sind doch die Storys, die die Leute hören wollen. Sind denn dann alle Gewalttäter, Mörder, psychisch gestörte Menschen? Wie krank ist es, wenn Menschen krankenhausreif geprügelt werden, angefahren, überfahren und liegengelassen werden, Ehefrauen und Kinder aus Eifersucht getötet werden, bei Raubüberfällen Menschen aus Geldgier getötet werden? Was ist mit Kriegsverbrechern? Alles psychisch Kranke?
Dann würden wohl die forensischen Psychiatrien aus den Nähten platzen. So, und da wären wir bei Beantwortung der Frage. Da eindeutig mehr Schwerverbrecher in "normalen Haftanstalten" als in den forensischen ihre Strafe absitzen, sollte die Antwort wohl klar sein.
Schübe in der Schizophrenie
313 Sonntag, den 31. Juli 2016 um 15:38 Uhr
Uwe R. Kade (mein Pseudonym)
Im Jahre 1979 bin ich das erste Mal an Schizophrenie, in meiner Pubertät, erkrankt. Am Anfang war es so eine schöne Zeit, dass sie nie enden sollte. Ich habe die ganze Zeit von einem Mädchen geträumt, die meine Frau werden sollte, jedenfalls in meiner Einbildung. Da war mir noch nicht bewusst, dass ich krank bin, obwohl ich wahnhafte Gedanken hatte und mich anormal verhielt. Ein stationärer Aufenthalt wurde unumgänglich. Nur ein Widersetzen gegen die Anordnungen meiner Eltern, brachte mir allmählich Heilung, die zu einer großen Depression führte. Da erst wurde mir klar, dass ich krank war und bin!
Ein plötzlicher Umschwung ein Jahr später, ließ mich mein Abitur abschließen und meine behandelnde Ärztin hatte alle Medikamente abgesetzt. Ich war wieder so euphorisch, dass ich von erneuter Krankheit nichts wissen wollte, was aber doch zum Krankenhausaufenthalt kam. So führte es mich immer wieder im Laufe meines Lebens in die Psychiatrie, wenn ich eigenmächtig die Medizin abgesetzt hatte.
Meine letzte Einweisung liegt nun schon über zwölf Jahre zurück. Drei Krisen konnte ich mit Hilfe meiner Psychiaterin und meines Rechtsbetreuers überstehen, weil ich krankheitseinsichtig und auch erfahrend war. Ich möchte jedem ans Herz legen, niemals eigenmächtig die verordneten Medikamente abzusetzen, da man dann 100prozentig den Blick zur Realität verliert und wahnsinnig wird!
absetzen Medikamente bei Schizophrenie
312 Freitag, den 29. Juli 2016 um 18:08 Uhr
Karla
Meine langjährige Bekannte leidet seit ungefähr 13 Jahren an Schizophrenie. Begonnen hat es mit Wahnvorstellungen, einem Selbstmordversuch, Therapien, einem weiteren Versuch, sich das Leben zu nehmen, wieder Psychiatrie.
Medis, habe immer versucht, ihr beizustehen und sie zu "verstehen", Händchen gehalten, gut zu geredet, getröstet, Verständnis gezeigt. Nun nimmt sie seit vielen Monaten ihre Medis nicht mehr, ist völlig in ihrer eigenen Welt, vergrellt durch ihr Verhalten ihre Freunde, indem sie die Menschen in aller Öffentlichkeit bloß stellt, ihnen mit dem Auto auflauert und sie entsprechend mit dem Auto auch verfolgt. Kurz um, sie lebt seit Monaten in dieser Psychose und will sich nicht helfen lassen. Ich kann ihr auch nicht mehr helfen, denn es enttäuscht mich sehr, da sie mich über lange Zeit angelogen hat, sie würde ihre Medis nehmen, obwohl ich durch ihr verändertes Wesen schon lange die Vermutung hatte, daß Sie keine mehr nimmt. Ich habe Angst vor ihr, da sie mich immer wieder mit dem Auto verfolgt. Ihr Mann weiß auch nicht mehr weiter und ist mittlerweile auch am Boden zerstört, zumal sie ihm vorwirft, er würde fremd gehen und sie wolle sich von ihm trennen. Von ihren Eltern behauptet die, daß diese sie adoptiert hätten und im übrigen sind alle Menschen um sie herum Arschlöcher (sorry).
