Muskelrelaxanzien gegen Rückenschmerzen: Warum ist Vorsicht angebracht?

Bei Kreuzschmerzen werden manchmal auch Muskelrelaxanzien empfohlen, wenn nichtmedikamentöse Maßnahmen oder die alleinige Gabe von Schmerzmitteln wie Paracetamol oder Acetylsalicylsäure keine Besserung bewirken. Muskelrelaxanzien führen zu einer Entspannung der Rückenmuskulatur, was schmerzhafte Verkrampfungen lösen kann.

Allerdings weisen die Muskelrelaxanzien ein beträchtliches Nebenwirkungspotenzial auf. Dazu gehören Benommenheit oder sogar Abhängigkeit (v.a. bei Tetrazepam), allergische Reaktionen, eine vorübergehende Beeinträchtigung der Leberfunktion und Magen-Darm-Beschwerden. Sie sollten deshalb nicht länger als zwei Wochen am Stück eingenommen werden.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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