Kommentare (793)
Schizophrenie und Autofahren?
493 Donnerstag, den 08. Februar 2018 um 23:05 Uhr
Sven
Mein Vater hat - in seinem Beisein - meine Schwester mit seinem Auto fahren lassen. Sie ist, ohne es zu bemerken, bei roter Ampel über die Kreuzung gefahren! Es ist zum Glück nichts passiert. Das war's dann mit dem Fahren. Sie hat natürlich immer noch einen gültigen Führerschein.
Also: Ob ein an Schizophrenie Erkrankter ein Fahrzeug führen sollte/darf, hängt stark von der eingestellten MEDIKATION ab! Die gewollte und nicht gewollte Wirkung einschl. Nebenwirkungen der Medikamente führt eher dazu, kein Fahrzeug zu führen. Besser für den Patienten und die anderen Teilnehmer am Straßenverkehr!
Das heißt aus meiner Sicht: Auf keinen Fall darf ein Patient unter diesen Substanzen ein Fahrzeug im öffentlichen Raum/Bereich führen!!
Eure Meinung dazu?
Grüße an Alle
Akuter Schub
492 Dienstag, den 30. Januar 2018 um 21:42 Uhr
tanja
Meine Schwester leidet unter Psychose und hat einen akuten Schub. Der Psychiatrische Dienst macht nichts; wimmelt mich sogar am Telefon ab. Ich müsse mich damit abfinden und mich schützen. Solange sie keine Gefahr für sich oder andere sei, könne man nichts tun. Soll das alles sein? Meine Schwester will das Land verlassen. Sie ist uns inzwischen schon zweimal abgehauen und kam erst nach Tagen wieder. Wir wissen nicht, wie wir sie zum Arzt bekommen sollen??? Wer weiß einen Rat?
Problem
491 Samstag, den 27. Januar 2018 um 15:22 Uhr
...
Seit 2011 ist niemand mehr verpflichtet Neuroleptika zu nehmen. Das heißt, dass jede Behandlung gegen den Willen des Patienten Körperverletzung ist. Die andere Seite der Medaille ist, dass - wie ich am eigenen Leib erfahren habe - viele Ärzte einfach unfähig sind, die Medikamente richtig einzustellen. Ich habe 2 Jahre unter schweren EPS nur wach im Bett gelegen. Heute nehme ich ein verträgliches Mittel. Wer wissen will, ob er einen normalen Dopaminspiegel im Gehirn hat, sollte eine l-dopa pet machen.
Stimmen verändern sich
490 Samstag, den 30. Dezember 2017 um 10:17 Uhr
Hartwig
Hallo!
Ich höre seit 1 Jahr Stimmen. Seit ich Olanzapin nehme, haben sich die Stimmen zu Geräuschen verändert und sind nicht mehr dauernd da. Hat diese Erfahrung auch schon jemand gemacht? Gehen die Stimmen/Geräusche ganz weg? Und, wie lange dauert es, bis sie weg sind?
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Da hilft überhaupt keine Ansprache
489 Mittwoch, den 20. Dezember 2017 um 21:26 Uhr
Heidrun
Das kann ich aus Erfahrung sagen. 2x erlebt, dass der erwachsene Sohn eine akute Phase hatte.
Einmal habe ich die Obdachlosigkeit, den Rauswurf aus der KK, Strom/Gaszufuhrsperre gestoppt. Das 2. Mal habe ich die total verwahrloste Wohnung wieder in Ordnung gebracht. Da ich etwas älter als 30 bin, wo einem alles leichter fällt, war das keine leichte Aufgabe. In beiden Fällen wurde mir bei Vorsprachen beim Arzt gesagt, er sei erwachsen.
Zu guter Letzt habe ich dann für einige Belange des alltäglichen Lebens eine Betreuung beantragt. Das funktioniert gut, da wir alle gut miteinander reden können. Zurzeit ist mein Sohn in der Klinik. Ich hoffe,er kann dort bleiben, bis er stabil ist. Sicher ging es anderen Angehörigen nicht besser. In der Familie hat man kaum Unterstützung. Vielleicht gibt es jemanden dem es ähnlich erging?
Gefährlich ?
488 Samstag, den 09. Dezember 2017 um 12:19 Uhr
Der Benutzer
Hallo zusammen, ich bin erschrocken über diese Kommentare. Ich bin selbst von dieser Krankheit betroffen und würde behaupten, dass ich alles andere als gefährlich bin. Ich bin ein hilfsbereiter, verständnisvoller Mensch. Auch mit dieser Krankheit würde ich niemandem etwas tun. Bevor man so etwas gemeines schreibt und alle über einen Kamm schert, sollte man sich vorher die Frage stellen, wer hier gefährlich ist? Sorry! Aber wahr ...
Akathisie nach vielen Jahren ohne Neuroleptika?
487 Freitag, den 08. Dezember 2017 um 18:14 Uhr
Ginger
Hallo,
ich habe vor 5 Jahren Haloperidol erhalten und hatte da eine starke Akathisie. Nach dem Absetzen ging sie weg.
Seit vorletztem Sommer habe ich jedoch (zum Glück nur ganz selten) eine Bewegungsunruhe, die sich genauso anfühlt, nur nicht so stark. Sie tritt dann auf, wenn die Außentemperaturen deutlich ansteigen.
Kann das noch vom Haloperidol kommen? Oder kann das auch unabhängig davon auftreten?
Was ist eine Akathisie? , Redaktion Medizin
in Berlin leider keine Selbsthilfegruppen
486 Sonntag, den 26. November 2017 um 20:53 Uhr
Elfriede
Hallo,
ich suche nun schon seit einigen Jahren nach einer Selbsthilfegruppe für Angehörige Schizophrenie-Kranker. Mein Sohn ist mit 26 Jahren erkrankt. Jetzt ist er 37. Bei dem letzten Schub ist er total verwahrlost. Ich würde mich sehr gern mit betroffenen Angehörigen austauschen. Vielleicht weiß Jemand, wo es in Berlin eine Selbsthilfegruppe für Angehörige gibt. Mit hilft nichts, wo es um Depressionen geht, Danke
immer wieder eine schwierige Situation
485 Freitag, den 24. November 2017 um 19:52 Uhr
Ella
Mein Sohn leidet an paranoider Schizophrenie. Er ist 34 Jahre alt. Nun hat er den 3. Schub erlebt. Vom sozialpsychiatrischen Dienst bin ich etwas enttäuscht. Dort wird voll darauf abgestellt, dass psychisch Kranke ihr Recht auf Behinderung ausleben können. Diese kranken Menschen verwahrlosen dann oder werden obdachlos. Es gebe das entsprechende Gesetz. Den Angehörigen hilft das ja nun überhaupt nicht weiter, manchmal komme ich mir als Mutter dann sehr hilflos vor.
Sorge um mein Kind
484 Montag, den 20. November 2017 um 14:50 Uhr
Andrea
Hallo,
meine Tochter ist drogenabhängig und hat jetzt eine sehr starke Psychose. Sie sitzt zur Zeit in der JVA, aber da bekommt sie keine Medikamente dafür. Was kann ich tun, wie kann ich ihr helfen. Sie müsste dringend und schnell in eine geschlossene Psychiatrie, aber keiner kann mir helfen.
alternative Behandlungsmöglichkeiten
483 Sonntag, den 19. November 2017 um 21:33 Uhr
...
Rmts kann auch zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt werden, nur leider lese ich hier in dieser Beratung fast nichts darüber außer einem kurzen Verweis
Ist halt so na ja
482 Sonntag, den 19. November 2017 um 21:26 Uhr
...
Es würde gar nicht auffallen, wenn jemand so was hat und anständig nach Richtlinie von seinem Arzt behandelt wird, die ganzen Menschen, die keine Medikamente nehmen, sind alle vorher überdosiert worden, punkt.
Nurso
481 Sonntag, den 19. November 2017 um 16:45 Uhr
soso
Es ist erschreckend, was für Kommentare hier zu sehen sind. Familien von erkrankten Menschen dürfen auch vor ihrer eigenen Tür wischen und sich fragen, ja vielleicht ist was schief gelaufen. Der Charakter eines Menschen besteht und wird durch Liebe von der Familie und Freunden geprägt, und dann kommt die Krankheit, gibt es positive Krankheiten? Die Krankheit wird stigmatisiert, in gewissen Kommentaren sonst nichts. Aber es ist halt so, dass bei psychischen Erkrankungen kein großes Verständnis vorhanden ist. Jeder hat ja seine Probleme und ja ich denke, es gibt auch schlechte Menschen. Hat aber nichts mit der Frage zu tun, ob schizophrene Menschen gefährlich sind.
Eps
480 Samstag, den 18. November 2017 um 22:24 Uhr
...
Eigentlich gibt es die katatone Schizophrenie sehr selten, aber Medikamente wie Risperidon, Fluanxol oder Haldol können sehr starke Bewegungsstörungen und Denkhemmungen verursachen. Das sehe ich als Hauptgrund, warum sich Schizophrene nicht bewegen können und fett werden.
Überdosierung
479 Samstag, den 18. November 2017 um 22:07 Uhr
...
Man sollte regelmäßig den Medikamentenspiegel im Blut messen und die Nebenwirkungen nicht bagatellisieren. Ich hätte deswegen fast einen Unfall gebaut und wäre auch schon mehrfach fast in den Straßengraben gefahren.
paranoide Wahnvorstellungen
478 Samstag, den 18. November 2017 um 21:47 Uhr
...
Also, an dem Blick erkennt man es schon sehr schnell, ob jemand Angst hat. Leute mit Schizophrenie haben diesen ängstlich feindseligen Blick. Durch die ständigen Halluzinationen kommt ein ausgeprägtes feindliches Misstrauen dazu, dass sie nicht zwischen Freund und Feind nicht unterscheiden können. Aus ihrer Sicht sind alles Feinde, sie in ihrem Wahn wollen sich eigentlich nur verteidigen.
Forensik
477 Samstag, den 18. November 2017 um 21:36 Uhr
...
Wenn ich hier die Kommentare lese, würde mich mal der Fall Gustl Mollath interessieren. Er meinte doch, dass ein schneller Tod da menschlicher gewesen wäre. Die Gutachten der forensischen Psychiater können auch unter Umständen zu lebenslanger Sicherheitsverwahrung führen...
Kompetenz der Ärzte
476 Samstag, den 18. November 2017 um 21:30 Uhr
...
Je schlechter der Arzt, desto kränker der Patient. Das gilt auch für unsere dummen Semis, die Psychiater, die sich gerne profilieren und zusätzlichen Schaden verursachen, indem sie falsche Medikamente verschreiben und alles auf die Krankheit abschieben. Meldet solche bitte bei der Ärztekammer und legt euch eine Rechtschutzversicherung zu. Das ist genau dasselbe, wie wenn euch ein Chirurg am falschen Arm operiert. Und ja, die Ärzte werden zu wenig kontrolliert, sonst würden hier nicht solche Hasstiraden von betroffenen Familienmitgliedern stehen.
Was ein Unsinn
475 Samstag, den 11. November 2017 um 12:23 Uhr
jacky
Sorry, aber das ist einfach nur absoluter Unsinn. Schizophrene Menschen sind hochgradig gefährlich. Ich kenne selbst welche, die keine Drogen genommen haben und wiederholt auf mich losgegangen sind. 2 Stück sogar und das sind die Einzigen, die ich kenne. Diese Menschen gehören zum Wohle ihrer Familie und Kinder, sowie jeglichen Menschen, zu denen sie Kontakt haben, in SOFORTIGE Behandlung.
schizoaffektive Psychose
474 Sonntag, den 29. Oktober 2017 um 17:42 Uhr
Elli
Ja, sie sind gefährlich. Sie machen viele Familien kaputt. Meine auch. Nehmen Drogen... dann sind sie krank. Das tut mir so leid. Für die Familien.