Dieses Verhalten zeigte im letzten Herbst schleichend, nach dem ich eine ganz lange Zeit den Eindruck hatte, daß sie medikamentös gut eingestellt war. Sie geht immer weiter in den Abgrund und gefährdet sich und das Leben anderer, in dem sie noch in ihrem Zustand Auto fährt.
Hilfe, was soll ich tun???
Vollremission
311 Freitag, den 29. Juli 2016 um 01:24 Uhr
heilung
Ich kenne niemanden, der durch Behandlung gesund geworden ist. Das schlimme ist nur, dass die Ärzte es den Patienten nicht sagen, um sie an der Stange zu halten. Ich finde es schlimm, dass man als Kranker noch angelogen wird, alles Geldmacherei.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Wirksamkeit
310 Montag, den 25. Juli 2016 um 13:44 Uhr
nikotin und koffein
die beiden genannten Stoffe verringern die Wirksamkeit der Medikamente, aber auch die Nebenwirkungen
Mein Mann hat Wahnvorstellungen
309 Freitag, den 22. Juli 2016 um 21:28 Uhr
Heike
Was soll ich schreiben, mein Mann macht mir das Leben zur Hölle. Er ist sowas von seiner Eifersucht gefesselt, dass er das sinnbildlich auch mit mir tut. Wir haben erst vor 2 Jahren geheiratet und sind nun dabei uns zu trennen, ich vertrage es kaum noch und verletzt hat er mich auch am 1. Mai, so dass ich zur Notaufnahme musste.
Vorher war er nicht so ,dass er mir alles verbot. Es wird immer mehr, erst war es mein Ausschnitt, da musste immer ein Schal rum, Reißverschluss wird ohne mich zu fragen mit einen Ruck hochgezogen mit den Worten, das bleibt so, sonst bleibst du hier.
Ich musste zur Akupunktur, als ich mit dem Arzt rausgekommen bin, meinte mein Mann für den Arzt hörbar, der Idiot, ich verstehe nicht, warum es keine Frau machen kann, der ist doch pervers. Dann bin ich am telefonieren, mein Mann fragt mich, was ist das wieder für ein Lutscher, ich sagte, und das war die Wahrheit, dass es meine Tochter ist, das wollte er nicht glauben, griff nach meiner Hand und verdrehte diese so, dass ich das Handy fallen ließ, meine Hand war sofort angeschwollen.
Auf der Straße schau ich nur noch auf den Boden, um ihn nicht zu stressen, enge Sachen Fehlanzeige, Urlaub fast unmöglich, da wir dann kilometerweit laufen, bis wir einen Platz haben, wo wir allein sind. Unser Pool im Garten ist eine Festung, da er alles abgeschirmt hat mit blickdichtem Zaun. Ist meine Tochter mit ihrem Mann da und wir gehen eine rauchen, ist das ok, gehe ich mit meinem Schwiegersohn, kommt er angesaust und sagt, was ist hier los. Ich rauche sehr schnell, komme ich nicht sofort rein, läuft er ums Haus und schaut, ob da jemand ist. Meinen Sohn hat er rausgeworfen, weil er mit mir allein reden wollte, und vieles mehr.
Ich kann nicht mehr, wir sind dann zur Paartherapie, aber da tickt er auch ab, nun soll ich zur Kur und er sagt, wenn ich fahre, brauche ich nicht wiederkommen, dann wäre ich eine Schlampe. Nun habe ich mich gegen sein wollen dazu entschieden, und ich habe nun die Hölle, es ist zum verzweifeln, eine Therapie macht er nicht, seine Aussage, wir wollen ihm alle was einreden, aber ich fahre zur Kur, um mir über einiges klar zu werden.
