Rückenschmerzen: Was bringen durchblutungsfördernde Salben und Öle?

Manche Salben und Einreibungen gegen Rückenschmerzen basieren in ihrer Wirkung vor allem auf einer Steigerung der Durchblutung. Das macht vor allem dann Sinn, wenn es sich ursächlich um Verspannungen handelt. Denn dann führt die verbesserte Durchblutung der schmerzhaften Region zur Entspannung und damit zur Schmerzlinderung.

Auf dem gleichen Prinzip beruhen letztlich auch Wärmeanwendungen, zumindest zum Teil. Auch Wärmepflaster & Co wirken nämlich unter anderem über eine vermehrte Durchblutung.

Nicht anzuraten sind solche durchblutungsfördernden Salben oder Einreibungen, wenn den Schmerzen entzündliche Ursachen zugrundeliegen, wie es zum Beispiel im Schultergelenk manchmal der Fall ist. Hier sind Kältekompressen und ähnliches sinnvoller.

Häufig eingesetzte Wirkstoffe zur Durchblutungsförderung sind:

  • Benzylnicotinat: (z.B. Pernionin®, Kytta® (in Kombination mit anderen Wirkstoffen)
  • Nonivamid: z.B. Gothaplast Capsi-med® Wärmepflaster, Finalgon® (in Kombination mit anderen Wirkstoffen)
  • Nicoboxil: z.B. Finalgon® (in Kombination mit anderen Wirkstoffen)
  • Methylsalicylat: z.B. Traumaplant® (in Kombination mit anderen Wirkstoffen)

Die schmerzhaften Bereiche können damit mehrmals täglich eingerieben werden. Wichtig zu beachten ist allerdings, dass man solche Mittel nicht bei offenen Hautstellen, Wunden oder an Schleimhäuten anwenden darf. Deswegen muss man nach der Einreibung des Rückens auch immer gründlich die Hände waschen, damit die Salben nicht später in Augen oder Nase geraten.

Autor:

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).