Kommentare (772)
Marc schwer krank
772 Donnerstag, den 13. August 2020 um 08:54 Uhr
Elke-Maria
Hallo, jetzt muss ich auch meine Geschichte los werden. Ich habe 2 Söhne heute 40+35. Mit 18 Jahren hat der ältere cannabis geraucht, heute hat er Frau und eine tolle Wohnung und mit ihm gibt es keine Probleme. Der jüngere jedoch hat bereits mit 14 Jahren angefangen cannabis zu rauchen, zu spät merkte ich es. 1. Ausbildung dadurch abgebrochen, 2.erfolgreich beendet. Nur cannabis rauchen, in Unmengen und Amphetamine, wie ich erst viele Jahre später erfahren habe, auch christal meth zerstörten sein Gehirn. Ich habe meine Kinder alleine großgezogen, war auch berufstätig. Im Jahr 2010 bin ich aus unserer Wohnung ausgezogen, der große lebte bereits alleine. Marc jedoch habe ich eine Wohnung besorgt, er hatte eine gut bezahlte Arbeit, aber das Teufelszeug hat sein Leben zerstört. 2017 hat er Arbeit und Wohnung hingeschmissen und ist nur mit einem Rucksack nach Indien. Wir haben die wohnung aufgelöst. Nach 5 Monaten kam er zurück, da er ziemliche Konflikte mit Polizei etc.hatte. seitdem ist er obdachlos, war in verschiede Kliniken, hat sich immer selbst entlassen und war auch in verschiedene Notunterkünfte, die er manchmal freiwillig und auch,weil er nach den Regeln verstoßen hatte, verlassen musste. Nun hat er eigentlich ein schönes Zimmer in einer Notunterkunft,nur auch dort gibt es Probleme, er will sich nicht helfen lassen. Er hat das Zimmer und schläft auf der Straße, kommt tagsüber oft zu mir, ich gebe ihm Essen, aber kein Bett. Er fühlt sich überall verfolgt, alles verstrahlt. Ich selbst bin krank, Copd gold3. Marc erzählt mir jedesmal, sei froh, wenn du es hinter dir hast, nachher ist es schöner, ich weiß es, denn ich habe schon mal gelebt. Er sieht sich als einen Gott, der alles weiß, was auf dieser Sclavenwelt vor sich geht. Er freut sich dermaßen auf sein neues Leben, aber umbringen tut er sich nicht. Was soll ich sagen, so wie er jetzt lebt,das ist kein Leben und solange ich für ihn da bin, mogelt er sich so durch. Zu mir ist er nett, ich bin die Einzigste, die für ihn da ist. Wie soll ich mich bloß verhalten, er sagt immer,er ist nicht krank, Klinik stopft ihn mit Medikamente voll, aber er redet ganzer Tag nur von Göttern und das er schon mal gelebt hat.usw. Ich bin auch in psychologischer Beratung, ist aber grad Urlaubszeit. Was soll ich bloß machen?
Völlig alleine gelassen...
771 Dienstag, den 04. August 2020 um 12:23 Uhr
Marion
Hallo zusammen,
auch ich habe einen Bruder, der schizophren ist. Seit über 20 Jahren schon, gehen wir alle (meine Eltern, mein Mann UND mein Bruder!) durch die Hölle.
Es fällt oft sehr schwer in Worte zu fassen, wie groß die Verzweiflung ist. Das Schlimmste aber ist für mein Empfinden die Tatsache, dass niemand, also weder irgendein Arzt, noch eine Klinik, Institution oder gar der Staat selbst in irgendeiner Art und Weise helfen. Man ist total allein gelassen. Im Prinzip gehen viele Menschen aufgrund der Krankheit eines Menschen regelrecht „vor die Hunde“. Das wird alles billigend in Kauf genommen. Mit der Begründung, dass jeder Mensch „das Recht" auf selbstbestimmtes Leben hat. Ich frage mich oft, wieso hier nicht der Artikel 1 aus dem Grundgesetz zum Tragen kommt: '...des Menschen Würde ist unantastbar'! Hat das alles noch etwas mit Menschenwürde zu tun?
Therapie
770 Freitag, den 31. Juli 2020 um 20:17 Uhr
d.k.
Therapie hin oder her - ich habe mich in diesen Chat gelesen: Alles Hokuspokus. Es gibt nichts, was man dagegen machen kann, außer regelmäßig seine Tabletten zu nehmen. Doch die eigene Dosierung soll auch nicht zu hoch sein, weil man es ja selber auch nicht möchte. Wenn du im Arbeitsleben stehst und man seine Dosis genommen hat, ist alles im grünen Bereich. Falls wiederum "ein Gramm" - sag ich mal - über den Tag fehlen sollte, dann hast du schon mal ein kleines Problem. Die Dosierung ist entscheidend! Ich habe jetzt die Erfahrung gemacht, dass zusätzlich auch Vitamine (z.B.: B12) hilfreich sein können. Euch allen viel Glück und Gesundheit.
Schlechte Erfahrungen mit Schizophrenen
769 Donnerstag, den 16. Juli 2020 um 14:13 Uhr
Thomas Weiter
Meine persönliche Erfahrung mit Schizophrenen ist keine positive. Ich bin da, als ich davon keine Ahnung hatte, ziemlich naiv drangegangen. Nach dem Motto: Für mich bist Du normal wie jeder andere. Und das war ein Fehler! Irgendwann fingen die Sticheleien wegen Nichtigkeiten an, die dann in allerschlimmsten Beleidigungen (grundlos!!!) endeten. Das alles vor einigen Leuten. Das war so demütigend. Ich habe ihn dann zur Rede gestellt und auch Kontakt mit seinem Betreuer aufgenommen (er war in einer Psychatrie). Der sagte dann, dass es Neid wäre. Ich persönlich halte diese Menschen für gefährlich. Für die seelische und körperliche Gesundheit sind diese Menschen, so denke ich, Gift. Ich denke, wenn sich diese Leute etwas einbilden, egal ob wahr oder nicht, dann ist es wahr für diese Leute. Ich lasse auf jeden Fall keinen solchen kranken Menschen in die Nähe meiner Familie, wenn ich davon weiß.
Amisulprid 200 mg
768 Donnerstag, den 16. Juli 2020 um 07:44 Uhr
Petra rentschler
Mein Mann war in der Psychiatrie, und bekommt jetzt Amisulprid 200 mg. Abends zwei und morgens eine. Seit 5 Wochen ist er antriebs- und lustlos. Hat sonst immer Sport gemacht. Wann wirkt das mal, das Medikament? Der Arzt meinte, das dauert noch.
Wahnhafte Eifersucht
767 Dienstag, den 14. Juli 2020 um 12:10 Uhr
Oskara
Hallo,
nach einer zweijährigen Partnerschaft, zu der er sich zu Beginn schon äußerte, dass seine Eifersucht die Beziehung zerstören kann, ist es nun vorbei. Die Reißleine zog ich mit einer Abtreibung und Trennung. Er war nicht nur eifersüchtig, sondern auch so besessen davon, dass ich Kontakt zu einem Kollegen habe, und das Kind auch von ihm sein sollte. Kontrolle in jeder Form: Verhörfragen, WhatsApp, Hinterherfahren, Streits und Flucht, Demütigungen und Anklagen wie im Rausch. Die letzte Demütigung war eine lange Nachtricht, dass ich andere ins Unglück treibe, wir nie die gleichen Lebensziele hätten, ich Kinder hassen würde, und ich sein größter Reinfall war:(gleichzeitig schreibt er, er habe mich geliebt und sich eine Zukunft mit mir vorstellen können. Ich weiß, wäre ich jetzt noch in der Beziehung, würde es mir immer dreckiger gehen. Die Kontrolle als auch meine Anspannung hätten zugenommen. Seine Hemmschwelle wäre gesunken. Der Grund warum ich die SS abbrach, war eine Drohung seinerseits, wenn das Kind von einem anderen wäre.
Leider, leider, leider komme ich nicht klar mit seinen Verletzungen und dieser Krankheit. So kann ich nicht glauben, dass er krank ist. Denn zuvor war er ein liebevoller, großzügiger Mensch. Wie kann ich für mich erkennen, dass er krank ist, und es keine Besserung geben wird. So war es auch immer unser Wunsch gewesen, ein gemeinsames Kind zu bekommen. Aber die Abtreibung (die ich verheimlichen wollte) war eine Lösung, um keine 7-monatige Horrorschwangerschaft zu führen. Das fand er in meinem Handy. Und damit knallte es. Er war der Meinung, ich könne ihm ja beweisen, dass das Kind von ihm ist. Er hat zwei Gesichter und i.m. Augen alles in mich projiziert. Das Schmerzhafte ist, dass ich mit all seinen Unterstellungen nicht das geringste zu tun habe, sondern er eher von sich spricht. Wie schaffen andere Angehörige es, diese Krankheit zu erkennen? LG
Dringend Alternative zu Psychopharmaka gesucht
766 Sonntag, den 05. Juli 2020 um 11:53 Uhr
Kim Gallagher
Sehr geehrte Kollegen,
ich habe schon 13 verschiedene Neuroleptika und Antidepressiva einnehmen müssen, aber keines davon hat mir bisher wirklich geholfen ohne die schlimmen Nebenwirkungen zu bekommen. Unter Risperdal tätigte ich zwei Selbstmordversuche und unter Haldol sogar drei. Der letzte war gerade eben, als ich aus lauter Verzweiflung Backofenreiniger trank. Ich hatte aber die Medikamente regelmässig eingenommen. Als ich sie in vorherigen Zeiten wegen Unverträglichkeiten eigenmächtig absetzte, war ich zwar für die Menschen unheimlich, habe aber niemanden körperlich angegriffen oder mich suizidieren wollen. Ich habe gedroht, und war wütend. Mehr aber nicht. Erst als man mich nötigte Medikamente zu nehmen, habe ich mich gewehrt. Das geschah aber auch nur wegen der Medikationen, von denen ich schon wusste, dass ich sie nicht vertrage. Deswegen brauche ich eine dringende Alternative, die für mich endlich einmal verträglich ist, ohne dass dadurch mein Körper oder die Psyche noch mehr spinnt.
Schizophrenie
765 Samstag, den 04. Juli 2020 um 16:32 Uhr
Mutti
Mein Sohn nahm sich mit 36 das Leben. Er war ein wundervoller Handwerker im Ausland, lebte 11 Jahre dort in einer WG. Vor drei Jahren fing er an Haschisch zu konsumieren. Es ging monatelang gut. Dann, eines Tages in kombi mit Alkohol, war er im Wahn. Er fűhlte sich gemobbt, verfolgt sogar - und wir als Familie kommen in Verdacht. Er wurde dann in der Schweiz zwangseingewiesen. Ohne Krankheitseinsicht. Gegen die FU legte er immer wieder Beschwerde ein, ohne Erfolg. Nach drei Monaten ließ er sich auf Medikamente ein, weil er sonst dort nicht rausgekommen wäre. Ein Jahr lang nahm er die, ging arbeiten und war wieder vōllig ok. Nach einem Jahr sollte Olanzapin ausgeschlichen werden, aber die Symtome kamen zurűck. Er hat versprochen, dass er es ernst nähme, wenn jemand sagt, dass es wieder los geht. Zum Schluss, er rutschte immer tiefer, verlor er dort Arbeit, Freunde und Wohnung. Er kam zurűck zu uns, und wollte ohne Behandlung bei uns fűr immer wohnen. Es war die Hölle. Null Bereitschaft auf Terapie, keine Einsicht, komplettes ignorieren usw. Es gab jeden Tag Streit. Man soll sich ja einfűhlsam verhalten. Aber, wenn man dieses sture und uneinsichtige Verhalten sieht - ohne Einkommen, ohne Krankenversicherung - man könnte platzen. Dazu werden Geräte beschädigt, Dinge umgebaut usw. Wir haben gesagt, entweder Therapie, oder er muss sich woanders eine Wohnung nehmen. Das wollte er nicht. Meinem Mann gehört das Haus, er ist aber nicht der Vater. Mein Sohn musste gegen seinen Willen das Haus verlassen. Es ging nicht mehr. Wir waren am Ende. Er hatte dann eine Wohnung, und ich fuhr regelmässig zu ihm. Er gab kein Einsehen. Ich habe alles versucht. Psychiatrische Dienste aus zwei Städten. Zum Schluss öffnete er nicht mehr die Tür, antwortete auf keine Nachricht.
Elektroschock-"Therapie"
764 Donnerstag, den 02. Juli 2020 um 19:41 Uhr
Vivi
Diese Behandlung vernichtet Erinnerungsvermögen, so dass der Patient sich nicht mehr an das, was vor dieser Behandlung war, erinnern kann - für einen gewissen Zeitraum!
