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Welche Mittel kennt die Naturheilkunde gegen Rheuma?

Es gibt eine ganze Reihe an Heilpflanzen, die bei Rheuma wirksam sind und auch empfohlen und verschrieben werden – zumindest von naturheilkundlich orientierten Ärzten. In den meisten Fällen beruht die Wirkung dabei auf einer Entzündungshemmung.

Folgende Heilpflanzen werden bei klassischem Rheuma (Rheumatoide Arthritis) am häufigsten empfohlen:

Brennnessel:
Wirkt entzündungshemmend, kurbelt zudem Durchblutung und Stoffwechsel in den Gelenken an. Es gibt in Apotheken fertige Präparate zum schlucken, man kann aber auch aus frischem Kraut einen Tee zubereiten (1 Esslöffel Brennnesselblätter mit 1 Liter heißem Wasser übergießen und 10 Minuten seihen lassen).

Heilpflanzen gegen Rheuma – was wir empfehlen

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Weihrauch:
Wirkt entzündungshemmend. Wird bei Rheuma recht häufig empfohlen, allerdings ist Wirksamkeit nicht eindeutig belegt. Weitere Informationen zur Heilpflanze Weihrauch finden Sie hier.

Birke:
Historisch ein Rheuma-Klassiker. Wird seit Jahrhunderten empfohlen. Zum Beispiel in Form von Birkenblättern oder Birkenblätter-Sud als Umschlag. Hier ist die wissenschaftliche Beweislage aber relativ dünn.

Weidenrinde:
Weidenrinde enthält einen schmerzstillenden Wirkstoff, der gut gegen rheumatische Beschwerden wirkt und auch in Acetylsalicylsäure (Aspirin®, ASS) enthalten ist. Man kann es aber auch mit selbst hergestellten Pflanzenextrakten versuchen (entsprechende Anleitungen beachten).

Arnika:Arnika enthält schmerzstillende und vor allem entzündungshemmende Wirkstoffe. Arnika-Extrakte kommen zur örtlichen Therapie rheumatischer Schmerzen in Betracht (Umschläge aus Arnika-Sud).

Teufelskralle:
Auch Extrakte der Teufelskralle (wächst in Südafrika) enthalten vor allem schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkstoffe. Sie eignen sich eher zum Einnehmen, am besten in Form von Fertig-Präparaten aus der Apotheke.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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Narodin bei rheumatischen Erkrankungen
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