Wirkt sich Rauchen ungünstig auf den Verlauf einer MS aus?

Statistisch betrachtet ja. Insbesondere MS-Patienten, die sehr früh mit dem Rauchen begonnen haben, sind im Vergleich mit Nichtrauchern etwas häufiger von einem rascheren Fortschreiten der Multiplen Sklerose betroffen. Warum das so ist, ist bis heute ungeklärt.

Wie immer bei solchen Studienergebnissen, die auf dem Vergleich größerer Patientengruppen mit unterschiedlichen Risikofaktoren beruhen, ist beim Rückschluss auf die eigene Situation allerdings Vorsicht angebracht: Längst nicht jeder Raucher mit MS erlebt tatsächlich einen progressiven Verlauf der Erkrankung. Rauchen ist einer von zahlreichen Faktoren, die das Risiko beeinflussen können, aber eben auch nicht der einzige. In jedem Fall lohnt auch noch das "späte" Aufhören.

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Kommentare (2)
MS-Leiden, Anhang zum Thema Rauchen
2 Mittwoch, den 07. September 2016 um 16:29 Uhr
Bin Gott sei Dank von dieser Abhängigkeit verschont geblieben.
MS-Leiden
1 Mittwoch, den 07. September 2016 um 16:24 Uhr
Vor 23 Jahren erhielt ich die Diagnose, die Anfangssymptome: Doppelbilder, Schleiersehen, Kribbeln in Beinen/Füßen+Händen haben sich unter Cortison zurückgebildet, die Blase machte die größten Probleme + wurde mit einem suprapubischen Blasenkatheter versorgt, mit dem ich mich inzwischen aber mit guter Pflege + Kontr. durch Urologin arrangiert habe.
Laufen wurde mit der Zeit schwieriger, inzwischen ist glücklicherweise der Rollstuhl mein täglicher Begleiter. In meinem MS-Bekanntenkreis weiß ich auch von 3 Todesfällen. Gibt mir den Anlaß, mich weiterhin dem Schöpfer+Planer meines Lebens anzuvertrauen, der mich mit so vielem Guten (Frohnatur seit Geburt vor 55J., Ehemann, Familie, Freunde, Gemeinde, ungezählte Wohltaten) beschenkt hat. Wäre ja dumm, den täglichen Kontakt zu ihm abzubrechen!
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