Warum gilt dysto-loges® S als homöopathisches Mittel und nicht als pflanzliche Arznei?

Das Präparat dysto-loges® S ist als homöopathisches Mittel auf pflanzlicher Basis konzipiert. Von den fünf verschiedenen Pflanzenextrakten ist nur die Passionsblume (Passiflora incarnata) als Urtinktur enthalten, was vom Wirkstoffgehalt her am ehesten einem nichthomöopathischen pflanzlichen Arzneimittel entspricht. Die homöopathische Aufbereitung der anderen vier Wirkstoffe besteht in einer Verreibung (Trituratio; für die Tabletten) bzw. Verschüttelung (Dilutio; für die Tropfen) in D4- bzw. D6-Potenzierungen. Diese vier Wirkstoffe sind also hochgradig verdünnt.

Das Prinzip der Ähnlichkeit und der Potentierung

Wie bei jedem Homöopathikum wird auch bei Dysto-loges auf die zwei wichtigsten Säulen der Homöopathie gesetzt: auf das Ähnlichkeitsprinzip (Ähnliches mit Ähnlichem heilen) und das Prinzip der Potenzierung. Bei der Auswahl der Einzelstoffe wurde besonders auf ihre homöopathischen Arzneimittelbilder und deren Kompatibiliät miteinander geachtet. Die gefundene Kombination verspricht ein breites Wirkprofil gegen nervöse Störungen. Die positiven Rückmeldungen der Anwender sprechen für einen gelungenen Ansatz.

Chemisch betrachtet handelt es sich bei der schrittweisen Bearbeitung der Ausgangssubstanzen um eine zunehmende Verdünnung in einem definierten Mischungsverhältnis mit Alkohol. Die exakten Herstellungsregeln sind im Homöopathischen Arzneibuch verbindlich festgeschrieben. Entscheidend ist, dass die Symptome, die die Wirkstoffe beim gesunden Menschen auslösen, jenen des Kranken, der das Homöopathikum anwendet, entsprechen. Das Wissen darüber wird in den homöopathischen Arzneimittelprüfungen gewonnen.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn