Kortison zur äußerlichen Anwendung

Wann sind bei Neurodermitis Kortison-Salben zu empfehlen? Und welche Wirkstoffe sind dann geeignet? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Welche Cremes und Salben enthalten Hydrokortison?

Es gibt eine ganze Reihe an Cremes, Salben und Sprays, die den Kortison-Abkömmling Hydrokortison enthalten. Dazu gehören unter anderem:

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Wann ist Kortison bei Neurodermitis sinnvoll?

Allgemeingültig lässt sich das nicht beantworten. Es ist aber so, dass Kortison-Präparate bzw. Salben und Cremes, die Kortison enthalten, auch heute noch zu den effektivsten Mitteln gehören, wenn es darum geht, einen akuten Entzündungsreiz der Haut zu lindern bzw. zu stoppen.

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Wie schädlich sind Kortison-Salben für die Haut?

Es gibt zu Kortison zwei Grundmeinungen, und beide sind falsch. Die eine lautet, dass Kortison hochgradig wirksam ist und man keine Angst vor Nebenwirkungen haben muss. Das stimmt nicht, denn völlig unbedenklich sind Kortison-Präparate nie.

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Wie wirkt Hydrokortison-Creme bei Neurodermitis und allergischen Hautentzündungen?

Hydrokortison ist ein chemischer Verwandter des körpereigenen Hormons Kortison und wird bei allergischen und entzündlichen Hauterkrankungen eingesetzt.

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Gibt es einen natürlichen Ersatz für Kortison-Cremes?

Ja, als natürlicher Ersatz für Hydrocortison hat sich die Ballonrebe bewährt. Sie bildet schwarze Samen mit einem weißen herzförmigen Fleck und wird deshalb auch Herzsame, lat. Cardiospermum halicacabum, genannt.

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Wie wirkt Betamethason-Salbe gegen Neurodermitis?

Betamethason ist ein Kortison-Wirkstoff. Er zählt zu den mittelstarken Kortikoiden (Fachbegriff für Kortison-Präparate) und ist deshalb rezeptpflichtig. Es gibt Betamethason-Salben unter zahllosen Markennamen, u.a. Betnesol®, Celestan® oder Diprosis®.

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Welche Nebenwirkungen können Betamethason-Salben verursachen?

Betamethason gehört zu den Kortison-Wirkstoffen, die bei Neurodermitis häufig verschrieben werden. Zwar hat sich die Verträglichkeit von Kortison-Salben durch modernere Wirkstoffe wie Betamethason (z.B. Bemon®, Betnesol®, Celestan®, Diprosis®, Soderm®) deutlich verbessert. Das bedeutet aber nicht, dass sie völlig unbedenklich und frei von Nebenwirkungen sind.

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Warum wird die Haut bei längerer Anwendung von Kortison manchmal so spröde und dünn?

Weil Kortison bei längerer Anwendung auf der Haut die sogenannten Kollagenfasern zerstören kann. Die Kollagenfasern sind dafür zuständig, dass die Haut elastisch und stabil bleibt.

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Warum muss man die Kortison-Therapie der Haut heute anders bewerten als z.B. vor 10-20 Jahren?

Es gibt heute Kortison-Wirkstoffe für die Haut, die wesentlich besser verträglich sind als "ältere" Kortson-Salben und -Cremes. Die bekannten Nebenwirkungen bei längerer Anwendung treten unter diesen neuen Präparaten seltener auf.

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Was bedeutet bei Kortison-Salben ein “hoher therapeutischer Index”

Der therapeutische Index gibt das Verhältnis von erwünschten zu unerwünschten Wirkungen eines Medikaments in Abhängigkeit von seiner Dosierung an. Je höher der therapeutische Index, desto sicherer ist ein Arzneimittel.

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