Behindertenwerkstatt
473 Samstag, den 28. Oktober 2017 um 13:23 Uhr
stigmata
Reden wir doch nicht drum herum: gleich beim 1. Ausbruch meiner schizophrenen Psychose wurde mir beim 1. Klinikaufenthalt gesagt, wenn sie hier wieder rauskommen, gehen sie schön in eine Behindertenwerkstatt. Wo ich seit 23 Jahren bin. So ist es doch.
Erg.
472 Samstag, den 21. Oktober 2017 um 16:49 Uhr
Irina
Sie bekommt einen sehr starken religiösen Wahn. Und wird hochgradig aggressiv, wenn man nicht das mitmachen will, was sie möchte. Sie schlägt auf mich ein usw. Im übrigen, sie befindet sich seit Wochen schon und seit einigen Tagen extrem in einem Schub... weil sie ihre Medikamente nicht mehr nimmt. Und ich kann nichts machen.
Menschen mit Schizophrenie gefährlich.
471 Samstag, den 21. Oktober 2017 um 16:29 Uhr
Irina
Hallo,
meine Mutter ist ebenfalls seit über 20 Jahren erkrankt. "Schizoaffektive Psychose", und ich kann dazu nur sagen, wenn sie einen Schub bekommt, bedingt dadurch, dass sie ihre Tabletten weglässt, ist sie sehr wohl gefährlich... Sich selbst gegenüber selbstzerstörerisch, setzt sich wahnhaft ins Auto und gefährdet mit ihrem Fahrverhalten andere Verkehrsteilnehmer drastisch. Auch ich werde Opfer von Messerattacken, Gegenstände nach mir werfen etc. etc.
An Christine
470 Dienstag, den 17. Oktober 2017 um 07:20 Uhr
Annette
Hallo Christine,
Stimmen hören aus spiritueller Sicht und Stimmen hören aus psychiatrischer Sicht sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich selbst bin Medium und mein Sohn ist gerade in der Abklärung einer Schizophrenie. Und eine Psychose und Schizophrenie hat nichts, aber auch gar nichts mit Spiritualität zu tun. Das ist eine Störung der Neurotransmitter im Gehirn oder hat eine organische Ursache. Und als Medium sollte man NIEMALS jemand mit einer Psychose, Schizophrenie oder ähnlichem behandeln. Wer das trotzdem tut, ist ein Scharlatan und kann jemanden, der sich in einer Remission befindet, in eine erneute Psychose führen. Auch weil man den Patienten mit dem Thema bedient. Und vor allem sind psychotische Menschen nicht reflektiert genug, um zu erkennen, was da gerade abläuft. Also einfach mal die Finger weglassen. Man kann natürlich homöopathisch ERGÄNZEND arbeiten. Aber hört auf, die Leute zu solchen Medien zu schicken, die sich mit Psychosen nicht auskennen. Der Schuss kann nach hinten losgehen und man kann die Menschen auch in den Selbstmord treiben. Also: FINGER WEG! Die Medizin hat schon ihre Berechtigung.
Ich mache gerade eine Zusatzausbildung als Psychotherapeutin, um solchen Menschen auch helfen zu können und nicht mit spirituellen Techniken arbeiten zu müssen, weil es gefährlich ist!!!!!!!!!! Vor meiner Ausbildung war mir das SO auch nicht bewusst. Aber ich habe gelernt, dass man da wahnsinnig aufpassen muss.
Mein Sohn ist jetzt 15 und ich bin seit 2 Tagen mit seiner Symptomatik vertraut, weil er sich mir anvertraut hat. Und Gott sei Dank habe ich meine Psychotherapie-Ausbildung fast fertig, so dass ich sofort erkannt habe, was hier los ist. Ich habe gerade einfach nur Angst einer Mutter und hoffe, dass ich meinem Schatz helfen kann.
Alles liebe
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Heilung durch systemische Selbstintegration
469 Montag, den 09. Oktober 2017 um 16:21 Uhr
Jupp
Als Betroffener der Schizophrenie kann ich allen Erkrankten nur eines empfehlen: www.e-r-langlotz.de
Diese unglaublich fantastische Methode hat mir das Leben gerettet!!!
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Nichtraucher
468 Sonntag, den 08. Oktober 2017 um 20:59 Uhr
Ninn
Ich bin seit meiner frühen Kindheit depressiv und in der Jugend kam noch Schizophrenie dazu mit ziemlich vielen akuten Phasen. Trotzdem habe ich nie auch nur eine Zigarette oder andere Drogen angefasst!!!
Zustand nach Klinik schlimmer als zuvor
467 Mittwoch, den 04. Oktober 2017 um 19:05 Uhr
Gaby
Mein Freund war letzte Woche so komisch, als er mich besuchte. So hatte ich ihn noch nie erlebt. Er hat Schizophrenie, aber mit den Depotspritzen war er immer fast normal. Am Tag, nachdem er bei mir war, hatte er einen Termin bei seiner Betreuerin, die ihn in die Klinik schickte, er ging freiwillig und war ein paar Tage da.
Gestern sah ich ihn wieder. Er rauchte mehr als zuvor, hustete furchtbar, denn er hat wegen zu vielem Rauchen noch COPD, und vor der Klinik hat er weniger geraucht. Er war auch noch verwirrter als vor der Klinik, obwohl seine Medikamente erhöht wurden. Er dachte, dass er von einem anderen Stern käme, und dass die Welt im Internet die wirkliche Welt sei und fühlte sich wie auf LSD. Ich hatte Schwierigkeiten, ihn zu verstehen und er führte Monologe, halluzinierte dabei, manches klang wie ein Witz und wirkte isoliert. Ich streichelte ihn, was ihn ein wenig beruhigte und schickte ihn zum Duschen und wusch seine bunte Mütze und nähte ihm eine neue, die dezenter aussieht, da ein erneutes Gespräch mit seiner Betreuerin am nächsten Tag stattfinden sollte. Dann kochte ich noch was Leckeres für uns. Ein wenig kam er dann runter.
Am nächsten Tag rief ich ihn an, auch wegen eines PC-Problems. Sehr schnell sagte er mir eine Lösung, war aber immer noch verspult und hatte den Termin mit seiner Betreuerin abgesagt. War er zu kurz in der Klinik? Schlagen die Medikamente nicht an? War die Umgebung in der Klinik (viele verrückte Leute, wenig Rückzugsmöglichkeiten) kontraproduktiv? Keine Ahnung. Hilft Cannabidiol?
Heilung
466 Samstag, den 30. September 2017 um 21:08 Uhr
Agi
Ich bin Betroffene und seit drei Jahren psychosefrei. Ich nehme nur eine mini Dosis ein: 200mg Amisulprid. Ich konnte mein Studium beenden, bin aber berentet auf Lebenszeit.
Was bedeutet Heilung? Dass man stabil ist oder wieder arbeiten gehen kann? Ich jedenfalls habe ein gutes soziales Umfeld und einen Freund. Niemand drückt mir ein Stigma auf. Die Ämter sind nur nervig. Ich arbeite nun an meiner Arbeitsfähigkeit, da ich mit meinem Schwerbehindertenausweis im öffentlichen Dienst halbtags arbeiten möchte.
Mein Arzt meint, ich habe eine gute Prognose. Ich könnte in circa drei Jahren meine Medikamente absetzen, aber will ich das riskieren? Ich habe mir vorgenommen nie wieder in die Klinik zu gehen. Es gibt ein normales Leben mit der Diagnose.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Meine Mutter ist schizophren
465 Samstag, den 30. September 2017 um 01:19 Uhr
Lenchen
Hallo,
meine Mutter ist 57 Jahre alt und ist schizophren. Sie hatte vor 2 Wochen einen Rückfall.
Dieser Rückfall wurde ausgelöst durch eine Veränderung in Ihrem Leben. Die letzten 13 Jahre hat sie ein ganz normales Leben geführt und war sehr gut auf die Medikamente eingestellt. Seit Ihrem Rückfall vor 2 Wochen hat sie Halluzinationen, Verfolgungswahn und Angstzustände. Ich habe sie diese Woche in eine Klinik gebracht, damit sie professionelle Hilfe bekommt. Ich verstehe nicht, dass Einige hier in dem Forum der Meinung sind, man sollte Menschen mit dieser Krankheit weg sperren. Meine Mama war noch nie aggressiv bei einem Rückfall und hat nie angedroht jemanden umzubringen.
Ich weiß, dass man, wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat, geprägt ist davon, aber man darf nicht allen mit dieser Krankheit so schlimme Sachen nachsagen. Sie ist meine Mama. Ich liebe sie, mit oder ohne Krankheit. Ich versuche Ihr zu helfen, wo ich nur kann. Mich macht das alles ziemlich traurig und klar ist es sehr merkwürdig, dass Sie Halluzinationen hat usw., aber sie kann nichts dafür!
Es ist eine Krankheit. Meine Mama ist freiwillig in diese Klinik gegangen und hat eingesehen, dass sie Hilfe benötigt. Hätte sie ihre Tabletten verweigert oder nicht in die Klinik gewollt, dann hätte ich sie trotzdem dahin gebracht. Sie weiß ja im Moment auch nicht, was gut für sie ist und deshalb hätte ich sie dann gezwungen und sie hätte mir es später gedankt.
Es ist für alle Familienmitglieder schwer, damit klar zu kommen ... gerade weil die Krankheit so viele realitätsfremde Symptome mit sich bringt, aber wenn man der betroffenen Person hilft, hat diese wieder eine Chance auf ein normales Leben. Ich werde mich nun auch intensiv damit auseinandersetzen und mich ausreichend informieren (eventuell Angehörigen-Selbsthilfegruppen), damit ich meiner Mama in Zukunft helfen kann und Ihr durch frühe Erkennung eines Rückfalls die Klinik ersparen kann.
Wenn ich einen Nachbar hätte mit dieser Krankheit, würde ich diesem auch versuchen Hilfe zu beschaffen ... Wichtig ist, dass die Betroffenen ihre Medikamente bekommen und ein stabiles und ruhiges Umfeld zuhause haben. Ist dieses nicht gegeben, wäre ein betreutes Wohnen denke ich das Beste, damit die Medikation kontrolliert werden kann.
Das hier sind nur meine Erfahrungen und Gedanken.
An Alle Angehörigen: Seid stark! Seid einfach da und lasst den Rest die Profis machen. Wir, ohne diese Krankheit, haben nur ein gewisses Maß an Kraft und sind emotional zu gebunden, um unseren Angehörigen zu Hause ausreichend zu helfen.
An Alle Schreiber ohne Hintergrundwissen: Wenn ihr selbst betroffen wärt oder Ihr ein Familienmitglied mit dieser Krankheit hättet, würdet Ihr so gewiss nicht darüber denken.
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Solian
464 Mittwoch, den 20. September 2017 um 18:40 Uhr
Maya
Solian ist ein gutes Medikament. Es hilft, doch bei einer Depression finde ich es nicht das richtige. Es hilft gut bei Gedankenkreisen, mal wieder Ruhe zu bekommen. Meine Nebenwirkungen waren müde sein und langes Schlafen. Normal wenn, man Jahre unter Höchstspannung lebt.
Schizophrenie
463 Montag, den 18. September 2017 um 20:08 Uhr
Schmitz anke
Mein Sohn ist 35. Udo leidet unter der Krankheit, zudem ist er Politoxicomane. Weiß nicht mehr weiter, da er Klinikaufenthalt ablehnt.
Schizophrenie und Gefahr
462 Montag, den 18. September 2017 um 13:36 Uhr
Balu
Hallo,
meine Mutter ist seit über zwanzig Jahren erkrankt und hat gestern Abend ein Messer nach mir geworfen, nachdem ich ihr gesagt habe, dass ich ein paar Tage mit meinem Hund in Urlaub fahren möchte. So viel zum Thema Gefahr.