Mein Freund ist Schizophren
763 Donnerstag, den 02. Juli 2020 um 10:25 Uhr
Lou
Hallo zusammen,
ich kann euch alle so gut verstehen und nachempfinden. Ich weiß momentan wirklich nicht, wie es mit mir und meinem Freund weiter gehen soll. Ich werde zunehmend beschuldigt fremdzugehen, ihn zu beleidigen, ihn vergiften zu wollen und ihn anzulügen. Es ist so schwer, weil ich immer versuchen muss ruhig und vernünftig zu bleiben bei Themen, die mich zutiefst verletzen. Ich werde um 3 Uhr nachts aus dem Bett geschubst oder geweckt, und muss stundenlange Befragungen durchstehen. Ich bin am Ende meiner Kräfte. Trotzdem muss ich für zwei Personen weiterkämpfen. So fühlt es sich meistens an. Ich erfahre kaum Unterstützung, weder von seiner Familie noch von seiner Therapeutin. Mir hat nie jemand erklärt, wie ich mit solchen Phasen umgehen soll oder kann, und bin einfach nur überfordert. Ich liebe ihn, und würde ihn niemals auch nur anlügen oder ihm etwas verschweigen. Manchmal bin ich an dem Punkt, an dem ich mit dem Gedanken spiele seinen Forderungen, dass ich ihn betrüge, nachzugeben und mir etwas auszudenken damit diese Gespräche endlich aufhören. Aber ich weiß, dass es nicht wahr ist und es nichts besser machen würde. Ich versuche meinen Weg und meinen Umgang damit zu finden. Aber aktuell ist es jeden Tag ein Kampf. Er ändert momentan stündlich seine Meinung zu mir. LG-Lou
Ich stimme meinen Vorrednern zu...
762 Dienstag, den 30. Juni 2020 um 16:33 Uhr
Benjamin
... mit den Ärzten ist absolut nicht zu verhandeln. Das macht den Aufenthalt in einer Psychiatrie zu einem sehr unangenehmen Erlebnis. Ich hoffe ich muss nie mehr in eine solche Anstalt...
Melperon gegen Depressionen, Angstzustände und Schlafprobleme
761 Freitag, den 19. Juni 2020 um 10:49 Uhr
Marcel
Ich habe Melperon vor einem Jahr von der Klinik verschrieben bekommen. Über den Tag 150 mg verteilt. Dann kann ich abends ab und zu schlafen (mit Zolpidem). Beruhigend wirkt das Zeug bei mir nicht. Aber eine Umstellung auf ein anderes Medi macht der Doc nimmer mit, da schon zuviel versucht wurde.
Tochter
760 Sonntag, den 14. Juni 2020 um 11:44 Uhr
eine Mutter
Zu Katarzyna: Das Akzeptieren ist sehr schwer. Ich versuche es auch immer wieder. Ich habe Probleme, mir mein Recht auf mein eigenes und zufriedenes Leben zu geben trotz der Erkrankung meiner Tochter. Es ist eine harte Entscheidung. Die Frage ist doch, sie oder ich. Es ist auch die Akzeptanz, nicht mehr helfen zu können und die Verantwortung abzugeben....
Tochter
759 Sonntag, den 14. Juni 2020 um 11:29 Uhr
Eine Mutter
Ich stehe hilflos daneben und sehe meine Tochter in den Abgrund schlittern. Mit Fremdbestimmung erreicht man in meinen Augen nur eine Verlängerung des Leidens. Ich denke, die Psychiatrie müsste mehr Gewicht auf das soziale Umfeld und die Bedürfnisse des Einzelnen eingehen statt so polarisiert auf Medikamente zu sein.
Schizophrenie
758 Freitag, den 05. Juni 2020 um 18:28 Uhr
Mutter
Der Beitrag ist gut geschrieben, aber leider nicht realistisch. Wenn sich ein Schizophreniekranker nicht helfen lassen will, wie, bitte schön, soll man Hilfe holen? Das habe ich als Mutter einmal gemacht, den Notarzt gerufen. Als der dann kam, hatte es sich mein Sohn anders űberlegt. Er spielte dem eintreffenden Notarzt einen vōllig gesunden jungen Mann vor. Da mein Sohn nicht einmal einsichtig genug war, um eine Krankenversicherung zu haben (mein Sohn war 35), haben wir zum Schluss fűr Rettungsdienst- und Notarzteinsatz eine Rechnung von 1300,00 € bekommen. Dann ging das Ganze weiter. Keine Einsicht! Und am Ende hat er sich das Leben genommen. Nun bleiben wir zurűck mit der großen Frage, warum unsere Kinder sterben und es in Deutschland keine echte Hilfe gibt, weil das Recht auf Selbstbestimmungen besteht? Diese Kranken können doch in akuten Situationen gar nicht klar denken.
Stimmen und mehr
757 Donnerstag, den 04. Juni 2020 um 15:30 Uhr
Marco Ulm
Höre seit 3 Jahren Stimmen. Und es wird immer schlimmer. Mittlerweile fordern mich meine Stimmen zu Straftaten auf: “Klau das Fahrrad/Auto. Tritt die Tür ein.“ Danach nochmal heftiger: “Bring dich um“, „Spring vor den Zug“! Ich wollte mich nicht umbringen. Aber da bekam ich ein Grinsen im Gesicht und war doch dazu geneigt, wie auch immer, obwohl ich es nie tun wollte. Habe mit Ärzten gesprochen und Medikamente genommen. Dann wurde alles noch schlimmer. Habe seitdem merkwürdige Träume, und mein Körper macht nicht mehr, was mein Kopf will. Habe im Liegen angefangen zu tanzen, und konnte es nicht steuern. Habe auf dem Fahrrad den Lenker verrissen und meiner Freundin einen Schlag ins Gesicht gegeben. Was ich auch nicht steuern konnte. Seitdem ich keine Medikamente mehr nehme, ist das nicht mehr passiert.
Eine Stimme nennt sich immer Hakki (Hakan Babayigit), und von Marcel Münch ist auch öfters die Rede. Hatte auch, als ich am Daumen eine offene Aterie hatte, zeitgleich 2 Wochen lang Herzrasen bekommen. Ich weiß nicht, ob das damit zusammenhängt. Ich wünsche Dir gute Besserung und hoffe, dass es sich bei mir hoffentlich auch wieder legen wird. Versuche am besten viel über Deine Probleme nachzudenken. An Orten, wo viele Menschen um Dich herum sind. Friss es nicht alleine in Dich hinein.
Habe schon Rat bei Ärtzen gesucht und Medikamente genommen. Aber da wurde alles noch schlimmer, mein Körper machte nicht mehr das, was mein Kopf wollte. Ich tanzte im Liegen, und konnte es nicht aufhören lassen. Es wurde dann so schlimm, dasss ich meiner Freundin ins Gesicht schlug, auf dem Fahrrad den Lenker einfach nach links lenkte und einen Unfall gebaut habe. Mit meinem Kopf habe ich es nicht steuern können. Mit dem Absetzten der Medikamente wurde es wieder normal. Mein Körper machte wieder, was ich wollte.
Nachts sagen die Stimmen immer das Gleiche. Zum Beispiel: "Hakki ist gut" und "Marco lügt immer" oder "Nimm LSD". Die Stimmen erwähnen die Namen Hakan Babayigit und Marcel Münch.
Als ich Hilfe in der Uni-Klinik suchte, verhielten sich die Patienten merkwürdig. Meine Stimmen sagten: "Heute Nacht bringt dich ein Patient um." Eine Frau schlug ihren Kopf 2 Minuten lang gegen eine Wand, und eine andere fiel unmittelbar in meiner Nähe in Ohnmacht. Zwei andere Patienten riefen abwechselnd: "Nimm LSD". Habe vor längerer Zeit selber einen Ohnmachtsanfall gehabt. Jetzt häufen sich immer mehr kleinere Ohnmachtsanfälle. Mir wird schwindelig und in Sekunden klappen meine Augen weg. Ich sacke ein wenig zusammen, aber bevor ich auf die Erde falle, bin ich wieder klar. Das ist jetzt fast jeden Tag so.
Seit Monaten habe ich ein Kribbeln auf dem Kopf, mir fallen vermehrt die Haare aus und die Stimmen sagen 20-30 x am Tag: "Du hast bald keine Haare mehr". Wenn ich zuhause bin, sagen die Stimmen: "Schmeiß mich aus der Wohnung", "Ich habe deinen Schwanz gesehen" oder "Wir machen dich fertig". Kann mir keine Arbeit mehr suchen, weil ich nicht mehr richtig schlafen kann. Und, wenn ich schlafe, wache ich kaputter wieder auf, als zuvor. Meine Hände und das Gesicht sind relativ taub. Manchmal habe ich nach dem Schlafen eine Zerrung.
Vor einem Monat hatte ich eine offene Aterie am Daumen und zeitgleich 2 Wochen lang Herzrasen/stechen. Kurz darauf unnatürliche Hitze an der Wunde, so dass sich dicke Blasen bildeten, und meine Haut sich komplett ablöste. Eine Entzündung war laut Hausarzt, Krankenhaus und Blutuntersuchung nicht vorhanden.
Brauche dringend Hilfe. Es wird immer schlimmer. Habe mit Ärzten gesprochen, die mir aber auch nicht helfen können. Eine Freundin hat derartige Probleme seit 5 Jahren, und war 10 x in der Psychiatrie. Ein Freund hat das Problem auch. Seit fast 3 Jahren. Er war 5 x in der Psychiatrie, und hat auch Medikamente genommen. Die haben aber nicht geholfen.
Seit kurzer Zeit spielt auch meine Technik verrückt. Smartphones schalten sich aus, und gehen nicht mehr an. Alte Telefone lassen zeitweise keine Anrufe raus. Habe 3 Handys und 3 SIM-Karten. Immer das gleiche Problem. Nicht einmal 110 kann ich anrufen. Auch vom Telefon meines Vaters brechen Anrufe häufiger ab, wenn ich telefoniere. War heute bei der Polizei. Da hat das Handy auf einmal wieder funktioniert. Die konnten mir auch nicht helfen. mfg Marco
Tochter von Schizophrenem
756 Dienstag, den 02. Juni 2020 um 20:02 Uhr
Vera, 51 Jahre
Bei mir gibt es auch nichts mehr zu verzeihen. Ich bin in seinen Wahnvorstellungen! Laut Gericht ist alles so gefährlich, dass ich die Wohnung verlassen und zum Exfreund musste. Und das jetzt schon zum 2. Mal. Ich war selber schwer an Brustkrebs erkrankt. Aber, das interessiert überhaupt keinen Menschen. Es heißt immer nur: Ihr Vater ist schwer krank. Ich muss sagen, dass ich jeden Tag die Hölle erlebe. Für mich ist er als Vater gestorben. Er macht mir mein ganzes Leben kaputt, bedroht Mitarbeiter in der Sparkasse, schreibt und verschickt furchtbare Briefe durch die ganze Welt und zeigt alle Leute an. Und das mit seiner Unterschrift! Krankheit hin, Krankheit her - wann wird endlich mal den Opfern geholfen?
Sohn: Schizophrenie
755 Montag, den 01. Juni 2020 um 20:12 Uhr
Katarzyna
Guten Abend,
ich würde gerne wissen, wie eine Mutter es schaffen kann, die Schizophreniekrankheit des einzigen Sohnes zu akzeptieren. Leider hält er mich für seinen Feind und eine schlechte Mutter. Er befindet sich in forensischer Psychiatrie, macht aber keine Fortschritte. Ich leide sehr darunter.
Schizophrenie
754 Freitag, den 29. Mai 2020 um 09:50 Uhr
Ramona
Mein Sohn hat vor drei Jahren Cannabis mit hohem THC-Gehalt űber mehrere Monate konsumiert. Seitdem steht unser Leben auf dem Kopf. Er lebte seit űber zehn Jahren in einer WG im Ausland. Er kam auf Urlaub, und wir erkannten ihn nicht wieder. Er schob alles auf schwierige Arbeitsbedingungen. Gestand sich an seinem Zustand keine Schuld ein. Zwangsweise wurde er dann im Ausland in eine Klinik eingewiesen. Alle Beschwerden seinerseits wurden abgelehnt. Die fűrsorgliche Unterbringung blieb bestehen. Trotz fehlender Einsicht in die Krankheit nahm er unter Druck von uns und der Klinik Olanzapin. Angeblich merkte er keinen Unterschied. Wir sehr wohl. Er ging wieder arbeiten. Ein Jahr später sollte Olanzapin ausgeschlichen werden. Unter großen Versprechungen, sofort bei Veränderung die Einnahme wieder aufzunehmen, geschah es dann, dass er das Medikament nach und nach absetzte. Er hatte 2019 einen schweren Rückfall. Auch dieses Mal half kein Bitten, kein Betteln. Er ließ sich nicht behandeln. Er verlor seine Arbeit, und kam zurűck nach Deutschland. Mit 35 Jahren. Zuhause ging das nicht gut. Er verkannte mich als Mutter, dachte wir stecken mit allen anderen unter einer Decke, wollten ihn vergiften bzw. Tabletten oder Drogen ins Essen mischen. Und vieles mehr. Er wollte keine Behandlung. Wir konnten so nicht mit ihm leben und haben verlangt, sich eine Wohnung zu nehmen. Das geschah dann gegen seinen Willen. Anfangs lief es gut. Wir besuchten ihn, boten Hilfe an, haben ihn eingeladen usw. Er wollte keine Möbel, war stur in jeder Beziehung. Kein Einkommen, nur sein Erspartes. Keine Krankenversicherung. Nichts! Vor drei Monaten brach er den Kontakt zu uns ab. Wir schrieben Briefe, klingelten, baten den sozialpsychiatrischen Dienst um Hilfe. In Deutschland darf jeder machen was er will. Vor zwei Wochen stűrzte er sich aus dem Fenster seiner Wohnung. Er war sofort tot. Es ist so schrecklich! Man steht neben ihm, und er ist nicht zu erreichen. Wir sind unendlich traurig.
