Vorbeugung

Kann man eine Osteoporose verhindern? Und wenn ja, durch was? Sport? Vitamine? Kalzium? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was kann ich im Alltag tun, um mich vor Osteoporose zu schützen?

Es gibt eine ganze Reihe an "Alltagsaktivitäten", mit denen Sie Ihr Risiko, an Osteoporose zu erkranken, senken. Zu nennen sind hier vor allem:

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Was hat die Sonne mit Vitamin-D-Mangel zu tun?

UV-Licht spielt bei der Bildung von Vitamin D eine wichtige Rolle. Reicht die Sonneneinstrahlung auf die Haut nicht aus, wie etwa im Winter in den nördlichen Breiten Europas, steht dem Körper eventuell nicht genügend Vitamin D zur Verfügung.

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Warum senken tägliche Spaziergänge das Osteoporose-Risiko?

Mit täglichen Spaziergängen an der frischen Luft wirken Sie einer Osteoporose gleich auf zweierlei Weise entgegen. Zum einen hält regelmäßige Bewegung Muskeln und Knochen in Form und ist damit eine der besten Vorbeugemaßnahmen gegen Knochenschwund.

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Wann ist eine medikamentöse Vorbeugung vor Osteoporose sinnvoll?

Das ist gar nicht so leicht zu beantworten, und von unterschiedlichen Experten erhalten Sie dazu unterschiedliche Antworten. Tatsache ist: Für einige Frauen macht eine medikamentöse Vorbeugung durchaus Sinn, aber das Thema wird von den Herstellern der entsprechenden Präparate auch sehr gepusht, und der eine oder andere Experte, der eine Osteoporose-Prophylaxe empfielt, erhält zur gleichen Zeit üppige Vortragshonorare vom Hersteller.

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Schützt mich eine Hormontherapie mit Östrogen-Präparaten vor einer Osteoporose?

Zwar ist der Östrogenmangel ab dem Beginn der Wechseljahre ein ungünstiger Faktor für den Knochen, weil Östrogen den Knochen stärkt. Und Östrogen-Präparate können auch vor der Entwicklung einer Osteoporose schützen. Dennoch wird eine Hormonbehandlung zur Verhütung einer Osteoporose nur in Ausnahmefällen empfohlen.

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Wie kann einem Knochenabbau unter einer Behandlung mit Kortison-Präparaten vorgebeugt werden?

Kortison-Präparate, die im ganzen Körper wirken, werden auch als systemische Glukokortikoide, Kortikosteroide oder Steroide bezeichnet. Vor allem bei einer länger andauernden Behandlung besteht dabei die Gefahr, dass es zu einem Knochenschwund (Osteoporose) kommt.

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Ich habe Rheuma: Was kann ich gegen mein Osteoporose-Risiko tun?

Menschen mit Rheuma (rheumatoider Arthritis) haben ein erhöhtes Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Das liegt zum einen an der entzündlichen rheumatischen Krankheit selbst, zum anderen an der Einnahme von Kortisonpräparaten (wenn diese eingenommen werden müssen).

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Wann sollte man bei Morbus Crohn mit Kalzium und Vitamin D einem Knochenschwund vorbeugen?

Die Einnahme von Kalzium und Vitamin D kann der Entstehung eines Knochenschwunds bzw. einer Osteoporose vorbeugen. Das wird bei Menschen mit Morbus Crohn in verschiedenen Situationen empfohlen, zum Beispiel, wenn bei der Knochendichtemessung ein gewisser Wert unterschritten wird.

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Stimmt es, dass eine Kalzium-Therapie gefährlich fürs Herz sein kann?

Ja, allerdings ist diese Erkenntnis noch recht neu. Eine im British Medical Journal publizierte Studie (Bolland et al., BMJ 2010) hat ergeben, dass bei regelmäßiger Einnahme von Kalziumpräparaten (ohne gleichzeitige Vitamin-D-Gabe) zur Vorbeugung oder Behandlung einer Osteoporose das Herzinfarktrisiko in einem vierjährigen Beobachtungszeitraum um etwa 30% steigt.

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Stimmt es, dass eine Hormonbehandlung gegen Wechseljahresbeschwerden auch vor Osteoporose schützt?

Ja. Eine Hormonbehandlung während der Wechseljahre kann verhindern, dass die Knochen poröser werden. Vor allem bei Frauen, die bereits eine Osteoporose haben, hilft eine Hormonbehandlung die Knochen zu stabilisieren.

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