Welche Nebenwirkungen können unter Raloxifen auftreten?

Raloxifen (Handelsnamen: Evista®, Optruma®) ist ein Medikament gegen Osteoporose. Es führt über eine Stimulierung von Östrogen-Rezeptoren im Knochen zu einer Stärkung der Knochensubstanz. Somit ist Raloxifen vor allem bei Frauen eine Option, die in oder nach den Wechseljahren aufgrund eines Östrogenmangels Knochenschwund entwickeln.

Trotz dieser stimulierenden Wirkung auf Östrogen-Rezeptoren ist eine der häufigsten Nebenwirkungen paradoxerweise eher etwas, was man bei Östrogenmangel in den Wechseljahren erlebt: Hitzewallungen.

Weitere typische und häufige Nebenwirkungen sind:

  • Glieder- und Gelenkschmerzen, mitunter auch mit grippalen Symptomen
  • Sinusitis mit verstopfter Nase (Nasennebenhöhlenentzündung)

Gelegentlich beobachtet wurden außerdem:

  • Wadenkrämpfe
  • Wassereinlagerungen im Gewebe
  • Zunahme der Gerinnungsneigung des Blutes (Achtung bei entsprechenden Vorerkrankungen wie Venenleiden oder Arteriosklerose)
  • Husten
  • Entzündungen im Rachenraum oder im Kehlkopf
  • Lungenentzündung
  • Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Gewichtszunahme


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