Meine Frau hat laut Arzt eine Denkstörung
753 Sonntag, den 10. Mai 2020 um 14:30 Uhr
Yvonne
Denkstörung sollte nicht weiter therapiert werden, so der Psychologe. Frau denkt, sie sei fertig und müsste nicht mehr zum Arzt. Sie macht mir aber das Leben zur Hölle. Ich bin an allem Schuld, und andere machen etwas mit ihren Daten. Sie will mich anzeigen und überall nachfragen, ob jemand etwas mit ihrem Namen gemacht hat, zieht es aber nicht durch. Seit sie vor 3 Jahren ihre Geldbörse verloren hat, ging es los. Jetzt ist es täglich. Hat der Psychologe richtig gehandelt?
Was bedeutet Ich-Störung? , Redaktion Medizin
Mein Freund ist Schizophren.
752 Montag, den 04. Mai 2020 um 19:27 Uhr
Blondie
Hallo zusammen,
ich schreibe diesen Kommentar eigentlich nur, um es mir mal von der Seele zu reden. Mein Freund ist schizophren. Ich liebe ihn aber. Es ist wirklich sehr hart. Und es tut mir so weh, ihn so leiden zu sehen. Mir ist bewusst, dass das nicht sein wahres "Ich" ist. Trotzdem ist es schwer, das nicht alles an sich heranzulassen. Aber er/wir machen auch Fortschritte. Nach 2 Jahren Beziehung vertraut er sich mir endlich voll an, und redet mit mir darüber. Es ist nicht so, dass wir es vorher nicht wussten, aber alle Versuche dies zu besprechen wurden stark abgeblockt. Ich weiß mittlerweile wie ich die Situation händeln muss, wenn die 'andere Person' sich einschaltet und mit ihm spricht, ihm Anweisungen gibt usw. Aber vor ca. einem Jahr verfiel er in eine sehr schwere und belastende Phase, die fast 7 Monate anhielt. Er stieß mich immer wieder weg und einen Tag später änderte sich seine Stimmung wieder. Ein ständiges auf und ab. Er zog sich komplett zurück, und vernachlässigte auch Körperhygiene etc. Zum Ende dieser 7 Monate beendete er auch die Beziehung. Er wollte nur noch allein sein. Ich bereue es heute, so sauer gewesen zu sein. Aber manchmal kann man eben seine Gefühle nicht mehr zurückhalten. Auch nicht als verständnisvoller Partner. Nach einer weiteren zweimonatigen Pause fanden wir wieder zusammen. Es ging ihm besser, er meisterte sein Leben und versuchte, immer sehr reflektiert zu sein. Naja - dann kam die Quarantäne. Ich denke, es war noch nie so schlimm wie jetzt. Sein Zustand verschlechtert sich täglich, und aufgrund der Reisebestimmungen (es ist teils eine Fernbeziehung) musste ich das Land verlassen. Ich konnte nicht bei ihm bleiben. Ich hoffe, dass das alles schnell vorüber geht, und wüsche allen viel Kraft in dieser Zeit.
Tablettenverweigerung
751 Montag, den 04. Mai 2020 um 15:58 Uhr
Ulrike michaelis
Kann meinen Sohn um nichts in der Welt dazu bewegen, seine Tabletten wieder einzunehmen. Obwohl die ihn nach seinem 1. Schub vollständig wiederhergestellt haben. Er leugnet das. Er wäre in Ordnung und im Recht. Alle anderen wollten ihn nur fertigmachen.
Schwangerschaft
750 Montag, den 04. Mai 2020 um 08:00 Uhr
Katrin
Bin seit 2013 auch in Behandlung und bin jetzt schwanger. Ich muss auch Medikamente nehmen - Quetiapin! Ich bin auch gut eingestellt, mache mir nur Sorgen um mein Baby.
Paranoider Wahn meiner Schwester
749 Freitag, den 17. April 2020 um 22:03 Uhr
Schwester
Seit ca. 7-8 Jahren leidet meine 5 Jahre jüngere Schwester an einer psychischen Krankheit. Sie denkt, wir hätten uns mit ihrem Ex zusammen getan und sie verfolgt. Die ganze Familie wüsste Bescheid, und wir hätten erlaubt, dass der Ex und seine Verwandtschaft sie verfolgen darf. Dann sagt sie immer wieder, wir würden uns alle vor der Wahrheit drücken. Wir wissen nicht mal, was genau sie meint. Offen hat sie noch nie mit uns geredet. Immer nur Vorwürfe. Sie beschimpft uns, und ist sehr aggressiv. Alle elektronischen Geräte seien verwanzt und sie würde beobachtet werden. Sie hasst die ganze Familie, und behandelt alle wie Dreck. Und ich bin ihre Erzfeindin. Auf mich ist gar nicht gut sprechen. Ich hätte zwei Gesichter, und irgendwann würde es jeder sehen. Ich liebe sie über alles, und verstehe ihren Hass mir gegenüber nicht. Ich versuche nichts davon persönlich zu nehmen, aber dennoch tut es sehr weh.
Da sie aber finanziell abhängig und gar nicht in der Lage ist zu arbeiten, wohnt sie noch immer zu Hause. Nachts schläft sie nicht, sondern redet sehr laut. Manchmal schreit sie sogar. So, als ob eine Person vor ihr säße. Mittlerweile ist das so schlimm geworden, dass sie es auch tagsüber macht. Und draußen. Sie sieht sich selber nicht als krank, und hat ein komplett falsches Realitätsbewusstsein. Aktuell befindet sie sich in der offenen Psychiatrie. Mehr oder weniger gezwungen. Sie wurde Nachts vom Notdienst hingefahren. Vor ca. 5 Wochen mittlerweile. Aber nach wie vor akzeptiert sie ihre Krankheit nicht, macht keine Therapie mit und wird von der Klinik wahrscheinlich rausgeschmissen. Wir sind alle sehr, sehr besorgt, verzweifelt und am Ende mit unseren Kräften. Sie ist noch relativ jung, hübsch und hat hoffentlich ein langes Leben vor sich. Sie soll doch wieder gesund werden, ein normales Leben führen. Es ist so unheimlich traurig ihr nicht helfen zu können und mitanzusehen, wie es immer schlimmer wird.
Neuroleptika absetzen
748 Freitag, den 10. April 2020 um 15:04 Uhr
Psychiatriegegner
Neuroleptika machen sehr wohl abhängig! Ich habe 1 mg Risperidon schrittweise abgesetzt. Das ist jetzt ca. dreieinhalb Monate her. Ich kann nur sagen, es ist die Hölle! Anfälle von starkem Hitzegefühl am Kopf und am restlichen Körper lassen mir die Haare zu Berge stehen. Dazu kommen massive Schlafstörungen mit anfallsartigem Herzrasen, die mich sogar in die Notaufnahme gebracht habe, schwere Verdauungsprobleme, Angstzustände usw. Ich habe mir dann die Packungsbeilage durchgelesen und - ganz klein und unscheinbar - das Wort Entzugsyndrom unter den Nebenwirkungen entdeckt. Das, was hier passiert, ist gelinde gesagt, eine riesen "Sauerei". Das ist für mich Körperverletzung, weil einen niemand darüber aufklärt. Das böse Erwachen kommt erst wenn man versucht, das Zeug wieder los zu bekommen!
Schizophrenie ist heilbar!!
747 Samstag, den 21. März 2020 um 08:59 Uhr
Petra
Zehn harte Jahre nahm mich die Krankheit in ihren Bann. Es war so schlimm, dass ich sogar oft bei 0 wieder anfangen musste. Es war wirklich hart. Aber das wichtigste ist immer, dass man nicht aufgibt und an eine Heilung dieser Krankheit glaubt. Durch ein Wunder endete meine Leidensgeschichte. Und jetzt darf ich ein normales Leben führen. Der Glaube an das Gute, Hoffnung und Gott haben mir dabei geholfen jetzt - nach 9 Jahren - ein gesundes Leben zu führen.
Ich habe durch sehr viele Tiefen gehen müssen. Doch mein eisener Wille für ein normales Leben waren stärker und haben sich bezahlt gemacht. Ich möchte darüber auch ein Buch schreiben - vielleicht hilft es wem!!?
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Ruhestörung! Muss er Strafe zahlen?
746 Mittwoch, den 18. März 2020 um 14:48 Uhr
Anna
Hallo,
mein Freund ist derzeit leider in einem heftigen Schub. Er verweigert die Medikamente, ist aus der Psychiatrie einfach abgehauen und nun wieder in seiner Wohnung. Gestern Abend ist er ziemlich ausgerastet. Er war so laut, dass die Nachbarn die Polizei gerufen haben. Ich habe den Polizisten dann erklärt, dass er krank ist. Doch sie meinten, wenn die Nachbarn sich nochmal beschweren, muss er Strafe zahlen. Dabei ist er doch gar nicht zurechnungsfähig! Ich finde das unmöglich! Weder Nachbarn, noch Polizei haben Verständnis. Und er selbst lässt sich momentan nicht helfen.
Wie kann ich ihn überzeugen, die Medikamente zu nehmen? Abends hat er sie genommen, heute Morgen aber nicht. Wir wohnen nicht zusammen, und ich kann nicht ständig zu ihm gehen. Ich weiß nicht mehr weiter. Hat jemand einen Rat? Kann es auch ohne Medikamente besser werden?
Coronavirus und anderes
745 Samstag, den 14. März 2020 um 23:27 Uhr
Hanna
Das Coronavirus führt zu einer weltweiten Krise: Nicht nur Medikamente gehen aus, sondern auch die wirtschaftliche Situation/Gesundheitsversorgung wird brenzlig. Mir wurden aufgrund der Diagnose Schizophrenie Psychopharmaka verabreicht, die zu massiven Auswirkungen führten. Ich spare mir jetzt das Thema Arbeit. Meine Eltern hatten vor der Diagnose Schizophrenie Psychoterror gemacht. Es wird von Psychiatern meist eine von fünf angeblichen Erbkrankheiten diagnostiziert. Das sage ich in aller Deutlichkeit. Warum heißt es dann oben: Aber ja, bis dahin stehen Angehörige oft alleine da. Die Hürden für eine gerichtliche Unterbringung liegen hoch.
Arbeiten mit Schizophrenie
744 Freitag, den 13. März 2020 um 16:25 Uhr
Mo
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, dass es nicht leicht ist, mit Schizophrenie zu arbeiten. Zudem spricht man bei der Krankheit von der Drittelregelung und das heißt, dass zweidrittel der Betroffenen es nicht leicht haben, aufgrund ständiger Psychosen arbeiten zu gehen. Oder einen Arbeitgeber zu finden, der verständnisvoll auf die Krankheit reagiert. Ich komme früh nicht aus dem Bett, wo doch nur ein Job ab Mittag in Frage kommt. Das liegt bei mir, wie bei vielen Erkrankten, an der Minus- bzw. Negativsymptomatik. Ich arbeite selber im Krankenhaus, und versuche es jetzt mit einem sechsstündigen Spätdienst. Ob ich die Ausdauer dafür haben werde, muss ich noch sehen. Versuchen werde ich es. Ich weiß aber auch - vielen mein Leidensgenossen geht es schlechter. Da ist selbst die Behinderten-Werkstatt zu schwer und zu anstrengend.
