Osteoporose – Es liegt nicht nur am Kalzium

Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im Alter. Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte aufgrund des übermäßig raschen Abbaus der Knochensubstanz und -struktur. Das komplette Skelett kann von diesen Knochenbrüchen befallen werden. suchen immer mehr Patienten nach natürlichen Heilungsverfahren.

Bei der Bezeichnung „Knochenkrankheit“ wird aber häufig übersehen, dass es sich dabei eben nicht nur um ein Problem der Knochen handelt, sondern praktisch der gesamte Stoffwechsel betroffen ist. Dieser Artikel zeigt Ihnen, was Sie selbst dafür tun können, um Osteoporose zu verhindern und die Therapieerfolge zu verbessern. Dieser wissenschaftlich fundierte Artikel erläutert Ihnen alternative Konzepte und geht explizit auf die Erkenntnisse der revolutionären Mikronährstofftherapie ein.

Osteoporose - zu 95 % ein Stoffwechselproblem

Mit jährlich etwa 2,5 bis 3 Milliarden Euro an direkten und indirekten Krankheitskosten in Deutschland hat die Osteoporose auch ein großes volkswirtschaftliches Gewicht. Von der Weltgesundheitsorganisation wurde sie auf die Liste der zehn wichtigsten Erkrankungen gesetzt. Die Osteoporose kann, insbesondere bei alten Menschen, eine hohe Krankheitsbelastung (Schmerzen, Bettlägerigkeit, manchmal dauerhafte Immobilisierung) bedeuten.

Betroffen sind von der Osteoporose überwiegend Frauen. 80 Prozent aller Osteoporosen betreffen postmenopausale Frauen, Bei Männern tritt die Osteoporose ab dem 70. Lebensjahr dann fast genauso häufig auf. Experten schätzen, dass es weltweit etwa alle 3 Sekunden zu einem Knochenbruch aufgrund von Osteoporose kommt. Zu 95 % handelt es sich dabei um ein Stoffwechselproblem (sog. Primäre Osteoporose). Ein auffälliger Hinweis für eine Osteoporose ist die Abnahme der Körpergröße und das damit verbundene typische „Tannenbaum-Muster“ der Hautfalten am Rücken.

Mikronährstofftherapie

Aufgrund des erhöhten oxidativen Stresses bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Osteoporose dringend anzuraten. Denn die vermehrte Bildung von freien Radikalen (oxidativer Stress) und ein ungenügender Antioxidantienstatus sind krankheitsrelevante Faktoren bei der Entstehung und der Verschlechterung einer Osteoporose. Demnach führt die vermehrte Bildung von freien Radikalen bei gleichzeitigem Mangel an natürlichen Antioxidantien zu einem Absterben der knochenaufbauenden Zellen, zu einer vermehrten Entzündung und zu einer Einschränkung der Energieproduktion im Knochen. Außerdem wird zusätzlich der Knochenabbau forciert, weil die Knochen resorbierenden Zellenstimuliert werden.

Allgemein bekannt ist zudem die wichtige Rolle von Kalzium und Vitamin D für den Knochen. Zahlreiche Studien haben belegt, wie wichtig eine gute Versorgung mit Kalzium und Vitamin D von Kindheit an für die Knochen ist. Für Vitamin D ist übrigens in Mitteleuropa auch in der gesunden Bevölkerung ein weitverbreiteter Mangel nachgewiesen worden.

Weitere wichtige Effekte auf die Knochengesundheit haben Magnesium und die Spurenelemente Zink, Kupfer, Mangan und Jod. So bewirkt schon ein Magnesiummangel von nur 10 % eine deutliche Osteoporoseförderung. Es ist nicht weiter überraschend, dass unsere Knochen von einer kombinierten Gabe an Kalzium, Magnesium und der verschiedenen Spurenelemente besser profitieren als von Kalzium allein.

