Navigator-Medizin.de
   X   

[Krankheiten von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Medikamente von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Diagnostik & Laborwerte von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Therapieverfahren von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Gesundheitsthemen von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Symptome von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   
Suche

Ist die Tastuntersuchung der Prostata in der Krebsfrüherkennung zuverlässig?

Leider nein. Zwar können mit der rektalen Untersuchung der Prostata (Arzt tastet Prostata mit dem Finger vom Enddarm aus ab) Unregelmäßigkeiten der Drüsenoberfläche ertastet und damit Hinweise auf einen möglichen Tumor entdeckt werden. Allerdings auch nur, wenn der Tumor exakt in den abgetasteten Bereich hineingewachsen ist.

Gerade bei einem Prostatakrebs im Frühstadium ist das aber längst nicht immer der Fall. Auch wenn der Tumor eher nach innen oder zur dem Arztfinger abgewandten Seite hin wächst, wird er über die rektale Tastuntersuchung häufig nicht entdeckt. Hinzu kommt, dass die Aussagekraft stark von der Erfahrung des Arztes abhängt. Hier gibt es durchaus Qualitätsunterschiede, die man als Patient natürlich nicht erkennen kann.

Also ganz auf die Vorsorge verzichten? Nein, aber sich der eingeschränkten Aussagekraft der rektalen Untersuchung bewusst sein. Sprechen Sie darüber am besten auch ganz offen mit Ihrem Arzt und diskutieren Sie den Sinn möglicher weiterer Untersuchungen.

Autor:

Narodin - Heilpflanzen zur Unterstützung bei Krebs
Inhaltsverzeichnis Top