Abschlussarbeit
743 Freitag, den 13. März 2020 um 16:18 Uhr
Jojo
Ich kann dir meine Story erzählen, bin 19 und die Erkrankung ist mit 14 bei mir ausgebrochen
Wie beginnt eine Schizophrenie? , Redaktion Medizin
Krankheit meines Vaters: Letzte Hoffnung
742 Mittwoch, den 04. März 2020 um 08:02 Uhr
Alena
Mein Vater leidet schon ca. 9 Jahre an Schizophrenie und Paranoia. Vor ca. 3 Jahren haben meine Schwester und meine Mutter alles versucht, ihm zu helfen. Haben uns Ärzte nach Hause geholt, jeden Tag geheult und ihn angefleht, dass er doch zum Arzt gehen soll. Denn Trotz seiner „Ticks“ lieben wir ihn, was leider echt schwer fällt. Einmal hat er sich soweit überreden lassen, Medikamente einzunehmen. Doch die hat er nicht durchgehend genommen, sich aber eingeredet, sie würden ihm schaden und ihn zum Übergeben bringen. Die Krankheit meines Vaters ist sehr schwer zu beschreiben, und ich sehe leider gar keine Hoffnung mehr auf Heilung. Mein Vater lebt in einer isolierten Welt. Er geht zur Arbeit, isst Mittag (schon da fängt die schlechte Laune an; er schreit dann durchs ganze Haus), und schaut anschließend Fernsehen. Dabei redet er meine Mutter immer voll mit Sachen, die angeblich nicht stimmen („... hat man euch wieder angewiesenen, sowas zu machen...?" etc.) Bis er dann schlafen geht. Sozialkontakte meidet er total. Er lebt nicht wie ein normaler Mensch und kann auch nicht mehr lachen. Ich suche jetzt im Internet mit meiner letzten Hoffnung nach Hilfe. Falls jemand meinem Vater helfen kann, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen würden.
Email: alena.cuchran@gmail.com
Sie machen keinen Mut
741 Dienstag, den 11. Februar 2020 um 13:06 Uhr
Margarete
Hallo,
was ich auf dieser Seite lese, schürt meine Ängste. Ich war auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe, aber es bleibt alles so hoffnungslos.
Mein Bruder ist schon so lange krank. Irgendwie hat es aber dennoch geklappt, dass er sich vor wenigen Wochen freiwillig in die Klinik einweisen ließ. Und dort lässt man ihn jämmerlich vor die Hunde gehen. Die Klinik ist verrottet und Gesprächstermine bietet man meinem Bruder nicht einmal an! Nun schürt das Verhalten der Ärzte seine Todesängste noch mehr, weil er nicht weiß, warum er was nehmen soll? Vor zwei Wochen wurde er aus der "Offenen" wieder in die "Geschlossene" verlegt, weil er total ausgerastet ist. Und daraus wurde er jetzt wieder auf die "Offene" verlegt, und darf an den Wochenenden nach Hause. Am Telefon erklärt er mir, dass mein anderer Bruder und meine Mutter seinen Tod wollen. Was soll ich nur tun? Ich komme mir so hilflos vor! Erst kürzlich wurde eine Freundin meiner Mutter vom eigenen Sohn umgebracht. Können Sie sich vorstellen, wie wir uns fühlen? Wo ist das Gesundheitssystem, wenn man es braucht? Die Kranken mit Pillen ruhig zu stellen funktioniert nicht, wenn man ihnen nicht erklärt, warum sie was einnehmen sollen. An wen kann man sich denn wenden? Wo und wie wird ihm denn solide geholfen? Wir leben in Todesangst, am Samstag darf er nach Hause!
Sieht man jemanden eine psychische Erkrankung an?
740 Montag, den 10. Februar 2020 um 03:51 Uhr
Sebastian Kügler
Ich bin selbst psychisch krank und habe diesen Bereich bewusst aufgesucht, weil ich mir genau jene Frage in diesem Moment gestellt habe...
Freund leidet, glaube ich, an Schizophrenie!
739 Freitag, den 07. Februar 2020 um 22:00 Uhr
emmi
Hallo, schönen guten Abend.
Und zwar leidet mein Freund an Verfolgungswahn und Halluzinationen. Andauernd sagt er ich würde fremdgehen, und dass er mich jeden Abend bei seinem Nachbarn hören würde. Dabei bin ich zuhause. Aber er glaubt es mir nicht. Mittlerweile geht es soweit, dass er sich beobachtet fühlt. Durchs Fenster. Obwohl er im Dachgeschoss wohnt. Er lässt keinen mehr an sich heran. Auch will er nicht zum Arzt, weil er jetzt denkt, dass ich ihn nur schlecht mache. Mein Gefühl sagt ich kann ihn nicht alleine lassen und möchte ihn helfen nur wie? hat jemand vielleicht ein Ratschlag ? Ich bin am Ende und weiß nicht mehr, was ich noch tun soll. Und, wenn ich mit jemandem darüber rede denkt er, ich rede ihn nur schlecht, um von mir abzulenken. Er hat mir sogar gesagt, dass, wenn ich meinen Neuen anrufe und mit ihm Schluss mache, sei alles wieder gut. Nur kann ich ja nicht so tun, als hätte ich wirklich einen anderen - obwohl ich doch treu bin. Bitte helft mir, und gebt mir ein paar Ratschläge. Ich habe Angst, dass er sich was antut. Einen schönen Abend!
Paranoide Schizophrenie
738 Mittwoch, den 05. Februar 2020 um 15:54 Uhr
Karin Erle
Meine Tochter leidet seit dem 26. Lebensjahr unter paranoider Schizophrenie. Sie wurde in Wiesloch drei Monate behandelt, und muss lebenslang Tabletten nehmen. Was sie Gott sei dank auch tut. Sie weiß, dass sie krank ist, und ich unterstütze sie, wo ich kann. Ich kann nur allen Betroffenen mit auf den Weg geben, dass man die Personen unterstützen und Verständnis aufbringen muss, denn sie denken anders als gesunde Menschen. Da braucht es viel Geduld, anders geht es nicht. Vergessen sollte man dabei nicht, dass derjenige absolut nichts dafür kann. Er hat sich nicht freiwillig dafür entschieden. Diese Menschen brauchen die Familie, eine soziale Anlaufstelle, wo sie sich aufgehoben und verstanden fühlen. Und - sie sind nicht gefährlich, sondern hilfebedürftig mit wenig Selbstvertrauen. Sie sind auf uns angewiesen. Leider ist die heutige Gesellschaft immer noch sehr ablehnend gegenüber psychischen Erkrankungen. Hat man seinen Arm in Gips, weiß jeder was los ist. Ist aber die Schaltmaschine im Kopf gestört, sieht man das nicht und versteht es nicht. Mit sehr viel Geduld versteht man das aber mit der Zeit und lernt, mit einem Menschen, der an dieser Krankheit leidet, zu leben. Es gibt wahrlich Schlimmeres im Leben...
Antwort
737 Mittwoch, den 05. Februar 2020 um 10:05 Uhr
Monika Steiner
Dass Zeldox bevorzugt zu den Mahlzeiten eingenommen werden sollte, liegt daran, dass die sogenannte Bioverfügbarkeit mit Einnahme zum Essen deutlich ansteigt.
Die Bioverfügbarkeit bezeichnet Ausmaß/Geschwindigkeit, mit dem ein Wirkstoff aus einer Arzneiform in den Blutkreislauf gelangt. Das heißt, im Zuge der Nahrungsverwertung wird auch dieses Neuroleptikum optimal für den Körper verfügbar gemacht.

Beste Grüße, M. Steiner
Seltsame Nachrichten
736 Mittwoch, den 05. Februar 2020 um 08:05 Uhr
Nessa
Hallo an Alle,
mein Bruder versendet seit einiger Zeit seltsame WhatsApp-Nachrichten. Darin steht, wir würden alle unter einer Decke stecken und sollten ihm endlich sagen, was los sei. Leider wissen wir nicht, wovon er spricht. Das kuriose ist auch, dass, wenn wir ihn direkt im Beisein meiner Mutter darauf ansprechen, er normal wirkt, aber dann plötzlich wieder total wirres Zeug redet. Vor allem sind viele WhatsApp-Bilder gefaked. Und, er ist der Meinung, er werde übers Handy abgehört. Das hat dazu geführt, dass er mittlerweile 4 Handys besitzt und 4 verschiedene Nummern. Ich habe ihm gesagt, dass ich gerne mit ihm zum Arzt gehen würde. Was er aber total ablehnt. Was kann ich noch machen? Seine Ex-Freundin, mit der wir alle in Kontakt sind, hat auch schon mit einem Anwalt gedroht. Was sind unsere Möglichkeiten? Bitte um Hilfe. Danke im Voraus! Gruß Nessa.
Ziprasidon
735 Dienstag, den 04. Februar 2020 um 19:00 Uhr
Alanis
Ich würde auch gerne wissen, warum man Ziprasidon zum essen einnehmen muss. Ich nehme es morgens zum Frühstück und abends kurz vor dem Schlafengehen. Ohne Essen. Ich bin seit Jahren symptomfrei. Viele Grüße.
Heilung ...?
734 Montag, den 27. Januar 2020 um 13:29 Uhr
Thomas, Martin Mayer
Heilung ist möglich. Ist bei jedem Menschen anders. Wie schon immer, hängt Heilung damit zusammen, ob man entspannt ist. Dann ist die Voraussetzung gut. Hat man Ängste, ist nervös, unruhig usw. - ist das nicht so gut für die Heilung. Angst machte mir vor allem das Sexuelle, die sexuellen Gedanken der Außenwelt. Mir ist das egal, was die Außenwelt denkt. Selber bin ich hetero. Die Außenwelt interessiert mich eigentlich nur dann, wenn es z.B. ein Kumpel ist, der vor einem steht und sich mit dir unterhält. Ein schizophrener Sack wie ich, liest gerne die Zeitung, und unterhält sich gerne mit Menschen über ein Thema. Wofür man brennt - Hobby! Das beste Gehirnjogging ist Lesen und Gespräche zwischen Freunden. Ich war ein paar Mal in der Psychotherapie. Das hat mir auch geholfen. Letztendlich kann ich sagen - die besten Therapeuten sind die wahren Freunde. Wahre Freunde zu finden ist manchmal schwer. Weil, so lange es Gut und Böse gibt, wird es mehr schlechte als gute Menschen geben. Ich will behaupten: 20% aller Menschen sind gut, 80% schlecht - wenn man streng ist. Damit meine ich die Gespräche, die von der Arbeit und von dem, was man macht sowie auch von seinen Gedanken handeln. Arbeit macht nicht frei wie jemand sagte, sondern gesund. Wenn es die richtige ist. Man braucht Aktivität. Einfach mal einen Tagesausflug oder an einem Wochenende Urlaub machen. Ausgehen! In eine Taverne rein oder ein Konzert besuchen. Sich mal eine Tasse Kaffee gönnen. Das regt die gute Laune an. Man muss auch nicht ein Arbeitsverhältnis haben mit Boss usw. Man kann sich Arbeit auch zuhause suchen. Das Zimmer aufräumen, alte Sachen reparieren, alles sauber machen und pflegen. Den Haushalt machen. Arbeit gibt es genug. Selber trage ich 3 mal die Woche Zeitungen aus. Dafür bekomme ich ca. 370 € extra. Man kann auch mal im Sommer mit dem Fahrrad an den See fahren und schwimmen. Man sollte immer das Leben pulsieren lassen. Sich eine Freundin oder einen Freund suchen. Aber nicht zwanghaft. Zwanghaft geht fast immer schief. In fast allen Lebenslagen. Am See kann man dann ja auch ein Buch lesen, grillen, Lagerfeuer machen oder dort mit der Strandmatte und einer guten Decke übernachten. Was auch wichtig ist - man sollte einfach auf eigenen Füßen stehen. Alles selber machen! Na klar, jeder braucht mal Rat und Unterstützung. Man muss es eben lernen. Als Medikament nehme ich Olanzapin 5 mg. Manchmal 10 mg, wenn ich lange schlafen will. Olanzapin ist quasi eine Schlaftablette. Ohne Medikament bin ich schlaflos. Habe, glaube ich, eine MDMA-Psychose. Die Leute in der Pychiatrie haben 2003 gesagt es wäre Canabis, was ich aber nicht mehr glaube. XTC habe ich nur einmal genommen und wohl darauf hängen geblieben. Was ich noch habe sind ein nicht so gutes Kurzzeitgedächtnis, aber selten einen Gedankenabriss. Stimmen höre ich immer noch. Nur ohne Angst. Früher waren die Stimmen wirres Zeug und machten mir Angst. Jetzt sind sie klar, logisch und geordnet. Nur, ohne wäre es mir noch lieber. Bin ein lebenslustiger Mensch und nehme ansonsten zusätzlich nur homöopathische Beruhigungsmedikamente. Trinke viel Tee und koche Wasser für ein Gericht auch ab. Wenn ich Freizeit habe spiele ich auch gerne Videospiele. Je mehr Aktivität, umso schneller geheilt. Bin seit Ende 2001 schizophren, und bin es immer noch. Im Laufe der Jahre wurde es aber stetig besser...
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Ich bin abhängig!
733 Mittwoch, den 15. Januar 2020 um 19:33 Uhr
Ines
Ich versuche seit 3 Jahren Seroquel abzusetzen. Zuletzt habe ich über Monate im mg-Bereich abdosiert. Trotz des äußerst langsamen Ausschleichens hatte ich über 7 Monate massive Schlafstörungen, welche auch körperliche Symptome (Schmerzen, Schwindel, Übelkeit) nach sich zogen. Ich musste wieder eindosieren und binnen von 24 Stunden war der Horrortrip vorbei. Diese Medikamente sind ein Fluch. Ich wurde von keinem Arzt darüber aufgeklärt und von keinem einen in meinem Entzug ernstgenommen.