Ein besonderes Augenmerk sollte von nun an auch auf die B-Vitamine gelegt werden. B-Vitamine und Folsäure sind wichtig, um die aggressive Aminosäure Homocystein abzubauen. Bei einem Mangel an diesen Vitaminen sammelt sich Homocystein im Blut an und fördert die Osteoporose. So zeigen Studien, dass schon leicht erhöhte Werte über 15 µmol/l das Osteoporose-Risiko verdoppeln. Zusätzlich haben die Omega-3-Fettsäuren auch noch positive Wirkungen auf die Kalziumaufnahme und reduzieren die Kalziumausscheidung. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Omega-3-Fettsäuren vom Verdauungssystem besser aufgenommen werden, wenn sie in einer flüssigen Emulsion (z.B. in einem Saft) und nicht in Kapseln eingenommen werden.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man deshalb heute als Basistherapie bei Osteoporose eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung. Diese erlaubt es, alle oben genannten Vorteile zu vereinen, alle Zellen werden optimal versorgt und der Körper kann wieder besser regulieren. Gleichzeitig erhält man dadurch eine deutliche Verstärkung der Wirkung, da es nur bei den Kombinationen der Natur zu sehr starken Synergieeffekten kommt.

Ein von vielen Fachleuten empfohlenes Produkt ist LaVita, ein natürliches und flüssiges Mikronährstoffkonzentrat aus 70 verschiedenen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Kräuter, Öle etc.). Es liefert alle wichtigen Mikronährstoffe, die der Körper täglich benötigt (hier erhalten Sie weitere Infos dazu). Mittlerweile weiß man auch, dass flüssige Mikronährstoffmischungen besser vom Körper aufgenommen werden als Pillen und Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zahlreiche Studien haben zudem die Wirkung von LaVita belegt.

Was Sie selbst tun können – Unsere Empfehlungen

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend Wasser. Mindestens 2 Liter am Tag sollten es sein, denn auch (kohlensäurefreies) Wasser wirkt entsäuernd.
  • Reduzieren Sie den Anteil von Fleisch und Kohlenhydraten in der täglichen Ernährung.
  • Trinken (Alkohol, Kaffee) und rauchen Sie nur wenig oder gar nicht, besonders aber sollten Sie darauf achten, dass es in Stresssituationen nicht mehr wird.

Mikronährstoffe

  • Seien Sie sich bewusst, wie wichtig ein ausgeglichener Mikronährstoffhaushalt ist. Verwenden Sie zu Ihrer Basisversorgung täglich ein natürliches Mikronährstoffkonzentrat, das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10, L-Carnitin und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Laut der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge erfüllt das Mikronährstoffkonzentrat LaVita alle oben genannten Eigenschaften und bietet eine wissenschaftlich fundierte Dosierung.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Bewegung und Entspannung

  • Sorgen Sie für regelmäßigen körperlichen Ausgleich, Spaziergänge, Sport, Gymnastik. Gehen Sie jeden Tag vor die Tür und bewegen Sie sich möglichst viel an der frischen Luft.
  • Wenn Sie sich angespannt fühlen, versuchen Sie sich bewusst zu entspannen. (z.B. mit einem erlernten Entspannungsverfahren).
  • Schlafen Sie genügend um erfrischt und entspannt aufzustehen.

 

Interessante Bücher zum Thema

Eine Broschüre zu verschiedenen Seiten der Osteoporose gibt es im gratis Internet vom Dachverband der Osteoporose-Selbsthilfegruppen: Manifeste Osteoporose

Es geht um Ihre Knochen: Rückenschmerzen, Osteoporose, Gelenkschmerzen - Jean C. Alix Spurbuchverlag 2005 Preis: 24,00 Euro ISBN 10: 3887782976

Trinkwasser & Säure-Basen-Balance. Leben im Gleichgewicht. Die Grundlagen jeder Gesundheitsvorsorge - Hilmar Burggrabe Natura Viva Verlag 2009 Preis: 19,90 Euro ISBN 10: 393540705X

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