Was ist Rheuma?

Im Volksmund versteht man unter Rheuma meist ein entzündliches Gelenkrheuma, medizinisch rheumatoide Arthritis oder chronische Polyarthritis genannt (Arthritis = Gelenkentzündung).

In der Medizin versteht man heute unter rheumatischen Erkrankungen aber noch viel mehr, nämlich allgemein solche Krankheiten, die an den Bewegungsorganen, also Gelenken, der Wirbelsäule, den Knochen, den Muskeln und den Sehnen, auftreten und fast immer mit Schmerz und häufig mit Bewegungseinschränkung verbunden sind. Neben der rheumatoiden Arthritis gibt es viele andere entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie z.B. die Bechterew-Erkrankung (med.: Spondylitis ankylosans).

Nicht nur die Gelenke

Rheumatische Krankheiten sind aber nicht immer mit einer Entzündung verbunden: Auch Osteoporose (Verminderung der Knochenmasse mit erhöhter Gefahr für Knochenbrüche) und Gelenkverschleiß mit Knorpelschaden (med.: Arthrose) gehören dazu.

Einige der rheumatischen Krankheiten betreffen nicht nur das Bewegungssystem, sondern auch die Haut, die inneren Organe oder das Nervensystem.

Autorin: Friederike Klein, Wissenschaftsjournalistin

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