Machen Neuroleptika abhängig? , Redaktion Medizin
Meine Tochter
732 Dienstag, den 14. Januar 2020 um 13:16 Uhr
Talpalaru
Warum soll man Ziprasidon zu den Mahlzeiten nehmen? Ich möchte eine Erklärung!
Freund leidet an Schizophrenie
731 Dienstag, den 07. Januar 2020 um 15:59 Uhr
Julia
Ich habe die Liebe meines Lebens an diese Krankheit verloren. Ich bin die einzige Person die das überhaupt weiß, weil er es 24/7 versteckt. Ich bin extrem verzweifelt, da er sich trotz langer Gespräche nicht helfen lassen will, nun mit mir Schluss gemacht hat und mir sagt, er hätte mich nicht verdient. Bitte, wenn irgendwem etwas einfällt, was ich machen könnte: Schreibt es drunter.
Paranoide Schizophrenie
730 Montag, den 06. Januar 2020 um 18:15 Uhr
Mina
Mein Bruder fühlte sich verfolgt und überwacht. Immer mehr zog er sich zurück. Er erzählte oft nicht nachvollziehbare Sachen. Nach einem Suizidversuch verweigerte er die Reha. Er gab keine Auskünfte über Therapie bzw Medikamente.
Nach meinem letzten Besuch dachte ich an Zwangseinweisung (einfach sagen er hat mich angegriffen) bzw. - hoffentlich tut er niemanden etwas. Man sieht wie ein Mensch sich komplett verändert und vor einem zugrunde geht. Man kann nur wenig tun.
Mein Bruder hat sich vor drei Wochen selbst getötet.
Ich bin unglaublich traurig
Medikamente
729 Sonntag, den 29. Dezember 2019 um 23:24 Uhr
...
Wie wäre es mit besseren Medikamenten? Ohne die ganzen Nebenwirkungen? Dann hättet ihr auch kein Theater mehr. Da könnten sich die, ach, so schlauen, Psychiater mal etwas einfallen lassen.
Destigmatisierung nötig
728 Dienstag, den 24. Dezember 2019 um 13:42 Uhr
L.T.O.
Die Mehrzahl der Kommentare hier finde ich schlichtweg erschütternd.

Es ist so, dass es unter psychisch Erkrankten charakterlich schlechte und schädlich handelnde Menschen ebenso gibt wie unter Gesunden und ja, die Erkrankung sollte kein Freifahrtschein dafür sein.

Man darf aber auch nicht vergessen, dass psychisch Erkrankte auf der Opferseite überproportional vertreten sind und zum Teil gezielt stigmatisiert und im Extremfall durch das weitere Umfeld (z. B. Nachbarschaft) verleumdet oder gemobbt werden. Das wird dann seitens Therapeuten nicht selten als Wahnvorstellung oder sog. Beziehungsideen eingestuft und der Erkrankte steht ganz allein da.

In der Lage bin ich nämlich gerade und es ist extrem unangenehm, zumal ich hier nicht wegziehen kann.

Meine Meinung ist, dass psychische und insbesondere psychotische Erkrankungen ins öffentliche Bewusstsein gerückt und demystifiziert werden sollten. Denn ansonsten liest und hört man davon weiterhin nur im Zusammenhang mit schweren Straftaten. Was ist aber z. B. mit schizophren oder bipolar erkrankten außergewöhnlich talentierten Künstlern? Oder ganz einfachen, unauffälligen Menschen, die mit ihren „unnormalen“ Wahrnehmungen und verändertem Erleben in einer für sie absonderlichen Welt klarkommen müssen?
Mutter mit paranoider Schizophrenie
727 Freitag, den 20. Dezember 2019 um 22:33 Uhr
Petra
Hallo, mir ging es so ähnlich, wie Kathrein es geschrieben hat. Die eigene Mutter! Ich wusste als Kind nicht, warum sie so war? Warum sie anders war, als andere Mütter? Ich bin schon früh, also als kleines Kind, immer zur Oma, weil ich es zu Hause nicht aushalten konnte. Ein furchtbares Leben mit der Mutter. Auch mein Vater kam nicht dagegen an. Mit 17 Jahren bin ich ganz zur Oma gezogen. Erst dann habe ich erfahren, welche Krankheit meine Mutter hatte. Leider hat sie mich noch verfolgt, bis ich 35 Jahre alt war. In dieser ganzen Zeit hat sie mein Leben manipuliert. Erst mit 35 konnte ich mich abnabeln. Zusätzlich litt sie noch unter Verfolgungswahn und bezichtigte mich, meinen Vater und die Ärzte, wir steckten alle unter einer Decke und wollten sie umbringen. Ich habe sie am Anfang gehasst, nun aber nicht mehr. Ich bin durch dieses Leben selber krank geworden, leide an Depressionen und Angststörung. War auch schon mehrmals in der Klinik. Nun bin ich 62 Jahre alt und psychisch kaputt. Da ich nun weiß, wie es ist, mit solchen psychischen Erkrankungen zu leben, tut sie mir sehr leid. Sie konnte da nichts für. Sie ist dann, über Jahre elendig riechend, gestorben. Nun wohne ich in einer Seniorenwohnanlage, um meine Ruhe zu haben. Und, Sie werden es mir nicht glauben: Meine Nachbarin, die eigentlich hier nicht wohnen dürfte, denn sie ist 33 Jahre alt, hat paranoide Schizophrenie. So verfolgt es mich in meinem Leben.
Denkstörung bei der Mutter
726 Mittwoch, den 18. Dezember 2019 um 21:28 Uhr
Marc Walter
Meine Mutter (68) ist oft der Meinung, dass die Nachbarn sie nur ärgern wollen. Dadurch ist sie ständig mit ihnen im Streit. Oftmals (gerade sehr akut) speichert sie Gehörtes falsch ab. Eine Erklärung vieler, dass sie es falsch in Erinnerung, hat blockt sie ab. Sie ist oft der Meinung, dass sie weiß, wie der Andere das Gesagte gemeint hat, auch wenn dieser die Aussage erklärt. Ihre Wahrnehmung ist die einzig Richtige, vom Gegenteil ist sie nicht zu überzeugen. Werden Themen komplexer, springt sie gern zu einem anderen Thema oder geht. Sie ist in ihrem, oft auch unlogischen, Denken regelrecht gefangen. An vieles (Erlebtes oder Gesagtes) kann sie sich nicht erinnern, so, dass ich mir manchmal die Frage stelle, ob sie denn nicht dabei war. Hinzu kommt, dass ihr Schwäche zu zeigen schwerfällt. Sie selbst hat vor einiger Zeit ein Hörgerät bekommen und festgestellt, dass sie verschiedene Stimmen nicht in wichtig und unwichtig filtern kann und die Frage gestellt, ob in ihrem Gehirn etwas nicht richtig funktioniert. Insgesamt ist dieser Zustand mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Ich glaube derzeit nicht, dass sie Hilfe annehmen will.
Wie kann damit umgegangen werden? Ist ggf. Hilfe möglich, wenn sie wieder "klar" im Kopf ist?
Nervenärzte-induziertes Chaos
725 Sonntag, den 01. Dezember 2019 um 21:12 Uhr
Lutz Fehling
Sie schwadronieren hier herum: Praktisch nichts ist belegbar. Der ursprüngliche Anlass war, dass Verrückte ärztliche Hilfe bekommen sollten. Der Ausdruck "Schizophrenie" ist von Bleuler, im Grunde eine Wortschöpfung (genau wie die Namen der Medikamente!). Bleuler soll Synästhetiker gewesen sein, anders gesagt, er hatte "Wahnvorstellungen". Für mich ist völlig unklar, ob es so etwas überhaupt gibt und nicht nur von Nervenärzten unterstellt wird. Die 1 %-Angabe, so viele hätten das, ist mit Sicherheit unhaltbar. Wie soll man das messen, zumal in allen Ländern ? Bei induzierter-wahnhafter Störung empfehlen Sie hier eine Trennung zweier sich liebender Personen, was eine Ungeheuerlichkeit ist.
Wenn wirklich jemand das hat, und zwar nicht bloß fehldiagnostiert, kann man das mit Kieselsäuregel heilen (siehe auch wikipedia in Englisch --> "paranoid Schizophrenia" --> "Talk", letzter Beitrag von Lutz Fehling).
Denken Sie daran, dass man mit diesem Gedankengut beliebige Personen bis zu lebenslang zwangsinternieren konnte oder kann. Denken Sie auch an Schwangerschaften, die von der Frau im Grunde unerwünscht waren, wofür Sie hier das verleumdende Know-How liefern, womit dann unter Negation dieses Sachverhaltes die Schwangere für verrückt erklärt werden kann.
Ich kann aber nicht alles, was hier verkehrt dargestellt ist, korrigieren.
Gruß
LF
Schizophrenie als Grenzgebiet , Redaktion Medizin
Mutter mit Wahnvorstellungen
724 Dienstag, den 19. November 2019 um 23:00 Uhr
Carmen
Hallo, ich weiß nicht, wie ich meine Mutter zu einem Arzt bekomme. Sie leidet sehr, weil sie ständig denkt, wir Kinder wollen ihr etwas Schlechtes antun. Wir würden in ihre Wohnung kommen und Sachen oder Geld suchen. Sie wollte deswegen schon die Polizei anrufen. Sie sagt immer, dass sie gesund ist und keinen Arzt braucht. Wie soll man sie davon überzeugen? Sie leidet ja sehr darunter. Und wir wissen nicht weiter.
Lg. Carmen
Falsche Seite
723 Dienstag, den 19. November 2019 um 19:04 Uhr
Wahrheit
CBD ist genauso wirksam wie Amisulprid, das weiß ich aus eigener Erfahrung und gebe der Studie von Leweke aus 2016 Recht!
An Eugenius
722 Montag, den 11. November 2019 um 17:40 Uhr
Bärserker
Werd mal nicht frech
Neuroleptika absetzen
721 Freitag, den 08. November 2019 um 19:29 Uhr
Petra Müller
Es gibt sehr wohl die Möglichkeit von den Neuroleptika wegzukommen. Auch, wenn die Ärzte das anders sehen und keine Hilfe dazu bieten. Es ist wichtig, dies in sehr langsamen Schritten zu tun. Ich habe zwei Jahre dazu gebraucht. Das erste Jahr nach dem kompletten Weglassen der Neuroleptika (nach 12 Jahre Dauereinnahmen mit eher niedrigen Dosierungen) gab es einige Probleme, v.a. mit dem Einschlafen. Das hat sich alles gut wieder eingependelt, brauchte aber 2 Jahre. Bis ich dann ohne Neuroleptika auch noch komplett ohne Rückfälle war, ging es vom kompletten Absetzen dann 6 Jahre. Seitdem bin ich seit 8 Jahren ohne Rückfall und ohne Neuroleptika. Den Psychiatern habe ich erst 5-7 Jahre ohne Psychopharmaka und ohne Rückfall davon erzählt. So eine lange Zeit zu lügen, ev. die Neuroleptika wegzuwerfen, dass ist sehr schwierig ohne ein oder zwei Freunde, die die Erfolge mit einem feiern und die Risiken der Psychaitrie abschätzen helfen: Was geschieht, wenn man es offenlegt? Es ist leider so. Hilfen bekommt man auch bei verschiedenen Methoden in der Alternativmedizin. Da ist die psychosomatische Energetik erwähnenswert. Entwickelt von Hr.Banis, Frau Güdel.
Viel Glück bei geheimem Absetzen der Neuroleptika. Neue Forschungen belegen, dass die Rückfallhäufigkeit ohne Neuroleptika bei Schizophrenie unter Psychopharmaka gegenüber den Behandlungen ohne Psychopharmaka leicht erhöht ist, v.a. von den Dauerbehandlungen.
Gruß Petra Müller
Mein Freund leidet unter Schizophrenie
720 Samstag, den 02. November 2019 um 08:17 Uhr
Elea, 14 Jahre alt
Also, mein Freund leidet unter Schizophrenie. Ich bin die erste Person, die direkt wusste, dass es ihm nicht gut geht. Und er war es nicht gewohnt, dass sich andere um ihn sorgen und war so froh, dass ich mit ihm geredet habe. Auch über sein anderes 'Ich' wollte er sich anfangs nicht öffnen. Denn, als ich fragte, wieso er eine 2. Persöhnlichkeit hat, meinte er: 'Schatz bitte hör' auf.' Aber ich habe nicht aufgehört, habe seine Lage beschrieben und gesagt, dass ich für ihn da sein und ihn nicht im Stich lassen werde. Und dann hat er sich mir gegenüber geöffnet, helfe ihm jetzt mit seinem 2. 'Ich' besser klarzukommen und gebe euch als Tipp: Seid immer für die Person da!
Schizophrenie
719 Mittwoch, den 30. Oktober 2019 um 11:01 Uhr
Heidi
Ich habe Angst um meinen Sohn. Er hat Schizophrenie. Er hat 6 Tage nichts gegessen und nimmt keine Hilfe an. Ich bin verzweifelt und weiß nicht, was ich tun soll.
