MS: Medikamentencheck

Wie wirkt Tecfidera? Und wie ist Copaxone zu bewerten? Oder Gilenya und Tysabri? In dieser Rubrik fassen wir kritische Arzt-Bewertungen für Sie zusammen.

Copaxone (Glatirameracetat): eine kritische Bewertung

Copaxone® enthält den Wirkstoff Glatirameracetat. Das Medikament ist zugelassen zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose (MS). Außerdem auch für Patienten, die eine MS-ähnliche Episode erlebt haben, ohne dass die Diagnose schon endgültig gesichert ist.

Copaxone® ist seit 2001 auf dem Markt und zählt zu den offiziell empfohlenen Basistherapeutika bei Multipler Sklerose. Basistherapie bedeutet, es geht um eine Langzeitbehandlung mit dem Ziel, dass sich die Erkrankung langsamer weiterentwickelt und weniger Schübe auftreten.

Unsere Zusammenfassung basiert auf einer Bewertung des „Arzneitelegramms“, einer der wenigen pharmakritischen Arzt-Fachzeitschriften in Deutschland.

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Gilenya (Fingolimod): eine kritische Bewertung

Gilenya® enthält den Wirkstoff Fingolimod. Das Medikament ist zugelassen zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose (MS) – allerdings nur, wenn es unter der üblichen Basistherapie (mit Interferon oder Glatiramerazetat/Copaxone®) zu einer deutlichen Verschlechterung kommt oder die MS insgesamt sehr schwer verläuft. Gilenya® ist seit 2011 auf dem Markt.

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Tecfidera (Dimethylfumarat): eine kritische Bewertung

Tecfidera® enthält den Wirkstoff Dimethylfumarat. Das Medikament ist zugelassen zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose (MS). Es ist seit Februar 2014 auf dem Markt.

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Tysabri (Natalizumab): eine kritische Bewertung

Tysabri® enthält den Wirkstoff Natalizumab. Das Medikament ist zugelassen zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose (MS) – allerdings nur, wenn es unter der üblichen Basistherapie (z.B. mit Interferon oder Glatiramerazetat/Copaxone®) zu einer deutlichen Verschlechterung kommt oder die MS insgesamt sehr schwer verläuft. Tysabri® ist seit 2006 auf dem Markt.

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