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Was sind die häufigsten Gründe für Stürze im Alter?

Im Alter nimmt die Sturzgefahr statistisch gesehen zu. Das hat verschiedene Gründe, die teils mit dem Gesundheitszustand zu tun haben (Blutdruckschwankungen, Herzprobleme etc.), teils aber auch mit dem Verhalten und der häuslichen Umgebung. Enge Treppen zum Beispiel kommt man als junger Mensch einfach leichter herunter als in etwas höherem Alter.

Von zentral Bedeutung ist dabei auch die altersbedingt nachlassende körperliche Fitness. Bei vielen Älteren wird dieses Manko durch die Zunahme gesundheitlicher Beeinträchtigungen (und teilweise auch durch die darauf beruhenden Behandlungsmaßnahmen) noch wesentlich verstärkt.

Zu den häufigsten Gründen für Stürze im fortgeschrittenen Lebensalter zählen:

  • reduzierte Kraft, Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit
  • gestörte Körperhaltung, eingeschränktes Balancevermögen
  • Muskelschwäche, Gebrechlichkeit, Knochenschwäche (Osteoporose)
  • Störungen der Körperwahrnehmung (z.B. bei Diabetes)
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Blutdruckschwankungen, kurzzeitiger Bewusstseinsverlust (Synkope)
  • Herzrhythmusstörungen und andere Herzerkrankungen
  • Sehstörungen
  • mangelndes Selbstvertrauen, Sturzangst (=> reduzierte Beweglichkeit)
  • übertriebenes Selbstvertrauen, zu geringes Gefahrenbewustsein, falsches Bewegungsverhalten
  • Stolper- und Sturzfallen (z.B. zu hohes Bett, rutschende Bettvorleger, Türschwellen, glatte Böden, vereiste Gehwege etc.)
  • Verwirrtheitszustände, psychische Störungen
  • Medikamente (ungeeignete Medikation, fehlerhafte Dosierung, ungünstiger Einnahmezeitpunkt, Neben- und Wechselwirkungen)

Autoren: Dr. Hubertus Glaser & Dr. med. Jörg Zorn

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