Knie-Arthrose: Behandlung und Prognose

Wie wird eine Knie-Arthrose behandelt? Wie lange hält ein künstliches Kniegelenk? Um solche Fragen geht es in diesem Kapitel.

Was passiert, wenn eine Arthrose im Knie nicht behandelt wird?

Die Arthrose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich der Gelenkknorpel langsam aber fortlaufend abbaut. Die schützende Knorpelschicht wird immer dünner und kann nicht mehr als „Stoßdämpfer“ fungieren.

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Arthrose im Kniegelenk: Hilft Krankengymnastik?

Ja. Bewegung spielt eine wichtige Rolle in der Arthrose-Therapie. Durch ein sanftes Muskeltraining ist es möglich, die Schmerzen im Knie zu lindern.

Heilen lässt sich ein Knorpelverschleiß zwar auch mit Krankengymnastik nicht. Allerdings kann eine regelmäßig durchgeführte Physiotherapie den Krankheitsverlauf einer Knie-Arthrose in vielerlei Hinsicht positiv beeinflussen. Das hat folgenden Grund:

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Arthrose im Kniegelenk: Können Einlagen helfen?

Ja, orthopädische Einlagen können dabei helfen, das Kniegelenk bei Arthrose zu entlasten und somit den Verlust der Knorpelsubstanz zu verlangsamen.

Mitunter greifen Einlagen sogar direkt an den Ursachen der Arthrose an. Leichte Fehlstellungen der Fußgelenke wie zum Beispiel X-Beine oder O-Beine können nämlich zu einer erhöhten Abnutzung des Gelenkknorpels führen. Durch die Fehlstellung der Beine kommt es zu einer einseitigen Druckbelastung des Knorpels, wodurch die Gelenkoberfläche an einer bestimmten Stelle immer mehr an Substanz verliert, bis schließlich nur mehr Knochen auf Knochen reibt.

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Hilft Akupunktur gegen Kniegelenks-Arthrose?

In vielen Fällen ja. Durch Akupunktur ist es grundsätzlich möglich, Arthrose-Schmerzen zu lindern. Der schmerzstillende Effekt konnte bereits in mehreren wissenschaftlichen Studien belegt werden.

Eine Studie der Berliner Charité, die 2005 in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht wurde, konnte zum Beispiel zeigen, dass Akupunktur die Schmerzen bei Arthrose zumindest über einen Zeitraum von sechs Monaten lindern kann.

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Arthrose im Knie: Kann man poröse Knorpel während der Gelenkspiegelung abschleifen?

Ja. Dieses Abschleifen bei Arthrose nennt man auch Chondroplastik. Aber um das besser zu verstehen, müssen wir ein wenig ausholen.

Das Kniegelenk und der für reibungslose Bewegung sorgende Knorpel haben zeitlebens hohe Belastungen zu tragen. Altersbedingt, aber auch durch übermäßige Beanspruchung im Sport oder aufgrund von Übergewicht kann es zu Schäden am Gelenkknorpel kommen. Mögliche Ursachen sind auch Verletzungen (Meniskus- oder Kreuzbandrisse), Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis oder Fehlstellungen wie leichte X- oder O-Beine.

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Operation zwecks Kniegelenkersatz bei Arthrose: Was erwartet mich?

Sie leiden an Arthroseschmerzen, und Ihr Arzt hat Ihnen den Einbau eines künstlichen Kniegelenks ans Herz gelegt. Vielleicht ist auch einer Ihrer Angehörigen von Arthrose betroffen, und Sie möchten sich aus diesem Grund über die groben Abläufe bei einem Kniegelenkersatz informieren.

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Knie-Arthrose: Wie lange bin ich nach der OP krankgeschrieben?

Die AU-Zeiten nach einer Knie-Operation zum Einbau eines Gelenkersatzes variieren je nach Beruf, Begleiterkrankungen und körperlicher Fitness. Es dauert in der Regel zwischen sechs Wochen und drei Monaten, bis Sie wieder voll in den Berufsalltag einsteigen können.

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