Was sind kognitive Störungen?

Unter kognitiven Störungen versteht man ganz unterschiedliche Beeinträchtigungen der Hirnleistung. Betroffen sein können: Konzentration, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Wahrnehmung, Planungs- und Problemlösungsfähigkeit.

Solche kognitiven Einschränkungen erleben etwa 40% aller Menschen mit Multipler Sklerose (MS) irgendwann einmal im Verlauf der Erkrankung. Das ergab zumindest die Auswertung des Deutschen MS-Registers.

Derartige Probleme können mitunter auch schon ganz frühzeitig auftreten, sogar noch, bevor die Diagnose überhaupt gesichert ist. Sie können dann aber auch wieder verschwinden. Kognitive Störungen können übrigens auch vorkommen, wenn die körperliche Leistungsfähigkeit kaum beeinträchtigt ist.

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