Arbeit suchen und finden, die Wahrheit sagen oder verschweigen
461 Mittwoch, den 13. September 2017 um 15:07 Uhr
Maria
Hallo zusammen,
es tut gut zu lesen, dass es Menschen gibt, die werktätig sind. Mir fehlt das. Durch wirklich beschissen unglückliche Umstände habe ich in diesem Jahr einen sehr guten Job verloren. Es fällt mir immer schwerer, die Zeiten der Krankheit in Vorstellungsgesprächen klein zu reden. Aber ich will meine Erkrankung auch nicht jedem auf die Nase binden. Ich bin arbeitsfähig, aber zwangsberentet. Von 500€ im Monat kann kein Mensch existieren. Ich bin 35 Jahre alt. Soll das für mich wirklich schon das Ende gewesen sein? Bei der heutigen Lebenserwartung bedeutete das, noch 60 Jahre in der Sozialhilfe. Von diesem Staat bin ich enttäuscht.
Ich habe irgendwie gedacht, man erhielte gerade als "Kranke" mehr Rückendeckung auf dem Weg auf den ersten Arbeitsmarkt. Allen Betroffenen wünsche ich mehr Glück als mir, und die Kraft das Leben und die Menschen zu überleben.
Gruß, Maria
Partnerschaft mit einen betroffenen Mann
460 Dienstag, den 12. September 2017 um 20:45 Uhr
Marci
Hallo zusammen,
ich finde es schlimm, das sich so auf dieser Seite aufgeregt wird und keine vernünftige Aussage getroffen wird. Ich bin seit fast 6 Monaten mit einem betroffenen Mann zusammen und es war nicht einfach, da er mir irgendwann sagte, dass er ein Sexualstraftäter ist. Durch seinen Nachbarn, der weit über 50 ist und seine hilflose Situation ausgenutzt hat und er daduch gemerkt hat, dass er bi ist.
Ich habe ihn in der Geschlossenen kennengelernt. War dort wegen Depressionen auf freiwilliger Basis. Wir waren unzertrennlich und hatten uns am 6. Mai wider getroffen und er wusste, dass ich Pfleger bin. Ich habe ihm geholfen in jeder Hinsicht, da er Auflagen hatte, und dass er bi ist, hatte er mir gesagt, als wir am ersten Tag bei ihm in der Wohnung waren. Ich wusste nicht, dass er ein Straftäter ist. Ich habe mit ihm dann jeden Tag verbracht, seine Wohnung aufgelöst, mich um seine Papiere gekümmert. Er hat dann schon bei mir gewohnt.
Es war in den 6 Monaten eine sehr schöne Zeit, wir haben jeden Tag was unternommen, aber es gab auch schwere Zeiten. Ich habe ihm alles Schritt für Schritt erklärt und schlimmer war es, wenn man dachte, dass er es verstanden hätte, fiel er zurück und man musste wieder, von vorne anfangen. Dann dachte er, dass seine sogenannten Freunde ihm den Vorfall verzeihen könnten. Da er denen nur die Hälfte erzählt hat, dass diese ihn noch mögen. Bis er verstanden hat, dass dies nicht der Fall ist.
Desweiteren war es so, dass er 8 Jahre verheiratet war und er hat in der Zeit die höchste Dosis bekommen, die je an einen Menschen getestet wurde, 1200 mg, und seine Ex hatte ihn richtig kaputt gemacht. Um ihn zu binden, hat sie die Dosis erhöht um wenn er abgeschossen war und geschlafen hat, Sex gehabt, um Kinder zu bekommen, damit er bleibt. Das hat leider nicht ewig gehalten.
Nun zurück zum eigentlichen Thema, er hat eine Depot-Spritze bekommen und da nicht der Arzt sie gespritzt hat, sondern seine Sprechstundenhilfen, und wohl von den Schmerzsymptomen her in den Muskel gespritzt wurde, hatten wir auf die Tabletten umstellen lassen. Leider hat er mich dann überzeugen können, die Tabletten zu reduzieren und dann ganz abzusetzen. Ich war wohl blind vor Liebe.
In den ersten 4 Wochen war alles gut, aber ich merkte immer mehr, dass irgendwie was nicht stimmt. Ich habe ihn immer gefragt, dass er bitte eine Tablette nehmen sollte, und er hat das abgelehnt. Aber jetzt weiß ich, dass er nicht ehrlich war. Die letzten 2 Wochen waren nicht mehr schön, er wurde immer antriebsloser und die Stimmen wurden immer lauter. Ich habe ihn oft gebeten, ob er eine Tablette möchte, und er weigert sich.
Und als wir zu Oma waren, fing auf den Weg dorthin zu zittern an, und als ich ihn fragte warum, sagte er, das weiß er nicht. 3 Tage danach sagte er, ich mache ihm Angst oder ich rede zu schnell und zu laut oder die Stimmen schwankten um und sagten, dass ich ihn umbringen will. Es kam kein Danke mehr, der Sex schlief ein und er war immer mehr der Meinung, dass seine angeblichen Freunde seine Schwäche ausgenutzt haben und sie könnten ihm den Missbrauch der Tochter verzeihen. Ich musste ihm immer wieder klar machen, dass dies nicht so ist, dass dies ihm niemand mehr verzeiht
War alles auf Umzug eingestellt und er hatte sich auch bis zum 01.09.2017 gefreut.
Ab Mittwoch kam dann ein kleiner Schub, den konnten wir mit Hilfe seiner Mutter unter Kontrolle bringen. Am Abend war alles ok, ich habe seinen Rücken und Beine massiert, er war super ausgeglichen. In der Nacht hatte er einen Alptraum und da fing alles an. Ich weckte ihn, da er im Schlaf geschrien hatte. Morgens wollte ich mich nur rankuscheln und er sprang auf und stand nur noch neben sich, er kam nicht mehr runter. Ich bin dann mit ihm in die Stadt und einen Kaffee trinken und er sagte, wir müssen reden. Ich wurde etwas bestimmt, dass er mich bitte nicht wieder hängen lassen möge und ich verstehe, dass es gerade alles etwas zu viel ist, aber er möge nicht aufgeben, bis zum Umzug ist es nicht mehr lange und wir können endlich wieder ein halbwegs normales Leben führen, da im einiges untersagt ist, da er Auflagen hat und wir bedroht wurden.
Auf der Bank kam der Kurzschluss, er sagte, er will für 3 Tage zu seiner Mutter. Ich ahnte schon, dass er nicht wieder kommt, ich hätte ihn mal nicht gehen lassen sollen. Ab da ging alles schief, da seine Mutter keine Ahnung von der Krankheit hat. Er kam nicht wie versprochen zum Reden und als ich ihn am Samstag sah, war es nicht mehr die Person, die ich kannte. Er war emotionslos, gefühlskalt in seiner Welt.
Er hat alle manipuliert und hat nicht mal mehr seine Strafsache und Fehler mehr gesehen. Ich kann nur sagen, da ich mich gut im Internet informieren konnte und es auch genügend Betroffenen-Plattformen mit Hotline gibt, verstehe ich die Krankheit und kann einiges besser nachvollziehen. Man muss nur etwas Zeit im Internet beim Suchen investieren.
Ich weiß jetzt, dass ohne Medikamente das Gehirn 10 Prozent mehr Dopamin ausschüttet als bei einem normalen Menschen und die Betroffenen dies nicht abbauen können.
Man muss sich das so vorstellen, als würden sie alleine durch einen dunklen Wald laufen und man hat panische Angst, man ist empfindlicher bei Geräuschen, als wenn man auf Droge ist.
Man kann die Dosis reduzieren, aber nie absetzen leider. Und dann hilft nur noch der Arzt, wie bei mir, da man nichts mehr tun kann. Er hat alles verweigert. Und die 5 Tage bei der Mutter haben ihm den Rest gegeben Der Umzug, dass er bi ist, und das Heimweh und die Absetzung ohne Erlaubnis des Arztes waren auch nicht gut, das tut mir auch unendlich leid, man sollte sich immer durchsetzen, wenn man einen betroffenen Partner hat.
Jetzt kann ich nur warten und das Geplante umsetzen, den Umzug und so weiter, aber sollte sich mein Partner bei mir melden, werde ich ihm mit offenen Armen empfangen, und man sollte keinen Vorwurf machen, da er in der Zeit nicht zurechnungsfähig war. Und das ist das Schwere in der Beziehung, dass man immer behutsam sein muss und ihnen nie das Gefühl geben sollte, ausgeschlossen zu sein.
Bitte um eure Hilfe
459 Dienstag, den 12. September 2017 um 12:10 Uhr
Unbekannt
Hallo,
es geht hier um meine 29jährige Schwester, die seit 4 Jahren an paranoider Schizophrenie leidet. Sie nimmt auch Medikamente und auch Depot-Spritzen, aber es geht ihr immer schlechter. Ich habe alles getan, ich weiß nicht, wie es weiter geht, könnt ihr mir helfen ????
Bitte kein Schubladendenken
458 Sonntag, den 10. September 2017 um 23:42 Uhr
Andre B
Hallo zusammen!
Es gibt ca. 8 Milliarden Menschen auf diesen Planeten und jedes Individuum ist einzigartig und hat seine eigene Wahrnehmung. Doch man sollte nicht immer seine subjektive Wahrnehmung als richtig einschätzen, bloß weil man diese Erfahrungen gesammelt hat, die man aber nur 1 oder 2 Individuen verdankt.
Ich habe seit über 2 Jahren schon Paranoide Schizophrenie und bin seit einem Jahr, durch Medikamente, symptomfrei. Wenn man den Bezug zur Realität verliert, reagiert jeder anders auf diese Krankheit. Psychische Erkrankungen sind sehr komplex. Es wäre ziemlich dumm zu sagen, dass alle Schizophrenen eingesperrt werden sollten.
Durch die Halluzinationen bekam ich Angstzustände und Wahnvorstellungen und selbst kann man ohne Hilfe nichts dagegen tun. Irgendwann ist man soweit, dass man seinen Verstand verliert und dann kann es gefährlich werden. Die Stimmen sagten mir, dass ich grausame Dinge tun soll. Doch ich konnte mich immer (damals ohne Medikamente) gut distanzieren.
Aber ihr könnt euch in diese Lage nicht reinversetzen. Stellt euch vor, Tag für Tag seht ihr gruselige Dinge und hört Stimmen, die sagen, dass ihr etwas Schlimmes tun sollt. Man dreht durch und die Momente, in denen man dem allem Wiederstand leistet, werden immer weniger. Dazu kommt, dass für mich damals alles einen Sinn ergeben hat. Jedes Ereignis wurde als eine Art Botschaft verstanden. Und Schizophrene können dafür nichts.
Doch ich hatte kaum Wutausbrüche oder war gefährlich, bis zu dem Tag, an dem ich meiner Freundin wehgetan habe. Ich war wie in Trance und konnte den Stimmen nicht mehr wiederstehen. Danach habe ich mich endlich selbst einweisen lassen. Und keine Sorge, meiner Freundin geht es gut und wir sind immer noch zusammen. Für mich gehört jeder Mensch weggesperrt, der zu gefährlich für diese Gesellschaft ist. Aber ich denke, dass nicht jeder Schizophrene gefährlich ist. Ich meine, hier sind Kommentare von Leuten, die wahrscheinlich danach gegoogelt haben, ob Schizophrene gefährlich sind. Z.b. kann jeder Mensch zu einem Mörder werden durch gewisse Ereignisse bzw. äußerliche Reize, aber ich denke, das bei einem Schizophrenen die Angriffsfläche seiner Persönlichkeit, durch den Verlust zur Realität, einfach größer ist. Und das macht sie nicht zu schlechteren Menschen. Aber wenn jemand zu gefährlich ist, ob krank oder normal (wobei normal ist glaube ich kein Mensch), dann muss ihm geholfen werden, und wenn das nicht funktioniert, weggesperrt werden.
