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Rettet der PSA-Test Leben?

Lassen sich Männer im Alter zwischen 55 und 69 Jahren regelmäßig mit einem Bluttest auf Prostatakrebs untersuchen, sinkt ihre Wahrscheinlichkeit, an dieser Krebsform zu versterben, um 20%. Dies ist das Ergebnis einer großen europäischen Studie, in der die Daten von über 180.000 Männern analysiert wurden.

Mit dem Bluttest ist der PSA-Test gemeint. Also die Ermittlung des Gehaltes an "Prostata-spezifischem Antigen" (PSA) im Blut. Die diagnostische Bedeutung des PSA-Werts in der Krebsnachsorge ("bin ich geheilt?") steht außer Frage, in der Früherkennung jedoch ist der PSA-Test umstritten. Viele Experten vertreten die Ansicht, im Zweifel würden Tumoren nur früher entdeckt werden, ohne deshalb die Prognose zu verändern. Dazu muss man wissen, dass ein bösartiger Prostatatumor in der Regel eher langsam wächst und oft eine relativ gute Prognose hat.

Der Glaubenskrieg um den PSA-Test geht weiter

Doch die aktuelle Studie spricht eindeutig dafür, dass sich die Früherkennung mit der PSA-Bestimmung doch lohnt. Eine gleichzeitig publizierte US-amerikanische Studie konnte zwar keinen derartigen Überlebensvorteil zeigen (und gibt damit wieder den Kritikern recht). Doch nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Urologie war diese Untersuchung erstens zu klein und zweitens aufgrund methodischer Mängel nicht klar zu deuten.

Bei solchen Aussagen fragt man sich dann immer, warum ganze Horden von Wissenschaftlern eigentlich aufwändige Patientenstudien betreiben, wenn hinterher jemand um die Ecke kommt, der das gesamte Studien-Design (und damit die Resultate) in Frage stellt.


Autoren: WANC/ 26.03.09
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Urologie

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