Ich kann nicht mehr, ja, ich weiß, er ist krank, aber er macht mich damit auch krank, da ist es besser, wir trennen uns. Ich habe oft Angst, weil er auf einmal anfängt zu lachen, laut zu singen, haut mit seinem Bein gegen einen Sessel, oder er weint. Eine Zeit konnte er mich damit erreichen, nun habe ich nur noch Angst, ich glaube sogar, dass er mir Tabletten in mein Trinken mischt, das ist nicht mir aufgefallen, sondern meiner Tochter. Immer wenn wir verabredet waren, habe ich verschlafen und musste absagen, weil ich wie angetrunken durch die Wohnung stolperte, und nun sagt mir, was kann ich tun.
Straftaten nach stgb - schwere Körperverletzung durch "psychisch" kranken Täter
308 Dienstag, den 19. Juli 2016 um 21:01 Uhr
iraschlumpl
Nach nunmehr 3 schweren Straftaten (Körperverletzung), alle aktenkundig, ist der Täter immer noch auf freiem fuß; was muß denn noch passieren, damit so eine Gefahr für die Allgemeinheit endlich weggeschlossen wird??????
Meine Frau hat es am Wochenende am eigenen Leib erfahren müssen. Polizei steht macht- und hilflos gegenüber, weil die Justiz es nicht gebacken kriegt, die Opfer zu schützen und nicht den Täter...
Gewichtzunahme bei Psychopharmaka
307 Mittwoch, den 06. Juli 2016 um 15:30 Uhr
Blume Erika
Ich musste 30 Jahre Psychopharmaka schlucken, für eine Krankheit, die ich nicht hatte. Habe kontinuierlich zugenommen, obwohl ich nicht mehr Appetit hatte. Am schlimmsten war die Zunahme unter Zypadhera.
Kinderwunsch bei Schizophrenie
306 Dienstag, den 05. Juli 2016 um 18:09 Uhr
Annette
Dass es eine ganz persönliche Entscheidung ist, mit Schizophrenie Kinder zu bekommen, kann ich so nicht stehenlassen. Damit lässt man junge Leute mit ihren Ängsten und Sorgen einfach nur allein. Und auch die Aussage, dass die Veranlagung zu dieser Erkrankung nur ein Einflussfaktor sei, ist zwar nicht falsch, beschönigt meines Erachtens aber auch die Situation.
Weshalb schreibe ich das?
Ich selbst habe vor 25 Jahren meinen Mann geheiratet, obwohl ich wusste, dass er an dieser Krankheit leidet. Obwohl wir immer versucht haben, ein relativ "normales" Familienleben zu führen, gegen Depressionen, Angstzustände etc. ankämpften, Kontakt zu Freunden und Familie hielten (um der Isolation entgegenzuwirken), mein Mann medikamentös gut eingestellt war und ist - war das Leben mit der Erkrankung nicht leicht.
Da uns damals auch gesagt wurde, es sei keine Erbkrankheit und wir uns Kinder wünschten, haben wir heute drei Kinder.
Und ich muss leider sagen, zwei unserer Kinder sind psychisch erkrankt. Schon im Kindergartenalter waren sie übermäßig scheu, kamen in größeren Gruppen nicht zurecht. Trotz aller Bemühungen steigerte sich das so weit, dass sie die Schule abbrachen, nicht wegen Unlust oder schlechter Noten sondern Panikattacken, Depressionen und, weil sie sich zurückzogen.
Eine schlüssige Diagnose haben beide, obwohl seit Jahren in Behandlung, bis heute nicht, weil bei Kindern immer erstmal Erziehungsfehler gesucht werden. Eine Ausbildung oder Arbeit auch nicht. Dafür aber sehr negative Erfahrungen mit Jugendamt, Familienhelfern etc.
