Juvenile Polyarthritis, Rheumafaktor negativ

Diese Unterform kann nach der Klassifikation der ILAR diagnostiziert werden, wenn folgendes Kriterium erfüllt ist: Eine Entzündung von mehr als fünf Gelenken innerhalb der ersten sechs Erkrankungsmonate.

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Juvenile idiopathische Oligoarthritis

Diese Unterform kann nach der Klassifikation der ILAR diagnostiziert werden, wenn folgendes Kriteriun erfüllt ist: Entzündung von 1 bis 4 Gelenken innerhalb der ersten sechs Monate der Erkrankung. Sind nach den ersten sechs Monaten fünf Gelenke oder mehr betroffen, so spricht man ergänzend von einer erweiterten (extended) Oligoarthritis.

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Juvenile idiopathische Arthritis mit Enthesitis

Eine Enthesitis oder Enthesopathie ist eine Entzündung oder Schmerzen von Bändern und Sehnen und von Gelenksentzündungen oder -schmerzen unterscheidbar. Typischerweise bestehen die Beschwerden an den Ansatzstellen der Achillessehne (an der Ferse), der Kniescheibe, des Schienbeines, an den Steck- und Beugeseiten der Füße und Hände, am Beckenkamm, am Steißbein, seltener am Brustkorb.

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Juvenile Psoriasis-Arthritis

Diese Unterform kann nach der Klassifikation der ILAR diagnostiziert werden, wenn folgende beiden Kriterien erfüllt sind: Gelenkentzündungen und Psoriasis (Schuppenflechte). Wenn bei dem Patienten selber (noch?) keine Psoriasis vorliegt, genügt es, wenn zusätzlich zu der Arthritis zwei der folgenden drei Kriterien erfüllt sind:

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Juvenile idiopathische Arthritis: Therapie

Die juvenile idiopathische Arthritis ist eine Erkrankung unbekannter Ursache, für die es keine kausale Therapie gibt. Andererseits verschwindet bei der Mehrzahl der Fälle die Arthritis schließlich wieder. Wenn es gelingt, bis dahin bleibende Schäden vom Gelenk, den Augen oder anderen Organen fernzuhalten, kann das Kind ohne Behinderung aus der Erkrankung hervorgehen.

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Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)

Die Spondylitis ankylosans (latinisiertes Griechisch: Spondylitis „Wirbelentzündung“ und ankylosans „versteifend“) oder Morbus Bechterew ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken. Synonyme sind Morbus Bechterew oder Bechterewsche Krankheit (nach Wladimir Michailowitsch Bechterew), Bechterew-Strümpell-Marie-Krankheit, ankylosierende Spondylitis, rheumatoide Spondylitis und Spondylarthritis ankylopoetica.

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Morbus Bechterew: Ursachen und Pathologie

Obwohl die Ursachen der Spondylitis ankylosans nicht vollständig bekannt sind, scheinen sie doch in einer Störung des Immunsystems zu liegen. Da nach der therapeutischen Hemmung des Tumornekrosefaktors-α (TNF-α) eine Linderung der Symptome eintritt, liegt es nahe zu vermuten, dass dieser eine zentrale Rolle im Entstehungsprozess der Erkrankung spielt.

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Morbus Bechterew: Symptome

Die ersten Symptome treten meistens in der späten Jugend oder im frühen Erwachsenenalter auf. Zuerst äußern sie sich in stumpfem Schmerz in der Lenden- und Gesäßregion. Dazu kommt oft morgendliche Steifheit, die sich mit Bewegung lindert bzw. nach Ruhephasen wiederkehrt. Innerhalb weniger Monate ist der Schmerz anhaltend und meist beidseitig.

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Morbus Bechterew: Diagnose

Der Zeitraum bis zur Diagnose beträgt nach Informationen der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) im Durchschnitt fünf bis sieben Jahre, in einigen Fällen jedoch bis zu 15 Jahre, was bei sorgfältiger Untersuchung vermeidbar ist.

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Morbus Bechterew: Therapie

Beim Morbus Bechterew ist es sehr wichtig, sich regelmäßig zu bewegen und systematisch Krankengymnastik durchzuführen, um die Gelenke beweglich zu halten und eine Kyphose zu vermeiden. Dies kann für die Betroffenen jedoch oft sehr schmerzhaft sein. Damit kann die Beweglichkeit des Körpers oft ausreichend erhalten werden.

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Morbus Bechterew: Prognose

Der Krankheitsverlauf ist häufig schubweise und variiert zwischen verschiedenen Patienten. Einer Invalidisierung kann durch Bechterew-Gymnastik vorgebeugt werden. Bei Frauen verläuft Spondylitis ankylosans häufig milder, eine Versteifung der Wirbelsäule tritt hier seltener auf.

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Reaktive Arthritis

Morbus Reiter oder Reiter-Krankheit ist eine reaktive entzündliche Systemerkrankung. Hierbei handelt es sich um eine seronegative Spondylarthropathie (Gelenkserkrankung), die besonders bei HLA-B27 positiven Personen durch eine Darm- oder Harnwegserkrankung mit Bakterien (meistens Chlamydien) ausgelöst wird und die sich als Arthritis, Bindehautentzündung des Auges, Urethritis und teils mit typischen Hautveränderungen äußern kann.

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