Mein Mann ist betroffen von Schizophrenie
457 Samstag, den 09. September 2017 um 14:54 Uhr
Veronika wernicke
Angstzustände und Verfolgungswahn außerhalb der eigenen Wände, und dadurch steht auch das zwischenzeitliche Menschliche auf dem Spiel.
Schizophrenie
456 Dienstag, den 05. September 2017 um 16:03 Uhr
sigrid von Trzebiatowski
Schizophrenie kann nicht geheilt werden. Mein erster Ehemann erkrankte nach seinem Studium der theoretischen Physik mit 36 Jahren an einer Schizophrenie. Leider hatten wir bereits eine Tochter und ich habe mich sofort sterilisieren lassen. ich erkannte zu spät, dass sein Vater und auch seine sieben Geschwister an einer Schizophrenie erkrankten. Die Mutter war immer gesund.
Elektro- und Insulinschock werden immer noch durchgeführt. Ich stehe auf der Seite Albert Einsteins, er wünschte seinem Sohn Eduart einen frühen Tod. Ein durchaus liebevoller Gedanke.
Beste Grüße
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
danke!
455 Sonntag, den 03. September 2017 um 20:34 Uhr
...
Bei dem Gift handelt es sich um neurotoxische Krampfgifte, bzw. Nervengifte, auch Neuroleptika genannt. Ihre Hauptwirkungen sind Bewegungsstörungen, sowie Muskel - und Körperkrämpfe. Weitere Wirkungen sind Blindheit, Blutdruckverlust, starke Sedierung, Blutbildstörungen, Diabetes, Parkinson, Akathisie, Schiefhals, Delirium, Fieber, Krampfanfälle, Leberschäden, Nierenschäden, Erbrechen, Atemnot, Haarausfall, Herzrasen, Gesichtsschwellung, Kopfschmerzen, zerstörtes Hormonsystem und vieles mehr. Ein Teil dieser Vergiftungserscheinungen tritt immer auf. Das erzeugt ein Gefühl der totalen Ohnmacht und Vernichtung. Es ist, wie ein lebendes Wrack zu sein, wie eine lebendige Leiche. Es ist, als würde man sterben. Wer um sein Leben fleht, wird mit noch höherer Dosis dauerhaft niedergestreckt. Die Traumatisierung ist extrem.
Überdosieren
454 Donnerstag, den 31. August 2017 um 06:59 Uhr
Xyz
Donnerstag, den 31. August 2017 um 06:54 Uhr. Und wenn man dann wie mein Vater, der wegen Schluckstörungen abgemagert ist bis zum Skelett und den ganzen Tag vor sich hindämmert, mit 70 Jahren im Pflegeheim, ins Krankenhaus kam, und der Arzt dort eine Sonde legen musste und nach 3 Tagen wurde sie entfernt, er wieder schlucken konnte, der Arzt sagte, es wäre zu hoch dosiert die Beruhigungsmittel! Er hat alles reduziert und jetzt wieder im Heim geht das gleiche Spiel wieder weiter!
Kann man da klagen wegen Körperverletzung oder Überdosierung?
Überdosieren
453 Donnerstag, den 31. August 2017 um 06:40 Uhr
Xyz
Zugedröhnt und fast gestorben und das noch vom Hausarzt mit angesehen, Hauptsache die Pharmaindustrie und die Ärzte, das ganze System ist krank, und geholfen mit den Pillen wird eh nicht, Gift.
Große Sorge um unseren Freund
452 Mittwoch, den 30. August 2017 um 09:37 Uhr
Corinna
Ein guter Freund unserer Gruppe leidet seit 2 Jahren an einer starken negativen Schizophrenie. Tabletten nimmt er schon lange keine mehr. Er hat sein Studium abgebrochen und auch seine Übergangs-Jobs schmeißt er einen nach dem anderen hin. Er meint, dass er der Auserwählte ist und jeder (ja die ganze Welt) es wüsste, aber keiner es ihm gönnt und es deshalb nicht zur Sprache kommt. Er hört Stimmen von Menschen und diese provozieren ihn oder machen sich über ihn lustig. Er möchte, dass das Ganze publik gemacht wird und versteht nicht, warum dies nicht schon lange passiert ist. Er kann mit Leuten kommunizieren, die gar nicht in Reichweite sind.
formale Denkstörung?
451 Freitag, den 25. August 2017 um 08:19 Uhr
Navigator-Redaktion
Hallo Hanna,
was Sie beschreiben, kann schon eine formale Denkstörung sein, aber das ist aus der Entfernung natürlich unmöglich seriös zu beurteilen. Und auch wenn es sich um eine sogenannte Denkstörung handelt, ist das noch lange keine klassische Psychose. So wie Sie es beschreiben, haben Sie ja noch einen sehr klaren Blick auf die Dinge, die komisch ablaufen.
Fazit: Bitte nicht zu viele Sorgen machen, aber bei Gelegenheit mal mit einem Arzt Ihres Vertrauens vor Ort sprechen. Wir dürfen schon rein rechtlich keine Diagnose stellen oder gar einen therapeutsischen Rat geben.
Alles Gute und viele Grüße
Dr. Jörg Zorn vom Navigator-Team
Sind das Symptome?
450 Donnerstag, den 24. August 2017 um 19:19 Uhr
Hanna
Ich habe eine Angst- uns Zwangsstörung, die sich durch Zwangsgedanken bemerkbar macht. Eine Psychose hatte ich noch nie, habe jedoch extreme Angst davor. Richtige Symptome, die für eine Psychose sprechen, habe ich nicht, jedoch denke ich sehr komisch und das macht mir große Sorgen. Nun wollte ich wissen, ob diese Art zu denken unter formale Denkstörungen fällt und ich mich sorgen muss.
Wenn ich zum Beispiel beim Backen noch Butter brauche, denke ich nicht "Ich brauche noch Butter", sondern "ihich brachehe noch Butteronimus". Ich denke nicht immer so, nur wenn ich alleine bin und gerade sehr in eine Sache vertieft bin. Diese Gedanken passieren unbewusst, jedoch weiß ich, was es heißen soll und kann es auch zu einem richtigen Satz korrigieren.
Außerdem bleibe ich öfters an einzelnen Wörtern hängen, die ich dann im Kopf immer wieder, teils unbewusst, wiederhole.
Bitte um Hilfe!
Fragen
449 Mittwoch, den 23. August 2017 um 18:45 Uhr
Dani
Ich habe keine Positiv-Symptomatik, aufgrund von Abilify glaube ich, mache regelmäßig Sport, nehme ein Antidepressivum. Wohne seit 7 Monaten (Beginn der Cannabis-Psychose) wieder bei meinen Eltern, habe viel Kontakt zu meiner Verwandtschaft. Nehme zusätzlich Omacor, Vitamin b complex, panax Ginseng, Brahmi, Ginkgo und Curcuma.
Ich habe Probleme mit der Minus-Symptomatik: komische Träume, bin oft wach und unruhig in der Nacht (gehe früh ins Bett, stehe spät auf), habe Konzentrationsprobleme, alles wird immer gleich anstrengend, und Interessen habe ich auch fast keine mehr....etc. Außerdem denke ich ständig an Schizophrenie und nie wieder was genießen können. Ich kiffe und rauche nicht mehr und betreibe regelmäßig Sport oder gehe wandern, wenn ich mich dazu aufraffen kann, weil so fehlt mir die Energie.
Ich werde jetzt noch eine Psychotherapie beginnen und meine Fragen sind halt: Was kann ich sonst noch so machen, damit die Dinge wie (Lustlosigkeit, nicht früh aus dem Bett kommen, weil so kaputt....) wieder besser werden?
7 Monate sind keine Behandlungszeit, hat es geheißen, und naja, es ist denn eine Behandlungszeit, wann kann ich davon ausgehen, dass es besser wird und ich wieder studieren kann?
PS: Ich nehme 15mg Abilify und 100mg Sertralin, vor ca. einem Monat nahm ich Rispadal 4mg, dann wurde ich umgestellt....
Wann ist mit Besserung zu rechnen und wie stehen die Heilungschancen und wie stehen meine Chancen, dass ich wieder studieren kann oder arbeiten kann und wann?
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
geächtete Krankheit
448 Mittwoch, den 23. August 2017 um 05:55 Uhr
Blubberblase
Mich (w, 52) hat die Krankheit (ausgebrochen 1996) um eine anspruchsvolle berufliche Karriere gebracht. Dies lag weniger an meinem Unvermögen als an den Lücken in meinem Lebenslauf und der Unmöglichkeit, die Gründe für meine Schwerbehinderung zu erklären. Wenn ich mal nicht so belastbar bin, kann ich nicht unbefangen zugeben, woran das liegt.
Als Autorin habe ich Mühe, mich am Markt durchzusetzen. Ich schreibe über viele Themen, nur nicht über meine Schizophrenie. Die Gefahr, dass meine Arbeiten als "Betroffenheitsliteratur" abgetan werden und ich in die Schublade "Bekenntnisliteratur Betroffenheitsbereich Psychose/Schizophrenie" gesteckt werde, ist zu groß. Ich nehme ja zu allgemeinen gesellschaftlichen Themen Stellung und möchte nicht in einer Nische hocken.
Mit Autorenkollegen oder anderen Bekannten über meine Psychose-Erfahrung zu sprechen, ist so gut wie unmöglich, wird man doch schnell abgestempelt. Unbedachte Äußerungen werden rasch in die Richtung "Siehst du, sie spinnt doch" gedeutet. Schade, schade. Gerade in Konkurrenzsituationen könnten andere meine Krankheit gegen mich ins Spiel bringen. Dabei würde ich gern zu dem Thema schreiben, veröffentlichen und mich auf Veranstaltungen äußern.
Ich arbeite zudem teilzeit in der Erwachsenenbildung, mit Menschen mit Behinderung. Denen aus meiner Rolle als Dozentin heraus zu sagen: "Hört mal, ich bin selbst eine Betroffene" - ist einfach No Go. Ich würde nicht nur total aus der Rolle fallen, sondern es wäre dem Arbeitgeber auch unangenehm. Auch im dortigen Kollegenkreis wird gern geschwätzt und gelästert. Ich möchte so wenig wie möglich über mich preisgeben.
"Wenn du es erzählst, hört man dir zu und du erfährst Verständnis. Aber in unbedachten Augenblicken, wo etwas anderes zählt, z.B. der Konflikt um einen Arbeitsauftrag o.Ä., dann kann es zack-zack gehen und das Wissen um deine Krankheit wird gegen dich verwendet."
In der Psychiatrieszene selbst hatte ich die Erfahrung gemacht, dass ein großer Druck nach Selbstverwirklichung und Anerkennung herrscht: Jeder möchte mal einen Vortrag halten, einen Text veröffentlichen u.s.w., da herrschte auch großer Konkurrenzdruck und ich wollte ja nicht in die Nischenkultur. Die Möglichkeiten für Erfolgserlebnisse sind für psychisch Kranke rar. Da habe ich mich zurückgezogen, das war für mich keine Perspektive.
Ich lebe privat sehr glücklich mit Mann und Kind. Aber wenn die Mitschüler und deren Eltern wüssten, dass die Mutter meiner heranwachsenden Tochter (also ich) Schizophrenie hat, würde es auch dem Ansehen meines Kindes schaden. Das alles ist sehr betrüblich, aber im Moment sehe ich für mich noch keine Chance, über meine Psychose- und Psychiatrieerfahrung offen und frei zu sprechen.
Dabei freue ich mich sehr auf den Zeitpunkt, an dem es möglich wird.
ganz normal
447 Dienstag, den 22. August 2017 um 19:43 Uhr
LisaBella
Da ich in meinem beruflichem Umfeld viel mit der Diagnose zu tun habe und mein Partner auch an einer paranoiden Schizophrenie leidet, kann ich nur sagen, dass die Menschen genauso behandelt werden möchten, wie alle anderen auch! Es gibt nichts Schlimmeres als stets und ständig über die Erkrankung zu sprechen! Und genauso zu fragen, wie es einem geht oder ob alles gut wäre!