Meine kranke Tochter
718 Mittwoch, den 23. Oktober 2019 um 20:12 Uhr
Mona 47
Ich lese hier so viele erschütternde Beiträge und weiß, dass ich mit meinem tiefen Schmerz, meine Tochter an die Krankheit verloren zu haben, nicht allein bin. Bis vor 18 Jahren hatte ich eine kluge, schöne, liebenswerte Tochter. Seitdem haben viele paranoide Episoden ihr Leben zerstört. Sie lebt von Rente und Grundsicherung. Seit 3 Jahren lässt sie sich absolut nicht mehr helfen, ist hoch verschuldet, leugnet ihre Krankheit, hat sich der Antipsychiatrie und nun auch der Scientologie verschrieben. Ihr Wahnerleben (Schamanenstimmen, Verfolgung und Tyrannisierung durch Geheimdienste) ist für sie real. Wenn ich ihr sage, dass sich das nur in ihrer inneren Welt abspielt und sie sich Hilfe holen möchte von ihrem Arzt und mit Medikamenten, wird sie verbal aggressiv, will mich verklagen und bricht die Beziehung zu mir ab. Bis sie wieder Geld braucht. Auf diese Weise hat sie all ihre Freundschaften verlorenen, ist allein und einsam - was sie aber auch leugnet. Finanziell tief verschuldet, hat sie ihre amtliche Betreuung (von uns veranlasst, um ein Privatinsolvenzverfahren einzuleiten) mit richterlichem Beschluss aufheben lassen. Eine Zusammenarbeit mit Ärzten, sozialpsychiatrischem Dienst? Gleich null! Ich bin total verzweifelt, mitunter tief depressiv, weiß nicht mehr weiter, weil keine Lösung in Sicht. Ich denke, meine Tochter müsste anfangen, sich mit ihrer Krankheit auseinanderzusetzen. Aber, solange sie sich nicht mit starken Medikamenten aus dem Zustand herausholen lässt (siehe Zwangstherapie nach Prof. Heinze im Beitrag von Bernd, 22. März 2018), zerstört die Krankheit weiter die Persönlichkeit meiner Tochter. Ich bekam etwas Hoffnung durch das Buch "Mein Leben in zwei Welten" von Roman Preist, Paranus Verlag 2012. Der Autor hat es geschafft, durch Auseinandersetzung mit seiner Krankheit ein zufriedenes, würdevolles Leben zu führen. Für heute will ich schließen.
Melperon zum Schlafen
717 Samstag, den 12. Oktober 2019 um 07:52 Uhr
Sabine
Ich nehme Melperon als Schlafhilfe, weiß aber nicht, wie lange ich das nehmen soll. Habe keine Schizophrenie, nur Schlafprobleme. Melperon nehme ich jetzt seit vier Wochen. Kann es längerfristig eventuell zu Nebenwirkungen kommen, wenn ich es nehme? Ich vertrage es sehr gut, bin aber unsicher, ob es gut ist, wenn ich es längerfristig nehme und überlege, ob ich es vielleicht wieder absetzen soll, weil es ja ein starkes Medikament ist.
Corinna
716 Sonntag, den 29. September 2019 um 14:11 Uhr
Sabine
Hallo Corinna, gib nicht auf. Mache erstmal kleine Schritte, gehe du auf die Leute zu und fange erstmal an sie zu grüßen, wer weiß was sich dann ergibt. Und lass dich von niemanden klein machen. Ich wünsche dir alles Gute und Kraft, dein Leben wieder positiv zu sehen.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Ausgrenzung
715 Dienstag, den 24. September 2019 um 07:20 Uhr
...
Ich erlebe es immer wieder, wie Menschen mit einer psychischen Erkrankung ausgegrenzt werden. Dabei ist es eine Gratwanderung, ob man zugibt krank zu sein, oder es verschweigt. Aber sobald man negativ auffällt, sind die Grenzen der Geduld bei vielen schnell erreicht und grenzen denjenigen aus. Erst heute habe ich es wieder erlebt, wie mir angeraten worden ist, zu gehen, weil ich psychische Ausfälle hatte. Ich habe bewusst nicht gesagt, dass ich eine psychische Behinderung habe und mich in einer kleinen Krise gehen lassen. Ich überlege, ob ich es aufkläre, aber ich möchte auch keinen Mitleidsbonus. Denn das ist das Einzige, was die Leute, die andere ausgrenzen, den psychisch Kranken zubilligen. Mitgefühl ist zuviel verlangt, weil die sog. "Gesunden" sich nicht in psychisch Kranke hineinversetzen können. Wer sich mit dieser Thematik nicht auskennt, will damit auch meistens nichts zu tun haben. Und wenn sie dann damit konfrontiert werden, wollen sie die Verantwortung für ihr Handeln auf andere abwälzen.
Schizophrenie gefährlich
714 Sonntag, den 22. September 2019 um 10:39 Uhr
Anja
Um Gottes Willen, bloß nicht solche Zustände wie im Dritten Reich. Aber ich finde, es sollte schon einen Zwang geben, dass sie Medikamente nehmen müssen. Auch, um andere zu schützen. Keinesfalls sollten sie unbehandelt durch die Gegend laufen dürfen.
Krankheit Schizophrenie
713 Samstag, den 21. September 2019 um 15:22 Uhr
Klaus
Beim Lesen mancher Kommentare läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken - wo soll eine solche Stigmatisierung kranker Menschen noch hinführen? Wenn sich die allgemeine Meinung derart gesellschaftlich ausbreitet, sind wir bald wieder im Gedankengut des 3. Reiches angekommen...
Neuroleptika
712 Montag, den 16. September 2019 um 16:34 Uhr
Kritiker
Meine Empfehlung: Finger weg!
Umgang mit Angehörigen
711 Sonntag, den 15. September 2019 um 06:18 Uhr
Waltraud
Hallo Vivian,
mir geht es genauso. Ich kann Dich so gut verstehen. Mein älterer Bruder, jetzt 57, ist schizophren. Zur Zeit ist er wieder in der Psychiatrie, wie schon so oft. Er lebt in einem Heim, weil er nicht alleine für sich sorgen kann. Er lehnt alle Hilfe ab, zieht sich komplett zurück und lässt keinen an sich ran. Mittlerweile hat er eine Betreuerin, da wir als Familie das nicht mehr leisten konnten. Man möchte so gerne dass es ihm gut geht, aber man kann nicht helfen. Er spricht nicht mit einem, ist manchmal sogar beleidigend und gemein. Und man selbst ist ohnmächtig. Du musst Dich davon abgrenzen, sonst frisst es dich auf. Du bist nicht dafür verantwortlich.
Ekt
710 Sonntag, den 08. September 2019 um 16:23 Uhr
...
Eine Ekt kann Epilepsie verursachen, und ist meiner Meinung nach schwere Körperverletzung.
Super-Sensibilitäts-Psychose durch Neuroleptika
709 Sonntag, den 08. September 2019 um 16:10 Uhr
...
Zuerst wird nicht zugehört, dann eine Fehldiagnose erstellt, nun mit Höchstdosen Neuroleptika behandelt. Dann kommen die UAW, dann kann man nicht mehr absetzen. Die Beweispflicht liegt beim Patienten. Im Prinzip ein Modell, das sich selbst trägt. Nur schade, dass ich das hier nicht an Studien fest machen darf. Links sind ja leider verboten!
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Mein Bruder leidet auch an Schizophrenie
708 Freitag, den 30. August 2019 um 21:12 Uhr
Vivian
Mein Bruder leidet seit 2014 unter Schizophrenie. Er zieht sich immer mehr zurück, will sich nicht helfen lassen, vergisst das Essen und die Körperhygiene komplett. Wenn man mit ihm zusammen Zeit verbringt redet er kaum, murmelt aber ständig vor sich hin. Als seine Schwester ist das verdammt schwierig mit anzusehen, da er mein älterer Bruder ist und für mich so viel bedeuted. Er ist erst 28 Jahre alt, und ist zeitweise komplett apathisch. Gibt es irgendwo da draußen auch eine jüngere Schwester, die einen großen Bruder mit dem gleichen Schicksal hat? Ich selbst bin 26 Jahre alt und würde unglaublich gerne mal mit jemandem sprechen, der das gleiche Schicksal mit einem Familienmitglied hat. Man darf mich gerne kontaktieren.
Liebe Grüsse Vivian
Sehr traurig
707 Montag, den 26. August 2019 um 21:48 Uhr
June
Ich finde die Kommentare sehr schade. Sind psychisch kranke Menschen keine Menschen mehr, die man zur Gesellschaft dazuzählt?
Ich kann den Betroffenen nur beipflichten. Die Gesunden müssten mal in dieser Lebenslage gewesen sein. Natürlich ist es nicht okay dauerhaft von einer Kranken ausgespannt zu werden, aber fällt euch keine andere Lösung ein als so schlecht darüber zu reden? Diese Menschen sind krank und verstehen es einfach nicht besser. Ihr seid einfach nicht empathisch und verurteilt zu schnell. Niemand kann euch dazu verpflichten sich mit den Kranken zu umgeben oder die Probleme noch auf sich zu nehmen. Aber bitte habt doch ein bisschen Respekt! Was ist mit euch, wenn ihr vielleicht mal psychotisch oder dement werdet? Würdet ihr euch nicht wünschen, das ein Mensch bei euch bleibt und euch hilft? Glaubt mir, das dankt man immer.
Immer 2 Seiten
706 Sonntag, den 25. August 2019 um 20:55 Uhr
Jani
Mein Mann belästigt eine Familie mit 2 Kleinkindern. Obwohl wir nun ganz woanders wohnen, lässt er nicht von ihnen. Wir haben selbst Kinder, und mittlerweile wurde er mir gegenüber auch handgreiflich. Obwohl die Polizei ermittelt, passiert nichts. Er zerstörte Autos, Hausfassaden, stiftete Brände am Haus der besagten Familie und konnte dank einer Kamera als Exnachbar überführt werden. Als die Polizei hier war - da meine Nachbarn gehört hatten wie er brüllte mich umzubringen und gegen die Tür trat - erzählte ich denen auch von dem Problem mit seinen Stimmen. Es passierte nichts. Außer, dass sich meine Nachbarn wegen Ruhestörung beschwerten und ich nun eine Abmahnung vom Vermieter habe. Klar ist aber, dass er schon immer ein aggressives Gemüt hatte und die Schizophrenie das verstärkt. Ich glaube, da liegt der Unterschied zwischen den "Kranken". Wer zuvor schon eine Tendenz zur Aggression hatte, lebt die Krankheit genauso aus, während andere eher in sich gekehrt sind.
Genetische Veranlagung
705 Sonntag, den 25. August 2019 um 09:57 Uhr
Jutta
"Gleichzeitig zeigt das "nur" 50%ige-Risiko bei Zwillingsgeschwistern auch, dass die Gene nicht allein entscheidend sind. Sonst müsste dieser Wert eher bei 100% liegen. Ob dann, um bei diesem Beispiel zu bleiben, letztendlich bei einem Zwilling eine Schizophrenie ausgelöst wird, bei dem anderen aber nicht, ist noch weitestgehend unklar."
Weil es die Gene nicht sind? Ich bin der Meinung, es liegt eher an Schwermetallvergiftungen oder Vireninfektionen sowie Giften wie DDT oder Herbi- und Fungizide etc. Die Gentheorie ist nur wieder eine Maßnahme der Medizin, um den Patienten selbst die Schuld für ihre Erkrankung zu geben und ist absolut nicht zielführend, da die Erkrankten mit ihrer Krankheit allein gelassen werden - ohne Aussicht auf Besserung. Was ist denn mit denen, bei denen sich die Krankheit noch nach Jahren bessert? Nach der Gentheorie müsste die Erkrankung, einmal ausgebrochen, bis ans Lebensende bestehen bleiben, weil die Gentheorie besagt, dass alles, was die Gene festschreiben, unumstößlich ist. Aber dem ist nicht so. Vererbt werden nicht die Gene, sondern jene Pathogene und Gifte, die die Krankheit zum Ausbruch bringen können.
Schizophrenie ist selten heilbar
704 Sonntag, den 25. August 2019 um 09:30 Uhr
Jutta
Noch einmal zu Marie:
Es ist selten möglich, Schizophrene in den Psychiatrien zu belassen bis sie geheilt sind, da eine Sch. oft chronisch verläuft. An diesen Vorstellungen sieht man wieder einmal, wie unaufgeklärt die Leute sind.
@Marie
703 Sonntag, den 25. August 2019 um 09:24 Uhr
Jutta
Wie soll das gehen? Die Schizophrenen in der Psychiatrie zu belassen bis sie gesund sind? Lesen Sie sich doch mal die Artikel durch, in denen geschrieben steht, dass Sch. chronisch verlaufen. Was haben Sie davon, wenn Sch. als geistige Behinderung gilt? Es ist immer noch eine psychische Behinderung. Und das ist auch richtig so, weil sie in Schüben verläuft. Schizophrene sind durchaus intelligente und begabte Menschen, die nur eine psychische Behinderung haben. Und denken Sie mal daran, dass die Krankheit auch Sie betreffen könnte!