Fazit: Wenn ich gewusst hätte, was meine Kinder im Leben in unserer hochmodernen Gesellschaft, in der "jede Krankheit gut behandelbar" ist, erwartet, hätte ich mir zum Wohle der Kinder und aus Liebe zu Ihnen, die Entscheidung viel schwerer gemacht.
Mein Sohn hat Schizophrenie
305 Sonntag, den 03. Juli 2016 um 15:55 Uhr
Beate wartmann
Seit Monaten versuche ich, meinen Sohn zu überzeugen, dass er Hilfe braucht! Er leidet sehr und ich fühle mich völlig hilflos!!!! Was kann ich nur noch tun, um ihm zu helfen????
Hallo atilla
304 Samstag, den 02. Juli 2016 um 10:15 Uhr
mahmut
Ich denke, ihr seid noch relativ jung, das beste, was ihm helfen würde, wäre ihm frühzeitig viel Verantwortung aufzutragen. Er soll heiraten, Kinder usw. All diese Verantwortungen, die er meistern muss, werden ihn ständig auf Trapp halten und verhindern, dass es schlimmer wird. Einen Arzt sollte er auch aufsuchen. Er braucht einen Sinn in seinem Leben und vielleicht auch öfter loben für Sachen, die er gut macht, aber nicht ausgrenzen, denn dann wird es fast unmöglich ihm zu helfen. Behandelt ihn weiterhin wie einen Mann.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
*
303 Donnerstag, den 30. Juni 2016 um 23:30 Uhr
*
Ich finde es extrem anstrengend schizophren zu sein. Kann mir das jemand abnehmen? Nur für eine Stunde. Das ist voll belastend. Ich würde gerne mal wissen, wie es ist, das nicht zu haben.
Spätdyskinesie
302 Mittwoch, den 29. Juni 2016 um 14:30 Uhr
Karl
Seit 1998 Spätdyskinesie im Nacken, kann auch Taxilan der Auslöser sein?
Was sind Spätdyskinesien? , Redaktion Medizin
Vererbbar?
301 Montag, den 27. Juni 2016 um 07:33 Uhr
Susann
Hallo,
ist Schizophrenie vererbbar? Mein Sohn ist Teenager und hat mehrere Anzeichen für Schizophrenie. Ich habe große Angst, da beim Kindsvater diese Diagnose einmal im Raum stand. Er sich aber nicht behandeln ließ und ein weiteres Zusammenleben unmöglich machte. Mein Sohn zeigt immer mehr dasselbe Verhalten. Alles aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Ist es möglich? Auch wenn beim Kindsvater es nie wirklich vom Arzt bestätigt wurde, da der Kindsvater sich immer geweigert hat. Ich mache mir große Sorgen.
Schizophrenie
300 Samstag, den 25. Juni 2016 um 04:01 Uhr
uwe
Habe heute einen Selbsttest gemacht, um festzustellen, ob ich Schizophrenie habe. Testergebnis: ich habe Schizophrenie.
Ist man mit Schizophrenie schuldfähig?
299 Dienstag, den 21. Juni 2016 um 17:55 Uhr
Uwe
Erschreckend die Aussage: "Wenn jemand krank ist, sollte er auch bei Kranken wohnen oder gleichen der Art."
mein Sohn
298 Mittwoch, den 15. Juni 2016 um 23:51 Uhr
irena
Mein Sohn ist 21 Jahre und hat paranoide Schizophrenie. Es ist wirklich hart. Ich kann ihm nicht beibringen, dass er medizinische Versorgung braucht. Kann mir noch jemand etwas darüber sagen? Jeden Rat und Hilfe würde ich nehmen.
Rebound
297 Dienstag, den 14. Juni 2016 um 20:52 Uhr
naja
2x25 mg Seroquel haben mir geholfen einzuschlafen. Danach habe ich am nächsten Morgen schwarze Punkte gesehen, konnte mich nicht mehr konzentrieren. Was jetzt, Psychose oder Psychose? Abgesetzt, und habe einen Rebound bekommen!
reizend
296 Dienstag, den 14. Juni 2016 um 20:37 Uhr
ruhe
Sie sollten ihn in Ruhe lassen und ihn nicht noch zusätzlich nerven, da es die Krankheit verschlimmert.
