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Können Biopsien der Prostata zu einer Streuung von Krebszellen führen?

Nach derzeitigem Forschungsstand kann man davon ausgehen, dass eine Gewebeentnahme (Biopsie) der Prostata keinen negativen Einfluss auf einen möglicherweise vorhandenen Krebs (Prostatakarzinom) hat.

Diese weiterführende Untersuchungsmethode beschleunigt weder das lokale Wachstum der Krebszellen noch deren Absiedlung (Metastasenbildung) in andere Körperregionen. Ganz im Gegenteil: Eine Biopsie kann für Klarheit sorgen und den Krebs hoffentlich in einem frühen, noch heilbaren Stadium entdecken.

Biopsie erst bei begründetem Verdacht

Gewebeentnahmen werden nicht leichtfertig und auch nicht routinemäßig durchgeführt. In der Regel wird Ihnen Ihr behandelnder Arzt erst eine Biopsie der Prostata vorschlagen, wenn zuvor ein auffälliger digital-rektaler Tastbefund (Abtasten vom Enddarm aus) vorlag oder der PSA-Wert ungewöhnlich hoch war.

Bei einer Prostata-Biopsie werden unter Ultraschallkontrolle an verschiedenen Stellen kleine Gewebeproben des Organs entnommen und in einem Speziallabor untersucht. Falls die Untersuchung keinen Hinweis auf ein Prostatakarzinom geben sollte, der PSA-Wert im Verlauf jedoch weiter hoch bleibt oder sogar ansteigt, können erneute Biopsien erforderlich sein.

Keine Angst vor Wiederholungen

Eine wiederholte Entnahme von Prostatagewebe ist eher selten, kann aber unter bestimmten Umständen nötig und sinnvoll sein. Solche Rebiopsien schädigen grundsätzlich ebenfalls weder Ihre Prostata noch fördern sie das Tumorwachstum.

Allerdings sollte man nicht vergessen, dass es sich bei solchen Untersuchungsmethoden ja um kleine operative Eingriffe handelt. Komplikationen sind zwar nicht an der Tagesordnung, können aber wie bei jeder OP eintreten.

Autorin: Dr. med. Sonia Trowe

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