Prostatakrebs: Ausbreitungs-Diagnostik

Ist ein wieder ansteigender PSA-Wert immer ein Zeichen für einen Rückfall? Und wann ist eine Knochen-Szintigraphie sinnvoll? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Ab welchem PSA-Wert sollte zur Sicherheit nach Metastasen gesucht werden?

Bei Männern, bei denen der Prostatakrebs keine Beschwerden verursacht (was meistens der Fall ist) und bei denen der PSA-Wert unterhalb von 20 ng/ml liegt, kann nach Ansicht der meisten Experten auf eine gezielte Suche nach Fernmetastasen (z.B. im Knochen) verzichtet werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass solche vorliegen, ist dann sehr gering.

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Muss man vor einer Knochen-Szintigraphie nüchtern sein?

Nein. Auch sonst sind vor der Untersuchung keine besonderen Vorkehrungen notwendig.

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Wie viel Zeit muss man für eine Knochen-Szintigraphie einplanen?

In der Regel mehrere Stunden. Die eigentlichen Aufnahmen dauern zwar nicht länger als 20 Minuten. Aber vorher wird eine radioaktive Substanz ins Blut gespritzt, die sich vor den Aufnahmen erst im Körper verteilen muss. Und das kann ein paar Stunden dauern.

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Ist eine Knochen-Szintigraphie gesundheitsschädlich?

Bei einer Szintigraphie werden nur sehr geringe Mengen radioaktiver Substanzen verabreicht. Es handelt sich dabei zudem um Substanzen, die binnen kürzester Zeit wieder zerfallen bzw. ausgeschieden werden. Deshalb ist die radioaktive Strahlenbelastung bei einer Knochen-Szintigraphie zwar vorhanden, aber nicht bedenklich. Spätschäden sind nicht bekannt.

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Ist man nach einer Szintigraphie noch gefährlich (radioaktiv) für andere Personen?

Die vor einer Szintigraphie gespritzten radioaktiven Substanzen weisen nur eine verhältnismäßig geringe Strahlenbelastung auf und zerfallen nach der Untersuchung auch sehr rasch. Insofern besteht nicht nur für Sie, sondern auch für Personen in Ihrer unmittelbaren Nähe im Prinzip keine Gefahr.

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Kann mit einer Magnetresonanztomographie (MRT) festgestellt werden, wie weit der Prostatakrebs gewachsen ist?

Ja und nein. Mit der Magnetresonanztomographie (MRT, auch "Kernspintomographie") lässt sich evtl. erkennen, ob das Prostatakarzinom die Kapselgrenzen bereits überschritten hat.

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Ist man bei der Magnetresonanztomographie (MRT) Röntgenstrahlen ausgesetzt?

Nein. Die Magnetresonanztomographie (MRT) kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Die Bilder werden durch ein starkes Magnetfeld und durch Radiowellen erzeugt.

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