Ich unterstütze meinen Partner in sehr vielen Dingen, versuche ihn zu ermutigen, an alltäglichen Dingen dran teilzunehmen (in einem Verein z.B.)!
Bloß nicht ausgrenzen, es gibt nichts Schlimmeres!
Melperon bei Demenz
446 Dienstag, den 22. August 2017 um 16:12 Uhr
Reiter Romain
So weit mir bekannt ist, handelt es sich bei Melperon um einen Dopaminantagonisten. Dopaminantagonisten sollen doch auch Demenz verursachen, oder verstehe ich da etwas falsch?
Paranoide Schizophrenie
445 Dienstag, den 22. August 2017 um 10:42 Uhr
Andre M
Hallo an alle,
Auch ich bin mit solchen Menschen aufgewachsen, aber bei mir sind es gleich 3 Personen. Meine Mutter, Bruder und Schwester, wobei jeder was anderes dazu hat. Mein Bruder hat die Paranoide Schizophrenie und ist seit über 10 Jahren in Behandlung, ebenfalls manchmal aggressiv, aber dank der Tabletten sehr selten. Man sieht es bei solchen Menschen an den Augen, wenn sie so starr sind. Übrigens ist es in unserem chemischen menschlichen Apparat der Botenstoff, welcher weiß ich gerade nicht, aber dieser liefert etwas nicht ans Gehirn und verursacht diese Wahnvorstellungen usw. Er soll als Kind schon auffällig gewesen sein. Also man nennt es Endogene, wobei Exogene wie Drogen es bestimmt noch brutaler machen. Sehr traurig, was so einen Mensch betrifft, ich wurde selber von ihm als Kind verprügelt, trotzdem würde ich ihn nie fallen lassen, nur wenn er keine Medikamente nehmen würde, dann kein Kontakt. Wenn jeder gut behandelt ist und einsieht, dass er krank ist, geht der Kontakt. Man muss aber trotzdem immer auf der Hut sein, ich bin fast 35 Jahre alt und habe so einiges erlebt. Trotzdem sollte man nicht alle psychisch Kranken meiden, denn für eine Krankheit kann kein Mensch was, sondern die Vererbung ist das schlimme an dem Scheiß.
mgf
Diagnose Schizophrenie
444 Donnerstag, den 17. August 2017 um 00:16 Uhr
Martin H Werner
Oben geschilderte Symptome sind zu vage bzw. zu allgemein gehalten, um aussagekräftig zu sein. Das trifft ja alles auf mindestens ein Drittel der Zeitgenossen zu! Präzisieren Sie Ihre Methoden!
wie Bruder überzeugen
443 Mittwoch, den 16. August 2017 um 07:40 Uhr
ratlose Schwester...
Mein kleiner Bruder ist 21 und bei ihm ist nun rausgekommen dass er diese Krankheit hat. Er hat Verfolgungswahn und will die Medikamente wegen Nebenwirkungen nicht nehmen... ich weiß nicht mehr, was ich noch für ihn tun kann, immer wenn ich mit ihm geredet habe und er relativ klar war, meinte er immer, ja er lässt sich behandeln. Das schwingt immer um bei ihm, einmal will er sich behandeln lassen, dann will er nicht mehr...
Ich denke gefährlich...
442 Montag, den 14. August 2017 um 15:07 Uhr
Keine_guten_Erfahrungen
Ich habe keine guten Erfahrungen gemacht. Ständig wurde ich angemacht, er hat ständig Tabletten während des Unterrichts zu sich genommen und ist auch ziemlich nah gekommen. Damit meine ich, dass er ziemlich distanzlos war. Er hat ständig versucht zu mobben. Im Nachhinein hatte ich den Eindruck, er war auch irgendwie sadistisch veranlagt. Und eifersüchtig auf alles, was andere hatten und er nicht, so mein Eindruck. Irgendwann habe ich eingesehen, dass es zwecklos war und bin ihm aus dem Weg gegangen. So jemand möchte ich nicht mehr in meiner Nähe.
Das schlimme ist, dass wenn diese Leute mit dieser Störung etwas tun, werden sie für schuldunfähig erklärt. Ich spreche von schlimmen Verbrechen. Jeder Eierdieb wird härter bestraft.
Wenn ich weiß, dass jemand sowas hat, gehe ich ihm ohne wenn und aber aus dem Weg. Auf keinen Fall in meine oder in die Nähe meiner Familie.
Forschung
441 Sonntag, den 13. August 2017 um 19:05 Uhr
heilbar
Schizophrenie kann mehrere Ursachen haben: social defeat, Reifestörung der Neuronen im Thalamus (kann mit Micro-RNA behandelt werden), Hirnhautentzündung (Penicellin), traumatische Kindheitserfahrungen (kann im Blut nachgewiesen und mit Krebsmedikamenten behandelt werden). Die DANN-Expression ist bei einigen Genen blockiert. Warum werden alle Ursachen immer noch mit Neuroleptika behandelt, obwohl es inzwischen aufgrund von neuen Ergebnissen bessere Behandlungsmöglichkeiten geben dürfte?
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Studien
440 Sonntag, den 13. August 2017 um 13:19 Uhr
heilbar
Zu wenige Dopaminrezeptoren im Gehörthalamus. Jetzt fehlt nur noch die Lösung, das Wachstum dieser Neuronen zu stimulieren. Nur leider interessiert das die meisten Ärzte nicht. Ich würde nur noch zu Ärzten mit Doktortitel gehen, die dürfen ja forschen.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
jahrelang
439 Sonntag, den 13. August 2017 um 13:05 Uhr
unheilbar
Ich hatte jahrelang Überdosen, die Psychiater haben bei mir alle verschissen. Ich habe mehr Probleme als bevor ich in der Psychiatrie war. Je höher die Dosis, desto schlimmer der Rebound. Nach 5 Jahren Therapie bekommen, 8 von 10 Kranken haben einen Rückfall innerhalb von 30 Tagen. Was ist jetzt wohl schlimmer: sich ins Harz 4 wirtschaften zu lassen und mit wenig Geld wie die meisten in einer asozialen Wohngegend zu leben oder einfach nicht in die Psychiatrie zu gehen?
Nicht heilbar aber gut behandelbar
438 Sonntag, den 13. August 2017 um 12:22 Uhr
Claus-Peter
Meine Ehefrau ist seit vielen Jahren betroffen. Sie selbst erkennt die Erkrankung nicht. Die Erkrankung war 8 und 2 Jahre ohne Befund. Musste auch in dieser Zeit keine Medikamente einnehmen. Jetzt hatte sie wieder nach 2 Jahren einen Rückfall, der mit neuen Medikamenten gut eingestellt wurde. Die Medikation wurde auf ein absolutes Minimum im Krankenhaus in Gera reduziert.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
chronische Schizophrenie
437 Freitag, den 11. August 2017 um 18:20 Uhr
fortwart
Zuerst meine Antwort an "momo"...mir geht es genauso. Komme nicht darüber hinweg, dass ich meinen Partner nach Hause ließ, alleine. Wir wohnten nicht zusammen. Leider habe ich zu spät bemerkt, wie schlecht es ihm ging. Zusätzlich zu seiner Schizophrenie, die vor knapp zwei Jahren wiederkam, hatte er eine Depression. Am letzten Tag, als er bei mir war, sprach er kaum noch. Leider ließ ich ihn nach Hause. Ein paar Stunden später erhängte er sich. Dass war vor knapp drei Monaten.
Hätte ich vorher über Schizophrenie das gewusst, was ich mittlerweise weiß, hätte ich ganz anders reagiert. Trotz allem, ich würde die Partnerschaft mit meinen verstorbenen Schatz wieder eingehen. Die Menschen sind sehr feinfühlig und verständnisvoll für Ihre Partner. Es tut mir sehr weh, dass er die Welt durch Suizid verlassen hat und ich ihn nicht halten konnte. Zu spät habe ich bemerkt, wie er dem Abgrund zusteuerte. Er wollte sich nicht einweisen lassen und auch nicht durch den Psychiater begleiten lassen. Leider.
dumm
436 Donnerstag, den 10. August 2017 um 06:46 Uhr
Wolfgang Wagemann
Ich mache Taekwondo - auch Fortschritte - aber ich brauche sehr viel mehr Training als andere. Außerdem mache ich beim Kindertraining mit, weil ich mich mit 51 für nicht mehr aufnahmefähig halte. Außerdem muss ich dazusagen, dass ich Stimmen höre, Tag und Nacht...
Macht eine Schizophrenie dumm? , Redaktion Medizin
Schaden
435 Mittwoch, den 09. August 2017 um 02:11 Uhr
kasar
Guten Tag, liebe Frau Doktor,
habe in der Psychiatrie 3 Wochen 20 mg Zyprexa, 2 Wochen 4 mg Risperdal und 8 Wochen 600 Quetiapin bekommen. Und ich bin auch nach dem Absetzen vor 8 Monaten gefühlsleer, habe Gangprobleme, hängende Augenlider, Zittern in der Hand, Vorstellungsvermögen uwm
Schizophrenie
434 Freitag, den 04. August 2017 um 21:43 Uhr
Michael
Ich habe für mich die optimale Therapie gefunden und die Schizophrenie komplett besiegt. Macht eine systemische Selbstintegration nach Langlotz! Ist extrem wirksam und nachhaltig!!!!
Leben für psychisch Kranke mit Familienanschluss
433 Donnerstag, den 03. August 2017 um 19:56 Uhr
abzocke für nullleistung
Ich bin in Merxhausen bei einem Herren gewesen, dieser hatte nichts Besseres zu tun, als mir einen Platz auf einem Bauernhof zum Arbeiten zu geben. Im Gegenzug zahlte der Leistungsträger die Kurhessen, eine gewisse Summe. Als es dann plötzlich um mein Geld ging und klar wurde, dass ich Ersparnisse hatte, sollte ich von meinem Geld, bis es alle ist, alles bezahlen, ca. 800 Euro pro Monat, bis dieses aufgebraucht ist. Dafür, dass ich arbeiten soll, meiner Meinung nach eine Frechheit und unzumutbar, bin dann auch gegangen.
Weiter hatte ich mich beim betreuten Wohnen vorgestellt. Da ich sehr gut verdiente, sollte ich von meinen 2500 Euro Lohn 1500 an den Leistungsträger für seine unter-null-Leistung bezahlen. Ich frage mich oft, ob ich nicht normal bin und dass durch so ein Verhalten erst Misstrauen entsteht.
Pauschale Falschaussage
432 Donnerstag, den 03. August 2017 um 10:05 Uhr
Sebastian Esser
Der Kommentar der Medizinerin ist schlichtweg falsch. Menschen, die an paranoider Schizophrenie leiden, sind tatsächlich anfälliger für irrationale Ausbrüche akuter Gewalt. Ich würde mich freuen, wenn es mehr geschlossene Anstalten gäbe, da diese Individuen eine enorme und völlig unberechenbare Gefahr für die Gesellschaft darstellen. Siehe: http://www.ksta.de/koeln/prozess-schizophrener-mann-wollte-zweijaehrige-in-holweide-toeten-28110068
Missbrauch
431 Mittwoch, den 02. August 2017 um 19:04 Uhr
unheilbar
Ich muss mich meiner Vorrednerin anschließen. Nur wenn es unbedingt sein muss. Mit dem zusätzlichen Trauma kommt man nicht mehr zurecht. Man wird wie der letzte Dreck behandelt, genötigt und gedemütigt. Wer will schon jemanden im Zimmer haben, der HIV und Hepatitis hat durchs Fixen oder jemanden, der dir mit Mord droht, sobald du eingeschlafen bist? Ich will keine Menschen mehr sehen, die mit Überdosen und vollgeschissener Windel am Bein über den Flur schlurfen. Ich will nicht mehr zu Überdosen genötigt werden. Ich wollte auf 6 mg Risperidon auch nicht meine Leistungsfähigkeit, meinen Job und meine Freunde verlieren. Alles was ihr tut ist kontraproduktiv und diese kriminellen Machenschaften gehören angezeigt.
