Schizophrenie: Nachrichten aus der Forschung

Hier finden Sie Nachrichten aus der Wissenschaft und Forschung rund um die Schizophrenie.

Neigen Raucher eher zur Schizophrenie?

Die Schizophrenie ist zwar kleine klassische Erbkrankheit, aber die Gene spielen eine Rolle. So wurde ein "Risiko-Gen" entdeckt, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Schizophrenie erhöht. Und dieses Risiko-Gen scheint offenbar besonders dann anzuspringen, wenn die Gen-Träger rauchen, wie jetzt eine Studie ergeben hat.

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Schizophrenie: Gehirn-Scans sagen Erkrankung voraus

Eine Schizophrenie ist radiologisch möglicherweise schon dann zu erkennen, wenn sie im Alltag noch gar nicht sichtbar ist. Wissenschaftler der Universität Edinburgh haben zeigen können, dass bei Menschen, die später an Schizophrenie erkranken, schon zuvor auffällig häufig Veränderungen in der sogenannten grauen Substanz zu erkennen sind. Die graue Substanz ist eine Hirnregion, in der unter anderem Erinnerungen abgespeichert werden.

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Häufiger Herzerkrankungen bei Schizophrenie

Eine Schizophrenie scheint das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erhöhen. Und nicht nur das: Auch die Wahrscheinlichkeit, an der Herz- oder Gefäßerkrankung zu sterben, ist zweieinhalb mal höher. Darauf hat jetzt U. Meincke in einem Fachartikel aufmerksam gemacht.

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Schizophrenie: Liegt das Problem in bestimmten Gehirnwellen?

Die Ursachen der Schizophrenie sind nach wie vor weitgehend ungeklärt. Das führt dazu, dass immer wieder neue Theorien ins Feld geworfen werden. Wissenschaftler der berühmten Harvard Medical School in Boston/USA veröffentlichen nun eine experimentelle Studie, in der sie die Frequenz der elektrischen Gehirnwellen als mögliche Krankheitsursache untersucht haben.

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Schizophrenie: Zu später Behandlungsbeginn

Je früher eine Schizophrenie erkannt und behandelt wird, um so eher geht sie auch wieder weg. Zumindest bessert sich der Verlauf entscheidend, wenn schon die Frühsymptome erkannt und behandelt werden.

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Entsteht eine Schizophrenie durch Blei-Kontakt im Mutterleib?

Kinder von Müttern, die während ihrer Schwangerschaft vermehrt dem Umweltgift Blei ausgesetzt waren, bekommen häufiger eine Schizophrenie. Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie der Columbia Universität in New York.

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Schizophrenie-Gen entdeckt

Australischen Wissenschaftlern ist es gelungen, ein Gen zu identifizieren, das die Entstehung einer Schizophrenie fördert. Daraus ergeben sich in Zukunft möglicherweise Chancen, die Erkrankung nicht nur früh zu erkennen, sondern sogar ihren Ausbruch zu verhindern.

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Schizophrenie: Wer erkrankt, ist reiner Zufall

Dass die Schizophrenie etwas mit den Genen zu tun hat, ist schon lange bekannt. Der genaue Zusammenhang ist aber immer noch unklar, denn es handelt sich ziemlich sicher nicht um eine Vererbung bestimmter Gene durch die Eltern auf die Kinder. Wenn dem so wäre, müsste die Schizophrenie schon längst ausgestorben sein, weil viele der Betroffenen keine Kinder bekommen.

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Entzündungen im Mittelohr: Risiko für Schizophrenie

Eine Mittelohrentzündung im Kindesalter scheint mit einem höheren Risiko für Schizophrenie verbunden zu sein. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine britische Studie.

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Omega-3-Fettsäuren: Wirksam gegen Psychosen

Die Einnahme von Fischöl-Kapseln kann möglicherweise der Entstehung einer Schizophrenie entgegenwirken. Dies ist das Ergebnis einer kleinen Studie der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wien.

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Oxytocin: Das Hormon, das sensibel macht

Das Hormon Oxytocin kennt man normalerweise eher aus der Geburtshilfe. Es löst die Geburtswehen aus. Doch nun hat eine Forschergruppe in Cambridge herausgefunden, dass Oxytocin auch das emotionale Einfühlungsvermögen beeinflusst. Und dass das Hormon damit sogar ein Kandidat für die Behandlung der Schizophrenie sein könnte.

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Schizophrenie: Veränderter Blutfluss im Gehirn

Bei Menschen mit Schizophrenie wird das Gehirn in anderer Weise durchblutet als bei Gesunden. Hirnstamm, Kleinhirn und der sogenannte Thalamus zeigen einen stärkeren Blutfluss, das Frontalhirn hingegen einen geringeren. Das haben Radiologen der Universität Bonn herausgefunden.

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Thrombose-Gefahr unter Schizophrenie-Medikamenten?

Antipsychotische Medikamente erhöhen das Risiko von Thrombosen und anderen Blutgerinnseln in den Gefäßen. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie.

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Grippe während der Schwangerschaft erhöht Schizophrenie-Risiko

Eine Grippe während der Schwangerschaft erhöht das Risiko der Kinder, später an einer Schizophrenie zu erkranken. Das ist das Ergebnis einer Studie der Columbia Universität in New York.

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Vorurteile: Die zweite Erkrankung bei Schizophrenie

"Menschen mit Schizophrenie sind gewalttätig." "Menschen mit Schizophrenie sind unberechenbar." Mit solchen (falschen) Vorurteilen haben viele Betroffene zu kämpfen. Im Beruf, bei Freunden und sogar in der Familie. Und die wenigsten, die so denken, sprechen es aus. Sie gehen einfach auf Distanz.

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