Stimmt es, dass Frauen häufiger als Männer Rheuma bekommen?

Wenn mit Rheuma die sogenannte rheumatoide Arthritis gemeint ist, also das klassisch entzündliche Rheuma, dann stimmt das: Frauen bekommen etwa dreimal so oft eine rheumatoide Arthritis wie Männer.

Auch die Fibromyalgie, eine erst seit kurzem als eigenständiges Krankheitsbild geführte rheumatische Erkrankung, kommt bei Frauen deutlich häufiger vor. Insgesamt sind in Deutschland etwa 4 Millionen Menschen von dieser Erkrankung betroffen. Es kommt dabei zu wechselnden Schmerzen und Beschwerden der Knochen und Gelenke am gesamten Körper.

Auch die Osteoporose ist übrigens bei Frauen häufiger. Allerdings handelt es sich bei dem chronischen Knochenschwund nicht im eigentlichen Sinne um eine rheumatische Erkrankung.

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