Studie
430 Mittwoch, den 02. August 2017 um 18:29 Uhr
unheilbar
Mehrere Studien besagen, dass die Medikamente das Gehirn schlimmer schädigen als Drogenkonsum. Ein MRT-Bild zeigte eine deutliche Abnahme der Neutriden. Weitere MRT-Bilder zeigen, dass das Gehirn schrumpft. Ein Arzt sprach von neuer Vernetzung, ich spreche hier von Genozid-zerstörten d2-, hht5- und alpha-1-Rezeptoren und die Unmöglichkeit, einen Rebound abzuwenden.
Schizophrenie, keine Sau interessiert es
429 Sonntag, den 30. Juli 2017 um 18:32 Uhr
Mac
Hallo,
Schizophrenie seit 8 Jahren, verschiedene Wahn-Typen von Verfolgung, Vergiftung, Religionswahn zu Geruchshalluzinationen.
Weiß, dass ich krank bin. Psychiatrie kann dir nicht helfen, Tabletten rein und tschüss, nur läuft es an wie in China, keine Sau interessiert es, auch nicht die Psychiatrie. Wenn du keine Angehörigen hast, kannst du in der Gosse landen und Müll durchforsten. Ach, das fortschrittliche Deutschland. Ja klar, auf dem Papier nennt man das dann Grundgesetz, wie gesagt auf dem Papier. Medikamente werden auf Verdacht gegeben. Geben wir erst mal Zyprexa oder Risperdal. Komisch, dass die Pharmaindustrie die beiden auf Platz eins haben auf der Verkaufs-Hitparade.
Wenn zu Schizophrenie noch Sucht kommt, Nikotin, Alkohol oder Drogen, kannst dir gleich ein Seil holen zum Aufhängen, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis zum Suizid oder Lungenkrankheiten bei 80 Zigaretten am Tag.
Hier wird nur Pflichtprogramm gemacht. Das Beste ist die Behinderten-Werkstatt und die Arbeitstherapie, da kann man aus dem Verrückten noch 200 Euro im Monat rausholen. Quatsch, natürlich zum Wohl des Kranken oder habe ich mich vertippt? Vielleicht meinte ich ja auch zum Wohl der Rentenversicherung, die dann nicht blechen muss.
Schizophrene können sich nicht selber helfen und Angehörige müssen sich den Arsch aufreißen, um nur einen Funken Information zu bekommen.
Die Wahrheit ist, ihr seid alle allein, ihr Schizos und auch ihr armen Angehörigen, Deutschland interessiert sich nicht für euch. Also macht was ihr immer macht, schreit nach Hilfe im Portal und bekommt die eh nicht.
Viel Glück Leute
Fixieren Psychose - Trauma- Trauma-Trauma
428 Freitag, den 28. Juli 2017 um 05:54 Uhr
Nina
Eine Fixierung ist so grausam, es fehlen mir die Worte für solch ein Handeln. Und bin tief betroffen, weil das nicht in der Politik groß besprochen wird! Einem Menschen diese starken Gefühle zu unterbinden ist grausam. Sie müssen raus, und ja, sie sollen raus. Egal in welcher Art: schreien, treten, Wut, Trauer, Freude. Denn Gefühle sind da, um sie zu spüren.
Schizophren Thema
427 Dienstag, den 25. Juli 2017 um 10:41 Uhr
Federwind
Mein Vater unterstellt mir, dass ich eine leichte Form davon habe. Meinen Sinnen nach kann ich das nicht sagen. Ich finde, dass ich das nicht habe.
Mein Vater meinte das nur, weil ich viel über die Esoterik erzählt hatte. Er hat alles, was ich ihm erzählt hatte von Esoterik, einem Arzt erzählt. Und weil die Psychologen überfordert waren, haben die mir den Titel psychisch krank eingestempelt, und das nur, weil ich von Esoterik sprach und naiv dachte, das man Psychologen davon erzählen kann.
Ich kann nur davon abraten, Eltern und Psychologen über alles, was mit Esoterik zu tun hat, zu erzählen, weil die das dann als Krankheit abtun, wenn jemand wie ich mehrfach davon erzählt.
Seitdem das in Kraft gesetzt worden ist, bin ich gegen meinen Willen gezwungen, Medikamente zu nehmen. Von wegen verständnisvolle Eltern, denen man alles erzählen kann. Meine Eltern logen mich an und die Psychologen auch, dass ich den alles erzählen kann. und was passiert dann; Kommen mit psychischer Erkrankung an, nur weil ich von meinem Lieblings-Thema Esoterik erzählt habe.
Genialer Kommentar...
426 Dienstag, den 25. Juli 2017 um 00:23 Uhr
DeineMeinungStinkt
@Maike: Super Kommentar, ernsthaft. Du findest es überheblich, dass es Selbsthilfegruppen und Therapien gibt? Klar, der Betroffene merkt ja meist auch, dass er krank ist (EBEN NICHT!). Dieses 'meine Meinung' Geschreibe ist so überflüssig....
3. Schub
425 Montag, den 24. Juli 2017 um 23:20 Uhr
schwachsinn
Nach dem dritten Schub oder 5 Jahren soll es chronisch sein und dann wirst du weggeworfen wie Müll.
MRT-Bild
424 Montag, den 24. Juli 2017 um 16:24 Uhr
dummkopf
Ich würde gerne mal ein MRT-Bild vor und nach jahrelanger Behandlung mit Neuroleptika vergleichen, nur um den Ärzten, die ja gerne hohe Dosen verschreiben, ihre Machenschaften vor Augen zu führen.. und zu verantwortungsvollem zu bewegen. Jeder Arzt, der nach der Akutphase von einem Jahr immer noch Höchstdosen verschreibt, sollte seine Zulassung endlich abgeben und Scharlatan genannt werden.
Behandlung
423 Montag, den 24. Juli 2017 um 15:48 Uhr
unheilbar
Nein, es ist nicht heilbar, egal was dort oben steht. Aus Erfahrung sage ich, die ganzen ach so gut gemeinten Therapien sind ohne Medikamente wirkungslos. Die Medikamente werden völlig unkritisch von den meisten Ärzten in Überdosen verschrieben, sodass der Kranke nicht mehr compliant ist und auch nicht mehr wird. Die meisten Ärzte bagatellisieren die Nebenwirkungen. Wenn man sie nimmt, wird man wie ein Idiot behandelt.
In den Krankenhäusern werden Patienten mit Drohungen und Gewalt genötigt, alles zu schlucken, was ihnen reingedrückt wird, nur damit dass inkompetente Personal auch in Ruhe auf Rente oder Feierabend hinarbeiten kann. Denen, den es am schlechtesten geht, die werden zusätzlich fertiggemacht. Das Personal macht sich regelmäßig lustig über störende Patienten. Ich bin der Meinung, dass zu viele sich an Krankheiten bereichern, ohne auch nur Ahnung von der Behandlung zu haben.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Behandlung
422 Montag, den 24. Juli 2017 um 15:33 Uhr
dummkopf
Ich bin dadurch nicht dumm geworden, werde aber kleingehalten und wie ein Idiot behandelt.
Macht eine Schizophrenie dumm? , Redaktion Medizin
Durch Psychopharmaka verursachte Akathisie
421 Freitag, den 21. Juli 2017 um 19:09 Uhr
Melissa
Hallo!
Ich hatte mehrere Monate unter starker Akathisie zu leiden. Durch die in der Klinik verabreichten Medikamente (Psychopax, Sertralin, Risperdal) begann die Symptomatik ungefähr nach zwei Wochen. Bereits nach drei Wochen voller Qualen glaubte ich, diesen Zustand nicht mehr länger ertragen zu können. Ich musste über den Tag ungewollt immer wieder herumgehen, konnte nicht mehr ruhig sitzen. Während der Bewegung selbst fühlte ich mich auch "gefoltert". Ich kenne nur noch ein Gefühl, welches schlimmer zu ertragen ist und auch durch die Medikamente verursacht wurde!
Mich wundert es, dass es von Seiten der Ärzte keine Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen der von ihnen vorgeschlagenen Medikation gab. Sie haben mich über Wochen, Monate mit Medikamenten "zugeschüttet" und bewusst über die bei mir zum Ausdruck gekommenen Nebenwirkungen hinweggeschaut und sich in Schweigen gehüllt. Dabei stand mein Leben auf dem Spiel, denn eine Akathisie treibt einen in den Wahnsinn!!!!
Um mein Leben zu retten, blieb mir als einziger Ausweg und als einzige Hoffnung nur noch, die Medikamente abzusetzen, entgegen dem Rat der Ärzte. Dies war mir jedoch erst möglich, als ich wieder "auf freiem Fuß" war.
Nach weiteren Monaten des Ausschleichens erlebte ich noch einen Horrortag nach dem anderen. Es blieb mir jedoch nichts anderes übrig, als abzuwarten, ob die Akathisie weggehen würde. Immerhin hatte ich diese Sitz- und Bewegungsunruhe erst in der Klinik bekommen. Auch in den Nächten kam sie mehrmals völlig unerwartet daher, ich war gezwungen, innerhalb von Sekunden aus dem Bett zu hüpfen und in der Dunkelheit meine Runden zu ziehen.
Hätte ich damals mit jemandem im Rollstuhl mein Leben tauschen können, hätte ich es ohne zu zögern getan. Mit Akathisie war mein Leben wertlos geworden und es war für mich nur mehr eine Frage der Zeit, bis ich dem ein Ende gesetzt hätte. Ich habe wie gesagt mehrere Monate damit durchgehalten, von einer Sekunde auf die andere gekämpft. Ich hatte keine Kraft mehr, musste aber doch kämpfen.
Die Beschwerden haben nach dem Absetzen aller Medikamente noch mehrere Wochen angehalten, bis sie nun nach drei Monaten verschwunden sind. An dieses Wunder hatte ich ehrlich gesagt nicht mehr geglaubt und ich bin unsagbar froh darüber.
Was ist eine Akathisie? , Redaktion Medizin
Heilung
420 Freitag, den 21. Juli 2017 um 00:16 Uhr
leo
Symptomfrei bedeutet eben nicht Heilung. Eine echte Integration der sich innerhalb der Psychose zeigenden Inhalte in die Gesamtpsyche ist dagegen tatsächlich ein Heilungsansatz. Nur wird man davon eben nicht symptomfrei, sondern lernt die "Symptome" kennen und versucht sie zu interpretieren.
Das Hirn ist nun mal kein Idiot und was Schizophrene erleben kein Blödsinn, nein, es hat Sinn, und kann dementsprechend auch verstanden werden.
Nun braucht aber ein Schizophrener, der seine Stimmen versteht und interpretieren kann, gar keine Heilung mehr. Die Stimmen verlieren dadurch ihre Macht, weil sie den Menschen nicht mehr in Panik versetzen können, und erst durch diese Angst und Panik wird der Schizophrene ja so scheinbar kopflos.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Ich kriegs so hin
419 Freitag, den 21. Juli 2017 um 00:07 Uhr
leo
Hi,
auch ich wurde einst, 8 Jahre ist das nun her, mit Schizophrenie diagnostiziert. Ich wollte von Anfang an keine Neuroleptika nehmen, hat sich bis heute nicht geändert, damals wurde ich jedoch gezwungen, was meine Suizidalität eher befeuerte denn eindämmte. Werde ich heute noch suizidal, das kommt vor, dann rauche ich einen. Wirkt sofort, man hat direkt kritische Distanz gewonnen, und kann es dann häufig sogar mit Humor nehmen.
Das A und O der Krisenprävention ist Stressvermeidung; auch dabei bietet mir Cannabis gute Dienste. Auch habe ich festgestellt, dass ich ohne intensiven langen Schlafentzug in keine Krise rutsche; schlafen ist also auch im Sinne der Stressregulation extrem wichtig.Maßvolles Sport treiben scheint auch zu helfen.