Nachbarin
702 Mittwoch, den 21. August 2019 um 00:49 Uhr
Josi
Anhaltende Wahnvorstellungen hat meine 65 Jahre alte Nachbarin. Seit 3 Jahren stalkt, fotografiert und beleidigt sie mich wann immer ich an mein Auto gehe. Sie erstattet ständig Anzeigen gegen mich mit Strafbeständen, die nie stattfanden. Sie, und ihre 85jährige Mutter verbieten uns den eigenen Garten. Beide schreiben oder fotografieren die Kfz-Kennzeichen und holen Halter Abfragen ein. Mein Auto haben sie böswillig beschädigt. Und grillen wir im Hof mal bis 2 Uhr morgens - aber durchaus leise - dann ruft die 85jährige rüber, ich solle endlich ins Bett gehen sowie: "Wann geht Ihr endlich aus dem Garten, Säufer?" Wenn wir in den eigenen Garten rein fahren oder laufen, oder den Garten verlassen, passen uns beide Frauen ab. Ich habe ca. 150 Clips da, wo die 2 Frauen uns anpöbeln. Nach ca. 150 berechtigten Anzeigen gegen beide Frauen, wurde nun endlich die 65jährige Frau untersucht. Ein forensisch-psychiatrisches Gutachten brachte folgendes Ergebnis: Anhaltende Wahnvorstellungen. Es gibt ein Stalking Tagebuch seit Juni 2017, als die beiden Frauen mir am Zaun lauthals drohten:
"Wir zerstören Dein Leben, wir machen Dich fertig und sorgen dafür, dass Du hier weg kommst. Seit der Drohung versuchen beide täglich mich gezielt in den Selbstmord zu treiben. Gegenuber meiner Vermieterin äußerten beide sich mehrfach so: "Bald haben wir die soweit, dann bringt die sich um".
Bei jedem Grillen stehen sie permanent hinter dem Zaun, lassen ohne ihn zu nutzen sowohl den Rasenmäher, als auch einen Steinschleifer laufen. Ich kann keine Minute mehr Privatleben haben. Derzeit wird eine teilrechtliche Klage gemacht. Aber alles dauert so lang. Schon so oft dachte ich an Selbstmord, weil ich so viele Nervenzusammenbrüche habe wegen den 2Frauen. Es soll mir keiner sagen, dass es keine hochgefährlichen Schizophrenen gibt. Gewiss sind nicht alle so. Aber diese 2 Frauen schon. Sie sind der Beweis dafür, dass es auch sehr gefährliche gibt. Sie wollen mich gezielt in den Freitod treiben. Post vom Anwalt lassen sie zurück gehen, so dass der Gerichtsvollzieher die Post bringen muss. Sie haben sogar am Mietshaus das Hausnummernschild entfernt - sogar die Namensschilder an Klingel und Briefkasten. Kontrollwahn über mich, die ich gar nix zu tun habe mit denen. Es ist so schlimm. Sie wohnten zuvor woanders, dort wurden beide anwaltlich aus dem Dorf geklagt. Ich hoffe, das hört bald alles auf.
Gar nix
701 Samstag, den 17. August 2019 um 16:31 Uhr
...
Die Ärzte wissen ja noch nicht einmal, wo es herkommt. Sie können es weder diagnostizieren noch behandeln. Alles Schwachsinn, was getan wird. Und Neuroleptika verursachen Super-Sensitivitäta-Psychosen. So kann man jemanden kalt stellen und vernichten!
"Gutachten"
700 Samstag, den 17. August 2019 um 15:37 Uhr
idiot
Die Gutachten werden je nach Wunsch des Auftraggebers formuliert. Außerdem - da keine objektiven Tests für Schizophrenie angewendet werden, obwohl es diese bereits gibt - wird jemand, der krank ist, noch für den Rest seines Lebens eingesperrt. Oder möglicherweise zu Tode gequält??
Vitamin B12
699 Donnerstag, den 15. August 2019 um 17:24 Uhr
A.G
Die Symptome wurden besser seitdem ich Vitamin B12 einnehme. Da ich durch die Anti-Babypille einen Vitamin B12 Mangel bekommen habe, musste ich den Mangel beheben. Jetzt geht es mir viel besser. Nur in Stresssituationen kommen die Stimmen, ansonsten wurde es besser.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
kein Opferschutz
698 Mittwoch, den 14. August 2019 um 14:19 Uhr
B.
Schizophrene werden meist mehrfach bestraft. Jedes mal in den klaren Momenten realisieren sie, was sie angestellt haben. Die meisten reagieren mit sozialem Rückzug oder werden ohnehin stigmatisiert und von "Normalen" ausgegrentzt.. Diese Erkrankung ist eine mehrfach Bestrafung. Erkrankte habe kaum die Chance, sich ein normales Leben aufzubauen, mit einer normalen Arbeit, einer Familie und einem Freundeskreis. Darum finde ich es auch richtig, Schizophrene nicht zu belangen, da sie in den meisten Fällen nicht Herr ihrer Sinne sind und nicht wissen, was sie tun. Es wäre nicht gerecht, jemand für etwas zu bestrafen, wofür er nichts kann. Schizophrene haben sich ihre Krankheit nicht ausgesucht, aber sie haben sich ja offensichtlich für einen Schizophrenen entschieden "kein Opferschutz". Wenn sie den Kontakt zu ihrem Mann abgebrochen haben, haben sie ihren Teil schon getan, um ihren Vorstellungen von einem "normalen" Leben gerecht zu werden.
Nein, so lange man Medikamente einnimmt - nicht.
697 Mittwoch, den 14. August 2019 um 13:56 Uhr
Britta
Ich bin mit 25 Jahren das erste Mal diagnostiziert worden und glaube nicht, dass ich je schizophren war. Ich musste deswegen Medikamente einnehmen, weil mir niemand die Mobbingvorwürfe, denen ich ausgesetzt war, glaubte. Ich bin der Meinung, die Medikamente haben bei mir schizophrene Symptome verursacht. Nun habe ich so lange auf anraten der Ärzte Medikamente eingenommen, dass ich Schwierigkeiten habe, sie abzusetzen.
Macht Schizophrenie dumm?
696 Mittwoch, den 14. August 2019 um 13:46 Uhr
C.
Durch die Medikamente werden Bereiche im Gehirn abgeschaltet. Das soll so sein. Ob die dann für die Intelligenz fehlen, weiß ich nicht. Aber die Medikamente machen einen schwach im Kopf.
Macht eine Schizophrenie dumm? , Redaktion Medizin
Ist Schizophrenie heilbar?
695 Mittwoch, den 14. August 2019 um 13:28 Uhr
Corinna
Nach 22 Jahren Schizophrenieerfahrung kann ich endlich sagen, dass es mir besser geht. Die Remissionsphasen haben sich verlängert und das Stimmenhören hat komplett aufgehört. Ich habe zehn verschiedene Medikamente durchprobiert, anfangs mit einer sehr hohen Dosierung. Mittlerweile ist die Dosis klein und ich überlege abzusetzen.
Dennoch, wenn ich so zurückblicke, halte ich mein Leben für verpfuscht. Ich lebe am Existenzminimum, einsam, ohne soziale Kontakte mit der Stigmatisierung Schizophrenie. Habe mit 47 keine Kraft mehr, noch einmal durchzustarten.
Ist Schizophrenie heilbar? , Redaktion Medizin
Neuroleptika reduzieren
694 Montag, den 12. August 2019 um 19:15 Uhr
Petra COLTAT-GRAN
Wir versuchen gerade Abilify abzusetzen, aber kein Psychiater kann sagen, wie genau es gemacht werden soll. Da rät der eine die 10% Absetzregel (alle drei bis vier Wochen). Ein anderer sagt dann 25% alle 2 bis 3 Wochen und ein dritter meint, man solle mindestens 2 Monate auf einer Dosis bleiben. Da ist wirklich guter Rat teuer.
Machen Neuroleptika abhängig? , Redaktion Medizin
Wir sind dran
693 Mittwoch, den 07. August 2019 um 10:36 Uhr
Redaktionsteam
Hallo Anja,
vielen Dank für den Kommentar und das Lob.
An der Antwortmöglichkeit bei den Kommentaren arbeiten wir. Zuvor braucht es noch einen technischen Umzug, aber danach sollte es möglich sein.
Bitte noch etwas Geduld.
Liebe Grüße vom Navigator-Team
Austausch
692 Dienstag, den 06. August 2019 um 19:16 Uhr
Anja
Hallo liebes Navigator-Team. Wäre es möglich bei den Kommentaren auch eine Option zum antworten einzufügen, sodass man mit den Verfassern in Kontakt treten kann, ihnen antworten oder eine Diskussion mit weiteren Betroffenen führen? Vielen Dank und weiterhin alles Gute bei dieser tollen, informativen Seite, die ich bei allen medizinischen Fragen immer als erstes aufrufe.
Paranoide Schizophrenie
691 Dienstag, den 30. Juli 2019 um 19:33 Uhr
Jessica
Ich bin 62 Jahre alt. Als ich 8 Jahre alt war, wurde bei meiner Mutter zum ersten Mal paranoide Schizophrenie festgestellt. Damals war sie 35 Jahre. Auch meine Tochter leidet - seit sie 30 ist - unter dieser Krankheit, hat aber bisher (seit 3 Jahren) keinen Rückfall mehr gehabt. Ich habe also einige Erfahrungen gesammelt und mir ist wichtig zu betonen, dass es genauso eine Krankheit ist, wie jede andere auch. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass die Erkrankten als verrückt oder eben nicht normal bezeichnet werden, sobald das Wort Schizophrenie fällt. Burnout und Depressionen werden inzwischen von der Gesellschaft anerkannt und es wird offen darüber gesprochen. Meine Mutter war bis zu ihrem Tod immer wieder von ihren Dämonen geplagt. Nur ich fand als Einzige immer noch Zugang zu ihr. Auch, wenn sie noch so sehr Angst hatte und verzweifelt war. Auch sie hatte Phasen, in denen sie ihre Medikamente absetzte. Manchmal wurde es auch vom behandelten Arzt angeregt. Aber nach einer Weile kam die Krankheit wieder, und nach meinen Empfinden wurde es nach jedem Rückfall immer schlimmer. Dass sie die Medikamente absetzen wollte, war meist nur der Wunsch, wieder als "normal" zu gelten - was leider immer schief ging. Als ich bei meiner Tochter die ersten Anzeichen (Stimmen hören) bemerkte, begann ich ihr zu erklären, dass sie eine Krankheit hat. Nicht verrückt ist! Ich sagte ihr, dass ich ihr glaube die Stimmen zu hören, aber das sie nur in ihrer Phantasie wären. Mit viel gutem Zureden war sie bereit, sich in eine betreffende Klinik einweisen zu lassen. Sie war dort nur 6 Wochen und fand wieder zurück in ihr "normales" Leben. Seit 3 Jahren hat sie keinen Rückfall mehr gehabt, was ich auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten zurückführe. Auch bitte ich sie immer wieder, mit mir über all das zu sprechen, was sie meint zu hören oder zu sehen. Ich sage ihr auch immer wieder, dass sie eine Erkrankung hat wie jeder andere, der eine chronische Krankheit hat und seine Medikamente regelmäßig nehmen muss. Als betroffene Angehörige ist meiner Meinung nach keine Heilung möglich. Aber durch Verständnis, regelmäßige Medikamenteneinnahme und Gespräche, ist es durchaus möglich, dass die Erkrankten eine Chance haben, keinen Rückfall mehr zu erleiden. Wichtig ist mir, dass die Gesellschaft ein anderes Bild von Schizophrenie bekommt. Das Bild der Erkrankung, das uns durch Filme und Bücher usw. vermittelt wird, ist doch stark überzogen und macht den Betroffenen auch Angst. Ich würde mir wünschen, dass es mehr Aufklärung gibt, damit kein Patient mehr als verrückt abgestempelt wird.
Psychose angedichtet
690 Donnerstag, den 25. Juli 2019 um 18:00 Uhr
ZFühle mich Verarscht
Bei mir würde vor Jahren eine Psychose diagnostiziert. Während ich darauf wartete und kämpfte, dass der Psychiater meine Tabletten absetzt, war ich oft in der Psychiatrie. Den die aus der Luft gegriffen Diagnose wurde immer übernommen. Nach dem letzten Klinikaufenhalt habe ich, gegen ärtzlichen Rat, die Tabletten abgesetzt und bin Beschwerden frei.
Meine Erfahrung. Es machen nur Menschen dieses Behandlung mit, die sich auf ihrer Krankheit ausruhen. Den Tabletten heilen nicht sondern machen krank.
God bless you.
