Rückenschmerzen hängen auch mit dem Einkommen zusammen

Rückenschmerzen nehmen zu. Innerhalb von nur sechs Jahren ist die Zahl derjenigen, die über Rückenschmerzen klagen, um 28% gewachsen. Das zumindest ist das Ergebnis einer Umfrage. Dabei sind Menschen mit geringem Einkommen besonders häufig betroffen.

Bemerkenswert: Zwar geben heute deutlich mehr Menschen an, an Rückenschmerzen zu leiden, als noch vor sechs Jahren. Aber zum Arzt gehen deswegen sogar weniger: Die Zahl der Arztbesuche aufgrund von Rückenbeschwerden hat im gleichen Zeitraum von 57% auf 41% abgenommen.

Stress und niedrige Bildung erhöhen Risiko, Sport senkt es

Befragt wurden rund 4.000 Personen im Alter ab 14 Jahren. Am deutlichsten war die Zunahme bei den Jugendlichen. Hier gab fast jeder zweite an, gelegentlich unter Rückenschmerzen zu leiden.

Ansonsten zeigte sich, dass die Häufigkeit von Rückenbeschwerden mit dem Grad der Bildung und mit steigendem Gehalt abnahm. Dieser Zusammenhang ist zumindest zum Teil sicherlich auf die vermehrte körperliche Arbeit bei den niedrig Gebildeten zurückzuführen. Weitere Risikofaktoren für Rückenschmerzen waren Stress, Überlastungsgefühle im Beruf, Unzufriedenheit oder familiäre Probleme.

Dazu passend: Wer sich wohl fühlt und auch noch regelmäßig sportlich aktiv ist, hat der Umfrage zufolge am wenigsten mit dem Rücken zu tun.

Autoren: WANC/, 30.09.04

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