Wird Rheuma durchs Fasten besser?

Viele Menschen mit Rheuma berichten, dass Heilfasten über sieben bis neun Tage ihre Gelenkbeschwerden bei Rheumatoider Arthritis bessert. Allerdings warnt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie vor dem totalen Fasten, weil viele Rheumapatienten durch die ständige Entzündung im Körper sowieso schon mangelernährt sind.

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Statt dessen empfiehlt sie ein modifiziertes Fasten: Hochwertiges Eiweiß und die Vitamine A, B1, B2, B12, C, D und E sollen extra zugeführt werden, z.B. durch eine im Handel erhältliche kalorienreduzierte Diätnahrung auf Soja- oder Milcheiweißbasis. Wichtig ist auch, während des Fastens viel zu trinken (zwei bis drei Liter pro Tag, z.B. Mineralwasser, Kräutertee oder Gemüsebrühe).

Dem kurzen Fasten sollte dann eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Fisch und Milchprodukten, aber ohne Fleisch, Eier und Wurst folgen, wenn die Besserung der Beschwerden anhalten soll.

Achtung: Mit Rheuma sollten Sie nur unter ärztlicher Kontrolle fasten!

Autorin: Friederike Klein

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