Welche Ernährung stärkt die Nerven?

Süßigkeiten werden zwar gerne mal als Nervennahrung bezeichnet. Einen relevanten Anteil an Ihrer Ernährung sollten sie aber lieber nicht ausmachen. Zur Nervenstärkung gibt es viele andere und viel besser geeignete Nahrungsmittel.

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Sie enthalten in günstiger Weise einen oder mehrere der nervenrelevanten Nährstoffe:, zu denen u.a. komplexe Kohlenhydrate, Vitamine (vor allem B und C) , Omega-3-Fettsäuren, die Mineralstoffe Magnesium, Kalium und Eisen, den Eiweißbaustein Tryptophan und Flavonoide zählen.

Müsli macht die Nerven munter

Zu den nervengesunden Nahrungsmitteln zählen deshalb z.B. das Müsli am Morgen (oder wann anders), am besten aus Vollkornhaferflocken und mit Nüssen und Trockenobst. Außerdem Fisch, Fleisch und Eier. Aber auch Bananen und Orangen, Spinat, Linsen und Avocados, Milch, Joghurt und kakaoreiche Schokolade (in Maßen). Für Alkohol und Kaffee gilt: weniger ist mehr. Und für Schlaf: mehr ist mehr.

Hier nochmal eine kleine, alphabetisch sortierte Zusammenstellung von wichtigen Nährstoffen für das Nervensystem und von Lebensmitteln, die sie enthalten:

  • Cholin (früher: Vitamin B4): Eier, Käse, Tofu
  • Eisen: Blutwurst, (Fleisch), Haferflocken, Hülsenfrüchte, Leber, Vollkornbrot
  • Flavonoide: Apfel, Kakao (dunkle Schokolade), Tee, Trauben, Zitronen
  • Kalium: Avocados, Kartoffeln, Milch, Salat, Spinat
  • Magnesium: Avocados, Geflügel, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Linsen, Milch, Nüsse, Spinat
  • Omega-3-Fettsäuren: Erdnüsse, Kaltwasserfische (Hering, Lachs, Makrele, Thunfisch), Lein-/Raps-/Sesamöl, Walnüsse
  • Tryptophan: Bananen, Fisch, Kakao (dunkle Schokolade), Nüsse, Sojabohnen
  • Vitamin B1: Avocados, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Linsen
  • Vitamin B2: Joghurt, Käse, Lachs, Pilze
  • Vitamin B6: Bananen, Fisch, Geflügel, Sojabohnen, Spinat
  • Vitamin B12: Eier, Käse, Milch, Rindfleisch, Vollkorngetreide, Weizenkeime
  • Vitamin C: Broccoli, Grapefruit, Kiwis, Orangen
  • Zink: Fleisch (rot), Käse, Linsen, Meeresfrüchte, Pilze, Schalentiere, Walnüsse, Weizenkeime

Autor: Dr. Hubertus Glaser