Wie macht sich eine Entzündung des Sehnervs (Optikusneuritis) bemerkbar?

Eine Entzündung des Sehnervs (oder im Mediziner-Jargon: Optikusneuritis) kommt bei der Multiplen Sklerose in 20-30% der Fälle vor. Oft tritt sie bereits zu Beginn der Krankheit auf, manchmal aber auch erst im weiteren Verlauf.

Es kann zu plötzlichen oder über Tage bestehenden Sehstörungen kommen. Dabei geben viele Betroffene an, wie durch einen Nebel, Schleier oder Milchglas zu sehen. Daneben kann es zu mehr oder weniger ausgeprägtem unscharfem Sehen kommen. Auch ein Sehverlust ist möglich. Mitunter kann auch eine gestörte Farbwahrnehmung, vor allem der Farbe Rot auftreten.

Eine Sehnerventzündung kommt meist nicht aus heiterem Himmel, sondern kündigt sich vorher an. Bereits im Vorfeld klagen viele Betroffene häufig über Schmerzen in der Augengegend, die sich bei Bewegung verschlimmern.

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