Osteopenie

Mit Osteopenie bezeichnen Ärzte eine verminderte Knochendichte. Allerdings noch so dezent, dass man maximal von einer Vorstufe der Osteoporose sprechen kann.

Ob die Knochendichte vermindert ist, kann man nur mit einer speziellen Röntgen-Untersuchung feststellen. Da das nur gerechtfertigt ist, wenn ein Verdacht auf Osteoporose besteht, ist die Osteopenie genau genommen eher ein beruhigender Befund. Zumal fast jeder ältere Mensch eine leicht abnehmende Knochendichte entwickelt. Vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren ist das fast ein Normalfall.

Leider wird der Befund "Osteopenie" von einigen Pharmaunternehmen und Ärzten auch missbraucht, um Ängste zu schüren und eine vorzeitige medikamentöse Behandlung anzuregen.

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