Menschen
295 Dienstag, den 14. Juni 2016 um 20:22 Uhr
nein
Ich für meinen Teil arbeite am liebsten allein. Die Gespräche mit meinen ehemaligen Arbeitskollegen waren nicht so bereichernd. Liegt wohl daran, was man für Jobs mit der Krankheit noch bekommt.
paranoide Schizophrenie
294 Montag, den 13. Juni 2016 um 21:36 Uhr
karin
Seit 2009 erhalte ich Imap wöchentlich 0,9, bin es jetzt seit 10 Wochen am Ausschleichen, bei nur 0,2. Keine Rückfälle noch Symptome, es geht mir bestens, keinen Rückfall erlebt beim Reduzieren, außer Schweißausbrüche vom Entzug und gestörter Schlaf sowie leichten Kopfdruck.
Hoffe, dass ich es endlich geschafft habe. 0,2 nehme ich nur noch 4 Wochen und damit ist das Ausschleichen beendet und ich bin psychisch stabil geblieben.
Stigma
293 Sonntag, den 12. Juni 2016 um 09:28 Uhr
gut
Paranoia kann man mit der Angst eines HIV-Kranken vergleichen, wegen seiner Krankheit ausgeschlossen zu werden, nur dass der Schizophrene keine Angst hat, sondern schon vorher zu wissen scheint, was auf ihn zukommt, und zum Angriff übergeht, ohne über die Konsequenzen nachzudenken.
Medikamente
292 Sonntag, den 12. Juni 2016 um 09:15 Uhr
Strassengraben
Sie wirken nicht sedierend sondern reizabschirmend, das heißt, dass man gar nicht mehr in der Lage ist, sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Ich finde es immer wieder schade, dass die Krankheit mit den Nebenwirkungen der Medikamente verwechselt wird. Die Theorie ist leider nicht die Praxis, bsp Alphawellen im präfrontalen Cortex.
Es sind nicht alle Mörder
291 Sonntag, den 12. Juni 2016 um 09:10 Uhr
Schauermärchen
Dieser Mann ist wahrscheinlich die absolute Ausnahme. Ich weiß auch gar nicht, was diese Hetze gegen die Kranken hier soll. Es gibt sicherlich mehr Verkehrstote durch Alkohol am Steuer als durch schizophrene Wahnfahrer.
Mobbing
290 Montag, den 06. Juni 2016 um 16:42 Uhr
arme wurst
Ich bin nach einem oder mehreren Fehltritten dermaßen fertig gemacht worden, dass ich nicht mehr schlafen konnte, fast verhungert wäre, und tja, nun bin ich schizophren. Ich denke, alle Leute reden schlecht über mich, habe durch die Medikamente Hirnschäden und werde im Leben nicht mehr glücklich. Warum hat mir niemand zugehört und mir jeder erzählt, ich wäre sowieso nur ein Kind? Halluzinationen habe ich auch. Als ich das erste Mal in der Klinik war, wurde ich noch ausgelacht von den Ärzten, wie blöd ich wäre. Die folgenden 5 Jahre bin ich mit hochpotenten weggeschossen worden und heute wird mir noch gesagt, jeder ist für sich selber verantwortlich. DANKE!!!!
Wie beginnt eine Schizophrenie? , Redaktion Medizin
sie besiegt mich
289 Samstag, den 04. Juni 2016 um 10:31 Uhr
leider
Es tut mir leid, aber je mehr ich mich darüber informiere, um so hoffnungsloser werde ich. Gibt es eigentlich Sterbehilfe oder in absehbarer Zeit eine Lösung für mein Problem? Ich habe die Diagnose jetzt schon 5 Jahre, was heißt, dass es chronisch ist, es ist ein chronischer Verlauf. Medikamente haben nur begrenzt geholfen. Ich würde mir nur wünschen, dass es endlich weg geht.