Hilfe
689 Mittwoch, den 17. Juli 2019 um 16:13 Uhr
Martina
Mein Sohn ist seit einiger Zeit auch betroffen. Und es ist auch für mich sehr schwierig, da er mich immer als Feind sieht, wenn er wieder einen Schub hat. Habe auch schon Kriesendienst geholt, brachte aber gar nichts. Er kann sich dann so toll verstellen, dass die wieder abziehen müssen. Ich bin mit meinem Latein am Ende, denn von Hilfe will er nichts wissen! Mein Neffe war auch betroffen. Er hat sich vor 3 Jahren das Leben genommen! Das belastet mich alles sehr, weil ich Parallelen zu meinem Sohn sehe. Der ständige Drogenkonsum fordert seinen Tribut, und ich muss hilflos zusehen! Ich bin unendlich traurig!
Denkstörung oder nicht?
688 Montag, den 08. Juli 2019 um 08:39 Uhr
Ana
Hallo,
ich hoffe wirklich sehr, dass ich das hier jetzt richtig beschreiben kann.
Ich habe vor einiger Zeit bemerkt, dass, wenn ein Tag laut war (mehrere Gespräche mit lauten Menschen geführt, Züge und Verkehr zu laut, schreiende und weinende Kinder laut zu hören waren usw.), ich dann am Abend bei Stille richtig Probleme hatte. Mein Kopf ist laut, ich höre Wortfetzen aus den Gesprächen (nicht in meiner Stimme, sondern die vom Gesprächspartner). Mein Kopf ist einfach laut! Ich habe dann eine starke Geräuschkulisse im Kopf. Einen Mix aus Gesprächen, die in der Ferne geführt wurden und Wörter, die von Freunden gesagt wurden. Ich habe vor 1 1/2 jahren eine Angst und Zwangsstörung diagnostiziert bekommen. Dementsprechend habe ich Angst davor, dass ich an Schizophrenie leiden könnte. Dabei weiß ich ja, dass man es selbst in der Regel nicht mitbekommt und sich dessen auch nicht bewusst ist.
Auf Klassenfahrt durchgedreht
687 Freitag, den 05. Juli 2019 um 13:04 Uhr
Lilly 321
Ein Junge aus meiner Klasse hat sich auf Klassefahrt sehr seltsam verhalten. Er hat keine Mimik mehr gezeigt und auch nicht mehr reagiert, wenn man ihn angesprochen hat. Er hat sich immer wieder an den Kopf gefasst, ist sehr schnell aggressive geworden und hat zwei Jungs fast geschlagen. Dann war er wieder ganz normal. Aber plötzlich hat er mich verfolgt, war ganz auf mich fokussiert und hat wieder nicht reagiert, wenn man ihn angesprochen hat. Also, ich würde nur gerne wissen, ob das möglicherweise Symptome sein können? Danke schon mal im Voraus.
Angehörige
686 Freitag, den 05. Juli 2019 um 05:39 Uhr
Marie Eltern
Das ist traurig, das alles hier zu lesen. Und immer ohne Erfolg! Man kommt nicht weiter!
Meine Verlobte
685 Freitag, den 05. Juli 2019 um 05:22 Uhr
Bierwagen
Leider werde ich seit 4 Jahre immer wieder beschuldigt fremd zu gehen. Vergiften? Ab und zu Gewalt? Lügen? Ich weiß nicht, wie ich helfen könnte.
Angehörige
684 Donnerstag, den 04. Juli 2019 um 15:28 Uhr
Marie Eltern
Bin gerade auf die Seite gestoßen! So leicht ist das nicht. Die Polizei macht nichts und der Notarzt kommt nicht. Es besteht ja keine Lebensgefahr! Bin mittlerweile selber krank und ueberlege, ob ich alles hinter mir lasse und weg gehe! Hilfe gibts nur, wenn der Kranke einsichtig ist. Das ist er aber nicht, mit der Krankheit! Also muss man das weiter erdulden, oder gehen!?
Schwester abgehauen
683 Sonntag, den 30. Juni 2019 um 08:33 Uhr
Josy
Hallo,
hat jemand einen Rat, was man machen kann, wenn die schizophrene Schwester ins Ausland abgehauen ist? Wir haben gerade die Info bekommen, wo sie sich befindet. Was kann man jetzt machen? Wir sind total überfordert. Der Dienst hilft uns null. Wir sollen sie machen lassen, heißt es immer.
Schizophrener Bruder
682 Samstag, den 22. Juni 2019 um 17:07 Uhr
Nici
Er leidet seit Jahren an paranoider Schizophrenie. Leider sind auch Drogen und Alkohol im Spiel. Er wird teilweise sehr aggressiv, aber nicht gewalttätig. Trotzdem habe ich Angst, dass er eines Tages mir oder meiner Familie etwas antun könnte. Er weigert sich Medikamente einzunehmen, weil er denkt, sie machen ihn dumm. Er isoliert sich komplett vom sozialen Umfeld und auch von der Familie. Gestern hat er mir eine völlig absurde Geschichte aus dem Jahr 2016 erzählt,bei der die Polizei ihn abgeholt und von einem Hubschrauber werfen wollte. Nichts davon ergibt Sinn. Er ist sehr depressiv, bricht immer wieder seine Arbeit ab und bezahlt seine Rechnungen nicht. Ich weiß einfach nicht, wie ich ihm helfen kann. Hat jemand damit Erfahrung?
körperliche Anzeichen vor Schub
681 Dienstag, den 18. Juni 2019 um 17:07 Uhr
ch
Mich fasziniert immer, dass Ärzte die psychiatrischen Auffälligkeiten von Patienten sehen, aber nicht die vorher körperlich auftretenden. Ich weiß, dass eine Gruppe der Patienten vorher massiv abnimmt, ohne Diät und Sport zu machen. Der Schlaf verkürzt sich, sie krampfen kurz im Schlaf, wachen dadurch auf und kommen nicht in den Tiefschlaf. Leider wird immer noch die Dopaminüberschuss Hypothese gelehrt (die seit 30 Jahren nicht verifiziert werden konnte), anstatt zu schauen, welche Nährstoffe dem Gehirn fehlen. Sch... Pharmalobby, die gar nicht an der Lösung interessiert ist.
Wie beginnt eine Schizophrenie? , Redaktion Medizin
kranker Sohn
680 Mittwoch, den 29. Mai 2019 um 19:05 Uhr
Fr Müller
Auch mein Sohn ist erkrankt. Er hat einen Betreuer, der sich auch bemüht. Der Verlauf bei meinem Sohn gestaltet sich im Wechsel: Krankenhausaufenthalt, Entlassung, nach Hause, Verwahrlosung, Selbstgefährdung und wieder von vorn. Er ist volljährig. Es gibt das Gesetz für psychisch Kranke. Die Erkrankten können ihre Situation gar nicht real einschätzen, haben aber lt. Gesetz die volle Entscheidungsfreiheit. Hier hätte man evtl. einmal differenzieren sollen, ohne die Persönlichkeitsrechte des erkrankten Menschen zu verletzen. So hat man als Angehöriger eine schwere Last zu tragen. Stets ist man in der Verteidigungsphase bei den gesunden Angehörigen. Leider. Man hofft auch immer, es möge nur nichts Schlimmes passieren. Mein Sohn hätte die Möglichkeit gehabt, in ein betreutes Wohnen zu gehen. Das hat er abgelehnt. Er ist wieder nach Hause gegangen. Aus seiner Wohnung hat er das ganze Mobiliar entsorgt. Da kann man sich eigentlich gar nicht wohlfühlen. Aber er muss dort hausen. In Berlin vermisse ich auch eine Selbsthilfegruppe für Angehörige Schizophreniekranker. Irgendwie ist man fast ständig am Limit.
Gegenfrage
679 Dienstag, den 28. Mai 2019 um 20:13 Uhr
...
Wissen Sie denn, was er hat? Können Sie das überhaupt mit ihren Mitteln feststellen? Oder sind das nur Suggestivfragen, die extrem Fehleranfällig sind? Hätten Sie einen objektiven Test, wäre die Compliance (Zustimmung) um Welten besser.
Schizophren
678 Dienstag, den 14. Mai 2019 um 11:28 Uhr
Sevgi
Meine Schwester war 8 Jahre verschwunden. Nun ist sie zurück. Mit einem Schlaganfall und Schizophrenie. Wir wissen alle nicht, wie wir damit umgehen sollen. Sie weiß selbst nicht, was passiert ist.
Schizophrenie gefährlich?
677 Dienstag, den 07. Mai 2019 um 06:02 Uhr
Kein opferschutz
Bin voll und ganz ihrer Meinung. Sie haben mir aus der Seele gesprochen.
Schützen!
676 Sonntag, den 05. Mai 2019 um 15:05 Uhr
Kein Opferschutz
Auch ich und mein Sohn litten unter meinem schizoprenen Ex-Partner. Anfänglich konnte er sich sehr gut tarnen, und ich habe kleine Merkwürdigkeiten eher abgetan und nicht als Warnsignal wahrgenommen. Als wir zusammenzogen, ging der Terror richtig los. Er hat mich nicht geschlagen, mir aber angedroht, mich mal so richtig durchschütteln zu wollen. Zum Teil kam es in unserer Beziehung zu sexueller Nötigung. Auch ich bin der Meinung, dass man Schizophrenie auf keinen Fall verharmlosen und Opfern Schutz bieten sollte. Mein Ex-Partner steht einfach mal vor meiner Tür und bedroht meine Familie. Er erzählt furchtbare Dinge über mich und meine Familie und keiner tut etwas, weil er ja der Kranke ist. Ich bin sogar schon aufgrund dieser Erlebnisse in Therapie. Der Mann wollte mich zerstören - krank hin oder her. Und ich finde es richtig schlimm, dass diese Menschen nicht belangt werden. Sie können quasi ungehindert ihre Krankheit rauslassen. Das geht für mich überhaupt nicht. Muss denn immer erst einer sterben, bevor etwas gemacht wird? Klar sollte man jeden Schizophrenen anders behandeln, aber ich denke, in erster Linie muss man die Opfer schützen. Eine Verharmlosung der Krankheit nützt keinem etwas. Es darf auch nicht sein, dass einer ganz alleine das Leben anderer komplett zerstören darf. So etwas darf nicht geduldet werden. Mir, als Opfer, steht das Recht auf sorgloses Leben genauso zu. Das sollte man mal nicht vergessen. Wenn ein Mensch der Gesellschaft schadet, sich nicht an die Grundrechte hält - und da ist mir der Grund egal -, dann muss er belangt werden. Dann müssen diese Menschen eben lebenslang behandelt werden. Man muss auch als Kranker akzeptieren, dass man eben nicht alles darf. Jemand, der blind ist, muss auch lernen damit umzugehen und akzeptieren, dass somit ein "normales" Leben nicht möglich ist. Ich finde wirklich, dass man zuviel Akzeptanz von den anderen verlangt. Vielleicht wäre der Ansatz der Therapeuten besser, Schizophrenen beizubringen, sich zu akzeptieren und es als Krankheit, die das "normale" Leben einschränkt, hinzunehmen.
Psych.KG Schizophrenie
675 Freitag, den 03. Mai 2019 um 08:27 Uhr
Gertrud Müller
Liebe Frau Wächter und Herr Korinth, würden Sie sich mit mir in Verbindung setzen? email:jannisgertrud@yahoo.gr
Paranoide Schizophrenie
674 Dienstag, den 23. April 2019 um 10:41 Uhr
Marc
Also, ich bin 21, seit 4 Jahren an Schizophrenie erkrankt und finde die Berichte der Menschen hier teils sehr traurig und erschreckend. Ich selber habe durch die Krankheit meine Partnerin, mit der ich 6 Jahre lang zusammen war, und meine engsten Freunde verloren. Menschen wie ich sind selten gefährlich. Wir vereinsamen oft, weil wir von allen fallen gelassen werden. Klar gibt es Ausnahmen und Personen die stark gewalttätig sind, aber die meisten Menschen, so wie ich wehren sich nur, wenn wir in die Ecke getrieben werden. Die wenigsten Menschen, die hier so negativ über Schizophrene reden, können sich vorstellen wie es sich anfühlt, teilweise den Bezug zur Realität zu verlieren und am Ende komplett alleine im Leben zu stehen. Man muss Menschen wie mich nicht bemitleiden, aber behandelt uns bitte wie jeden normalen Menschen mit Respekt und stellt uns nicht als gewalttätig und gefährlich dar. Wir haben es genauso verdient wie jeder andere Mensch zu leben und uns was aufzubauen. Abartig wie Menschen wie ich, dargestellt und ausgegrenzt werden.
Schizophrene gefährlich?
673 Sonntag, den 14. April 2019 um 11:52 Uhr
mareike
An Susi Sonnenschein.
Dann haben Sie bestimmt keine paranoide Schizophrenie. Es gibt ja auch andere Formen. Sollten Sie aber die paranoide Schizophrenie haben, sind sie leider eine rühmliche Ausnahme.
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