Tatsächlich höre ich noch gelegentlich Stimmen, aber ob der Inhalte sind die meist recht fix als stressbedingte Manifestationen der Angst identifizierbar. Und Angst ist ja als Warnmechanismus überlebenswichtig.
Ich halte die Schizophrenie für nichts schlechtes; schaue ich auf meinen Lebenswandel, so würde ich viel eher, obgleich Agnostiker, von einem Geschenk Gottes sprechen. Denn ohne dass ich das erlebt hätte, so gruselig es auch gewesen sein mag, würden mir viele Einsichten, die mir heute selbstverständlich scheinen, fehlen, mein Leben wäre bedeutend ärmer.
Die hohe Suizidalität unter Schizophrenen ist glaube ich auch ein zivilisatorisches Phänomen, ebenso wie die Klassifizierung der Schizophrenie als Krankheit ja keineswegs unumstritten ist.
Mutter ist in geschlossener Abteilung
418 Dienstag, den 18. Juli 2017 um 11:01 Uhr
Sohn
Letztes Jahr ist mein Vater verstorben. Er hatte Blasenkrebs, der schon sehr stark im Körper wucherte. Nach einem halben Jahr ist der Hund überfahren worden. Meine Mutter hat dann alles von meinem Vater weggeworfen (auch Bilder und Andenken) und die Wohnung verändert.
Ich dachte noch, das hat etwas damit zu tun, dass sie ein neues Leben beginnen will. Jetzt weiß ich, dass sie fast 10 Tage lang spät abends auf den Gleisen herumgelaufen ist. Als Nachbarn mir das erzählten, habe ich den Notruf angerufen und mit ihr gesprochen. Jetzt ist sie seit etwa 3 1/2 Wochen in einer geschlossenen Abteilung und wird dort behandelt. Sie klaut, sieht überall andere Leute, hört Stimmen und bildet sich viele Sachen ein.
Ich weiß nicht weiter, ich hoffe, das gibt sich wieder. Ich weiß aber auch, dass sie nun die Medikamente für immer braucht und meine Verwandtschaft ist grandios dumm und ungebildet... Sie fingen schon an, dass die Klinik an allem schuld ist, meine Mutter müsse da raus. Chemie ist giftig. Bla bla bla...
Angehörige
417 Sonntag, den 09. Juli 2017 um 14:46 Uhr
Sonne
Hallo Alex ! Bin auch mit der Krankheit konfrontiert! Die Leute, die sollen sich schämen ! Keiner sucht sich das aus! Aber die sogenannten Gesunden sollen mal lieber nachfragen, ob man Hilfe braucht! Lass dich nicht entmutigen!!
Ergänzung
416 Samstag, den 08. Juli 2017 um 11:39 Uhr
Biggi
Ich bin der Meinung, dass es oft auch Menschen trifft, die zwischen 2 Leben switchen müssen/wollen.
Hier bist dur der/die, dort bist du die/der..... zwei Leben in einem - da ist man dann überfordert.
Tochter
415 Samstag, den 08. Juli 2017 um 07:38 Uhr
Sonne
Da möchte ich der Schreiberin vor mir beipflichten! Fühle genauso! Rennt man von Beratung zu Beratung und wird einem gesagt, lassen sie ihre Tochter toben, bis sie zwangseingewiesen wird! Ich bin auch ratlos und kann nicht noch Urlaub machen, in der Hoffnung, wenn ich wieder komme, dass meine Wohnung kaputt ist und sie in der Klinik ist. Es müsste mehr ambulante Sachen geben!
p.richter@gmail.com, vielleicht hilft der Austausch.
Hallo
414 Montag, den 03. Juli 2017 um 17:42 Uhr
The1.A.+-1.ready.1Lv.
Christoph, ich glaube an dich.
Jedenfalls finde ich Missverständnisse blöd.
Du bist toll.
Niemand ist perfekt, hm. Oder?!
Bin bei dir.
Unterschiede, können sehr schön sein.
Ablehnung: völlig normal - jedenfalls für mich.
Aber so doof.
Darüber denke ich: wir teilen einige Ängste.
P.S.: Bitte entschuldige mein 'Megaphon'. etcetera Gezetere.
Nie weiß ich, was ich wo sagen kann.
Das stört mich an mir.
Mir wird nicht besser, aber ich fühle mich selbstbewusst, mit genügend Ruhe.
Diese Unsicherheit ist maßgeblich blöd.
Aber nicht so schlimm, dass ich die Hoffnung verlieren könnte.
Alles Liebe.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Mitgefühl
413 Montag, den 03. Juli 2017 um 17:14 Uhr
Amsel
Eine enge Freundin von mir verstarb vor vielen Jahren an der Krankheit Schizophrenie, sie hieß Julia. Heute noch fällt es mir schwer, ihr Leid fassen zu können. Es muss grauenhaft sein. Allen Betroffenen gebührt mein tiefstes Mitfühlen. Um eine effektivere Heilungsmethode finden zu können, lohnt es sich, alles zu geben.
Vor allem, meiner Einschätzung nach, vorsichtiges Antasten und sensible Beobachtung der Betroffenen mit Patienten. Die Hoffnung, dass es mehr Verständnis für Betroffene gäbe, erlischt zuletzt.
Gruß und Kuss dein findiges.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Lügenmärchen und Unfehlbarkeitsmentalität der Ärzte
412 Sonntag, den 02. Juli 2017 um 12:44 Uhr
Mario Koller
Antidepressiva und Neuroleptika zerstören das Gehirn. Bin mit meiner Leicht- und Gutgläubigkeit den Ärzten auf den Leim gegangen. Eine Ärztin hat mir Trimipramin gegen Schlafstörungen verschrieben. Eine absolute Frechheit und Unverantwortlichkeit. Ich habe Tropfen genommen und konnte nach 4tägiger Einnahme später nicht mehr von alleine einschlafen. Ein anderer Nervenarzt hat mir dann Mirtazapin verschrieben und ich habe es einmalig genommen. Wie gesagt, ich hatte Schlafstörungen.
Diese unwissenden Ärzte verschreiben munter drauflos. Ich habe nun einen Anwalt und werde sie vor Gericht bringen. Meine Gehirnchemie ist durch die Gifte so gestört, dass mein Leben nicht mehr lebenswert ist. Ebenso wurden mir Neuroleptika verordnet und es hat mein gesamtes Gefühlsleben zerstört. Ich werde die Ärzte soweit ich es schaffe zur Rechenschaft ziehen. Ich hoffe, davor nicht zu sterben durch die massiven Nebenwirkungen.
Schizophrenie
411 Freitag, den 30. Juni 2017 um 16:53 Uhr
zugegeben
Mit diesem Artikel haben Sie zugegeben, dass die Krankheit unheilbar ist und die Ärzte nicht in der lage sind, eine Prognose zu stellen
Wirkung
410 Freitag, den 30. Juni 2017 um 16:46 Uhr
..
Die antipsychotische Wirkung tritt erst nach eienem Jahr voll ein.
Grazer Amokfahrer
409 Mittwoch, den 28. Juni 2017 um 07:41 Uhr
dontronco
Der Mann, der 2015 mit seinem Auto in der Grazer Innenstadt drei Menschen getötet hat, war nicht schizophren. Das Gericht hielt ihn entgegen der Mehrheitsmeinung der psychiatrischen Gutachter für zurechnungsfähig und verurteilte ihn wegen dreifachen Mordes und 108-fachen Mordversuches zu lebenslanger Haft.
Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Amokfahrt_von_Graz
Der Amokfahrer war also in Wirklichkeit ein psychopathischer Massenmörder, der etliche erfahrene PsychiaterInnen zum Narren gehalten hat. Anders als ich bei meinem Kommentar vor einem Jahr gedacht habe, sagt dieser Fall somit nichts über die Fahrtüchtigkeit von Menschen mit Schizophrenie aus.
Tochter
408 Samstag, den 24. Juni 2017 um 09:11 Uhr
Sonne
Meine Tochter ist auch erkrankt! Und wenn ich ehrlich bin, habe ich mittlerweile Angst vor ihr! 2 mal war Polizei Krankenwagen hier! Sie ist freiwillig mit gefahren! Verfolgungswahn! Der Arzt meinte, sie soll die Verfolgung bei Polizei anzeigen! Versuche täglich ihr zu vermitteln, dass das nur ihre Angst und Einbildung ist! Vergebens!!!?
Akathisie chronisch?
407 Donnerstag, den 22. Juni 2017 um 07:37 Uhr
Tobias Winterhalter
Hallo liebes Team,
ich leide seit einem Jahr an massiven Unruhe-Zuständen. Ich nahm lange Promethazin und seit einem Jahr auch Quetiapin und Olanzapin. Die Unruhe hat plötzlich angefangen unter Quetiapin. Man hat dann umgestellt auf Olanzapin. Und gemeint, die Unruhe kommt von der agierten Depression oder Angststörung, deshalb wurden immer weiter Neuroleptika gegeben. Die Unruhe war schwankend, meist morgens schlimmer, abends oft etwas besser. Ich nahm dazu Akineton, hatte zwar Unruhe, konnte aber oft sitzen. Manchmal auch tagelang gar nicht.
Dann habe ich Quetiapin abgesetzt. Danach wurden die Symptome deutlich schlechter. Weg geht es gar nicht mehr, verändert sich kaum. Vorher gingen die Symptome kurz weg, wenn die Angst weg war. Jetzt wird es zwar mal weniger, aber ist immer da. Habe große Angst, dass ich das die gefürchtete tardive Dyskinesie
Was ist eine Akathisie? , Redaktion Medizin
Neuroleptika machen abhängig
406 Dienstag, den 13. Juni 2017 um 19:47 Uhr
Koller
Wieder eine Lüge!!! Neuroleptika machen abhängig. Dass jetzt alles Ärzte vehement diesen Irrglauben verbreiten. Neuroleptika sind körperfremde Substanzen. Entzugssymptome erschweren das Absetzen und machen es in einigen Fällen sogar unmöglich! Sie bewirken einen künstlichen Zustand. Sollen doch die Ärzte mal auch Neuroleptika einnehmen!!!
Machen Neuroleptika abhängig? , Redaktion Medizin
Öffentlichkeit weniger betroffen als Angehörige
405 Donnerstag, den 08. Juni 2017 um 22:53 Uhr
Die Waldfee
Leider habe ich selber sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Da ich von einer Form des Autismus betroffen bin, hatte ich Schwierigkeiten, mich nach meinem Studienausstieg beim Arbeitsamt entsprechend durchzusetzen und erkrankte aufgrund meines sozialen Abstiegs an Depressionen. Meine sozialen Kontakte passten sich der Situation an. Nach zwei an Schizophrenie erkrankten Partnern, nur einer davon mit ehemaliger Drogenabhängigkeit, möchte ich feststellen, dass die Verwechslungsgefahr von Situationen und Personen mit anschließender Körperverletzung sehr groß sein kann. Auch bei entsprechender Behandlung. Ein falsches Wort, eine kleine Geste, können bei diesen Menschen schon einen Schub auslösen.
Da ich einige Zeit in einem Selbsthilfe-Verein mitgewirkt habe, gehe ich allerdings davon aus, dass diese gefährlichen Situationen hauptsächlich im familiären Umfeld zu finden sind, noch mehr in der Ursprungsfamilie als in der Partnerschaft. Danach kommen dann die Professionellen: Ärzte, Pfleger und grundsätzlich Situationen in denen die Betroffenen nicht ausweichen können, z.B. Arbeitsplatz.
Irrationale Ängste
404 Donnerstag, den 08. Juni 2017 um 00:28 Uhr
Markus Schmitz
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich hier einige Menschen grundlos von Schizophreniepatienten verfolgt fühlen (lediglich aufgrund von Kenntnis ihrer Diagnose) und relativ resistent gegenüber Aufklärung sind.