Wer schützt die Allgemeinheit vor schizophrenen Amokfahrern?
288 Donnerstag, den 02. Juni 2016 um 07:32 Uhr
dontronco
In Graz hat ein schizophrener Mann im Juni 2015 mit seinem Auto 3 Menschen getötet und 36 teils lebensgefährlich verletzt. Die Mordanklage wurde fallen gelassen, weil der Mann aufgrund seiner Erkrankung nicht zurechnungsfähig war. Ja, schon. Aber warum durfte er überhaupt Auto fahren? Den Hinweis, die Angehörigen sollten die Schlüssel wegnehmen, halte ich für nicht ausreichend. Viele Menschen mit Schizophrenie leben allein und haben gar niemand, der auf sie "aufpasst". Meiner Meinung nach müssten die Ärzte Schizophrenie-Patienten, die nicht compliant sind, den Verkehrsbehörden melden, damit ihnen die Lenkerberechtigung und die Fahrzeugzulassung (Nummernschild) entzogen wird.
Schizophrenie - große Gefahr?
287 Mittwoch, den 01. Juni 2016 um 04:36 Uhr
Gunnar Römer (Medizinjournalist)
Guten Tag miteinander. Als Medizinjournalist bearbeite ich aktuell einen Fall zum Thema Schizophrenie. Ich kann ohne jede Diskussion verstehen, dass einige Leute Angst vor Patienten mit diesem äußerst vielseitigen Krankheitsbild haben. Ich gebe offen zu: Vielleicht würden mir einige Verhaltensweisen auch Angst machen. Daher kann ich die Meinungen hier durchaus verstehen.
Was aber der "Nachbar von Schizophrenie Erkrankten" am 05.03.2015 hier losgelassen hat, schlägt dem Fass den Boden aus. Wieso kleine Kinder das sehen sollten steht überhaupt nicht zur Debatte. Aber allein schon die Ausdrucksweise "wie einer nicht klar kommt mit seinem Leben" entbehrt jeder logischen Grundlage. Einem Herzinfarkt-Patienten würde man niemals sagen, er käme mit seinem Leben nicht zurecht. Er/Sie ist schlichtweg krank - genau wie der Schizophrene.
"Schizophenie-Kranke gehören nicht unter normale Menschen". Menschen mit derartig geistig eingeengten Vorurteilen erst Recht nicht. Und dass Schizophrene auch pädophil werden können, dazu verkneife ich mir jeden Kommentar. Sie sollten sich jedenfalls für Ihre Ansichten schämen! So Menschen sind mir die Allerliebsten. Sich immer als die Schutzpatrone der armen Kinder hochstilisieren und auf deren Rücken ihre (in diesem Fall fast schon faschistische) Weltanschauung zu verbreiten. Nicht vor Schizophrenen müssen unsere Kinder geschützt werden, sondern vor Menschen wie Ihnen!
Bleiben Sie gesund und stramm in Ihrer Überzeugung!

Hochachtungsvoll
Gunnar Römer
(Medizinjournalist)
Definition von Wahn
286 Dienstag, den 31. Mai 2016 um 13:21 Uhr
Roman
Dies ist die gängige Definition von einem Wahn und sie ist wahrscheinlich auch in den meisten Fällen korrekt. Dennoch gibt es einige Ausnahmen: So gibt es z.B. Wahnvorstellungen, die sich derzeit nicht widerlegen lassen (v.a. mit religiösem Inhalt) oder andere, die sich manchmal als real erweisen (Eifersuchtswahn). Zudem zeigen Studien, dass die Intensität von Wahnvorstellungen sich - über einen längeren Zeitraum betrachtet - durchaus ändern kann und sie deshalb nicht zwingend "unkorrigierbar" sind.
