Warum wird die Haut bei längerer Anwendung von Kortison manchmal so spröde und dünn?

Weil Kortison bei längerer Anwendung auf der Haut die sogenannten Kollagenfasern zerstören kann. Die Kollagenfasern sind dafür zuständig, dass die Haut elastisch und stabil bleibt.

Werden sie unter dem Dauerkontakt mit Kortison zerstört, wird die Haut in dem entsprechenden Areal dünn und brüchig. Das kann vor allem bei älteren Kortison-Präparaten und bei Anwendung an besonders dünnen Hautstellen vorkommen, u.a. leider auch im Gesicht.

Entscheidend ist dafür aber auch die Dauer der Anwendung. Sprechen Sie zur Sicherheit mit Ihrem Arzt darüber.

Autor:

Anzeigen