Arthritis – Bausteine für eine erfolgreiche Behandlung

Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, welche mit Überwärmung, Schwellung und Rötung verbunden ist. Diese zählt wie auch einige andere Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zu den Autoimmunerkrankungen. Warum allerdings das körpereigene Immunsystem eigene Strukturen wie die Gelenkinnenhaut angreift ist bis heute noch weitgehend unklar. Da die medikamentöse Behandlung von Arthritis zahlreiche negative Nebenwirkungen zur Folge hat, suchen immer mehr Patienten nach natürlichen Heilungsverfahren. Dieser wissenschaftlich fundierte Artikel erläutert Ihnen alternative Konzepte und geht explizit auf die Erkenntnisse der revolutionären ein.

70 % der Frauen von Arthritis betroffen

In Deutschland sind etwa 750.000 Menschen von der Arthritis betroffen. Auffällig ist hierbei, dass die Krankheit überwiegend Frauen betrifft (70%). Arthritis tritt oftmals im frühen Alter auf (ca. 25 Jahre). Es existiert allerdings eine Verzögerung zwischen der Entwicklung der Krankheit und der Manifestierung der Symptome (Schmerzen, Zerrungen, etc.). Aus diesem Grund treten die ersten Symptome in der Regel zwischen dem 40 und 60 Lebensjahr auf. Die Krankheit beginnt oft schleichend, kann aber auch abrupt eintreten, einhergehend mit Schmerzen in den kleinen Finger- oder Zehengelenken. Es können auch andere Gelenke betroffen sein, insbesondere Hand-, Knie-, Schulter, Fuß- und Hüftgelenke. Früh am Morgen sind diese Symptome meist am stärksten ausgeprägt; es handelt sich dabei um die symptomatische Morgensteife. Im weiteren Verlauf der Krankheit werden immer mehr Gelenke befallen.

Mikronährstofftherapie

Die Einnahme zusätzlicher Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe etc.) ist schon aufgrund des erhöhten oxidativen Stresses bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis dringend anzuraten. Bei Arthritis können freie Radikale vor allem während der Entzündungsschübe eine wesentliche Rolle bei der fortschreitenden Zerstörung der Gelenkknorpel spielen. Ein Mangel an Radikalfängern kann wiederum der Entzündung Vorschub leisten und das Abklingen des Arthritis- Schubes verzögern.
Zusätzlich wird durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren das gesamte Entzündungsgeschehen positiv beeinflusst.
Folgende Effekte von Omega-3-Fettsäuren wurden in Studien belegt:

  • Schmerzreduzierung
  • weniger schmerzempfindliche Gelenke
  • Rückgang der Schwellungen
  • Reduzierung der Morgensteifigkeit
  • Mehr körperliche Leistungsfähigkeit

Außerdem wirken Omega-3-Fettsäuren auf das Immunsystem, um die zugrundeliegende Autoimmunkrankheit zu verbessern. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Omega-3-Fettsäuren vom Verdauungssystem besser aufgenommen werden, wenn sie in einer flüssigen Emulsion (z.B. in einem Saft) und nicht in Kapseln eingenommen werden.
Seit kurzem ist auch Vitamin D in den Fokus der Forschung gerückt. Patienten mit Arthritis brauchen auf jeden Fall zusätzliches Vitamin D. Neben seinen Effekten gegen Autoimmunkrankheiten kann Vitamin D speziell bei Arthritis die Krankheitsaktivität positiv beeinflussen. Schon lange ist bekannt, wie wichtig auch die Spurenelemente beim Kampf gegen Entzündungen sind. Aktuelle Erkenntnisse weisen wieder einmal darauf hin, dass gerade zahlreiche Arthritis-Patienten hier einen eklatanten Mangel dieser wichtigen Mikronährstoffe aufweisen.
Außerdem wird in der Wissenschaft immer klarer, wie wichtig die sekundären Pflanzenstoffe bei Arthritis sind. So konnte beispielsweise von Inhaltsstoffen des grünen Tees nachgewiesen werden, dass sie Entzündungen in Gelenken reduzieren und Knorpelverlust bremsen.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man deshalb heute als Basistherapie bei Arthritis eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung. Diese erlaubt es, alle oben genannten Vorteile zu vereinen, alle Zellen werden optimal versorgt und der Körper kann wieder besser regulieren.

Ein von vielen Fachleuten empfohlenes Produkt ist LaVita, ein natürliches und flüssiges Mikronährstoffkonzentrat aus 70 verschiedenen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Kräuter, Öle etc.). Es liefert alle wichtigen Mikronährstoffe, die der Körper täglich benötigt (hier erhalten Sie weitere Infos dazu). Mittlerweile weiß man auch, dass flüssige Mikronährstoffmischungen besser vom Körper aufgenommen werden als Pillen und Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zahlreiche Studien haben zudem die Wirkung von LaVita belegt.

Veränderungen im Lebensstil

Neben der Ernährung und der Versorgung mit Mikronährstoffen kommt auch dem allgemeinen Lebensstil eine Bedeutung im Kampf gegen Arthritis zu. Da Stress Arthritis verschlechtern kann, stehen vor allem Strategien zur Stressbewältigung im Vordergrund. Dazu gehören die Entspannungsverfahren des Autogenen Trainings und vor allem die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Je nach Geschmack können auch Feldenkrais, Yoga, Tai Chi oder Chi Gong Alternativen darstellen.

Ganz wichtig ist auch die regelmäßige körperliche Bewegung. Bewegung kann zunächst den Schmerz verstärken. Aber ein regelmäßiges Training bessert oft die Symptome. Es eignen sich Spazierengehen, Walken, Schwimmen, Radfahren und Aquajogging.

Was Sie selbst tun können – Unsere Empfehlungen

Mikronährstoffe

  • Nehmen Sie täglich einen biologischen Mikronährstoffkomplex mit Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D, um die optimale Zellversorgung mit allen Mikronährstoffen sicher zu stellen.
  • Am besten nehmen Sie ein Produkt in flüssiger Form und hergestellt aus natürlichen Lebensmitteln, da nur dadurch die Versorgung mit den so wichtigen sekundären Pflanzenstoffen gewährleistet ist und eine optimale Aufnahme im Organismus gesichert ist.
  • Laut der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge erfüllt das Mikronährstoffkonzentrat LaVita alle oben genannten Eigenschaften und eine wissenschaftlich fundierte Dosierung.

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend Wasser. Mindestens 2 Liter am Tag sollten es sein.
  • Essen Sie auch in längeren Stressperioden regelmäßig. Ernähren Sie sich gesund (regelmäßig Gemüse, Obst, oft Fisch etc.) und abwechslungsreich.
  • Verwenden Sie mehrmals in der Woche hochwertige, kaltgepresste Pflanzenöle und frische Kräuter.

Bewegung und Entspannung

  • Sorgen Sie für regelmäßigen körperlichen Ausgleich, Spaziergänge, Sport, Gymnastik. Gehen Sie jeden Tag vor die Tür und bewegen Sie sich möglichst viel an der frischen Luft.
  • Wenn Sie sich angespannt fühlen, versuchen Sie sich bewusst zu entspannen. (z.B. mit einem erlernten Entspannungsverfahren)

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