Ich
285 Freitag, den 27. Mai 2016 um 00:19 Uhr
Yunus
Ich ist Selbstvertrauen, Können, Ängste bekämpfen,
Erst dann kommt Wir, Ihr, Sie. An sich selbst glauben.
Was bedeutet Ich-Störung? , Redaktion Medizin
Das ist so irreführend.
284 Dienstag, den 24. Mai 2016 um 20:52 Uhr
Hänsl
Eine Ichstörung ist nicht mit Telepathie, Empathie oder Medialität, die es auch gibt, gleichzusetzen. Sondern eine störende Belästigung durch Auflösung der Grenzen mit wahnhaftem, störendem, Inhalt (Gedankeneingebung, Entzug, Ausbreitung.), der von anderen und der Person als störend wahrgenommen wird.
Was bedeutet Ich-Störung? , Redaktion Medizin
Schizophrenie
283 Dienstag, den 24. Mai 2016 um 11:39 Uhr
hilfe
Nun gut, es kann sein, dass man einfach aufgibt, weil nichts geholfen hat, man immer mehr merkt, dass das Problem unerträglich wird, niemand einen versteht, man nicht mehr reden kann, sich immer angegriffen fühlt und ganz einfach von Angst zerrissen wird. Am schlimmsten sind die Trigger, wenn man denkt, die Leute beschimpfen einen, obwohl es ist egal.
Wenn man als verrückt gilt und es chronisch ist, bekommt man keinen Job mehr, nur Tätigkeiten weit unter dem Können, es ist herablassend, wenn man auf die Nebenwirkungen von den Neuroleptika reduziert wird und dass beim Absetzen immer wieder der Rebound kommt. Da ist der Tod gar nicht mal so übel als durch Isolation totale Leere im Kopf, Konzentrationsunfähigkeit, ohne Freunde außer Telefonseelsorge, keinen zum reden, es ist endlos, einzig und allein. Nachts, wenn es still ist, geht es einigermaßen, ansonsten die Hölle
Verdacht auf S.
282 Montag, den 23. Mai 2016 um 18:55 Uhr
Numan D.
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber manchmal höre ich Stimmen und Geflüster oder Töne einfach so ohne jeden Grund und weiß auch nicht, woher sie kommen. Die Stimmen sind immer unterschiedlich und treiben mich in den Wahnsinn. Das ist nicht wie früher als Nebensache zu bezeichnen, sondern öfters tut es wirklich im Kopf weh und plötzlich bekomme ich Angst und fange an, irgendetwas sinnloses zu machen oder mich unwillkürlich zu bewegen und ziellos durch die Wohnung zu laufen. Nachts hab ich immer öfter Alpträume und die Schule geht langsam den Bach runter.
Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich möchte einfach nur weg.
Schizophrenie
281 Dienstag, den 10. Mai 2016 um 19:05 Uhr
Michael
Hallo zusammen,
mein Bruder hat Schizophrenie und ist manisch depressiv. Er selbst hat lange nicht eingesehen, dass er krank ist...er sagte immer nur, dass alle anderen ein Problem haben.
Das ging so lange, bis er mit einen Küchenmesser vor mir gestanden ist und mich bedroht hat. Ich musste ihn dann auch bei der Polizei anzeigen. Er wurde zwangseingeliefert in die Psychiatrie und auf Medikamente eingestellt. Er hat unter anderen einige völlig absurde Sachen gemacht, wie zB nackt an einem See herum gelaufen und onaniert. Oder er schrie "Sieg Heil" in eine Ausländerrunde.
Wir haben oft versucht, ihm zu helfen oder helfen zu lassen. Leider war das alles vergebens. Ich persönlich bin ein gestandener Mann, aber trotzdem habe ich Angst in seiner Anwesenheit.
Ich habe mich mittlerweile von ihm distanziert... er lebt seit einigen Jahren in einem betreuten Wohnen und ist dort in Betreuung. Seitdem er regelmäßig die Medikamente nimmt, passieren wenigstens keine Straftaten mehr, soviel ich weiß. Sehen möchte ich Ihn aber lieber trotzdem nicht mehr!