Wie irrational müssen Ängste eigentlich sein, und wie hartnäckig müssen Menschen an objektiv falschen Überzeugungen festhalten, damit es für eine psychiatrische Diagnose reicht?

Oder gibt es einen grundlegenden Unterschied zwischen sozial akzeptierten (weit verbreiteten) und nicht sozial akzeptierten, unkorrigierbaren falschen Überzeugungen? Gelten nur NICHT sozial akzeptierte, dogmatisch vertretene, objektiv falsche Überzeugungen als wahnhaft, während man sozial akzeptierte, dogmatisch vertretene, objektiv falsche Überzeugungen lediglich als Vorurteile bezeichnet, weil relativ viele Menschen sie teilen? Z.B. eben irrationale Vorurteile gegenüber psychisch erkrankten Menschen. Ab welchem Grad würden die denn als psychopathologisch gelten?

Meine Psychotherapeutin hat mal von einer Studie erzählt, die gezeigt hat, dass Menschen um so mehr Vorurteile gegenüber psychisch erkrankten Menschen haben, je gestörter sie selbst sind und je weniger sie davon wissen. Viele Menschen entwerten psychisch erkrankte Menschen, um von sich selbst und ihren eigenen kranken Anteilen abzulenken. Und sie können mitunter sogar gefährlich sein: In Bayern hat wohl mal ein Lynchmob eine psychiatrische Klinik angezündet. Das waren allerdings Leute, die sich für vollkommen normal hielten und das Feindbild psychisch erkrankter Menschen brauchten, um sich eben das einbilden zu können: dass sie normal wären.
Wir würden dich vermissen!
403 Dienstag, den 06. Juni 2017 um 21:46 Uhr
Asteria
Meine Mutter hat jetzt schon zum zweiten Mal versucht, diese Welt zu verlassen... Das erste Mal war ich ungefähr 15 Jahre alt, als ich sie in meinem Kinderzimmer zwischen Bett und Couchtisch, völlig benebelt von ihren Psychopharmaka, fand. Sie kam dann für längere Zeit ins Krankenhaus und ich kümmerte mich um meine 13jährige Schwester.
Heute bin ich 25 und habe meine Mutter gestern wieder mit einer Medikamentenüberdosis (dabei werden diese mittlerweile vom ASB dosiert und sie hat nicht mehr die ganze Packung von jedem Medikament zu Hause) gesehen. Diesmal direkt im Krankenhaus. Sie sah so furchtbar aus. Sie hatte so eine Art Schaum im Mund und hat die ganze Zeit gezuckt, so als würde sie krampfen und konnte kein Wort sprechen, sondern gab nur krächzende Worte von sich. Zudem bekommt sie auch jetzt noch Sauerstoff zugeführt. Angeblich hat sie eine leichte Lungenentzündung. Man kann noch nicht genau sagen, ob sie irgendwelche Schädigungen davon trägt.
In der Wohnung fanden wir eine große Menge Tabletten. Wie viele hatte sie wohl genommen, wo doch noch so viele Tabletten im Bett lagen? Woher hatte sie die Tabletten überhaupt? Aber am schlimmsten waren die Abschiedsbriefe. Für jeden Menschen, den sie liebte einer. Und das Handtuch, welches mir so gut gefiel, welches sie mir wohl vererben wollte... Wie soll ich ihr denn morgen begegnen? Wird sie dich für den Versuch schämen? Wird sie traurig sein, dass sie nun doch noch lebt?
Bitte gebt euch nicht so schnell auf und sucht euch Hilfe! Auch wenn ihr es vielleicht manchmal nicht sofort sehen könnt, aufgrund eurer Krankheit, aber das Leben ist schön und ich bin mir sicher, auch in eurem Umfeld gibt es Menschen, die euch vermissen würden. Ich wünsche allen Betroffenen, die das hier lesen, alles Gute. Fühlt euch gedrückt.
wo ist der Ansatz für Hilfe
402 Freitag, den 26. Mai 2017 um 20:29 Uhr
Frau W.
Mein Sohn lebt jetzt das 8. Jahr mit einer paranoiden Schizophrenie. Er hat einen Betreuer, der sich um die finanziellen Belange kümmert. Eigentlich sollte er stationär behandelt werden. Dieses lehnt er kategorisch ab. Frage ich nach Arztterminen, Medikamenten-Gabe, sagt er mir, ich sei senil und solle mal ins Heim gehen.
Für Angehörige ist jeder Tag eine Herausforderung. Selbsthilfegruppen in Berlin nur für Angehörige von Schizophreniekranken gibt es nach meinen Erfahrungen nicht. Was helfen mir Vorträge über psychisch Erkrankte? Alle theoretischen Ausführungen sind ja gut und schön. Hilfe für die Angehörigen sind sie aber nicht. Ich kann auch nicht sagen, dass die Angehörigen beraten werden. Eher erlebt man, dass man schnell abgefertigt wird.
Tochter krank
401 Freitag, den 26. Mai 2017 um 14:23 Uhr
Petra
Habe lange nicht gesehen, wie es um meine Tochter steht! Muss es aber akzeptieren.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Kind erkrankt an Schizophrenie
400 Donnerstag, den 25. Mai 2017 um 20:02 Uhr
Ella
Das erwachsene Kind ist erkrankt. Im Krankenhaus war es vor 6 Jahren (Beginn der Erkrankung). Nach 3 Monaten Klinikaufenthalt alles super. Allerdings muss es immer Tabletten nehmen. Nun ist der 3. Schub, Medikamente nimmt es nicht, glaube ich. Spreche ich an, ob es Medikamente nimmt, werde ich angeschrien. Rat bekommt man nirgends.
Es heißt immer, bei Volljährigkeit ist man nicht mehr als Eltern zuständig. Jeder sei dann für sich allein verantwortlich. Ich glaube langsam, die Institutionen sind auch überfordert. Ich weiß auch oft nicht, wie ich mich verhalten soll. Keinesfalls will ich ihn ausgrenzen. Ich versuche ihn immer mit einzubeziehen. Aber dieses Krankheitsbild geht leider oft mit Abbrechen sämtlicher Kontakte einher.
Katarzyna
399 Donnerstag, den 25. Mai 2017 um 16:03 Uhr
Alina
Ersteinmal kann ich dir als betroffene Mutter sagen, dass dein Sohn nichts für seine aggressiven Handlungen konnte. In der akuten Phase dieser Erkrankung wissen die Kranken nicht was sie tun. Die Erkrankung ist eine komplexe psychische Erkrankung mit Störungen im Gehirnstoffwechsel und damit in der Wahrnehmung, im Denken, im Verhalten, in den Gefühlen, in der Sprache, in der Bewegung und in den sozialen Beziehungen. Dein Lebenspartner und du sollten das bedenken, ihm deshalb vergeben.
Zum zweiten, wenn es sich tatsächlich um die Diagnose Schizophrenie (in der Regel wird nach der zweiten Erkrankung diese Diagnose gestellt) handelt, ist oftmals eine jahrelange bis lebenslange Einnahme der Psychopharmaka ein absolutes "Muss". Jedes Absetzen führt früher oder später zum neuen Rezidiv und damit zur Hirnschädigung. Da das Geschehen so komplex ist, sind auch noch Psychotherapie u.a. wichtig.
Es ist ein langer Weg, auf den du dich einstellen musst. Und deshalb ist es wichtig, dass du dich stärkst und ggf. in eine Behandlung gehst. Außerdem gibt es ein großes Netz von Angehörigenvereinen, die z.T. auch Angehörige schulen (in der zuständigen Klinik oder beim Hausarzt danach fragen, im Internet googeln). Diese Aufklärung über die Erkrankung nennt sich Psychoedukation. Die Psychoedukation wird in der Klinik sicher auch von Ärzten oder Psychologen bei deinem Sohn durchgeführt, nach einem Programm in die stationäre Behandlung eingeschlossen.
Man muss genau Bescheid wissen, weil man im Umgang mit seinem Kind viel falsch machen kann. Stress ist in der Regel ja der Auslösefaktor. Man kann zumindest bei genauem Bescheidwissen zu Hause den Stress begrenzen.
Es ist ganz und gar nicht einfach, auch nicht für die Angehörigen. Die Liebe zu unserem Kind kann uns da nur helfen. Ich denke, wenn du deinem Sohn klar machen kannst, dass du ihn liebst und ihm keine Vorwürfe machen wirst und immer für ihn da bist, egal was auch passiert, wird er dich vielleicht, wenn es ihm besser geht, auch wieder sehen wollen.
Alles Liebe und Gute für Euch!
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
verantwortungslos
398 Dienstag, den 16. Mai 2017 um 12:14 Uhr
Iglu
Meine Eltern haben es mit ansehen müssen, wie man mich mit 14 und dann noch mal mit 18 weggesperrt hat. So etwas kann man den Eltern und den Patienten nicht zumuten. Verantwortungslos!!!
Krankheitsbewältigung spielt eine große Rolle
397 Dienstag, den 16. Mai 2017 um 12:05 Uhr
Lala
Ich bin selber an einer schizophrenen Psychose erkrankt, seit ich 14 bin, teile die Meinung vom Beitrag "Menschen". Und es spielt eine große Rolle, wie man mit seinem Leiden umgeht. Meine größte Erkenntnis ist, dass ich mich etwas von anderen unterscheide. Und auch am Arbeitsplatz sollte es einen gewissen Freiraum für etwas "Unnormales" und auch "Einsamkeit" geben. Ich habe mich gerade selbständig gemacht, gleichzeitig in zwei völlig verschiedenen Branchen.
Keine Hilfe, auch mit Gefahr
396 Donnerstag, den 11. Mai 2017 um 14:43 Uhr
Frau eines kranken
Mein Mann redet seit 1 1/2 Jahren irren Kram, meint, unsere Nachbarn kennen seine Gedanken und ist fester Überzeugung, sie beleidigen ihn und seine Familie den ganzen Tag. Er hört Stimmen. Er wird übergriffig, er war damals schon recht aggressiv und mit der Krankheit nun ist er unberechenbar.
Er wird zu keinem Arzt gehen, es will uns niemand helfen, erst muss was passieren und genau das ist die Gefahr!!! Es ist so offensichtlich. Wie und wann soll es denn diagnostiziert werden???!!! Wenn die gnädige Frau, die schwanger ist, irgendwann die Tür aufmacht und er in einem brutalen Anfall sie umbringt/erschlägt?! Oder mich, da er mich mittlerweile für eine Verbündete hält! Wir haben zudem auch Kinder, um die ich mir am meisten Sorgen mache. Wie soll man so etwas denn verhindern, wenn einem niemand hilft und der Patient logischerweise nie freiwillig einen Ärzte-Marathon durchläuft, um eventuell behandelt zu werden. Wenn der Patient vorher aggressiv war, wird es jedenfalls nicht besser mit Schizophrenie und gefährlich sind sie vor allem, weil die Angehörigen/Opfer keiner ernst nimmt.
Hilfe
395 Freitag, den 28. April 2017 um 19:40 Uhr
katarzyna
Danke Christine, für mich ist das sehr schwierig, mein Sohn ist jetzt in Straubing, ich darf ihn nicht sehen ohne seine Erlaubnis und er will nicht. Das tut mir sehr in meiner Seele weh, weil ich selber krank geworden bin seitdem. Er hat meinen Partner, wo ich seit 17 Jahren bin, brutal angegriffen, fast zu Tode geschlagen. Ich bin kaputt. Dann frage mich die ganze Zeit, wollte er ihn so brutal zurichten oder hat das mit dieser paranoiden Schizophrenie zu tun.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Amisulprid
394 Freitag, den 21. April 2017 um 13:24 Uhr
Rosi
Ich nehme das Medikament seit 2009. Es hat mir geholfen, am Leben wieder Teil zu haben. Bin stabil.
L.g.