Ist Studentenfutter wirklich gut für die Nerven?

Ja. Der Name kommt nicht von ungefähr. Wer viel lernt und deshalb hochkonzentriert sein muss, der benötigt schnell verwertbaren Nachschub an Nervennahrung. Und den hält das Studentenfutter mit einer Kombination aus Nüssen und Trockenfrüchten bereit.

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Somit ist Studentenfutter ein idealer Snack für zwischendurch und als nervengesunde Ernährungskomponente für jeden geeignet. Das liegt u.a. an den Inhaltsstoffen Tryptophan, ungesättigte Fettsäuren, B-Vitamine und Magnesium.

Schon seit dem 17. Jahrhundert bekannt

Wer schon über das Studentenalter hinaus ist, sollte sich von der eingebürgerten Bezeichnung nicht abschrecken lassen. Die Beschaffenheit und der Versorgungsbedarf unserer Nerven sind unabhängig vom Bildungshintergrund. Außerdem heißt die Nuss-Rosinen-Mischung anderswo auch Pfaffenfutter. Und in der Schweiz "Tutti-Frutti".

Erstmals erwähnt wurde das Studentenfutter übrigens schon im 17. Jahrhundert. Damals war es tatsächlich ein Privileg der Studenten, und zwar der betuchten. Die enthaltenen Mandeln waren damals nämlich außerordentlich teuer.

Autoren: Dr. Hubertus Glaser & Dr. med. Jörg Zorn