PS: Als Auslöser in diesem Fall, sehe ich vererbte Gene und Drogenkonsum. Die Krankheit schlummert in einem, bis der bestimmte Reiz bzw. der richtige Auslöser gesetzt wird, das ist meine persönliche Einschätzung!
Wahnvorstellungen?
280 Montag, den 09. Mai 2016 um 09:19 Uhr
Annett
Mitten im Schlaf wache ich auf und bekomme keine Luft mehr. Fühle meine Beine nicht, fange an stark und laut zu schreien, immer nein und lass das, ich denke immer, dass ich ersticke und mein Mund ist trocken. Dann kommt das Zittern am ganzen Körper und ich schwitze sehr stark. Kurz bevor der Anfall vorbei ist, fange ich an zu weinen.
Ich höre alles, was die anderen zu mir sagen, aber ich kann nicht antworten, ich bekomme keinen Ton heraus. Ein Anfall dauert nur ca. 5 Minuten, mir kommt das vor wie eine Ewigkeit. Was kann ich und meine Familie da machen?
SCHIZOPHRENIE
279 Freitag, den 06. Mai 2016 um 10:36 Uhr
Bianca Reichelt
Meiner Nachbarin ihr Sohn hat paranoide Schizophrenie und hat meinen anderen Nachbarn bestialisch ermordet. Jetzt sagt mir meine Nachbarin, dass sie ihren Sohn bei sich wohnen lässt, wenn er entlassen wird. Geht das? Und kann man da etwas dagegen tun? Also rechtlich meine ich? Beängstigend, wenn er wieder hier zurück kommt.
Alternative Menschlichkeit
278 Donnerstag, den 28. April 2016 um 17:40 Uhr
Tim
In Europa ist die Einrichtung mit dem größten Erfolg bei Schizophrenie in Finnland. Sie wurden in Youtube dokumentiert. Sie wissen, dass sie keine Medikamente brauchen, außer es findet zu wenig Schlaf statt. Schizophrenen mit Menschlichkeit/Empathie zu begegnen, auch in akuten Schüben, heilt am nachhaltigsten. Die Ärzte dort stehen auch nicht über den erkrankten Menschen. In Deutschland ist nur ein schlechter Abklatsch dessen vorhanden (Soteria).
Ein völliges Herz öffnen dem Schizophrenen ist den Ärzten in der Regel nicht möglich und sie wollen es auch nicht. Medikamente wirken schnell und gut gegen Symptome. Von einigen Langzeitschäden spricht mein Vorredner. Fakt ist, es gibt die 24-Stunden-Betreuung mit mehreren Personen zum Schutz und zur Gabe von Empathie nicht. Ob die viele Medikation langfristig die richtige Entscheidung ist, bezweifle ich. Absetzen geht natürlich auch nicht, ohne dass es zu einer Krise kommt.
Schizophrenie und Arbeit?
277 Donnerstag, den 28. April 2016 um 17:21 Uhr
Tim
Während eine schnell auftretende Psychose oft (1/3 bis 2/3) wieder verschwindet, bleiben nach jeder Psychose Schäden. Klar können viele in jungen Jahren nochmal arbeiten gehen, aber der Preis nach einigen Jahren, nach den teilweise auftretenden Rückfällen, führen auch oft dazu, dass arbeiten nicht mehr möglich ist. Ärzte setzen hier oft die Leute sehr unter Druck und denken dann, die Psychose komme von irgendwo und nicht vom Druck durch Arzt, Arbeitgeber oder dem (über)motivierten Patienten selbst. Arbeit ist nicht das Patentrezept, oft braucht der Patient auch das Gegenteil. Frühzeitig in Teilrente gehen, um mit der Erkrankung viele Jahre arbeiten zu können. kann sinnvoll sein. Dass Ärzte über diese Option aufklären, will ich als Selbstverständlichkeit erleben.
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